Diskussion:Gravitationskonstante/Archiv

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Das Wort "indirekt" im Zusammenhang mit dieser Messung ist aussagelos. --- ich habe es gestrichen.

Cavendish hat G mit einer Drehwaage gemessen. G ergibt sich nicht direkt aus der Messung, wie sollte es auch, man benötigt dazu eine kleine Rechnung. Aber in diesem Sinne sind fast alle Messungen "indirekt". Auch Strom wird indirekt über ein Magnetfeld, über Wärme oder sonstwie gemessen. Ich habe das Wort "indirekt" gestrichen. weil es in diesem Sinne aussagelos ist.KlausFueller 10:07, 18. Sep. 2008 (CEST)

Bestimmung

Frage: Ich kenne nicht die Masse der Erde und ich kenne nicht die Gravitationskonstante. Ich hebe einen Stein auf und definiere - das ist jetzt ein Kilogramm. Weil mein Stein 1 kg ist kann ich offensichtlich jetzt die Masse der Erde und die Gravitationskonstante bestimmen. Wie geht das? --Melmac 21:13, 8. Dez. 2006 (CET)

Deine Frage hat nichts mit dem Artikelinhalt zu tun. Für solche Fälle gibt es die Auskunft. Gruß --Στέφανος (Stefan) ±  21:15, 8. Dez. 2006 (CET)

Entschuldigung, unter Auskunft konnte ich auch nichts finden. Und wenn meine Frage nichts mit dem Artikel zu tun hat, bin ich überfordert. Es gibt also einen Artikel Gravitationskonstante, der mir deren Wert mitteilt aber nicht erklären kann wie man ihn ermittelt. Diese Antwort auf meine Frage ist nämlich von grundsätzlicher Natur, ohne die Gravitationskonstante kann man nämlich nicht ermitteln wie groß die Masse der Erde ist. Entweder der Artikel kann diese Frage beantworten oder er ist Mist und ich muß woanders nachschauen. Datenmüll gibt es genug, Daten helfen nur weiter wenn sie Informationen beinhalten. Was in diesem Artikel steht, findet man unter google in ca. 155000 weiteren Artikel - also ist dieser überflüssig. Zumindest nicht herrausragend. Wenn jemand der Meinung ist etwas aufschreiben zu müssen, was schon 155000 mal aufgeschrieben wurde, dann kann ich nur lächeln. --Melmac 21:41, 8. Dez. 2006 (CET)

Da gebe ich dir natürlich vollkommen Recht, nur solltest du deine Frage in der Auskunft stellen, damit jemand eine Antwort darauf geben kann. Diese Antwort kann dann ja in den Artikel eingearbeitet werden. Gruß --Στέφανος (Stefan) ±  21:44, 8. Dez. 2006 (CET)

Ach so, diesen Hinweis von dir hab ich falsch verstanden. Entschuldigung! Schau gleich mal, wie das funktioniert. Auch wenn es dich vielleicht nicht interessiert. Die Frage habe ich aus folgendem Grund. Hätte irgendjemand festgelegt, dass eine Masse die wir 2 kg nennen 1kg heißen würde (kg ist nun mal willkürlich entstanden) müßte im Vergleich zu dieser Masse die Erde ca. 2,98E+24 dieser kg haben (wiegen geht schlecht). Bei gleicher Gravitationskonstante wäre die Erdschwerebeschleunigung wie gehabt ca. 9,81 m/s^2. Nur 1:5,97E+24 ist etwas anderes als 1:2,98E+24. Andere Gesetze hätten plötzlich andere Formeln. Deshalb meine Frage. --Melmac 22:04, 8. Dez. 2006 (CET)

Naja, ich finde die Frage an sich auch interessant, ich wollte dich lediglich darauf hinweisen, dass hier möglicherweise nicht der richtige Ort ist. Aber ad rem: G kann grundsätlich nicht aus astronomischen Messungen ermittelt werden, weil dazu ja die Masse des Himmelskörpers bekannt sein müsste. Man kann die Gravitationskonstante aber mit der Gravitationsdrehwaage ermitteln, oder es zumindest versuchen. --Στέφανος (Stefan) ±  22:14, 8. Dez. 2006 (CET)

Du sprichst das Cavendish-Experiment an, dort wird zumindest der Fehler gemacht, dass Materialien verwendet werden die einen und Wert ungleich 0 haben. Aber mein obiger Einwand ist dir offensichtlich noch gar nicht klar. Hätte irgendjemand festgelegt das 1000000 kg unserer Masse 1 kg heißen würde, wäre die Erdschwerebeschleunigung immer noch 9,81 und nach der Gravitationskonstanten hätte die Erde eine Masse von 5,97E+18. Bei dem uns bekannten Erdradius und der üblicherweise bekannten Dichte von ca. 2900 kg/m^2 müßte sie dann aber eine Hohlkugel sein. Wenn dieser Artikel (oder dessen Diskussionsseite) nicht der richtige Ort ist diese Frage zu klären, weiß ich nicht wo der richtige Ort ist. Ich denke schon, dass ein Artikel mit diesem Namen die Herleitung des Wertes der Gravitationskonstanten widerspruchsfrei erläutern sollte. Da er es nicht tut, kritisiere ich ihn. Kritik ist für mich keine Nörgelei, sondern ein konstruktiver Beitrag um einen Mangel zu beseitigen (auch wenn ich diesen Mangel selbst aus Unkenntnis nicht beseitigen kann, wenn ich es könnte würde ich es tun und nicht Nörgeln). --Melmac 22:42, 8. Dez. 2006 (CET)

Die Dichte der Erde kann ich auch in Unzen pro Gallone angeben. Natürlich erhält man einen entsprechend skalierten Wert für die Dichte. Lies mal den Artikel Physikalische Größe dann lösen sich vielleicht einige deiner Einheiten-Probleme. Man kann für die Gravitationswaage beliebige Materialien nehmen, weil das Äquivalenzprinzip sehr genau nachgemessen ist, so dass man mit einer Genauigkeit von 10-18 annehmen kann, dass nur die Masse und nicht das Material einen Einfluss auf die Gravitation hat. Andere Fehlerquellen liefern deutlich größere Fehler. -- 88.76.249.93 03:08, 9. Dez. 2006 (CET)

Konstante?

Wenn die Ungenauigkeit so groß ist, dann besteht doch auch die Möglichkeit, dass es sich dabei gar nicht um eine Konstante handelt. Vielleicht spielen hier noch andere Effekte eine Rolle. -- Pladdin 20:35, 19. Juni 2005 (CET)

Konstante Ja und Nein!Es kommt offenbar darauf an, WO sie ermittelt wurde! Die allerdings umfangreichen Darstellungen hierzu finden Interessierte auf http://www.gravitus.de Grüße aus dem Saarland P. Kohl

Fehler zur Berechnung der Masse mit Hilfe der GK

Zur Berechnung der Masse muss es heißen m=1/G*r*g^2. Vorher war r und g vertauscht, was dazu führte, dass die Masse die Einheit kg*s hatte.

So kann es aber auch nicht stimmen. Beispiel Erde: M = 5,972·1024 kg, r = 6371000 m, g = 9,82 m/s².
1/G*r*g^2 = 9,805E+18 kg m^-3 s^2 * m * m^2/s^4 = 9,805E+18 kg/s^2, aber
1/G*r^2*g = 5,972E+24 kg m^-3 s^2 * m^2 * m/s^2 = 5,972E+24 kg
Also stimmte es vorher und jetzt nicht mehr. Daher setze ich es wieder zurück.--SiriusB 15:11, 8. Dez 2004 (CET)

Weltallausbreitung

Die Einheit "m³/kg sek²" entspricht ja in dieser Form eigentlich einer Raumzunahmegeschwindigkeit je kg und Zeit, also m³/s /kgs. Klingt gar nicht unvernünftig, wenn man die geschätzte Weltallmasse und geschätztes Alter mal einsetzt oder für verschiedene Alter die Ausbreitungsgeschwindigkeit ausrechnet. Oleg Stolz, 14.9.2004

?--SiriusB 13:26, 15. Sep 2004 (CEST)

Symbol für die G-Konstante: G oder γ?

In den meisten Werken wird meines Wissens G für die Gravitationskonstante verwendet, während γ eher die Minderheit zu bilden scheint. Aus welchem Grund wurde hier im Artikel γ gewählt?--SiriusB 12:52, 5. Aug 2004 (CEST)

Ich muss dir Recht geben. Auch CODATA verwendet das Zeichen "G". Ich habe jetzt mal im Artikel zumindest dieses Zeichen erwähnt. Man könnte aber durchaus darüber nachdenken, das gamma durch ein G zu ersetzen. Auch schon im Sinne der Lesbarkeit. :-) -- panta rhei 15:37, 4. Sep 2004 (CEST)

γ steht für die Erdgravitation, also G mal Erdmasse. --jhartmann 02:23, 23. Mai 2008 (CEST)

Dann sind die Formeln in meinem Physikbuch und Tafelwerk wohl alle falsch. Da wird nämlich für die Gravitationskonstante verwendet. Von Erdmasse steht da nichts. --82.83.126.246 11:19, 4. Jun. 2009 (CEST)

Sind sie nicht, in deinem Werk steht dann halt "Mü" für das Produkt aus Erd/Zentralkörpermasse und Gravitationskonstante. (nicht signierter Beitrag von 80.156.47.38 (Diskussion | Beiträge) 14:25, 29. Jul 2009 (CEST))

Aktueller vorgeschlagener Wert

Der Wert in der vorigen Artikelversion ist der momentan akzeptierte aus CODATA 2002, der "neue" ist in Wahrheit der ältere von CODATA 1986. Daher setze ich wieder den anderen rein.--SiriusB 22:04, 1. Aug 2004 (CEST)

Ich hab mal ne Frage: Ich weiß das dies vielleicht nich die richtige stelle ist, ist aber dringend..(-; Was bedeutet den das zeichen bei der Gravitationskonstante nach der 6.6724?? Müsste es nich einfach mal 10 hoch -11 heißen ??

Du meinst das "+- #zahl"? Das ist eine Angabe zur Genauigkeit. Wenn da steht "(1,2345±0,0010)*10^12", dann heißt das, dass der Fehler (meist aus der Standardabweichung der Messdaten abgeleitet) den Wert ±0,010*10^12 = ±10^10 hat.--SiriusB 10:43, 12. Sep 2005 (CEST)

Einheiten

Ich habe den Text wieder bezogen auf kg und m, da die Formel diese Einheiten benutzt. --Michael 16:30, 8. Aug 2003 (CEST)

Danke --Volker Paix... 12:21, 15. Jun. 2010 (CEST)

Unangemessene Formeln

G = gr²/M macht nur Sinn für M>>m, wenn also m eine vernachlässigbare kleine Testmasse im nahezu homogenen Feld fern vom Zentrum von M ist. s.u. Dort kann die (im Artikel "Gravitation" genannte) Fallbeschleunigung “g” s.u. gemessen werden. Typischerweise ist aber in einem solchen Fall M unbekannt, sodass man aus “g”r² nur G·M erhält, nicht G selbst.

Reale Experimente zur Bestimmung von G messen Kräfte zwischen bekannten Massen m und M. Entsprechend sollte die Formel F = G mM/r² lauten. Das ist auch die übliche Form. – Rainald62 18:53, 30. Mai 2010 (CEST)

Zustimmung. Die Einfügung geschah hier durch den Benutzer, der auch in Gravitation nicht uneingeschränkt die übliche Form im Artikel haben will... Das wird in den nächsten Tagen (sobald Zeit) eine größere Baustelle. Kein Einstein 22:36, 2. Jun. 2010 (CEST)

Moin, die Vorstellung, dass die Gleichung g = G M/r² und damit auch G = gr²/M nur "Sinn für M>>m" macht, trifft nicht zu. Auch nach unserer klassischen Vorstellung generiert eine Masse M ein Gravitationsfeld - unabhängig von der Existenz und Größe einer zweiten Masse. Für die Stärke der Gravitation g in diesem Feld gilt die obige Gleichung. Wenn wir diese Gleichung auf ihre Gültigkeit hin überprüfen wollen, dann macht es freilich Sinn, das mit Hilfe einer kleineren Masse m (m<<M) zu tun. Das hat Cavendish gewußt und getan. Grundsätzlich hätte er aber auch zwei gleich große Massen nehmen können. Nur wäre dann sein Experiment sehr viel schwieriger geworden und er hätte nicht annäherd die Genauigkeit erzielen können. An der allgemeinen Gültigkeit der obigen Gleichung ändert sich dadurch nichts. Sie gilt in dieser Form auch in der allgemeinen Relativitätstheorie. Freundliche Grüße ---Wernidoro 06:49, 7. Jun. 2010 (CEST) Moin, wir müssen die Gültigkeit der Gleichung nicht unbedingt durch eine Kraftmessung überprüfen. Wir können sie auch mit Hilfe eines Messobjektes überprüfen, das frei in Richtung des Mittelpunktes von M fällt. Wenn a die Fallbeschleunigung ist, dann gilt unter den bekannten Voraussetzungen und Einschränkungen, z.B. für einen auf der Erdobefläche fallenden Stein g = a. Die Masse m des Steins und eine Kraft F im Sinne der klassischen Mechanik spielen in diesem Fall keine Rolle. --Wernidoro 07:39, 7. Jun. 2010 (CEST)

Oops – hab's oben gestrichen. Bleiben drei Probleme: Oma wird die Beschleunigung der Testmasse im Laborsystem “Erde” angeben. Das führt dann zu einer falschen Beschleunigung für Testmassen von der Größenordnung “Mond”. Auch ist üblicherweise in der Fallbeschleunigung g die Zentrifugalkraft enthalten. G = gr²/M enthält also ein falsches Formelzeichen. Das dritte Problem ist die Unkenntnis von M in jenen Fällen, wo die Bezeichnung Fallbeschleunigung Sinn macht, s.o. – Rainald62 07:40, 8. Jun. 2010 (CEST)
Ich glaube du meinst oben schon das Richtige, nämlich dass das Gravitationsgesetz nur für Punktmassen gilt. In der Praxis kann man nur eine kugelsymmetrische und homogene Masse wie eine Punktmasse behandeln. Das kann man aber nicht alles, wie es jetzt im Artikel versucht wird, ohne jede Erklärung in der Konstanten g verstecken. Außerdem ist g keine Konstante, weil g auch r² enthält und nur für Punktmassen im Abstand r gilt. Nur wenn r gegen unendlich geht, kann man g näherungsweise als Konstante behandeln, was einem homogenen Feld entspricht. Auch die Beschreibung des Cavendish-Experiments, (das auch sicherheitshalber gar nicht mehr verlinkt ist) ist insofern unsinnig. Um wieder eine solide Grundlage zu erhalten, schlage ich als erste Maßnahme vor, auf die Version [1] zurückzugehen, bevor der ganze Artikel offenbar auf den POV des Buchs dieses Herrn Kessel Warum fliegt der Mond nicht weg? umgeschrieben wurde. -- Pewa 16:14, 8. Jun. 2010 (CEST)
Ja, die Selbstzensur war etwas großzügig, hatte meinen Hinweis auf das nullte Problem (r-Abhk. von g) als Kollateralschaden. Deine Einschränkung auf homogene Masseverteilung ist allerdings zu streng, Kugelsymmetrie reicht.
Rücksetzen des Artikels ist einfach, verursacht aber Kollateralschäden. – Rainald62 16:30, 8. Jun. 2010 (CEST)
Die Gleichung s = g t2/2 für eine fallende Masse gilt nur für ein homogenes Gravitationsfeld, exakt müsste es s = g(s) t2/2 heißen. Man verbindet also mit der Verwendung von g normalerweise implizit ein näherungsweise homogenes Gravitationsfeld. Deswegen halte ich es für äußerst unglücklich g bei der Herleitung von G aus Laborversuchen zu verwenden, weil es sich dabei immer um stark inhomogene Felder handelt. Abgesehen davon ist es extrem unglücklich, wenn man versucht die Messung von G durch Gleichungen zu erklären, in denen zwei entscheidende Messwerte m1 und F gar nicht vorkommen. Es gehört hier natürlich auch mit der entsprechenden Gleichung rein, dass die Gravitationskonstante (ebenso wie die Coulomb-Konstante) durch die Kraft zwischen zwei punktförmigen Ladungen definiert ist. -- Pewa 09:30, 9. Jun. 2010 (CEST)

Moin, es liegt in der Natur der Sache, dass wir die Werte physikalischer Größen im Experiment immer nur so genau bestimmen können, wie die objektiven Rahmenbedingungen und unsere Messanordnung es zulassen. Auf die Gültigkeit der Naturgesetze hat das keinen Einfluss. Die Gleichung G = gr²/M = const. ist der formale Ausdruck eines allgemein gültigen Naturgesetzes. Konstant ist dabei allein G. Wir erhalten für G immer den gleichen Zahlenwert, unabhängig davon, ob wir beispielsweise auf der rechten Seite Werte unserer Erde oder Werte der großen Kugeln aus dem Cavendish-Experiment einsetzen. Die Größe g ist keine Konstante, das wird wohl auch niemand behaupten. Richtig ist, dass g = a allein für den Gravitationsanteil gilt. Bei einem in Eigenrotation befindlichen Himmelskörper, wie beispielsweise unserer Erde, kommt bekanntermaßen noch ein vergleichsweise kleiner Zentrifugalanteil gz hinzu. Wir berechnen diese Größe als Produkt des Abstandes r zur Rotationsachse und dem Quadrat der Rotationsfrequenz w. Die Resultierende von g und gz wird in Literatur gelegentlich auch als Ortsfaktor bezeichnet (ich bezeichne diese Größe hier mit dem Symbol go). Wir dürfen davon ausgehen, dass go unabhängig davon existiert, ob wir diese Größe mit Hilfe einer zweiten bekannten Masse m durch eine Kraftmessung bestimmen oder nicht. Für die Messung der Kraft, mit der wir das Fallen unseres Messobjektes verhindern, gilt zweifellos Newtons Kraftgesetz F = m go. Diese Kraft hat auch R.v.Eötvös u.a. im Jahre 1889 an Messobjekten von unterschiedlicher stofflicher Beschaffenheit gemessen. Er wollte überprüfen, ob seine Probekörper in geringfügig voneinander abweichenden Richtungen fallen würden, wenn er sie fallen ließe. Die von ihm verwendete einarmige Drehwaage zeigte aber immer in die gleiche Richtung. Der Grund dafür ist (nach dieser Betrachtungsweise), dass die Richtung des Vektors F allein durch die Richtung des Vektors go bestimmt wird. Die Masse m hat als Skalar, unabhängig von ihrer stofflichen und sonstigen Beschaffenheit, keinen Einfluss auf die Richtung. Die Wahl und Schreibweise der Symbole bitte ich zu entschuldigen. Ich denke, es wird trotzdem deutlich was gemeint ist. - Freundliche Grüße - --Wernidoro 18:16, 8. Jun. 2010 (CEST)

Moin, Einstein hat zu seiner Zeit festgestellt, dass die klassische Mechanik keine Erklärung für das Ergebnis des Eötvös-Experiments hat. Wie sieht das Kein Einstein heute? Freundliche Grüße - --Wernidoro 12:35, 9. Jun. 2010 (CEST)

Bereinigung des Artikels

Moin. Zu Recht gehen wir davon aus, dass bereits eine Masse M allein ein Gravitationsfeld erzeugt. Ebenso gehen wir zu Recht davon aus, dass dieses Feld unabhängig davon existiert, ob wir in diesem Feld mit Hilfe einer zweiten Masse m (Messobjekt), die Kraft F messen, die dieses Messobjekt daran hindert, in Richtung des Mittelpunktes der Masse M zu fallen. Nach dem zweiten Satz ist die Gravitationskonstante G "--- bestimmend für die Stärke aller Gravitationskräfte und Gravitationsfelder.". Die neu eingeführte "Definition" von G, auf der Basis des lediglich nach G umgestellten Newtonschen Kraftgesetzes, läßt das nicht erkennen. Ebenso wie die Existenz der Kraft F ist sie hiernach ganz offensichtlich von der Existenz und dem Produkt zweier Massen abhängig. Die nächsten drei Sätze sind aus mehren Gründen prinzipiell falsch. Der Wert von G kann nicht nur durch Labormessungen der Kraft zwischen zwei Testmassen (exakt?) bestimmt werden. Prinzipiell ist es auch möglich, den Wert von G ohne jede Kraftmessung durch geeignete Fallversuche in der freien Natur zu bestimmen. Das ist beispielsweise durch entsprechend weiter entwickelte und modifizierte Fallversuche möglich, wie sie seinerzeit schon Galilei durchgeführt hat. Darüber hinaus wurde schon weit vor dem Cavendish-Experiment ein Zahlenwert von G mit Hilfe eines Pendels in der Nähe einer massiven Erderhebung bestimmt. Der Ausschlag des Pendels war hier ein Maß für die Stärke der Gravitation g (wie es dann weiter geht ist bekannt). Die Tatsache, dass dieser Wert noch recht ungenau war, hat keine grundsätzliche Bedeutung für eine allgemein gültige Definition von G. Richtig ist zweifellos, dass wir mit der Messung der Kraft F, mit der wir im Laborexperiment eine Masse m daran hindern, sich in Richtung des Mittelpunktes einer zweiten Masse M zu bewegen, auch heute immer noch die genauesten Messergebnisse erhalten. Aber wir machen doch die Definition einer phyikalischen Größe nicht davon abhängig, mit welcher Messmethode sie genauer oder weniger genau bestimmt werden kann. Vielmehr muss eine vernüftige physikalische und allgemein gültige Definition alle prinzipiell möglichen Methoden zur Bestimmung dieser Größe mit einbeziehen. Das leistet die zuletzt vorgestellte Definition nicht. - Mit freundlichem Gruß - --Wernidoro 19:27, 13. Jun. 2010 (CEST)

Du irrst, die Gravitationskonstante G kann nur mit Hilfe zweier genau bekannter Massen genau bestimmt werden. Da wir leider keine Himmelkörper mit genau bekannter Masse zur Verfügung haben, bleibt nur die Labormessung. Natürlich kann man die Erdbeschleunigung g mit einem Pendel oder einer Federwaage genau messen, aus obigem Grund bringt einen das aber leider bei der Bestimmung G nicht weiter. -- Pewa 15:40, 14. Jun. 2010 (CEST)
"Genau" spielt in diesem Zusammenhang eine untergeordnete Rolle. Es geht ums Prinzipielle. Das ist bei Naturgesetzen nun mal so. Dass wir zunächst zwei bekannte Massen zur messtechnischen Bestimmung von G benötigen bestreite ich nicht.--Wernidoro 07:53, 15. Jun. 2010 (CEST)
Bei Naturkonstanten, wie der Gravitationskonstanten G, spielt "genau" eine große Rolle. Es wird weltweit sehr großer Aufwand getrieben um die Naturkonstanten mit der technisch maximal erreichbaren Genauigkeit zu ermitteln. Ein sehr genauer und überall gleicher Wert spielt bei Naturkonstanten auch prinzipiell eine große Rolle. "Genau" kann man einen Wert nur durch Messung ermitteln und nicht durch eine Schätzung, z.B. der Erdmasse. Aus einem geschätzten Wert kann man nur Schätzwerte ableiten. -- Pewa 08:42, 15. Jun. 2010 (CEST)
Moin. Alles richtig; aber es geht hier um eine Definition und zunächst einmal nicht um den Wert von G. --Wernidoro 10:23, 15. Jun. 2010 (CEST)
Die Gravitationskonstante G ist durch das newtonsche Gravitationsgesetz definiert. Punkt. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. -- Pewa 11:01, 15. Jun. 2010 (CEST) PS: Bitte rücke deine Beiträge hier entsprechend dem Diskussionsverlauf ein, damit der Diskussionsverlauf erkennbar bleibt
Das Entweder-Oder stört. Für die Bestimmung über die Fallbeschleunigung ist auch eine Testmasse nötig. Deren träge Masse mal der Fallbeschleunigung ergibt auch eine Kraft. Was ist der Unterschied zur direkten Kraftmessung? Das Äquivalenzprinzip ist die Grundlage der aktuellen Theorie der Gravitation. – Rainald62 20:49, 13. Jun. 2010 (CEST)

Moin, beim freien Fall ist das Messobjekt unabhängig davon ob es eine Masse m besitzt, welchen Wert diese Masse hat und von welcher stofflichen Beschaffenheit sie ist, kräftefrei. Während dieses Vorgangs können wir grundsätzlich keine Kraft messen. Das Äquivalenzprinzip ist unstrittig. Seine Gültigkeit ist bei obiger Betrachtungsweise vorausgesetzt. - Schönen Gruß ---Wernidoro 21:59, 13. Jun. 2010 (CEST)

Man kann die Wirkung der Kraft messen und daraus die Kraft berechnen. -- Pewa 15:40, 14. Jun. 2010 (CEST)
Moin. Ja, wenn man das will. Aber wozu? --Wernidoro 07:56, 15. Jun. 2010 (CEST)

Moin. Wie ich sehe, sind Deine Sätze, die ich beanstandet hatte, jetzt soweit in Ordnung. Nun geht es wohl nur noch darum herauszufinden, welche der beiden vorgeschlagenen Gleichungen zur Definition von G besser dem Kenntnisstand entspricht und deshalb im Artikel stehen sollte. Machen wir dazu einen einfachen Test. Wir ersetzen in allen bekannten Gleichungen, in denen G vorkommt, und nach denen wir die heute bekannten Erscheinungen der Gravitation berechnen, das G durch die auf der anderen Seite der jeweiligen Gleichung vorkommenden Größen. Dabei zeigt sich, dass wir mit der von Dir vorgeschlagenen alten Gleichung bei der Frequenzverschiebung, der Lichtablenkung und bei dem in einem Leiter "bergauf" fließenden Strom mehrere nicht mehr zu lösende Probleme haben. Mit der von mir vorgeschlagenen Gleichung nicht. Das ist auch kein Wunder. Hat doch Einstein ebenso wie hundert Jahre zuvor schon Soldner von vornherein mit dieser neueren Gleichung gerechnet. Wie Du siehst, ist sie gar nicht so neu. In der modernen Astronomie wird längst ausschließlich mit dieser Gleichung und nicht mit der Kraftgleichung gerechnet. Deshalb sollten wir im Interesse der Leser auch in der WP mit dieser, unserem Kenntnisstand entsprechenden Gleichung die Größe G definieren. --Wernidoro 08:14, 15. Jun. 2010 (CEST)

Gegen deinen letzten Absatz hier habe ich nichts einzuwenden, gegen die Formel aber, dass g anderweitig belegt ist (s.o.) und dass man in der nach G aufgelösten Form an die Bestimmung von G denkt (wofür M und m bekannt sein müssen). Wir sollten nach der Beschleunigung auflösen. Dann wird auch der Charakter als Proporzkonstante deutlicher und die Abweichung von der bisher üblichen Darstellung kleiner. – Rainald62 08:42, 15. Jun. 2010 (CEST)
Die Gravitationskonstante G ist durch das newtonsche Gravitationsgesetz definiert. Gibt es seriöse Quellen die etwas anders aussagen? Können wir diese Frage damit als geklärt abhaken? Auch Einstein verwendet genau dieselbe Naturkonstante mit genau derselben Definition. Die von dir beschriebenen Probleme existieren nicht. Dass die Astronomen nicht mit Kräften rechnen, ist nicht besonders erstaunlich, weil es ihnen sehr schwer fällt, z.B. die Kraft zwischen zwei Galaxien zu messen.
Die Erdbeschleunigung g kann vollkommen unabhängig von der Kenntnis der Naturkonstanten G gemessen werden. Diese Messung liefert keinen Erkenntnisgewinn über die Naturkonstante G. Dieser Artikel heißt Gravitationskonstante, die Erdbeschleunigung g müsste hier prinzipiell nicht einmal erwähnt werden. Erst nach der Ermittlung von G kann man aus g die Erdmasse berechnen. Das ist der Stand der Wissenschaft und irgendwelche "neueren" Erkenntnisse (mit seriösen Quellen) dazu gibt es nicht. -- Pewa 11:48, 15. Jun. 2010 (CEST)
Moin. Ich versuchs noch einmal am konkreten Beispiel. Ein Schüler findet in seinem Lehrbuch Einsteins Gleichung für die Lichtablenkung in der Form: Ablenkwinkel = G 2M/c²r. Er hat ein Verständnisprolbem mit G und sieht deshalb in der WP nach. Dort findet er Pewas Gleichung. Weil er die physikalischen Zusammenhänge gerne besser verstehn möchte, ersetzt er G in Einsteins Gleichung durch die rechte Seite von Pewas Gleichung. Nun versteht er gar nichts mehr. Was hat die klassisch-mechanisch definierte Kraft F jetzt mit der Ablenkung des Lichts am Rande von M zu tun? Woher kommt plötzlich die zweite Masse m? Wie ist sie ein- bzw. welchem Objekt ist sie zuzuordnen? Photon? Nein! Welle? Auch nicht! Auch in der einschlägigen Literatur kann er die so erhaltene Gleichung nicht finden. Steht in der WP jedoch statt der Pewa-Gleichung, die von mir angegebene Gleichung, und der Schüler ersetzt G in Einsteins Gleichung durch die rechte Seite dieser Gleichung, dann erhält Einsteins Gleichung die Form Ablenkwinkel = 2 gr/c². Beide Formen der Einsteinschen Gleichung finden sich in den einschlägigen Schul- und Lehrbüchern, in Lexika und anderen Publikationen. Ganz offensichtlich entspricht die von mir und nicht die Pewa vorgeschlagene Definitionsgleichung dem Mainstream. ---Wernidoro 13:15, 15. Jun. 2010 (CEST)
Wenn ein Schüler solchen Unsinn macht, dann hat er hoffentlich einen Lehrer, der ihm erklärt, dass er für seine Berechnung das Symbol für die Naturkonstante G durch den Wert von G (Zahlenwert und Einheit) ersetzen muss, und nicht durch irgendeine Definitionsgleichung dieser Naturkonstanten. -- Pewa 14:40, 15. Jun. 2010 (CEST)
Moin. Der Schüler will aber gar nicht berechnen. Er möchte, auch mit Unterstützung durch die Gleichungen, lediglich die physikalischen Zusammenhänge besser verstehen. Das sollten wir nicht Unsinn nennen. - --Wernidoro 16:24, 15. Jun. 2010 (CEST)
Dann sollte er den Artikel in der aktuellen Fassung lesen, dann versteht er besser was die Naturkonstante G bedeutet und wie sie verwendet wird. -- Pewa 17:00, 15. Jun. 2010 (CEST)
Moin, wie Du gesehen hast, hat die von Dir vorgeschlagene Definition von G nicht einmal den einfachsten Plausibilitätstest, den ich für Dich mit Hilfe des fiktiven Schülers angestellt habe, überstanden. Denk mal drüber nach, ob ihr das den Nutzern dieser Seite wirklich antun wollt. ---Wernidoro 12:49, 16. Jun. 2010 (CEST)
Das musst du falsch verstanden haben. Das einzige Problem war, dass Cavendish selbst nicht auf die heute übliche Art mit der Gravitationskonstanten G gerechnet hat. Das lässt sich leicht beheben, denn der Artikel behandelt primär die Gravitationskonstante und nicht Cavendish. -- Pewa 13:48, 16. Jun. 2010 (CEST)
Eine Frage an Dich habe ich jetzt auf Deiner Diskussionsseite gestellt. Sie gehörte hier wohl nich her, weil sie gleich wieder gelöscht war. ---Wernidoro 12:52, 16. Jun. 2010 (CEST)
Diese "Frage" gehört hier nirgends hin. Bitte beachte WP:KPA. -- Pewa 13:48, 16. Jun. 2010 (CEST)
BK: Wollte ich auch gerade sagen. – Rainald62 14:14, 16. Jun. 2010 (CEST)
Vorsicht, Freunde, wie man aus dem gelöschten Beitrag entnehmen konnte, ist der Mann nicht ganz alleine. ;) --Volker Paix... 14:18, 16. Jun. 2010 (CEST)

Vorschlag zur Güte

Die beiden Darstellungen unterscheiden sich formal lediglich durch die (unstrittige) Definition von Feldstärke und können deshalb ohne Probleme beide in den Artikel. Wie das aussehen könnte, siehe Feldstärke#Beispiel Gravitation. – Rainald62 14:14, 16. Jun. 2010 (CEST)

Ich nehme an, du meinst die Darstellung der Berechnung der Erdmasse in der üblichen Art, die ich wohl fälschlich Cavendish zugeschrieben habe (was wohl auch üblich ist). Die Cavendish-Rechnung steht jetzt ja in einem eigenen Abschnitt und kann auch so bleiben, wenn er wirklich so gerechnet hat, was ich noch nicht anhand seiner Orignalarbeit Cavendish.pdf geprüft habe. Die übliche Art der Berechnung der Erdmasse mit G sollte auch noch in den Artikel, ähnlich wie ich es schon gemacht hatte, ebenso wie die von dir zitierte Herleitung vom g und F=mg. Dann wird es auch klarer was in den Cavendish-Rechnungen mit g gemacht wird. Eigentlich müsste das vor Cavendish stehen ?! -- Pewa 14:57, 16. Jun. 2010 (CEST)
Moin, Deine Definition gilt ausschliesslich im Rahmen der klassisch-mechanischen Theorie der Gravitation. G gilt aber unbestitten mit demselben Zahlenwert und derselben Einheit auch in der allgemeinen Relativitätstheorie. Zwar hat Einstein lange Zeit versucht, sich von G zu lösen; aber das ist ihm aus verständlichen Gründen nicht gelungen. Die von mir vorgeschlagene Defintion von G gilt mit demselben Zahlenwert und derselben Einheit in beiden Theorien gleichermaßen. Der Beweis dafür ist, obwohl das schon längst nicht mehr nötig war, noch einmal für Dich, mit dem Plausibilitätstest erbracht. ---Wernidoro 14:18, 16. Jun. 2010 (CEST)
Moin, meine Anfrage enthält eine Frage und einige leicht zu belegende Feststellungen. Kollidiert sie tatsächlich mit WP:KPA?--Wernidoro 14:28, 16. Jun. 2010 (CEST)
Moin, fragt doch mal jemanden, der mehr von der Sache versteht als wir - möglichst jemanden, der Cavendish schon mal im Original gelesen hat.--Wernidoro 15:23, 16. Jun. 2010 (CEST)
Moin Rainald62, das war mal ein erfreulicher Schritt in die richtige Richtung. Ich habe noch zwei kleine Änderungen gemacht und die Definition von G zunächst außen vor gelassen. Ich bitte darum, meine Änderungen wegen der beiden kleinen formalen Mängel nicht gleich wieder rauszuwerfen. Vielleicht ist jemand so freundlich und bringt das noch in Ordnung. --Wernidoro 08:38, 17. Jun. 2010 (CEST)

Henry Cavendish´s Übungen

Tut mir echt leid, Pewa - so wäre es natürlich viel logischer, aber so hat er es nunmal nicht gemacht. Es fiel mir schwer zu revertieren, weil ich den Weg in der Bearbeitung auch lieber genommen hätte. Tut leid, aber sieh dich selber um. --Volker Paix... 17:28, 15. Jun. 2010 (CEST)

Ist schon OK. Wenn das wirklich so ist (gibt es irgendwo die Originalarbeit von Cavendish?), dann mach' ich das ohne Cavendish und Cavendish kommt in einen eigenen Abschnitt (hast du ja schon gemacht), schließlich geht es hier um die Gravitationskonstante. Ich hätte gerne eine Quelle für die Original-Berechnungen Cavebdishs. Dass Cavendish mit dem Wert gc gerechnet hat, wie es jetzt im Artikel steht, glaube ich noch nicht, obwohl man die Faktoren der Rechnung natürlich so zusammenfassen kann, siehe Gravitationswaage. -- Pewa 18:40, 15. Jun. 2010 (CEST)
Oh fein, danke. Deine Formeln sind viel besser/schöner! Eine sinnvollere Berechnung wäre da echt angebracht - in einem eigenen Abschnitt. Zu Cavendish hab ich so 5 Artikel angesehen, alle schwach, aber mit dem gleichen Ergebnis. Und der Henry Cavendish Artikel ist auch sehr mangelhaft, er stellt etwas dar, das nicht war. LG --Volker Paix... 18:54, 15. Jun. 2010 (CEST)
Moin. Die Originalarbeit von Cavendish gibts an der Uni Greifswald oder auch bei --Wernidoro 19:13, 15. Jun. 2010 (CEST)
Die Original gibt es hier bei wikimedia als pdf Cavendish.pdf (Link auch im Artikel Henry Cavendish). -- Pewa 19:52, 15. Jun. 2010 (CEST)
Kompliment, das sieht schon geschmeidig aus. Nur mit dem Satz:
  • Damit konnte er die im folgenden verwendete Gravitationsbeschleunigung bestimmen, die von der Masse am Ort der Masse verursacht wird.
bin ich nicht ganz glücklich - kann man ihn umstellen: ?
  • „Damit konnte er die, von den Kugelmassen verursachte, Gravitationsbeschleunigung bestimmen, welche die Masse im Achsabstand bei der Masse bewirkt.“
Ist auch nicht ganz rund, aber klingt es für Nichtphysiker besser? Na egal LG --Volker Paix... 22:07, 15. Jun. 2010 (CEST) PS.: *ggg* Bitte rücke deine Beiträge hier entsprechend dem Diskussionsverlauf ein, damit der Diskussionsverlauf erkennbar bleibt, - das musste jetzt sein ;)
Danke, danke :) Tatsächlich war der Satz und auch die Einrückung genau so gemeint, wie ich es geschrieben habe. Was du ansprichst, ist genau das Verständnisproblem, dass sich leider aus dieser Darstellung mit der Beschleunigung gc ergibt. Bei der Darstellung mit der Kraft zwischen beiden Massen, entsprechend Newton, ist es sofort klar, dass auf beide Massen dieselbe Kraft wirkt, die beide Massen beschleunigt. Diese Kraft bewirkt eine kleine Beschleunigung der großen Masse und eine große Beschleunigung der kleinen Masse. Damit ist auch klar, dass dieselbe Kraft für jede Masse eine andere Beschleunigung ergibt. Zu dem gleichen Ergebnis kommt man über die direkte Berechnung der Beschleunigungen, wie im Artikel: Die kleine Masse wird im starken Gravitationsfeld der großen Masse beschleunigt und umgekehrt (Beschleunigung = Gravitationsfeldstärke!). Einfach gesagt: Jede der beiden Masse spürt eine andere Gravitationsbeschleunigung (=Gravitationsfeldstärke) - Es gibt keine gemeinsame Gravitationsbeschleunigung der beiden Massen, sondern nur eine gemeinsame Kraft. Deswegen muss man es so sagen, wie ich es geschrieben habe. Ich hoffe, das ist so verständlich. In irgend einem Artikel stand hier sogar mal, dass man die unterschiedlichen Beschleunigungen der beiden Massen addieren muss, was leider kompletter Unfug ist. Grüße -- Pewa 04:26, 16. Jun. 2010 (CEST)

Letzte Änderungen

Moin. Einfacher ist keineswegs immer besser. Besonders in diesem Fall nicht. Es geht in diesem Punkt um eine Erklärung des Cavendish-Experiments für die Nutzer der WP. Deshalb ist es besser, ihnen an dieser Stelle korrekt und möglichst anschaulich und in Übereinstimmung mit den tatsächlichen Gegebenheiten mitzuteilen, was Henry Cavendish in Wirklichkeit gemessen hat, wenn wir von direkt oder indirekt einmal absehen wollen. --Wernidoro 11:01, 17. Jun. 2010 (CEST)

Moin. Ob Deine Erklärung tatsächlich einfacher ist (für die Nutzer) steht außerdem auch noch dahin. Zunächst einmal ist sie nur kürzer. ---Wernidoro 11:34, 17. Jun. 2010 (CEST)
Zu deiner Ergänzung: Der erste Teil steht schon im übernächsten Satz, der zweite Teil passt nicht in die Beschreibung der Versuchsanordnung. -- Pewa 11:51, 17. Jun. 2010 (CEST).
Moin. Offensichtlich hattest Du in Deiner ersten Begründung lediglich die Begriffe "kürzer", "einfacher" und "besser" durcheinander gebracht. Das kann passieren. Is nich so schlimm. Nun hast Du nach einer neuen Begründung gesucht. Darf ich Dich bitten, zunächst einmal mitzuteilen, ob Deine erste Begründung damit nun auch für Dich erledigt ist, bevor ich auf die neue Begründung eingehe. ---Wernidoro 12:59, 17. Jun. 2010 (CEST)
Du hattest deine Ergänzungen gar nicht begründet. Die Kurzfassung meiner Begründung steht im Bearbeitungskommentar, die Langfassung steht hier. Deine Ergänzungen sind sogar beide redundant, da sie bereits davor und kurz danach im Artikel stehen. Die zweite ist zudem an dieser Stelle unpassend. "kürzer" hast du wohl dazu gedichtet, das kann ja mal passieren. "einfacher" bedeutet auch ohne unnötige Wiederholungen bereits davor oder danach erklärter Dinge. Auch der Begriff Gravitationskraft muss in der Versuchsbeschreibung nicht noch einmal erklärt werden. Wir schreiben hier auch nicht für deinen "Schüler", dem man vielleicht besser alles dreimal erklärt. Das deine Ergänzung offensichtlich überflüssig ist und den Text nur unnötig kompliziert, hättest du auch selbst erkennen können. -- Pewa 14:10, 17. Jun. 2010 (CEST)
Moin. Es ist nun mal so, dass man einen Sachverhalt gelegentlich mehrmals und möglichst unter verschiedenen Aspekten erklären muß, bevor ein anderer ihn begreift. Wem sagst Du das? Das ist aber offensichtlich nicht nur bei Schülern so. Und mit "Punkt!" oder Basta! is da nix getan. Übrigens möchte mein Schüler gerne wissen, was das nun wieder für eine Kraft ist, die "zwischen" den Massen M und m wirkt. Ich hatte angenommen, wir kommen erst einmal mit einigen kleinen Verbesserungen weiter und kümmern uns dann wieder um die stritte Definition von G. Es geht nicht, wir müssen erst die Definition machen. ---Wernidoro 13:45, 18. Jun. 2010 (CEST)
Dann zeig deinem "Schüler" nochmal das Newtonsche Gravitationsgesetz, irgendwann müsste er ja mal verstehen, dass darin F die Kraft zwischen zwei Massen ist. Die Definition von G ist seit Newton unstrittig, das kannst du in jedem seriösen Physikbuch nachlesen. -- Pewa 14:12, 18. Jun. 2010 (CEST)
Moin. Hat sich für Dich seit Einstein und einigen anderen davor und den vielen anderen danach nicht auch die Notwendigkeit ergeben, das eine oder andere anders darszustellen, als es bis dahin geschehen ist? ---Wernidoro 14:49, 18. Jun. 2010 (CEST)

Cavendishs Berechnungen

Dass Cavendish nicht mit G rechnet war ja schon geklärt. Soweit ich das in Cavendishs Paper erkennen kann, rechnet er auch an keiner Stelle mit der Erdbeschleunigung g oder einer Beschleunigung in seinem Versuchsaufbau. Er rechnet ausschließlich mit den Werten und Verhältnissen von Radien, Abständen, Massen, Dichten und Kräften. Insbesondere rechnet er mit dem Verhältnis der Erdgravitationskraft (Gewicht) seiner beweglichen Testmasse m zu ihrer Gravitationskraft im Versuchsaufbau. Für die korrekte Beschreibung der Berechnung Cavendishs muss dafür in der zweiten Formel nur das Verhältnis gE/gc durch das Verhältnis der Gravitationskräfte FE/Fc ersetzt werden. Die Testmasse m kürzt sich dabei heraus. In der ersten Formel müssen auch die g durch F ersetzt werden. Evtl. sollte man dort auch die Massen durch Dichte mal Volumen ersetzen, evtl. kann die erste Formel auch ganz entfallen. -- Pewa 14:34, 17. Jun. 2010 (CEST)

Sorry, BK!

Denkfehler oder Themenverfehlung

Irgendwie haben wir immer wieder probiert die Gravitäts-Tante durch das Cavendish-Experiment zu erklären, was zu etlichen Verrenkungen führte, weil Henry das nie tat. Der klarere Weg wäre, weil das Lemma nun mal heißt:
Garvitätskonstante

Einführung

Wert und Definition der Gravitationskonstanten

Wert
Genauigkeit
Definition

Messung der Gravitationskonstanten

Da sollte der heutige, einfache Weg ausführlich stehen, mit z.B. Referenz
Moderne Messungen/Apparate, international
usw.

Geschichte

  • Das Cavendish-Experiment
im Wesentlichen wie jetzt nur kurz erwähnt, mit Henrys „Proportionen“
+ Berechnung von G aus Henrys Werten.

Literatur

…...

Damit vermeiden wir all die Probleme, die uns die Ableitung aus dem Cavendish-Experiment bereiten.

Alle dagegen, dann ist´s ja fein. Liebe Grüße --Volker Paix... 14:48, 17. Jun. 2010 (CEST)

Welche Probleme eigentlich? Die ehemaligen Probleme sind doch inzwischen alle gelöst. -- Pewa 05:45, 18. Jun. 2010 (CEST)
Also ich bin einverstanden.Ich bin dagegen, nachdem ich verstanden habe, dass du den fast fertigen Abschnitt über Cavendishs Messungen jetzt wieder entfernen oder zerstückeln willst. Ich würde aber vorschlagen, den Inhalt des Abschnitts Genauigkeit in den Abschnitt Wert und Definition der Gravitationskonstanten zu übernehmen, da gehört er eigentlich hin. Bei Cavendish könnte man noch den von ihm ermittelten Wert der Erddichte und den aus seinen Messergebnissen berechneten Wert von G (Quelle?) angeben. -- Pewa 15:18, 17. Jun. 2010 (CEST)
OK, so? Der Weg, wie du ihn schon mal eingebracht hattest, gehört jetzt sinnvollerweise hinein. Der Cavendish hat da eigentlich nichts verloren, steht alles unter der Gravitationswaage und unter ihm und wenn wem fad, aber nicht ganz alleine, ist kann er ja extra das Cavendish-Experiment schreiben. LG --Volker Paix... 15:34, 17. Jun. 2010 (CEST)
Ich habe oben mal eingebaut wie ich es meine. Wir können Cavendish so lassen, das gehört schon hier rein (Geschichte), und noch ausführlicher einbauen, wie von anderen aus seinen Ergebnissen G berechnet wurde. Genauigkeit sollte direkt nach dem Wert kommen. Den Abschnitt Messungen könnte man noch stark ausbauen, mit den ganzen Messverfahren/Apparaten, Ergebnissen, Problemen, etc. -- Pewa 16:22, 17. Jun. 2010 (CEST)
Ja besser, nur das Cavendish-Experiment ist bei der Gravitationswaage besser aufgehoben und auch schon etwas, wenn auch nicht so gut, erklärt. Um Redundanz zu vermeiden, würde ich es hier zwar kurz anreissen, aber dann Schliesslich geht es hier um die Gravitationskonstante. Wenn du jetzt wieder die moderne Herleitung der G. einfügst wäre das ganz fein. LG --Volker Paix... 16:40, 17. Jun. 2010 (CEST)
Nein, sorry (zum ersten Punkt). Es gibt heute an jeder besseren Uni Gravitationswaagen mit denen G direkt bestimmt/berechnet wird. Nur Cavendish hat sie benutzt um direkt die Erdmasse zu messen/berechnen. Diese Messungen und Berechnungen von Cavendish, die erstmalig (wenn auch nicht Cavendish selbst) die Berechnung von G erlaubten, gehören hier her und nicht zur Gravitationswaage im Allgemeinen. Bei der Gravitationswaage sollte man lieber mal die vorhandenen Berechnungen übersichtlicher darstellen und besser erklären. Den zweiten Punkt werde ich bald mal machen und dabei auf die Gravitationswaage für die moderne Messung von G verweisen. -- Pewa 17:20, 17. Jun. 2010 (CEST)
Dann hab ich mich unklar ausgedrückt. Die Berechnungen, wie sie heute an jeder Uni gemacht werden, gehören auf jeden Fall hier in diesen Artikel! Aber nicht unter die Überschrift Cavendish und nicht so verbogen. Sondern den klaren Weg unter Messung der Gravitationskonstanten
Und Cavendishs Berechnung der Erddichte unter Umgehung von G hat hier nichts zu suchen. OK? --Volker Paix... 17:47, 17. Jun. 2010 (CEST)
Jetzt versteh' ich gar nix mehr. Die Berechnungen zur Messung von G mit einer G.-Waage, die heute an jeder Uni gemacht werden, stehen im Artikel G.-Waage. Die relativ banale Berechnung der Erdmasse/Dichte aus G (meinst du das mit modern?) gehört eher in diesen Artikel (Wir sind hier bei Gravitationskonstante, ihrem Wert, ihrer Geschichte und Verwendung).Die Messungen und Berechnungen von Cavendish gehören eher in diesen Artikel. Cavendish hat es durch seine genauen Messungen als erster möglich gemacht die Gravitationskonstante zu ermitteln. Cavendish hat die Gravitationswaage weder erfunden, noch in einer heute üblichen Art verwendet. Willst du jetzt die Formeln zwischen diesen beiden Artikeln austauschen? Oder kannst du bitte mal genau erklären und begründen, was du meinst? -- Pewa 18:23, 17. Jun. 2010 (CEST)

Prinzipiell ja. Unter dem Lemma Gravitationskonstante erwarte ich eine Erklärung, ihren Wert und unter Berechnung, wie man sie ermittelt. Ein Punkt zur Geschichte ist auch sinnvoll, mit Erwähnung von Cavendish - nur sollte unter diesem geschichtlichen Ereignis nicht die heutige Berechnung abgehandelt werden. Dass die aktuelle Herleitung momentan im Lemma Gravitationswaage steht, ist ebenso merkwürdig (Unter Badezimmerwaage such ich auch nicht der Berechnung des BMI auch wenn sie dazu dient) - das gehört hierher. - nein nicht der BMI!

Ich hab nun auch bei den englischen und französischen Wikis nachgesehen, nicht weil dort alles besser ist, aber man kann sich doch Ideen holen. In beiden ist das Cavendish-Experiment erst später, unter geschichtliche Messungen, und ohne Formeln zur Herleitung erwähnt. Cavendishs Berechnungen stehen dann unter Cavendish-Experiment, das bei uns mittels Weiterleitung unter Gravitationswaage zu finden ist. Wenn niemand ein eigenes Lemma schreibt, was die Gravitationswaage ziemlich ausdünnen würde, sollte das Cavendish-Experiment einen eigenen, ausführlichen Punkt in der Gravitationswaage finden (- weil das Cavendish-Experiment eben nach dorthin weiterleitet). Und stimmt, er hat die Waage nicht erfunden, aber berühmt gemacht - darum gehört seine legendäre Messung, wie dicht alle auf dieser Erde sind, eben derweil dorthin - bis er seinen eigenen Artikel hat. Jetzt besser? LG --Volker Paix... 20:31, 17. Jun. 2010 (CEST)

Ich verstehe nicht, warum du den Abschnitt über Cavendish, der jetzt endlich fast fertig ist, jetzt löschen oder kastrieren willst, statt ihn fertigzustellen. Die Kurzfassung der Messungen und Berechnungen Cavendishs, wie sie jetzt hier steht, gehört in diesen Artikel und passt hier sehr gut. Cavendishs und seine Messungen sind nur für die erste Ermittlung der Gravitationskonstante berühmt geworden. Wenn jemand einen ausführlichen Artikel über die Messungen und Berechnungen Cavendishs (Cavendish-Experiment), seine Probleme und wie er sie gelöst hat, etc. schreiben will (alleine seine Original-Arbeit hat 64 Seiten), kann er das gerne tun ohne diesen Artikel zu kastrieren.
Da das Cavendish-Experiment hier inzwischen besser beschrieben wird, sollte die Weiterleitung vorläufig zu diesem Artikel erfolgen. Wegen falschen Weiterleitungen sollte man keine Artikel umbauen.
Es gibt die verschiedensten Messmethoden zur Ermittlung der Gravitationskonstante, zu denen die verschiedensten Berechnungsmethoden gehören. Die Berechnungsmethoden gehören zu den Geräten, genau so wie es jetzt bei der Gravitationswaage ist. Wenn du wissen willst, wie man mit einer Gravitationswaage arbeitet um G zu ermitteln, musst du auf den Link Gravitationswaage klicken. Die verschiedenen anderen Messmethoden sollten in diesem Artikel ebenfalls kurz beschrieben und verlinkt werden.
Die Berechnungen, die bei Gravitationswaage angegeben sind, sind die exakten Formeln, die man braucht um aus den Messwerten der Gravitationswaage den exakten Wert von G zu berechnen. Diese Formeln braucht man nur für die Gravitationswaage, für andere Methoden zur Ermittlung von G braucht man vollkommen andere Formeln. Die von dir verlinkten Formeln von der uni-stuttgart sind nur vereinfachte Näherungen, mit denen man G nicht exakt berechnen kann.
Also lass uns jetzt diesen Artikel fertigstellen, statt ohne klares Konzept ein Chaos in mehreren Artikeln anzurichten. -- Pewa 05:45, 18. Jun. 2010 (CEST)
Hier werden keine Eier entfernt, nur: „Oh oui, mon capitan, lieber mit Vehemenz in die falsche Richtung weil wir schon so begonnen haben, als kurz innehalten um den Weg zu finden.“ Damit kann ich mich nicht anfreunden, aber ein Chaos will ich nicht anrichten. Das Cavendish-Experiment ist mittlerweile echt gut und mit fünf Klicks, dort wo es hingehört. Alle der verschiedensten Berechnungsmethoden kenn ich zwar nicht, aber es sollte hier wenigstens eine anerkannte stehen, und zwar hier und nicht unter irgendwelchen Instrumenten und sicher nicht unter Cavendisch, der die Gravitationskonstante nie ermitteln wollte (warum umständlich, wenn mann heute G ganz einfach ermitteln kann?). Es sind jetzt nur noch wenige Bearbeitungen und eine saubere Herleitung/Messung von G und der Artikel ist fertig. Voila! Und den Cavendish sinnvoll unterzubringen ist sicher auch kein Problem - Mal abwarten, welche Vorschläge kommen. Ich fühl mich an dem „Chaos“ auch schuldig, weil ich auf die korrekte Herleitung des Cavendish-Experiment viel zu viel Augenmerk gelegt habe und dabei das eigentliche Lemma dieses Artikels aus den Augen verloren habe. Lass uns ein wenig warten was die andern dazu meinen und dann die Sache mit Freude angehen. Liebe Grüße --Volker Paix... 06:51, 18. Jun. 2010 (CEST)

Du hast immer noch nicht gesagt, was du genau willst, ein vernünftiges Konzept ist nicht erkennbar. Ich interpretiere deinen letzten Vorschlag so:

1. Entfernen der Formeln aus dem Artikel Gravitationswaage und einfügen der Formeln hier.
Das ergibt keinen Sinn, weil diese Formeln nur mit der kompletten Versuchsbeschreibung und dem Bild verständlich sind. Dann müsstest du den kompletten Artikel Gravitationswaage hier einfügen.
2. Anschließend willst du diese Formeln auf eine "moderne" Form vereinfachen, wie z.B. hier [2]
Du scheinst aber nicht zu verstehen was ich oben schon geschrieben habe, dass das nur vereinfachte Näherungsformeln sind, mit denen G nicht exakt berechnet werden kann.
3. Du willst den Abschnitt über die erste Ermittlung von G durch Cavendishs Messungen in den Artikel Gravitationswaage verschieben.
Von dem Artikel ist aber nach der ersten Änderung nichts mehr übrig und der dorthin verschobene Absatz sagt nichts über Gravitationswaagen und ihre Verwendung im allgemeinen, also Thema verfehlt.

Bitte ließ nochmal was ich oben geschrieben habe, überlege dir wie das Endergebnis aussehen soll und beschreibe und begründe es hier sachlich. Im wesentlichen sollte dieser Artikel hier so bleiben wir er ist und weiter ausgebaut werden:
Gravitationskonstante

Einführung

Wert und Definition der Gravitationskonstanten

Wert
Genauigkeit
Definition

Cavendish-Experiment (Geschichte)
(--> Hauptartikel: Cavendish-Experiment, wenn jemand einen ausführlichen Artikel darüber geschrieben hat)

im Wesentlichen wie jetzt, eine Übersicht der Methode und Berechnung.
Ergänzung um den tatsächlich gemessenen Wert der Erddichte mit Angabe der erreichten Genauigkeit.
Ergänzung um die daraus erstmals mit brauchbarer Genaugigkeit berechnete Gravitationskonstante G.

Messung der Gravitationskonstanten

Beschreibung der verschiedenen internationalen Experimente, der verschiedenen Messmethoden, der unterschiedlichen Ergebnisse und der Problematik der unbefriedigenden Übereinstimmung der Ergebnisse.
usw.

Zusätzlich:

Redirekt von Cavendish-Experiment zu Gravitationskonstante solange kein eigener Artikel vorhanden
Verbesserung der Beschreibung und Übersichtlichkeit der Berechnungen bei Gravitationswaage.

3. Dritte Meinungen sind erwünscht. -- Pewa 10:15, 18. Jun. 2010 (CEST)

4. und 5. erbeten :) die Argumente hab ich ausführlich dargelegt, meine Version steht oben, deine hier - so wie gewünscht, wird gemacht. Bis jetzt hat jeder Disput dem Artikel gut getan. LG --Volker Paix... 13:20, 18. Jun. 2010 (CEST)

Nein, du hast immer noch nicht gesagt, was du mit welchen Artikeln genau vorhast. Habe ich deinen Plan oben mit 1. 2. 3. richtig beschrieben? Findest du das Ergebnis gut? Kannst du das auch für den Artikel Gravitationswaage begründen? -- Pewa 14:38, 18. Jun. 2010 (CEST)

Ich denke, ihr könntet eure Streitigkeiten relativ einfach beilegen. Notwendig ist ja anscheinend nur, die historische Begebenheit des Cavendish-Experiments begrifflich von der Messung von G zu trennen, da diese zwar miteinander zu tun haben, aber doch nicht ident sind, also auch nicht unkommentiert ineinander verfließen sollten. Man müsste also einen Abschnitt haben, wo beschrieben wird, wie die Gravitationskonstante prinzipiell gemessen wird (mit Formeln und allem); und einen getrennten geschichtlichen Abschnitt wo man dann mit einem Satz erwähnen kann, dass Cavendish prinzipiell nicht daran interessiert war G zu berechnen, sondern eben nur an der Erddichte; und auch nur das als Ergebnis lieferte, sprich die Gleichungen nach der Dichte auflöste (plus dieser Formel). Dann ginge es also real nur noch darum den Abschnitt "Das Cavendish-Experiment" in "Bestimmung der Gravitationskonstante" umzubenennen, und dann einen Abschnitt "Trivia" oder "Geschichtliches" hinzuzufügen. Dieser Weg erspart viele mühselige Edits, sorgt dann aber doch für die von Volker geforderte Trennschärfe. Was meint ihr? -- dtschenz 02:23, 19. Jun. 2010 (CEST)

Hier läuft etwas in eine völlig falsche Richtung. Cashendish ist zu recht berühmt geworden für seine Präzisions-Messungen der winzigen Kraft zwischen zwei Massen (ca. 1 Mikronewton), nicht für seine Formeln und Berechnungen, die jeder Dorfschullehrer durchführen konnte, der das große 1x1 beherrscht und ein bisschen Physik. Aus den von Cavendish veröffentlichen Messwerten konnte derselbe Dorfschullehrer mit Bleistift und Papier in 5 Minuten die Werte der Erdmasse und der Gravitationskonstanten berechnen. Wir wissen nicht, warum Cashendish selbst diese Werte nicht in seiner Arbeit veröffentlicht hat, wir dürfen aber davon ausgehen, dass er die Bedeutung dieser Werte kannte und dass er sie auch selbst berechnet hat, es gibt dafür aber scheinbar keine Belege, also dürfen wir es hier nicht schreiben. Wir können aber die banale Rechnung des Dorfschullehrers und anderer Zeitgenossen angeben, die aus Cashendishs Messwerten die Gravitationskonstante berechnet haben. Genau das fehlt noch im Artikel, um die herausragende Rolle von Cashendishs Messungen für die erste Ermittlung eines Werts von G mit brauchbarer Genauigkeit zu erklären.

Cashendishs Messapparat bestand aus einem ca. 2m großen Holzkasten, sein Lichtzeiger wurde vermutlich mit einer Petroleumfunzel beleuchtet (das elektrische Licht war noch nicht erfunden!) Er hat vermutlich Wochen und Monate in einem abgedunkelten Raum gehockt, um mit sekundengenauen Ablesungen des funzeligen Lichtzeigers die Schwingungsperiode seiner Drehwaage zu messen. Nach seiner Beschreibung muss es Monate gedauert haben, seinen Apparat auf mögliche Fehlerquellen durch den verwendeten Torsionsdraht, kleine Temperaturunterschiede und Luftströmungen in seinem Holzkasten etc. zu untersuchen und alle diese Fehlerquellen so weit es mit den primitiven Mitteln seiner Zeit möglich war zu bestimmen und auszuschließen. Es ist ihm gelungen seinen Messfehler auf ca. 0,01 Mikronewton zu reduzieren, das entspricht dem Gewicht einer Masse von 1 Mikrogramm. Das alles und noch viel mehr sollte in einem neuen Artikel Cashendish-Experiment stehen. Ich würde es sehr gut finden, wenn jemand diesen Artikel neu erstellt. Wenn er fertig ist, kann man über kleinere Anpassungen an den bisherigen Artikeln diskutieren. Das ist mein Vorschlag. -- Pewa 15:58, 19. Jun. 2010 (CEST)

Moin. Siehe C. Ramsauer: "Grundversuche der Physik in historischer Darstellung". Dort steht klar, eindeutig und leicht verständlich, wie es war. Nicht wie es "vermutlich" war. --Wernidoro 08:22, 20. Jun. 2010 (CEST)
Moin. Originalgetreue Abbildungen des Versuchsaufbaus findet ihr u.a. auch in: W.Kessel, P.Buscher, "Wie Cavendish vor fast zwei Jahrhunderten die mittlere Dichte der Erde bestimmte", messen & prüfen München 26(1990)4, S.189-193. Dort ist im Prinzip auch erkennbar, dass es sich bei den Lampen um solche mit offenem Feuer handelte. ---Wernidoro 10:36, 20. Jun. 2010 (CEST)
Das sieht man in den Zeichnungen in Cavendishs Originalarbeit (Volltext bereits hier und im Artikel verlinkt). Wiederholte Werbung für eigene Bücher ohne Mehrwert für den Artikel könnte auf einen Interessenkonflikt deuten. -- Pewa 11:35, 21. Jun. 2010 (CEST)

Hiho, ich wurde gebeten mich mal hier einzulesen und meine Meinung zu sagen. Vorneweg: Ich nix viel Ahnung von Physik, physikalischer Geschichte oder Herleitungen von physikalischen Formel haben. Mein Abschluss in Mathe befähigt mich in diesem Bereich quasi nur dazu, dass ich Formeln so zurechtbiege, wie ich sie gerade brauche. Wenn ich das oben alles richtig verstehe, war Cavendish derjenige, der mit seinem Experiment diesen Wert damals ohne die heutigen Berechnungsmethoden erzielte, so dass das Experiment (als Teil der Geschichte der Konstante) eher in diesem Artikel erwähnt werden sollte. Schließe mich also eher Pewas Gliederungsvorschlag an. Gruß--Traeumer 16:29, 20. Jun. 2010 (CEST)

Genauigkeit

Die Aussage "Der Grund dafür liegt in der sehr geringen Stärke der Gravitationskraft im Laborversuch" ist physikalisch falsch. So würden wir beispielsweise allein durch Verdoppelung der Masse m eine doppelt so große Gravitationskraft erhalten aber keineswegs eine größere Genauigkeit. Der Grund für die geringe Genauigkeit liegt in dem relativ schwachen Gravitationsfeld der im Laborversuch verwendeten grösseren Masse M. --Wernidoro 15:00, 23. Jul. 2010 (CEST)

Die Messgenauigkeit hängt von der gemessenen Größe ab, und das ist eine Kraft. -- Pewa 18:31, 23. Jul. 2010 (CEST)
Auch hier bleibt es bei meiner o.g. Begründung. Unzweifelhaft ist die Messgröße eine Kraft. Deshalb bleibt die Aussage trotzdem falsch. Wir könnten die Kraft durch Verfielfachung der kleinen Masse m proportional vervielfachen - das Messergebnis wird deshalb nicht genauer. Eher tritt das Gegenteil ein. --Wernidoro 19:26, 23. Jul. 2010 (CEST)
Die Gravitationsfeldstärke kann leider nur durch die Messung einer kleinen Kraft auf eine große Masse gemessen werden. Die Messgenauigkeit wird von der gemessenen Größe und den Bedingungen, unter denen diese Messung erfolgen muss, bestimmt. Das ist die korrekte und verständliche Erklärung für die geringe Messgenauigkeit. Die Feldstärke alleine sagt nichts über die erreichbare Messgenauigkeit aus. Auch wenn du das nicht verstehen willst, ist das kein Grund die Aussage über Messung der Kraft zu entfernen, weil Kräfte in deiner privaten Gravitationstheorie keinen Platz haben. -- Pewa 11:29, 24. Jul. 2010 (CEST)
Moin. Was ist das nun wieder für ein Unsinn. In jeder physikalisch vernünftigen Gravitationstheorie spielt die Kraft F = mg bzw. F = GMm/r² eine maßgebliche Rolle. Das ist beispielsweise auch in Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie nicht anders. Dort ist F diejenige Kraft, die eine Masse m daran hindert, in Richtung des Mittelpunktes der Masse zu fallen. Das sollte eigentlich auch Pewa wissen.--Wernidoro 14:14, 29. Jul. 2010 (CEST)

Definition der Gravitationskonstanten

Moin. Pewa begeht mit der von ihm kreierten "Definition" einen grundlegenden und aus erkenntnistheoretischer Sicht recht schwer wiegenden Fehler. Er versucht zwei unterschiedliche physikalische Größen (F und G) mit einer Gleichung zu definieren. Wir wissen aber, und es versteht sich wohl auch von selbst, dass man mit einer Gleichung immer nur eine Größe definieren kann. Insofern nimmt es auch nicht Wunder festzustellen, dass Pewas "Definition" die Kriterien des Circulus vitiosus und die Kriterien der Tautologie gleichemaßen erfüllt. Aus erkenntnistheoretischer Sicht ein geradezu unverzeihlicher Fehler, der in diesem konkreten Fall dann auch promt zu den bereits genannten Ungereimtheiten führt. Wir können diesen Fehler leicht vermeiden, wenn wir anstelle der derzeit noch im Artikel stehenden Gleichung die Gleichung G = gr²/M = const. setzen. --Wernidoro 12:56, 18. Jun. 2010 (CEST)

Mensch Werni, kaum Mittag und schon 'ne Dichte wie Einsteinium - muss das sein? --Volker Paix... 13:08, 18. Jun. 2010 (CEST)
Es geht nicht um "meine" Definition, sondern um die Definition von G, die du in jedem seriösen Physikbuch nachlesen kannst. Über erkenntnistheoretische Defizite Newtons ist mir auch nichts bekannt. Von Newton stammt auch die Formel F=ma=mg. Cavendish hat Kräfte und Massen gemessen und keine Beschleunigungen, auch ihm hat bis heute keiner erkenntnistheoretische Defizite vorgeworfen, weil er diese Messwerte verwendet hat. Außerdem ist deine Darstellung einfach falsch, weil Cavendish tatsächlich keine Beschleunigungen, sondern nur Kräfte, Massen und Längen gemessen hat. Durch eine falsche Darstellung der Messungen und Berechnungen von Cavendish kannst du deine "neue Theorie der Gravitation" hier nicht unterbringen. -- Pewa 14:26, 18. Jun. 2010 (CEST)
Moin. Nun lenk mal nicht gleich wieder ab. Zunächst geht es allein um Deine erkenntnistheoretischen Defizite. Ich würde niemals auf den Gedanken kommen und Newton derartiges unterstellen- siehe unten. ---Wernidoro 14:37, 18. Jun. 2010 (CEST)
Ich bringe es auf den Punkt. Deine Komplimente kann ich dir uneingeschränkt zurückreichen. Mein einziges Defizit ist, dass ich dein Buch nicht gelesen habe, aber damit kann ich gut leben, da sich offenbar sonst auch keiner für deine "neue Theorie der Gravitation" interessiert. Andere Defizite solltest du durch fachlich geeignete unabhängige Quellen belegen. -- Pewa 17:16, 18. Jun. 2010 (CEST)
Moin. Du bringst es also wieder einmal auf den "Punkt!". Kein seriöser Wissenschaftler würde den Widerspruch auf den Dich "mein Schüler" aufmerksam gemacht hat, einfach so ignorieren und auf so billige Weise abtun, wie Du es getan hast. Ein unbeteiligter Leser würde in diesem Fall ganz bestimmt nicht den Schüler für dumm halten. "Punkt!", Basta! und ähnliches in einer Sachdiskussion sind immer auch Ausdruck einer weit fortgeschrittenen und schon recht stark manifestierten fachlichen Hilflosigkeit.---Wernidoro 17:54, 18. Jun. 2010 (CEST)
Frag doch erst mal ein Internet deiner Wahl, was "etwas auf den Punkt bringen" bedeutet, bevor du hier sinnlos salbaderst. Wenn du keine Fakten, Quellen und sachlich, fachlichen Argumente bringst, wird dich keiner ernst nehmen. Ich habe von dir noch keine Quelle dafür gesehen, dass hier irgend etwas falsch ist. Und hör auf mit deinen Ad-hominem-Argumenten, die werden hier sehr ungern gesehen und bringen dich ganz sicher nicht weiter, im Gegenteil. Google hilft dir, auch diese Botschaft zu entschlüsseln. -- Pewa 18:43, 18. Jun. 2010 (CEST)

Moin. Als Definitionsgleichung der Gravitationskraft F ist Newtons Gleichung über jeden Zweifel erhaben. Reden können wir allenfalls über die physikalische Deutung dieser Gleichung. Und wenn wir sie physikalisch korrekt deuten, dann liefert sie in allen bekannten Fällen, und zwar ausnahmslos, gültig Werte. --Wernidoro 13:22, 18. Jun. 2010 (CEST)

@Wernidoro: Bitte füge keine unsinnigen Umformungen des newtonschen Gravitationsgesetzes in nicht direkt messbare Größen (g) ein, füge keine unbelegten Behauptungen über Einstein ein und keine Trivialaussagen über nicht existierende Theorien. Bitte WP:Q und WP:WAR beachten. -- Pewa 12:13, 21. Jun. 2010 (CEST)

Moin. Schon einmal habe ich hier (Artikel Gravitation)auf Anfrage als Quelle seriöse populärwissenschaftliche Literatur bzw. Lexika genannt. Nun sucht mal schön selbst - wenn ihr wollt. Mein Beitrag ist wohl doch nicht so wichtig. Er war im Interesse der Nutzer dieser Seite aber durchaus ernst und gut gemeint. Noch ein Hinweis: Es ist immer gut, erst zu recherchieren (möglichst auch in der Primärliteratur), bevor man selber schreibt. Nicht so, wie ihr es beim Cavendish-Experiment gemacht habt. Und vergesst vor allem eines nicht: "Die Erde ist eine Scheibe!". Machts gut und freundliche Grüße von ---Wernidoro 14:59, 21. Jun. 2010 (CEST)

Moin. Ist hier niemand, der Pewa hilft, aus dem Dilemma, in das er sich und diese Seite mit seiner Definition von G hinein mavöveriert hat, wieder heraus zu kommen? Noch immer steht hier die von ihm schon vor einiger Zeit eingestellte und als Gleichung deklarierte Ungleichung. Nun hat er es gemerkt und versucht, sie mit seinem jüngsten Entwurf zumindest formal mit der Begründung "weil rechts G steht, muß links auch m stehen, obwohl es sich wegkürzt" in Ordnung zu bringen. Eine physikalisch vernünftige Erklärung müsste freilich lauten: Weil rechts G steht, muß links das Größenverhältnis stehen, durch das der Zahlenwert, die Einheit und die Konstanz von G bestimmt ist. Dieses Größenverhältnis erhalten wir durch Kürzen. Kürzen, Pewa, Kürzen! Und danach dann die darüber stehende Definitionsgleichung für G in Ordnung bringen, dann hätten wir wieder eine physikalisch vernünftige Basis für diesen Artikel ohne jene unnötigen Ungereimtheiten. ---Wernidoro 08:42, 3. Jul. 2010 (CEST)
Moin. Die Gravitationskonstante ist eine universelle Naturkonstante. Sie gilt in der allgemeinen Relativitätstheorie ebenso wie in der Newtonschen Gravitationstheorie. Die Definition von G muss dieser Tatsache Rechnung tragen. Insofern muss es möglich sein, in allen Gleichungen in denen G vorkommt, diese Größe auch durch jenes Größenverhältnis zu ersetzen, das den Zahlenwert, die Einheit und die Konstanz von G bestimmt. Eine Definitionsgleichung für G, in der im Zähler eine klassisch-mechanisch definierte Kraft F vorkommt, ist dafür nicht geeignet. Sie führt in den entsprechenden Gleichungen der allgemeinen Relativitätstheorie zu physikalisch unsinnigen Ergebnissen. --Wernidoro 21:16, 13. Jul. 2010 (CEST)
Die Gravitationskonstante ist durch Gleichung des Herrn Newton und die in ihr verwendeten Größen definiert und nicht durch Herrn Wernidoro. Diskutiere das bitte mit Herrn Newton, wenn du meinst dass seine Gleichung "dafür nicht geeignet" ist. -- Pewa 18:37, 23. Jul. 2010 (CEST)
Moin. Es bleibt bei meiner o.g. Begründung für die allgemein gültige Definition von G. Pewa hat diese Begründung nicht entkräftet und darüber hinaus für die von ihm eingeführte Definition selbst keine physikalisch-sachliche Begründung gegeben.--Wernidoro 19:20, 23. Jul. 2010 (CEST)
Moin. Für die weitere Arbeit an den Gravitationsseiten der WP wäre es hilfreich, wenn jemand dem Pewa bei Gelegenheit mal die theoretischen Grundlagen der Newtonschen Gravitationstheorie erklären könnte. Die hier eingestellte Definition für G stammt nämlich von Newton selbst. Seine Gleichungen F = mg und F = GMm/r² beschreiben ein und dieselbe Kraft - die Gravitationskraft. Bei der Größe g handelt es sich um die Gravitationsfeldstärke im Abstand r vom Mittelpunkt der Masse M. Dort befindet sich die Masse m, die durch die Kraft F daran gehindert wird, in Richtung des Mittelpunktes von M zu fallen. Folglich gilt : mg = GMm/r². Durch Herauskürzen von m erhalten wir nach Newton G = gr²/M = const. Demnach hat uns Newton selbst schon diese Definition, die auch Einstein ohne jede Änderung in seine Theorie der Gravitation übernommen hat, geliefert. Sie sollte deshalb auch hier stehen.--Wernidoro 08:13, 24. Jul. 2010 (CEST)
Vielleicht erbarmt sich noch jemand anders, dir zu erklären, dass die Gravitationskonstante durch die Kraft zwischen zwei punktförmigen Körpern definiert ist. Bei anderen Massen oder Massenansammlungen, wie du sie beschreibst, sind die Verhältnisse viel komplizierter, als bei dieser einfachen Formel und nicht zur Definition der Gravitationskonstanten geeignet. Bitte lass die einzig richtige Formel und Erklärung im Artikel stehen und versuche nicht weiter, sie durch deine persönliche Gravitationstheorie zu ersetzen. Einstein hat mit der Definition der Gravitationskonstanten gar nichts zu tun, er hat sie so verwendet, wie sie von Newton definiert wurde. -- Pewa 11:47, 24. Jul. 2010 (CEST)
Ob punktförmig oder ausgedehnt bleibt sich gleich, da wird gar nichts komplizierter. Solange die Massenverteilungen kugelsymmetrisch sind, folgt die Kraft dem 1/r2-Gesetz, wobei r der Abstand zwischen den Mittelpunkten ist. Das hat übrigens Newton schon gezeigt, vgl. Principia, Vol. I, Sect. XII: De corporum sphaericorum viribus attractivis. --ulm 12:15, 24. Jul. 2010 (CEST)
Nichtsdestotrotz sollte im Artikel die Gleichung in ihrer allgemein üblichen Form F = G mM/r2 erscheinen. --ulm 12:29, 24. Jul. 2010 (CEST)
Wernidoro hat den Bezug auf kugelsymmetrische Massen gelöscht (das hast du wohl übersehen) und in den Artikel geschrieben: Bei M handelt es sich um die Masse eines Körpers oder die Gesamtmasse mehrer Körper.. Er bezieht sich also ausdrücklich auf beliebige Massenverteilungen, bei denen die Verhältnisse sehr viel komplizierter sind. Diese beliebigen Massenverteilungen sind in der Definitionsgleichung für G eindeutig falsch. Ich habe den Zusammenhang der punktförmigen und kugelsymmetrischen Massen noch zusätzlich erklärt. -- Pewa 12:56, 24. Jul. 2010 (CEST)
@Ulm: Auch in einer Kugelschale muss die Masse homogen verteilt sein. Wenn die Masse aus einer Mischung unterschiedlicher Materialien zusammengesetzt ist, reicht die Geometrie alleine nicht aus. Ganz genau müsste es also heißen: kugelsymmetrische Masse, die aus homogenen Kugelschalen aufgebaut ist., aber das führt an dieser Stelle vielleicht zu weit. Der Hinweis auf Homogenität solle aber nicht fehlen. -- Pewa 13:30, 24. Jul. 2010 (CEST)
"Kugelsymmetrische Massenverteilung" drückt doch genau diesen Sachverhalt aus. Aber wenn Du unbedingt willst, kannst Du das "homogen" wieder einsetzen. Meistens wird man ja homogene Kugeln benutzen. --ulm 14:26, 24. Jul. 2010 (CEST)
Im Prinzip hast du natürlich recht. Aber auch wenn jemand das jetzt als übertriebene Pingeligkeit auslegt: Es ist vielleicht nicht ganz eindeutig, dass "Kugelsymmetrische Massenverteilung" auch eine "Kugelsymmetrische Geometrie" beinhaltet, es muss aber beides erfüllt sein, damit man den Körper als Punktmasse behandeln kann. Das ist aber nur mit einem homogenen Material homogener Dichte möglich. Die Forderung nach Homogenität, zumindest in Bezug auf die Kugelschalen, ergibt sich also zwangsläufig und ist keine unnötige Einschränkung. -- Pewa 15:19, 24. Jul. 2010 (CEST)
Nein. Ein Ball aus ineinandergeschachtelten Hohlkugeln unterschiedlicher Dichte ist nicht homogen und lässt sich doch als Punktmasse behandeln. Kugelsymmetrie der Massenverteilung ist dafür sowohl hinreichend als auch notwendig. Irgendeine zusätzliche Anforderung an die Geometrie, oder die Homogenität besteht nicht.---<)kmk(>- 20:04, 24. Jul. 2010 (CEST)
Warum "Nein"? Genau das habe ich doch oben geschrieben und als bekannt vorausgesetzt. Die Masse muss eine kugelsymmetrische Massenverteilung haben. Wenn sie aus Kugelschalen besteht, muss jede Kugelschale eine kugelsymmetrische Massenverteilung haben. Das beinhaltet auch eine kugelsymmetrische Geometrie der Kugel bzw. der Kugelschalen. Dass die Kugelschalen unterschiedliche Dichte haben können ist trivial, sonst brauchte man ja nicht von Kugelschalen zu sprechen. Selbstverständlich ist die kugelsymmetrische Geometrie eine notwendige Voraussetzung und daraus ergibt sich als zwangsläufige Schlussfolgerung und nicht als zusätzliche Forderung, dass die Kugelschalen (oder die ganze Kugel) eine homogene Dichte haben müssen. Wie kommst du darauf, dass eine kugelsymmetrische Geometrie nicht notwendig ist? -- Pewa 22:11, 24. Jul. 2010 (CEST)
Lies nochmal. Ich schrieb: "Kugelsymmetrie der Massenverteilung ist (...) notwendig". Homogenität ist dagegen nicht notwendig. Die Masse ist bei dem beschriebenen Ball zwar kugelsymmetrisch, aber nicht homogen verteilt.---<)kmk(>- 22:44, 24. Jul. 2010 (CEST)
Hast du gelesen was ich geschrieben habe? Du brauchst auch keine Bildschirmkilometer zurück zu blättern, um festzustellen, dass ich hier die Kugelschalen in die Diskussion eingeführt habe. Und selbstverständlich können unterschiedliche Kugelschalen eine unterschiedliche Dichte haben, das ist trivial. Dann denk noch einmal nach: Kann eine kugelsymmetrische Massenverteilung in einem Körper mit kugelsymmetrischer Geometrie, egal ob Kugel oder Kugelschale, eine inhomogene Dichte haben? Und dann lies nochmal, was ich direkt vor deinem ersten Beitrag hier geschrieben habe: Die Forderung nach Homogenität, zumindest in Bezug auf die Kugelschalen, ergibt sich also zwangsläufig.... Um das noch einmal ganz, ganz, ganz deutlich zu sagen: Wenn die Kugel aus mehreren Kugelschalen besteht, muss jede Kugelschale in sich homogen sein und das ist keine zusätzliche Forderung, sondern zwangsläufig notwendig. Und dass die Kugelschalen in sich homogen sind, bedeutet nicht, dass die ganze Kugel homogen ist, was eigentlich auch trivial ist. Ich hoffe, dass jetzt alle Unklarheiten beseitigt sind. -- Pewa 23:35, 24. Jul. 2010 (CEST)
Im Artikel steht zur Zeit "kugelsymmetrische Massenverteilung", was mMn eindeutig besagt, daß die Dichte nur vom Radius abhängt, also ρ = ρ(r). (Ob die Formulierung "kugelsymmetrische Massenverteilung" OmA-tauglich ist, steht auf einem anderen Blatt.) --ulm 00:04, 25. Jul. 2010 (CEST)
Die "kugelsymmetrische Massenverteilung" gibt es in WP bisher nur hier. Bei Gravitation#Newtonsches_Schalentheorem, Birkhoff-Theorem und Newtonsches Gravitationsgesetz heißt es "sphärisch-symmetrische Massenverteilung". Bei ca. 250 Google-Treffern in verschiedenen Varianten ist der Begriff eher unbekannt, wird aber wohl einheitlich in dem hier beschriebenen Sinne verwendet, auch als "kugelsymmetrische Ladungsverteilung". Vielleicht sollte man den Begriff bei Kugelsymmetrie#Kugelsymmetrie genauer erklären. Vollständig selbsterklärend ist er nicht, wenn man nicht schon genau weiß, was gemeint ist. Eine genauere Erklärung würde aber hier wohl zu weit führen. -- Pewa 12:40, 25. Jul. 2010 (CEST)

Moin. Die hier diskutierten Prämissen und Restriktionen(Punktmasse bzw. kugelsymmetrische Massenverteilung, homogene Massenverteilung, Ungenauigkeiten bei der Bestimmung des Mittelpunktes der Masse M bzw. des Abstandes r usw.) liefern keine Argumente zum Für oder Wider die eine oder andere Definition von G, weil sie sich in beiden Fällen nicht unterscheiden. Die entscheidenden Argumente liegen im erkenntnistheoretischen Bereich. Das habe ich weiter oben bereits mitgeteilt. Pewas "Definition" erfüllt die Kriterien eines Circulus Vitiosus und einer klassischen Toutologie gleichermaßen, weil G bereits in dem im Zähler stehenden F enthalten ist. Daher ist es auch keinesfalls verwunderlich, wenn wir nach vollständigem Kürzen G = G erhalten. Das ist zwar nicht falsch, aber es ist Nonsens. Das sollte nicht in der WP stehen und Pewa sollte nicht immer versuchen, diesen Unsinn Newton unterzuschieben. Wir haben im Rahmen der Newtonschen Theorie zwei Formeln, nach denen wir die Gravitationskraft F berechnen können: F = mg und F = GMm/r². Beide Formeln sind formaler Ausdruck physikalischer Gesetzmäßigkeiten und über jeden Zweifel erhaben. Strittig ist allenfalls die physikalische Interpretation von F - die Beantwortung der Frage um welche Kraft es sich bei F handelt. Wenn wir in dieser Kraft die Ursache für die Erscheinungen der Gravitation sehen, dann besitzen die Gleichungen einen eingeschränkten Geltungsbereich und liefern nur unter der Voraussetzung v<<c gültige Werte. Darüber hinaus wissen wir längst (genau besehen, spätestens seit im Jahre 1919 die Ablenkung des Lichtes am Rande der Sonne beobachtet wurde), dass eine im Sinne der klassischen Mechanik definierte Kraft F grundsätzlich nicht als Ursache zur Erklärung von Erscheinungen der Gravitation in Frage kommen kann. Interpretieren wir die Kraft F in Übereinstimmung mit der Erfahrung dahingegen so, dass es sich hierbei lediglich um diejenige Kraft handelt, die nötig ist, um eine Masse m daran zu hindern, sich im Gravitationsfeld einer Masse M in Richtung des Mittelpunktes von M zu bewegen, dann liefern beide Gleichungen ausnahmslos ohne weitere Einschränkung in allen bekannten Fällen gültige Werte. Genau besehen sollte es uns nicht schwer fallen, Newtons Gleichungen in diesem Sinne zu interpretieren. In der allgemeinen Relativitätstheorie wird das nun schon seit fast einhundert Jahren so gemacht. Dort ist die Kraft F nicht die Ursache von Erscheinungen sondern selbst nur eine Folge des Wirkens der Gravitation über die Krümmung der von Einstein postulierten vierdimensionalen Raum-Zeit. Das Maß für diese Krümmung ist die Gravitationsfeldstärke g, des Gravitationsfeldes, von dem die Masse M umgeben ist. Deshalb erscheint in Einsteins Gleichungen, nach denen er die Lichtablenkung und die Frequenzverschiebung elektromagnetischer Wellen berechnet, immer auch die Größe g oder die Gravitationskonstante G, in der g (bei gültiger Definition von G) enthalten ist. Eine Kraft F erscheint in Einsteins Gleichungen aus verständlichen Gründen nicht. Und nun noch einmal zur Definition von G. Wenn wir in ein und derselben Theorie zwei verschiedene Formel zu Berechnung ein und derselben Größe haben und in beiden Fällen dieselben Werte berechnen, dann muss es möglich sein, die eine Formel in die andere zu überführen. Das ist leicht möglich, wenn in der einen Gleichung das G durch gr²/M ersetzen. Wir erhalten dann folgerichtig F = mg. Wenn wir dahingegen (nach Pewa) das G durch Fr²/Mm ersetzen, dann erhalten wir mit F = F folgerichtig im Ergebnis eines Circulus Vitiosus und einer Tautologie den eingangs bereits erwähnten Nonsens. Unabhängig davon, wie wir die Kraft F interpretieren wollen, lautet die, auch allein im Rahmen der Newtonschen Theorie gültige Definitionsgleichung G = gr²/M. Für die Anwendung von G in der allgemeinen Relativitätstheorie kommt ohnehin nur diese Definition in Frage.--Wernidoro 09:51, 27. Jul. 2010 (CEST)

"... weil G bereits in dem im Zähler stehenden F enthalten ist." Das ist doch nur die Gleichung F = GmM/r2 nach G umgestellt, und auf der rechten Seite stehen dann ausschließlich Meßgrößen. Was ist daran ein "Circulus vitiosus" oder "Nonsens"? Die Kraft F kann ich direkt durch Messung bestimmen. --ulm 10:48, 27. Jul. 2010 (CEST)
Wir können immer nur eine Größe mit einer Gleichung definieren. G macht da keine Ausnahme. Ansonsten könnten wir auch gleich noch M und m und r so "definieren".--Wernidoro 13:42, 27. Jul. 2010 (CEST)
Es ist nur eine Gleichung, die unterschiedlich geschrieben werden kann: F = GmM/r2 = m (GM/r2) = mg, wenn man den Klammerausdruck durch g ersetzt. Wenn du eine Gleichung in sich selbst einsetzt, ist das Ergebnis 1=1. Das ist weder überraschend noch "erkenntnistheoretisch" gewinnbringend.
Wenn eine Gleichung n Variablen enthält und n-1 Variablen durch Messung bekannt sind, kann man die n-te Variable mit Hilfe dieser Gleichung berechnen (was ulm oben schon mit anderen Worten gesagt hat). -- Pewa 14:26, 27. Jul. 2010 (CEST)
Moin. Natürlich ist es nur eine Gleichung in zwei verschieden formalen Ausdrücken. Aber nicht ich habe eine Gleichung in sich selbst eingesetzt. Das war Pewa. --Wernidoro 14:56, 27. Jul. 2010 (CEST)
Wo? -- Pewa 15:49, 27. Jul. 2010 (CEST)

@Wernidoro: Erklärst Du bitte noch einmal für Physiker verständlich, warum wir in diesem Artikel von der üblichen Lehrbuchdarstellung abweichen sollen ? --Zipferlak 14:54, 27. Jul. 2010 (CEST)

Moin Zipferlak. Gerne will ich das tun, wenn wir soweit kommen - an konkreten Beispielen. Es wird auch gar nicht schlimm und tut nicht weh. Aber zunächst einmal müssen wir doch klären: Was ist die "übliche Lehrbuchdarstellung"? Wenn die Redaktion Physik der WP heute noch darüber befinden muss, was wir unter dem Begriff "Schwere" nach der "üblichen Lehrbuchdarstellung" zu verstehen haben (s. Juni-Disk.), dann offenbart sich hier doch eine reichlich große Hilflosigkeit, die Frage insgesamt zu beantworten. Der Begriff ist ja nun wirklich nicht neu und eigentlich sollte schon seit mehreren hundert Jahren geklärt sein, ob wir unter Schwere allein die Gravitation oder die Gravitation + den aus der Eigenrotation resultierenden Zentrifugalanteil verstehen wollen. Auch die Frage, die euch Michelsberg in "Schwerebeschleunigung - Diskussion" bereits am 16. Februar 2005 gestellt hat (Was ist es, was im Gravitationsfeld auf die Masse m unseres Messobjektes wirkt?) scheint mir in der "üblichen Lehrbuchliteratur" keineswegs einheitlich beantwortet zu sein. Auch hier ist ein Mainstream überhaupt nicht erkennbar. Einmal soll es die Kraft sein, mit der sich M und m gegenseitig anziehen, dann soll es die Fallbeschleunigung a sein, dann wieder der Ortsfaktor, dann die Gravitationsfeldstärke usw.. Also Zipferlak, sei so nett, und teile zunächst einmal für diese beiden Fragen die "übliche Lehrbuchdarstellung" möglichst widerspruchsfrei zum gesamten Begriffssystem und möglichst in Übereinstimmung mit der Erfahrung mit. Ich glaube danach kommen wir dann zügig voran.--Wernidoro 12:50, 29. Jul. 2010 (CEST)

Hallo Wernidoro, ich stelle fest, dass Du meine Frage nicht beantwortet hast, sondern ihr ausgewichen bist, indem Du Gegenfragen gestellt hast. Ohne Beantwortung meiner Frage kommen wir aber im Hinblick auf die von Dir vorgeschlagene Artikeländerung nicht weiter. Wenn Du einen Artikel ändern willst, und sich dagegen Widerspruch regt, musst Du diese Änderung begründen oder es darauf beruhen lassen. --Zipferlak 17:50, 13. Aug. 2010 (CEST)

Moin Zipferlak. Was auch immer die "übliche Lehrbuchdarstellung" sein mag, die Darstellung in der Wiki sollte davon abweichen und gegenbenenfalls verändert werden, wenn sie insgesamt oder in Teilen:

1. nicht mit der Erfahrung übereinstimmt, 2. in sich nicht widerspruchsfrei ist, 3. einen der z.T. schon von Newton aufgestellten Grundsätze der Theorienbildung verletzt (wenn beispielsweise Erscheinungen, die wir derselben Wechselwirkung zurechnen, nicht alle mit dem Wirken derselben Ursache erklärt werden), 4. ein und dieselben Begriffe im Rahmen einer Theorie in unterschiedlichen physikalischen Bedeutungen verwenden. Darüber hinaus sollte die Darstellung ergänzt werden, wenn eine Erkenntnis, die wir längst besitzen, und die für das Verständnis des Sachverhaltes relevant ist, bisher nicht mitgeteilt wird. Zunächst einmal nur diese Gründe für eine abweichende Darstellung. --Wernidoro 17:05, 4. Sep. 2010 (CEST)

Wenn das Wörtchen wenn nicht wär' ... -- Pewa 19:12, 4. Sep. 2010 (CEST)

Lichtgeschwindigkeit im leeren Raum

@ulm: Bei der PTB finde ich für den Namen der Naturkonstanten "Lichtgeschwindigkeit im leeren Raum" und die Formelzeichen c0 und c [3] und den Namen "Vakuum-Lichtgeschwindigkeit" [4]. Dass man verkürzend oft einfach von "Lichtgeschwindigkeit" spricht, ändert nichts an dem Namen dieser Naturkonstanten in allen Referenzwerken für Naturkonstanten. Hier geht es um genau diese Naturkonstante. -- Pewa 16:18, 17. Okt. 2010 (CEST)

Moin Pewa. Ja. Wem wir freilich zumuten, dass er ohne nähere Erklärungen mit dem "reduzierten Planckschen Wirkungsquant" etwas anzufangen weiß, dem sollten wir auch die "Konstante c (Lichtgeschwindigkeit)" zumuten dürfen, ohne ihm noch lange zu erklären, dass es sich in diesem konkreten Fall bei dem allgemein gebräuchlichen Terminus "Lichtgeschwindigkeit" um die Geschwindigkeit handelt, mit der sich das Licht im leeren Raum ausbreitet und c lediglich denselben Zahlenwert hat, wie diese Geschwindigkeit. ---Wernidoro 16:32, 17. Okt. 2010 (CEST)

"reduziertes Plancksches Wirkungsquantum" ist der exakte Name dieser Naturkonstanten und nicht etwa einfach "Wirkungsquantum", genau wie "Vakuum-Lichtgeschwindigkeit", "Lichtgeschwindigkeit im Vakuum" oder "Lichtgeschwindigkeit im leeren Raum" der exakte Name ist. Die "Lichtgeschwindigkeit im leeren Raum" ist diese Naturkonstante und hat nicht nur zufällig denselben Wert. Die Lichtgeschwindigkeit in der Erdatmosphäre ist hier z.B. nicht gemeint. -- Pewa 17:00, 17. Okt. 2010 (CEST)

Ja. c ist eine Naturkonstante und keine Geschwindigkeit. - --Wernidoro 17:31, 17. Okt. 2010 (CEST)

Was soll das denn heißen? Eine Geschwindigkeit die eine Naturkonstante ist, ist keine Geschwindigkeit? Ist dann vielleicht auch eine elektrische Ladung die eine Naturkonstante ist, ist keine elektrische Ladung? -- Pewa 17:42, 17. Okt. 2010 (CEST)
Die Naturkonstante c hat keine Richtung. Geschwindigkeit ist ein Vektor. - --Wernidoro 17:49, 17. Okt. 2010 (CEST)
Die Ausbreitungsrichtung und Geschwindigkeit einer elektromagnetischen kugelförmigen Wellenfront ist "in alle Richtungen gleichzeitig". Das gilt auch für die Schallgeschwindigkeit und eine Schallwelle, die sich kugelförmig ausbreitet. -- Pewa 18:28, 17. Okt. 2010 (CEST)

Im Kontext hier, wo es um Naturkonstanten geht, sollte hinreichend klar sein, daß mit nicht eine Materialkonstante gemeint sein kann, auch ohne daß man es überall mit einem "im Vakuum" (was übrigens auch kein völlig unproblematischer Begriff ist) qualifiziert. Wem das nicht klar ist, kann immer noch dem Link Lichtgeschwindigkeit folgen, wo er dann eine Erklärung findet. --ulm 21:07, 17. Okt. 2010 (CEST)

Moin. Ich habe diese Passage gestrichen, weil nicht erkennbar ist, welches Problem mit dieser Darstellung gelöst werden soll. Dass physikalische Größen durch ein Verhältnis anderer physikalischer Größen ausgedrückt werden können, ist allgemein bekannt. Das betrifft auch die Naturkonstanten. Warum das auf diese Weise in diesem Artikel demonstriert werden soll, bleibt im Dunkeln. Bei dem einen oder anderen Leser könnte sogar der Eindruck entstehen, dass ganz auf G verzichtet werden kann. Das wäre fatal und sollte vermieden werden. ---Wernidoro 08:21, 3. Nov. 2010 (CET)
Leicht erkennbar geht es in dem Absatz um die Darstellung in anderen Einheitensystemen. Ursprünglich hatte ich "natürliche Einheiten" geschrieben, was aber leider entfernt wurde. Außerdem nimmt der nachfolgende Absatz Bezug auf den "kleinen Wert der Gravitationskonstanten", was sich auf den Wert in natürlichen Einheiten bezieht. Ich habe die Passage wieder eingesetzt. --ulm 08:25, 3. Nov. 2010 (CET)

Stimmt es,

dass wenn man die Gravitationskonstante ändern würde, Sachen viel leichter würden? -- NyanDog ! 17:23, 26. Feb. 2012 (CET)

Hängt von der Richtung der Änderung ab ;). Aber selbst wenn sich nur die Gravitationskonstante signifikant und sonst nichts ändern würde, hätte das immer noch dramatische Auswirkungen auf Dinge wie den Umlauf der Erde um die Sonne, die Größe der Sonne und der Erde und sonstiges. --mfb 01:27, 28. Feb. 2012 (CET)
Danke! -- NyanDog ! 20:09, 28. Feb. 2012 (CET)

Ableitung von G aus Basisgrößen?

Nach Vlasov scheint sich die Gravitationskonstante aus wenigen Grundgrößen exakt ableiten zu lassen: Law of Gravitation in 11 Dimensions. --46.115.40.137 12:15, 20. Okt. 2012 (CEST)

Das passende Stichwort für solche Ableitungen ist Radosophie. Womit ich sagen will: Das ist nicht der wissenschaftlich anerkannte Stand. Kein Einstein (Diskussion) 18:56, 20. Okt. 2012 (CEST)
"Theorie" ist geschmeichelt. – Rainald62 (Diskussion) 19:36, 20. Okt. 2012 (CEST)
Davon abgesehen gibt es keinen Grund, wieso die Gravitationskonstante von der siebten Potenz der Elektronmasse und der (inversen) neunten Potenz der Protonmasse abhängen sollte (oder die Extradimensionen gerade der Größe eines Wasserstoffatoms entsprechen sollten). Wieso hängt es nicht von der Myonmasse ab? Gleichung (6) ist außerdem inkompatibel mit den Messwerten auf einem Level von ~1000 Standardabweichungen. Und der Autor behauptet Unfug über andere Theorien. Ach, und nebenbei sind so viele so große Extradimensionen längst über Teilchenphysik-Experimente ausgeschlossen. --mfb (Diskussion) 19:11, 21. Okt. 2012 (CEST)

Definition von G?

@ KeinEinstein. Das ist die Definition von F. Und wo ist jetzt die von G? --Wernidoro (Diskussion) 19:41, 11. Dez. 2012 (CET)

Hier wird nicht F definitert, sondern die newtonsche Formel zur Berechnung der Gravitationskraft angegeben. Kein Einstein (Diskussion) 14:56, 12. Dez. 2012 (CET)

@ Kein Einstein. Wieso plötzlich Gravitationsfeld? Bisher war in diesem Abschnitt nur von der Gravitationskraft und von G die Rede. Ich denke, du musst dem Leser das erklären; aber bitte möglichst vor dem Rev. und Edit. --Wernidoro (Diskussion) 19:59, 11. Dez. 2012 (CET)

Dazu gibt es wikilinks. Wie du weißt, bilden wir die Darstellung der etablierten Fachliteratur ab. Kein Einstein (Diskussion) 14:56, 12. Dez. 2012 (CET)
In Feldtheorien der Gravitation lässt sich G physikalisch korrekt als das Verhältnis des Produktes der Gravitationsfeldstärke g und dem Quadrat des Abstandes r zum Mittelpunkt einer Masse M, geteilt durch diese Masse, definieren. Es Es gilt: G = g r²/M = constant. Weiß jemand, weshalb die etablierte Fachliteratur diese Definition nicht erwähnt? --84.139.175.157 20:09, 2. Jan. 2013 (CET)
Das ist äquivalent zur Definition über das Newtonsche Gravitationsgesetzt, und es ist die lineare Näherung der ART-Lösung. Ist doch längst im Artikel abgedeckt --mfb (Diskussion) 20:39, 2. Jan. 2013 (CET)
Das war wohl nicht die Frage. Newtons Gesetz kennt keine Feldstärke und diese Definition gilt unabhängig von der ART oder anderen Feldtheorien der Gravitation, sie liegt diesen Theorien aber zugrunde - oder? --84.139.175.157 21:09, 2. Jan. 2013 (CET)
Wernidoro aka 84.139, dies ist kein Diskussionsforum. Wie du ja selbst indirekt sagst, erwähnt die etablierte Fachliteratur den Zusammenhang G = g r²/M nicht als Definition mit g als grundlegender Größe. Wie du weißt, bilden wir die Darstellung der etablierten Fachliteratur ab. Kein Einstein (Diskussion) 22:11, 2. Jan. 2013 (CET)
Es war doch nur eine Frage an jemanden, der diese Frage vielleicht beantworten kann und nicht an KeinEinstein. --84.139.175.157 23:09, 2. Jan. 2013 (CET)
Jaja. Aber diese Seite hier dient der Artikelverbesserung. Kein Einstein (Diskussion) 23:23, 2. Jan. 2013 (CET)

Moin

Hallo, ich bin Physiklehrerin und neu hier. Eine physikalische Groesse "Staerke der Gravitation" ist mir aus der Lehrbuchliteratur nicht bekannt. Auch hier konnte ich keine Einheit fuer diese Goesse finden. Welche Groesse ist hier gemeint? Freundlicher Gruss - --Halterus (Diskussion) 18:14, 28. Nov. 2014 (CET)

Im Artikel finde ich die Bezeichnung "Stärke der Gravitation" nirgends. Allgemeine Wissensfragen können wir hier nicht beantworten, hier geht es um Artikelarbeit auf Basis der Fachliteratur. Kein Einstein (Diskussion) 20:53, 28. Nov. 2014 (CET)
Hallo, mfb schrieb hier: "... zur Staerke der Gravitation ...". Und im Artikel steht: "... sehr geringe Staerke der Gravitationskraft ...". Was ist das? Freundlicher Gruss ---Halterus (Diskussion) 14:33, 29. Nov. 2014 (CET)
"Messwerte zur Stärke der Gravitation" sind alle Messergebnisse, die mit Gravitationskräften zu tun haben. Das ist keine physikalische Größe. --mfb (Diskussion) 14:44, 29. Nov. 2014 (CET)
Wenn es so gemeint ist; aber Messwerte zur Gravitation waere wohl besser gewesen. Noch einmal zum Artikel. Die Einheit der Kraft ist N. Die Einheit der Stromstaerke ist A. Aber welche Einheiten sollen die Staerke der Kraft und die Staerke der Stromstaerke haben? Eine Kraft ist gross oder klein; aber stark? --Halterus (Diskussion) 16:47, 29. Nov. 2014 (CET)

Wenn ich Halterus recht verstehe, dann fehlt im Artikel ein Satz, wie ich ihn gerade eingefügt habe.--jbn (Diskussion) 16:56, 29. Nov. 2014 (CET)

Genau. Die Anziehungskraft bzw. Gravitationskraft sist so gering - nicht aber die "Staerke der Gravitationskraft" - bitte aendern. --Halterus (Diskussion) 18:25, 29. Nov. 2014 (CET)
Willst du jetzt wirklich über Details meiner Wortwahl im Beitrag oben rumdiskutieren? Ich nicht. --mfb (Diskussion) 17:06, 29. Nov. 2014 (CET)
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: Kein Einstein (Diskussion) 19:57, 29. Nov. 2014 (CET): Letzter Gruß an alle infinit gesperrten, hier doch bitte nicht unverändert weiter zu machen.

Quellen???

Eigentlich müßte doch der Artikel wegen fehlender Quellen gelöscht werden, oder? 178.25.52.224 19:04, 5. Feb. 2014 (CET)

Nein. Literatur ist angegeben, Einzelnachweise zu einigen Zahlenwerten... Was fändest du denn noch nötig? Kein Einstein (Diskussion) 20:00, 5. Feb. 2014 (CET)

neuer Wert: 6.67191(99) × 10−11 m3 kg−1 s−2

Quelle www.nature.com/nature/journal/vaop/ncurrent/full/nature13433.html "Precision measurement of the Newtonian gravitational constant using cold atoms" - 18.6.2014 Messmethode: Ultrakalte Atome, keine Torsionswaage Jla net.de (Diskussion) 21:40, 19. Jun. 2014 (CEST)

Direktlink. Das ist kein neuer Wert, das ist eine neue Messung, die etwas ungenauer als die Kombination der bisherigen Messungen ist. CODATA wird bereits daran arbeiten, die Publikation zu untersuchen und den Wert ggf. in die Kombination einzuarbeiten. Das macht die Kombination dann etwas genauer als bisher, und dann können wir den Wert hier auch ändern. Eine komplett neue Messmethode mit vergleichbarer Präzision ist jedenfalls großartig - da ist sicher noch viel Raum für Verbesserungen. --mfb (Diskussion) 22:26, 19. Jun. 2014 (CEST)

Optimismus

Unbedingt anhören! Nimmt den Optimismus weg.

Deutschlandfunk, Feature: Gravitationskonstante

SPIEGEL: Physik: Forscher bestimmen Gravitationskonstante neu.

--Delabarquera (Diskussion) 00:30, 5. Nov. 2014 (CET)

Welchen Optimismus? Präzise Messungen der Gravitationskonstante sind nunmal unheimlich trickreich. Ein Weltraumexperiment wäre großartig, aber auch teuer. --mfb (Diskussion) 00:58, 5. Nov. 2014 (CET)
Der Optimismus mal ausbuchstabiert: "Im Internationalen Einheitensystem (SI) beträgt der Wert nach der aktuellen Empfehlung CODATA 2010: ..." / "Verglichen mit anderen Grundkräften der Physik ist die Gravitation eine sehr schwache Wechselwirkung, was sich in dem kleinen Wert der Gravitationskonstanten ausdrückt." Dass es für das Ergebnis von Experimenten in der Physik eine "Empfehlung" gibt -- und nicht ein Ergebnis als korrekt, ein anderes als nicht korrekt angesehen wird --, klingt bei genauerem Hinhören zwar eigenartig, man überliest die Implikationen aber leicht. Der Hinweise auf die 'sehr schwache Wechselwirkung' camoufliert, wenn ich den Wissenschaftlern, die in dem Deutschlandfunk-Feature im O-Ton zu Wort kommen, folge, dass es erhebliche Irritationen unter Physikern gibt, weil bei sehr ausgeklügelten Experimenten deutlich unterschiedliche Ergebnissen nach der zweiten Dezimalstelle herauskommen. Das, schlage ich vor, sollte in dem Artikel etwas deutlicher werden. (Und weil ich jetzt vor dem PC, nicht vor dem Kindle Fire sitze, hab ich die Links oben mal etwas augenfreundlicher gestaltet. ;-) --Delabarquera (Diskussion) 11:49, 5. Nov. 2014 (CET)
Fast alle Naturkonstanten (Ausnahmen sind gesetzte Werte wie bei Lichtgeschwindigkeit und Magnetische Feldkonstante) haben nicht den genauen Wert, entsprechend findest du überall die CODATA-Empfehlung. Was im Abschnitt Gravitationskonstante#Genauigkeit sollte deiner Meinung nach verändert werden? Kein Einstein (Diskussion) 12:38, 5. Nov. 2014 (CET
Dass die Abweichungen in den Messwerten nicht verstanden sind, ist richtig. Deswegen gibt CODATA auch eine Empfehlung heraus, die auf den verschiedenen Messwerten basiert und solche Probleme berücksichtigt. Das ist üblich - was CODATA mit Naturkonstanten macht, macht beispielsweise die Particle Data Group mit Messwerten der Teilchenphysik. Dass die Gravitation sehr schwach und sehr schwer präzise zu messen ist, ist Tatsache. --mfb (Diskussion) 13:19, 5. Nov. 2014 (CET))
Dank für die Hinweise. -- Lichtgeschwindigkeit usw. Zur Verdeutlichung: Alles natürlich eine Frage der Wünsche / Erwartungen hinsichtlich der angestrebten Messgenauigkeit. Bei der Annäherung an c habe ich von solchen Irritationen der Forscher nicht gelesen oder gehört. -- Was sollte verändert werden: "konnte bisher der Unsicherheitsbereich nicht unter 1,2 · 10 −4 gedrückt werden. Zum Vergleich: Das plancksche Wirkungsquantum ist mit einer relativen Ungenauigkeit von nur 1,7 · 10 −7 bekannt." Mir ist klar, dass für den Fachmann das genau diesen Inhalt ausdrückt, aber ich hätte das gerne versprachlicht, ungefähr in die Richtung: Trotz umfangreicher und sorgfältiger Experimente konnte also die G. nicht in dem Umfang präzisiert werden, wie dies bei anderen Konstanten der Fall ist.[Fn dieses Feature?] --Delabarquera (Diskussion) 14:24, 5. Nov. 2014 (CET)
Wir haben das proton size puzzle (Proton#Aktuelle_Forschungsgebiete) und das muon g-2 puzzle (Slide 9), um zwei weitere Beispiele zu nennen. Ich sehe den Unterschied zwischen der aktuellen Version und deinem Vorschlag nicht. --mfb (Diskussion) 14:32, 5. Nov. 2014 (CET)
Ok, ich will mich da nicht verkämpfen. Ein wenig sehe ich ein WP-allgemeines Problem, dem man auch außerhalb der Physik begegnet: Für den Fachmann ist die Sache XY klar, für den Nicht-Fachmann nicht. Muss man es für den Nicht-Fachmann auch noch übertrieben explizit sagen? (Ich war deshalb ja so angetan von der journalistischen Darstellung in dem Deutschlandfunk-Feature.) Wenn die anderen, die hierherschauen, auch der Meinung sind, dass alles gesagt ist -- ich bin's zufrieden. --Delabarquera (Diskussion) 14:40, 5. Nov. 2014 (CET)

Gegen die Darstellung in dem Featur ist wohl doch einiges einzuwenden. Angesichts der vielen Nachkommanullen G = 0,00000000006673 m³/kg s² ist es nicht korrekt zu behaupten, dass G "nur auf zwei Nachkommanullen genau beziffert ... " ist. Ich halte es auch für ziemlich "mutig" ständig die "geringe Genauigkeit" dieses kleinen Wertes zu beklagen. Es ist auch falsch zu behaupten, dass wir keine Gleichung zu Berechnung von G haben. Wir können den Wert nur berechnen - nach Gleichungen. Entweder nach Newtons nach G umgestellter Gravitationsgleichung, wenn wir vorher M, m, r und F gemessen haben oder nach der Gleichung G = gr³/M = const., wenn wir vorher g, r und M gemessen haben. Wir können beim Messen eines unbekannten Wertes diesen doch immer nur mit bekannten Werten derselben Größe (Einheit) vergleichen. Und weil wir G mit nichts vergleichen können, können wir den Wert auch nicht messen. Im Gegensatz dazu können wir zum Beipiel c mit jeder beliebigen anderen Geschwindigkeit vergleichen. Das sind Grundlagen. Deshalb sollte das Feature in der WP nicht erwähnt werden. --Werner Kessel (Diskussion) 21:15, 8. Nov. 2014 (CET)

Die Nullen sind aber nicht signifikant, sondern hängen rein von der gewählten Einheit ab. Ein Mensch ist etwa 0.00000000001 AU groß. Kennen wir daher die Größe eines Menschen sehr genau? Nein, denn im Rahmen der Rundung umfasst die Angabe einen Bereich von 0,75 bis 2,25 Metern, eine sehr ungenaue Angabe.
Wir haben keine Gleichung, die eine Berechnung des Werts ohne Messwerte zur Stärke der Gravitation erlaubt. Es gibt also keine Theorie-Vorhersage zu G. --mfb (Diskussion) 21:37, 8. Nov. 2014 (CET)
Welche Einheit hat in diesem Bild der Messwert "Stärke der Gravitation"? --Werner Kessel (Diskussion) 08:50, 9. Nov. 2014 (CET)
Oh, Werner. Wie oft hast du diese Frage hier auf einer Diskussionsseite schon gestellt und wie oft wurde sie dir schon beantwortet? Kein Einstein (Diskussion) 10:29, 9. Nov. 2014 (CET)
Oha, gerade ins Archiv gesehen. Die Frage wurde wirklich oft genug beantwortet. --mfb (Diskussion) 13:37, 9. Nov. 2014 (CET)

"Stärke der Gravitationskraft"

Trotz des fragwürdigen Diskussionsstils der angeblichen Physiklehrerin im vorherigen Abschnitt: Sollte man den Satz nicht besser zu "Grund ist die sehr geringe Gravitationskraft zwischen zwei Körpern im Laborversuch" straffen? --Joerg 130 (Diskussion) 21:11, 29. Nov. 2014 (CET)

Die Straffung solltest du schon machen, aber nicht trotz meiner Person, sondern fuer den Leser. Und der eingefuegte Satz sollte vielleicht noch so erweitert werden: "...Gewichtskraft eines Koerpers mit einer Masse von 0,07 mg ...." - --Halterus (Diskussion) 22:07, 29. Nov. 2014 (CET)
Das würde ich etwas straffen:
"Grund ist die sehr geringe Gravitationskraft zwischen zwei Körpern im Laborversuch. Z. B. ist die Anziehungskraft zwischen zwei Körpern von je 100 kg in 1 m Abstand so gering wie die Gewichtskraft einer Masse von 0,07 mg auf der Erde."
So scheint mir das sinnvoll. Da aber Deine rhetorischen Fragen unklarer Zielsetzung statt klarer Änderungsvorschläge die Stimmung hier völlig verdorben haben, werde ich das ohne Zustimmung anderer nicht ändern. --Joerg 130 (Diskussion) 12:43, 30. Nov. 2014 (CET)
Ich bin da noch unverbraucht und hab Deine Änderung einfach eingefügt. Wenns denn Wikipedia dient (meiner Meinung nach jedenfalls), können mir nicht-nachvollziehbare Motive von Diskutanten auch mal egal sein.--jbn (Diskussion) 13:30, 30. Nov. 2014 (CET)
Vielen Dank an jbn für die Änderung! Jedoch bin ich nicht sicher, ob Du etwas übersehen hast: Mein obiger Vorschlag lautet auch im vorherigen Satz etwas anders als die jetzige Fassung. --Joerg 130 (Diskussion) 13:54, 30. Nov. 2014 (CET)
Masse ist nur eine Eigenschaft des Koerpers. Deshalb ist es sicher besser von der " ... Gewichtskraft eines Koerpers mit einer Masse von ... " zu sprechen. - --Halterus (Diskussion) 14:33, 30. Nov. 2014 (CET)
Formulierungstechnisch halte ich das alles mehr oder weniger für gehupft wie gesprungen. Für eine absolute Obermenge hab ich jetzt mal gesorgt - und es klingt mit und trotz oder wegen seiner Doppelungen gar nicht schlecht, find ich. Kürze es , wer will.--jbn (Diskussion) 18:35, 30. Nov. 2014 (CET)

Einleitung

Ist die klassische nicht-relativistische Feldtheorie der Gravitation tatsächlich exotisch? --Tueffel1 (Diskussion) 15:32, 29. Jul. 2015 (CEST)

Also ehrlich: keine Ahnung, auf welchen Satz oder fehlenden Satz der Einleitung Du Dich beziehst. --jbn (Diskussion) 17:58, 29. Jul. 2015 (CEST)
Das bezieht sich auf die beiden Edits von heute. Wie soll diese nichtrelativistische Feldtheorie denn aussehen, sofern sie sich von Newton unterscheidet? --mfb (Diskussion) 19:35, 29. Jul. 2015 (CEST)
Auf der Disk.-Seite von "Gravitationsfel" hierzu eine aktuelle Diskussion. --Tueffel1 (Diskussion) 17:29, 30. Jul. 2015 (CEST)
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: Sockenpuppenspielerei eines aus gutem Grund gesperrten Autoren, ohne Aussicht auf konstruktiven Fortschritt des Artikels.---<)kmk(>- (Diskussion) 22:20, 11. Nov. 2015 (CET)

ein paar Schwachstellen in der Einleitung

  • Die Grav-Konstante wurde nicht von Newton eingeführt, sondern 200 Jahre danach. Bis dahin wurde nur von Proportionalitäten gesprochen.
  • In der ART verbindet G nichts mit der Masse, sondern mit dem E-p-Tensor.
  • ..."findet in der ART uneingeschränkt Anwendung" ist reines Geschwurbel. G steht in der Feldgleichung.
  • In den Geowissenschaften taucht mW nur die Erdschwere auf, niemals G. Dass die Gravitation in den Geowissenschaften "fundamental" ist, gehört hier nicht hin.
  • ..."den Mittelwert an, der den beiden letzten Ziffern vor der Klammer entspricht." ist bestenfalls ein Formulierungsfehler.

Ich arbeite das jetzt um. --jbn (Diskussion) 17:03, 4. Aug. 2015 (CEST)

Noch eine Schwachstelle: Ebenso wie bei c u.a. sollte die Wiki auch im Falle von G mitteilen, w a s hier eigentlich konstant ist. c = Geschwindigkeit des Lichtes im Vakuum = const.; G = gr²/M = const. (nicht signierter Beitrag von 78.52.126.85 (Diskussion) 18:33, 13. Sep. 2015 (CEST)) --Tueffel1 (Diskussion) 18:35, 13. Sep. 2015 (CEST)
Und was soll die Lichtgeschwindigkeit damit zu tun haben? g wird hier gar nicht erwähnt weil es mit dem allgemeinen Konzept der Gravitationskonstante wenig zu tun hat. --mfb (Diskussion) 20:06, 13. Sep. 2015 (CEST)
Die Konstanz von G geht aus ihrem Namen klar genug hervor. Der Rest läuft auf deinen sattsam diskutierten POV hinaus. Kein Einstein (Diskussion) 20:17, 13. Sep. 2015 (CEST)
c ist doch nur ein Beispiel, wie bei einer Naturkonstante klar und verständlich erklärt wird, was hier konstant ist. Im Falle von G sagt der "Name" allein nichts darüber aus, welches Größenverhältnis hier konstant ist. Warum soll dem Leser nicht mitgeteilt werden, dass G = gr²/M = const. ist und, dass es sich bei g um um die Gravitationsfeldstärke handelt (falls das noch nötig ist)? --Tueffel1 (Diskussion) 22:53, 13. Sep. 2015 (CEST)
Weil das falsch wäre. --mfb (Diskussion) 23:01, 13. Sep. 2015 (CEST)

Was ist falsch - die Gleichung? --Tueffel1 (Diskussion) 08:18, 14. Sep. 2015 (CEST)

Die Aussage drum herum. --mfb (Diskussion) 10:42, 14. Sep. 2015 (CEST)
Wie lautet die richtige Aussage zu dieser Gleichung? --Tueffel1 (Diskussion) 10:59, 14. Sep. 2015 (CEST)
Die Gleichung lässt sich nutzen, um g zu definieren. Für die Gravitationskonstante hat sie keine Relevanz. --mfb (Diskussion) 11:31, 14. Sep. 2015 (CEST)
Obige Aussage "drum herum" war nach Deiner Auffassung falsch. Hat die Gleichung in der Form gr²/M = const. tatsächlich keine physikalische Aussage? --Tueffel1 (Diskussion) 11:56, 14. Sep. 2015 (CEST)
Die Gleichung lässt sich nutzen, um g zu definieren. Für die Gravitationskonstante hat sie keine Relevanz. --mfb (Diskussion) 11:31, 14. Sep. 2015 (CEST)
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: Sockenpuppenspielerei eines aus gutem Grund gesperrten Autoren, ohne Aussicht auf konstruktiven Fortschritt des Artikels.---<)kmk(>- (Diskussion) 22:20, 11. Nov. 2015 (CET)

Einsteins verlorener Schlüssel

http://www.heise.de/tp/artikel/46/46141/1.html

Nur als Hinweis. Ich bin kein Physiker, also bitte nicht mit mir darüber diskutieren wollen. Liebe Grüße --Errico.wiki (Diskussion) 16:45, 20. Okt. 2015 (CEST)

Der Autor ist ein bekannter Crackpot. --mfb (Diskussion) 23:41, 20. Okt. 2015 (CEST)
... und, weil fachlich versiert, als solcher oft auch anregend. --jbn (Diskussion) 08:22, 21. Okt. 2015 (CEST)
Dass die Crackpot-Session auf der DPG immer am besten besucht wird, ist ja nichts neues. Dafür ist Wikipedia aber der falsche Ort. --mfb (Diskussion) 17:00, 21. Okt. 2015 (CEST)
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: Der verlinkte Artikel ist Ein Beispiel dafür, warum Telepolis im Themenfeld Physik keine zuverlässige Quelle ist.---<)kmk(>- (Diskussion) 22:17, 11. Nov. 2015 (CET)

Update wünschenswert

Seit einigen Jahren gibt es Aussicht auf Fortschritte bei der Messung der Gravitationskonstante. Atominterferometer sind prinzipiell geeignet, diese Naturkonstante mit deutlich höherer Genauigkeit zu bestimmen als es mit den diversen klassischen Methoden möglich war. Seit einigen Jahren werden in der Quantenoptik Experimente aufgebaut, die dies ausnutzen sollen. Ein Pionier auf dem Feld war/ist M. A. Kasevich. Siehe zum Beispiel Sensitive absolute-gravity gradiometry using atom interferometry in Phys. rev A von 2002. Hier in Hannover werden gerade etwa 30 Mio Euro verbaut, um unter anderem ein Atominterferometer mit mehr als zehn Metern Fallstrecke aufzubauen. Ich denke, Atominterferometer sollten im Artikel zumindest erwähnt werden.
Eine gute Zusammenfassung zum aktuellen Stand der Forschung gibt Stephan Schlamminger vom NIST in seinem Nature-Artikel Fundamental constants: A cool way to measure big G. In diesem Übersichtsartikel wird auch die Problematik der nicht kompatiblen Messergebnisse angesprochen. Irritierenderweise liegen die Ergebnisse der Atominterferometer einschließlich Standardabweichung weit außerhalb einiger Ergebnisse von klassischen Gravitationswaagen mit Torsionsfeder. (Wäre es urheberrechtlich ok, die entsprechende Graphik für Wikipedia nachzuempfinden?)---<)kmk(>- (Diskussion) 22:11, 11. Nov. 2015 (CET)

Angabe der Ungenauigkeit

Die Unsicherheit ist laut DIN 1333 mit der Einheit der Größe zu versehen, auf die sie sich bezieht. Das wäre hier auch angebracht. Sonst ist es als unkorrekt zu betrachten. --Stahlpolymer (Diskussion) 15:57, 23. Feb. 2016 (CET)

Die Unsicherheit ist doch mit Einheit angegeben. Die relative Unsicherheit natürlich nicht. Auf welche Stelle beziehst du dich? Kein Einstein (Diskussion) 17:43, 23. Feb. 2016 (CET)

Formel der Gravitationskonstante

Könnte bitte jemand die Formel der Gravitationskonstante genauer erklären. Was bedeuten die Variablen m³, kg und s²??? (nicht signierter Beitrag von 178.115.130.28 (Diskussion) 19:53, 24. Feb. 2016 (CET))

Kubikmeter, Kilogramm, Quadratsekunde. Kein Einstein (Diskussion) 20:14, 24. Feb. 2016 (CET)

Zifferngruppierung

Lt. Zifferngruppierung werden in wissenschaftlichen Zusammenängen fünf Ziffern gebündelt. Nicht 6,674 8 sondern 6,6748! (Mal ganz abgesehen vom „Hurenzifferchen am Ende“!) (nicht signierter Beitrag von 93.205.113.73 (Diskussion) 15:33, 21. Jul 2016 (CEST))

Wir sind nicht in der numerischen Mathematik, und geben auch keine Bahndaten an. --mfb (Diskussion) 16:03, 21. Jul. 2016 (CEST)

Tippfehler in der Gleichung für die Gravitationskonstante

In der Gleichung fehlt am Ende ein Minus ("-2"). s. angegebene Quelle 3 "NIST CODATA".

Ich hatte Dir erst geglaubt, aber dann gesehen, dass der Ausdruck hier ja schon im Nenner steht. Also nochmal korrigiert. --Bleckneuhaus (Diskussion) 15:01, 23. Dez. 2018 (CET)