Diskussion:Heide Göttner-Abendroth/Archiv/1

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Person des Neopaganismus

Ich plädiere dafür sie unter diese Kategorie aufzunehmen... allein aufgrund der Rolle die ihre Veröffentlichungen für die moderne Göttinnenreligion spielt.Die Göttin und ihr Heros ist ein Standartwerk.Und auch inhaltlich eher "esoterisch" als streng wissenschaftlich.--Samon93 16:04, 28. Okt. 2009 (CET)

"Friedensnobelpreis"

das mit dem Friedensnobelpreis in der alten Version war Kokolores. Habe es entsprechend dessen geändert, was auf Frau HG-As eigener Webseite steht. --Aquinate 11:56, 29. Sep. 2010 (CEST)

Hier fehlt nach wie vor jede Einordnung. Jetzt klingt es so, als sei die "Nominierung" irgendetwas besonderes, vergleichnar mit "nominiert für 7 Oscars". Tatsächlich gab es ja keinerlei Autorität dieser Institution, irgendjemanden zu nominieren, es war also nicht mehr und nicht weniger als eine politische Kampagne, ohen jeden tatsächlichen Bezug zur preisverleihenden Akademie.--Nico b. 23:15, 10. Jul. 2011 (CEST)

Zitat Wikipedia-Artikel Friedensnobelpreis: "Vorschläge für den Friedensnobelpreis können neben den Mitgliedern der Kommission und früheren Preisträgern alle Mitglieder einer Regierung oder des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag sowie Professoren der Fachrichtungen Sozialwissenschaft, Geschichte, Philosophie, Recht und Theologie und die Leiter von Friedensforschungsinstituten und ähnlichen Organisationen einreichen." Dein Verweis auf das Nobelkommittee ist also hier nicht weiterführend. Neon02 10:24, 11. Jul. 2011 (CEST)

Das Entscheidende ist doch, diesen Satz einzuordnen. Jetzt hast du ihn mit vier Quellen verziert, aber das ändert am Problem nichts. Man muss, und zwar im Artikel, erklären, was eine "Nominierung" für den Friedensnobelpreis bedeutet, nämlich praktisch nichts. Hier kann Hinz und Kunz nominieren, es gibt keine Beschränkung der Anzahl Nominierungen oder Ähnliches.
Wir dürfen hier einfach nicht den Eindruck erwecken, Göttner-Abendroth sei in irgendeiner Weise vom Nobelkommitte ausgezeichnet worden oder hätte "beinahe" den Nobelpreis erhalten.--Nico b. 11:28, 11. Jul. 2011 (CEST)

In der letzten Quelle steht ausdrücklich, dass diese Nominierung offiziell beim Nobelkomitee eingereicht wurde. Das ist mehr als "nichts". Oben habe ich ja bereits belegt, dass keinesfalls "Hinz und Kunz" Personen für den Friedensnonbelpreis nominieren können. In anderen Personenartikeln werden solche Nominierungen ebenfalls erwähnt (z.B. Helmut Kohl. Es steht ebenfalls im Artikel, wer sie nominiert hat. Weitere Einzelheiten zur Nominierungsprozedur gehören nicht in Personenartikel und würden ihn aufblähen, sondern ggf. in den Artikel 1000 Frauen für den Frieden. Neon02 13:06, 11. Jul. 2011 (CEST)

Also das mit der Nominierung für den Friedensnobelpreis gehört mM nach nicht hier her, weil es für den Leser, der die Hintergründe nicht kennt, den Eindruck erzeugt, dass HGA in die Nähe des Nobelpreises gerückt wird. Deutschlandweit und weltweit gibt es so viele Personen, Splittergruppen ("...ähnliche Organisationen") und Institutionen, die nominierungsberechtigt sind, so dass man hier durchaus von "Hinz und Kunz", bzw. von "Nichts" reden kann. Der Hinweis auf Helmut Kohl bedeutet ja nur "andere machen es ja auch so", was keinesfalls etwas über die (Un-) Richtigkeit aussagt. MM nach ist es Fakt, dass die jetzige Darstellung (September 2013) HGA bei unwissenden Lesern in die Nähe des Nobelpreises rückt. --Statistiker0815 (Diskussion) 13:18, 8. Sep. 2013 (CEST)

Belege?

"die bis dahin umfassendste und tiefgehendste Untersuchung des Gegenstandes in der wissenschaftlichen Literatur." sagt wer? Ohne Quellenangabe kann diese Wertung nicht stehenbleiben. Auch die "Aufnahme" unter die 1000 Frauen braucht dringend eine Einordnung. Was bedeutet das, ist es eine Auszeichnung? Von wem verliehen? So ist das alles eher nichtssagend und viel zu unkritisch.--Nico b. 17:48, 8. Apr. 2011 (CEST)

Nö Neon2, die IP hat völlig recht, das ist POV und bleibt draussen, wenn du es nicht bequellst.--Nico b. 20:35, 10. Jul. 2011 (CEST)

".. und publizierte weitere wissenschaftstheoretische Arbeiten." ist nicht belegt. Lt. Deutsche Nationalbibliothek kam nach der Diss. nur noch eine wissenschaftstheoretische Veröffentlichung. Habe das entsprechend geändert.Finn 14:16, 12. Okt. 2011 (CEST)

Diskussionsbeiträge von 2003 - 2008

Der Beitrag wurde von mir erstmals für matriarchat.net verfasst und erscheint so oder geändert auch auf anderen Webseiten, weil matriarchat.net ausdrücklich um Weiterverbreitung seiner Texte bittet.--Greg 23:47, 23. Sep 2003 (CEST)

Und Kritik gibt's keine? 141.35.23.126 16:07, 10. Jan. 2008 (CET)
Warum wird nicht erwähnt, wie sie keine Professorin wurde?
Austerlitz -- 88.75.91.203 22:24, 8. Apr. 2008 (CEST)
Gibt es einen Beleg für "zehn Jahre Lehrauftrag in München"? --217.91.215.35 09:47, 27. Apr. 2011 (CEST)
Wieso braucht es ausgerechnet diesen Link nicht? [1]
Austerlitz -- 88.75.196.186 00:53, 10. Apr. 2008 (CEST)
Weil dieser Link enzyklopädisch keinen Wert hat und nicht zur Verbesserung des Artikels führt siehe auch die Regeln für das Einstellen von Weblinks. __Regi51 01:23, 10. Apr. 2008 (CEST)
Ich habe das Buch jetzt bei Veröffentlichungen eingefügt. Austerlitz -- 88.75.91.41 10:28, 10. Apr. 2008 (CEST)

Änderungsforderung

nicht archivieren|Grund=Grund: Rechtsstreit, Verhinderung von Einarbeitung gerichtlich untersagter Äußerungen die noch in diversen Archiven auffindbar sind.
Kantonsgericht St. Gallen (Hrsg.): Entscheid BO.2013.41. 13. März 2015 (Online [abgerufen am 30. Dezember 2015] „Es ging weder um eine zulässige (harte) Kritik an der beruflichen Tätigkeit der Klägerin als Matriarchatsforscherin ...“, „3. Die Vorinstanz hat weiter eine der Aussagen der Klägerin [Anm.: Beklagten] im Vorfeld des von der Akademie A. bzw. der Klägerin veranstalteten Matriarchatskongresses vom Mai 2011 in St. Gallen in einem Schreiben [...] als (widerrechtlich) persönlichkeitsverletzend beurteilt [...].“ u. a.). (Genderforschung 30. Dezember 2015)}}


An WIKIPEDIA, den 11. November 2015

Änderungsforderung für den Kritikteil des WIKIPEDIA-Eintrags „Heide Göttner-Abendroth“

Ich ersuche Sie dringend, den Kritikteil des WIKIPEDIA-Eintrags zu meiner Person „Heide Göttner-Abendroth“ aus folgenden Gründen zu ändern:

I. In dem Eintrag stehen folgende Sätze: „Bei „Hagia“ handle es sich zudem um eine fundamentalistische Organisation. Frühere Mitglieder bieten Hilfen zum Ausstieg aus der Hagia an. Die finanzielle Unterstützung der Stadt St. Gallen für ein von Göttner-Abendroth geleitetes Treffen stieß im Mai 2011 bei Sektenexperten auf scharfe Kritik.“

Die Sätze behaupten in suggestiver Art, dass es sich bei der von mir gegründeten Akademie HAGIA um eine Sekte oder sektenähnliche Organisation handelt. Diese Aussagen sind Verleumdungen bzw. widerrechtliche persönlichkeitsverletzende Äußerungen, wie durch ein Gerichtsurteil bestätigt wurde. Der Gerichtsprozess wurde von mir gegen X geführt, die bei Wikipedia unter den Pseudonymen X agiert. Sie oder ihre Freunde haben diese Sätze in WIKIPEDIA eingestellt.

Dazu folgende Tatsachen: Im Jahr 2011 fand in St. Gallen ein großer Kongress zum Thema matrilineare/matriarchale Gesellschaften statt. Dazu waren von der Akademie HAGIA Wissenschaftlerinnen aus der ganzen Welt eingeladen worden und referierten, darunter einige aus noch existierenden matrilinearen/matriarchalen Gesellschaften. Dieser Kongress wurde von einer breit gestreuten Diffamierungskampagne gegen mich als die Kongressleiterin begleitet. Die Kampagne wurde von X, einer früheren Mitarbeiterin, jetzt wohnhaft in St. Gallen, betrieben. Sie schrieb verleumderische Briefe an viele Privatpersonen, an die Behörden von St. Gallen, an Sektenstellen in der Schweiz und Deutschland und an die Medien „St. Galler Tagblatt“ und „NZZ am Sonntag“. Darin bezeichnete sie die Akademie HAGIA als „Sekte“, den Kongress als „Sektenereignis“, mich selbst als „Sektenführerin der schlimmen Sorte“ und vieles andere mehr. Einige Sektenstellen begrüßten diese Behauptungen ohne jegliche Nachprüfung, ebenso unkritisch griffen die genannten Medien die Diffamierungen von X auf und verbreiteten sie in St. Gallen und der Schweiz.

Bereits im November 2011 reichte ich Klage beim Kreisgericht St. Gallen gegen X wegen Persönlichkeitsverletzung in mehreren Fällen ein. Das Urteil vom Kreisgericht St. Gallen fiel am 30. Januar 2013, es brachte Licht in diese Angelegenheit, indem es „diese Äußerungen als widerrechtliche Verletzung der Persönlichkeit der Klägerin“ beurteilte. Insbesondere der Vorwurf „Sekte“ oder „sektenähnliche Organisation“ wurde vom Gericht genau untersucht und zurückgewiesen.

Zitat aus der Urteilsbegründung vom 13. Juni 2013: „Die Beklagte gibt zu, die Akademie Hagia zumindest als „sektenähnlich“ bezeichnet zu haben. Ihrem Abschlussbericht vom 8. Juni 2011 ist darüber hinaus zu entnehmen, dass sie im Zusammenhang mit der Klägerin, ihrer Akademie und dem Matriarchatskongress im Mai 2011 sogar von „Sekte“ spricht. (S. 26) „Die Beklagte bringt die Klägerin explizit mit den negativen Aspekten einer Sekte in Verbindung. Dadurch wird das gesellschaftliche und berufliche Ansehen der Klägerin erheblich abgewertet. Die Klägerin wird in ein schlechtes Licht gestellt und in ihrer Persönlichkeit verletzt. ... Ebenso wenig lässt sich diese Absicht durch Berufen auf das öffentliche Interesse der Sektenprävention rechtfertigen. Die Absicht und der Zweck, mit dem die Beklagte die Klägerin in ihrem Abschlussbericht vom 8. Juni 2011 mit den negativen Aspekten einer Sekte in Verbindung brachte, sind nicht schutzwürdig, stellen kein überwiegendes privates oder öffentliches Interesse dar und sind daher widerrechtlich.“ (S. 27) Punkt 1 und Punkt 3 aus dem Urteil: „Es wird festgestellt, dass die Beklagte in der Vergangenheit wiederholt die Persönlichkeit der Klägerin verletzt hat, indem sie durch Aussagen gegenüber Behörden, Medien und Privatpersonen das persönliche und berufliche Ansehen der Klägerin herabgesetzt hat.“ .... „Die Beklagte hat eine Genugtuung in Höhe von SFr. 5.000 nebst 5% Zins seit dem 30. August 2011 zu bezahlen.“ (S. 35).

Daraufhin reichte X im August 2013 beim Kantonsgericht in St. Gallen Berufung ein. Am 25. März 2015 bestätigte diese zweite Instanz das Urteil der ersten Instanz, welches X schuldig spricht, in allen Punkten.

Zitat aus dem Urteil des Kantonsgerichts: „Es wird festgestellt, dass X die Persönlichkeit von Dr. Heide Göttner-Abendroth widerrechtlich verletzt hat, indem sie (nebst vielen anderen Behauptungen) die von Dr. Heide Göttner-Abendroth betrieben Akademie HAGIA mehrfach in der Öffentlichkeit und im Abschlussbericht vom 8. Juni 2011 als Sekte oder sektenähnliche Organisation bezeichnete.“ (S. 35)

Dieses Urteil wurde am 11. Mai 2015 rechtskräftig.

Das Gericht hat damit unmissverständlich klar gemacht, dass es sich um eine inszenierte Rufmordkampagne gehandelt hat, die von X ausgelöst und in der Presse in St. Gallen und darüber hinaus weitergeführt worden ist. Ferner stellte das Gericht fest, dass an diesen verleumderischen Aussagen keinerlei öffentliches Interesse besteht. Mit dem Gerichtsurteil ist jegliche Wiederholung dieser verleumderischen Aussagen, von welcher Person auch immer, strafbar.

Deshalb ersuche ich die Mitarbeiter von Wikipedia, die oben genannten Äußerungen ersatzlos zu streichen, da sie widerrechtliche Persönlichkeitsverletzungen darstellen. Auch die Presse kann hier nicht als Beleg dienen, da sie von X mit verleumderischen Äußerungen bedient worden ist und diese abdruckte. Deshalb zwangen beide Instanzen des Gerichts mit Festsetzungen die betreffenden Medien dazu, Teile des Gerichtsurteils zu meinen Gunsten abzudrucken.

II. Diese gesamte sogenannte „Kritik“ zu dem Eintrag „Heide Göttner-Abendroth“ fällt durch Unsachlichkeit und suggestives Herabsetzen meiner Person auf. Dies widerspricht der Wikipedia-Richtlinie über lebende Persoenen (WP:BIO). Darin heißt es: „Abwertendes Material über eine lebende Person, das nicht mit einer verlässlichen Quelle belegt ist, sollten sowohl im Artikel als auch auf dessen Diskussionsseite entfernt werden.“

Die Behauptungen in dieser Kritik, dass meine Ansichten „jenen der Anthroposophie, der Theosophie und anderer religiöser Bewegungen ähnelten“ sind absurd, denn ich habe mit den genannten religiösen Bewegungen nichts zu tun. Ich habe überhaupt keine „religiöse Bewegung“ gegründet, sondern begründete die wissenschaftlich fundierte moderne Matriarchatsforschung (publiziert bei den Wissenschaftsverlagen Kohlhammer, Stuttgart, und Peter Lang, New York). Die von mir vertretenen Argumente können von Wissenschaftlern beurteilt und angenommen oder sachlich begründet verworfen werden. Das ist das übliche wissenschaftliche Verfahren, selbst für Theorien, über die man streitet.

Ferner ist falsch, dass „meine Ansichten auf frühgeschichtlichen Zuständen beruhen würden, die von der Wissenschaft längst überholt seien“. Denn ich habe bislang meine Thesen und Argumente zu „frühgeschichtlichen Zuständen“ noch gar nicht niedergeschrieben, weshalb man diese auch nicht beurteilen kann. Ich habe eine Mythenanalyse publiziert und mehrere Bücher über meine ethnologische Forschung zu Gesellschaften der Gegenwart. Meine „Ansichten zu frühgeschichtlichen Zuständen“ werde ich erst in den kommenden Jahren publizieren (ebenfalls bei Kohlhammer).

Aus diesen Gründen wirkt dieser ganze Absatz „Kritik“ zu meiner Person bewusst falsch informierend und herabsetzend, abgesehen von den gesetzeswidrigen Verleumdungen darin. Er entbehrt jeder Sachlichkeit, ist parteiisch und ist in „böser Absicht“ verfasst worden (siehe Wikipedia-Richtlinie über lebende Personen (WP:BIO)). Meine Positionen zur Matriarchatsforschung werden im Artikel nicht dargestellt. Inhaltlich kommen ausschließlich Kritiker/innen zu Wort. Insofern dominiert diese „Kritik“ den Eintrag zu meiner Person, was ebenfalls der oben genannte Richtlinie widerspricht. Zitat:“Schwerpunkt eines biografischen Artikels sollte die Person sein, nicht ihre Kritiker.“..... „der Kritik nicht überproportional viel Raum geben.“ ...“Wikipedia hat nicht die Aufgabe, die Moral, den Glauben oder die Orientierung von Personen zu bewerten.“

Dieser ganze Absatz „Kritik“ ist zu einseitig und daher falsch. Natürlich gibt es Kritik an meinem Werk, wie an allen neuen Ansätzen in der Wissenschaft. Aber es gibt durchaus auch Anerkennung: siehe meine Gastprofessuren an den Universitäten Montreal und Innsbruck; ferner das Nachwort von Kurt Derungs zu Die Göttin und ihr Heros (Neuauflage, Stuttgart 2011); ebenso die internationalen Matriarchatskongresse 2003, 2005 und 2011 mit Wissenschaftler/innen aus vielen Ländern; siehe meinen Beitrag zu einem Sammelband über Feministische Theorie; ferner die Reihe „Philosophinnen im Gespräch“ auf YouTube; ebenso meine Vortragsreihe an amerikanischen und italienischen Universitäten 2013 und 2014, etc.

Ich erwarte daher, dass diese sogenannte „Kritik“ ersatzlos entfernt wird. Außerdem weise ich darauf hin, dass im Falle der Wiedereinstellung dieser diffamierenden „Kritik“ ich mich gezwungen sehen könnte, vor Gericht dagegen zu klagen.

Ferner ist die Bemerkung im oberen Teil zu meiner Person, dass ich lediglich eine wissenschaftliche Begründung der modernen Matriarchatsforschung „versuchte“, zu streichen. Denn auch das ist unsachlich und bewertend und widerspricht den genannten WIKIPEDIA-Richtlinien. Dasselbe gilt für den Satz in diesem Teil: „Es fände jedoch keine regelmäßige Überprüfung der Tätigkeiten aller 1000 Frauen statt.“ Er klingt, als ob an meiner Arbeit etwas Unredliches wäre, das eine „Überprüfung“ bräuchte. Diese Organisation, die meine Arbeit schätzt, hat sich in dieser Weise nicht geäußert, der Satz ist die Interpretation derjenigen Person, die ihn eingesetzt hat. Er ist ersatzlos zu streichen.


Winzer, den 11. November 2015 Dr. Heide Göttner-Abendroth (nicht signierter Beitrag von 80.128.165.217 (Diskussion) 09:36, 13. Nov. 2015 (CET))

Account Göttner-Abendroth

Es gibt seit 2011 den Account Benutzer:Göttner-Abendroth. --Fiona (Diskussion) 18:37, 16. Nov. 2015 (CET)

Diskussion

Interessant. Wird hier jetzt auf Zuruf gelöscht? Insbesondere die Aussage, HGA habe wissenschaftliche Grundlagen erarbeitet und dies nicht nur versucht kann natürlich ohne Quelle nicht stehenbleiben, hier interessieren uns Selbstauskünfte nicht sondern die Einordnung durch andere Wissenschaftler.--Nico b. (Diskussion) 11:16, 13. Nov. 2015 (CET)
Hat die Wikipedia nicht schon genug Skandale am laufen bzgl. der Darstellung von Personen (Daniele Ganser, Xavier Nandu, Katrin McClean)? Reicht das immer noch nicht? Übrigens war auch die Aussage, dass HGA die Etablierung der Matriarchatsforschung nur versucht habe, genausowenig belegt. Antiope05411 (Diskussion) 11:29, 13. Nov. 2015 (CET)
Das jemand etwas versucht kann man aufgrund einer eigenen Aussage schreiben, aber sicherlich nicht, dass jemand eine Wissenschaft begründet hätte. Dafür braucht es zwingend ein reputable, externe Quelle. Ich habe den Satz erstmal entfernt, dass sie sich selbst als Begründerin der modernen Matriarchatsforschung sieht steht ja schon im nächsten Satz.--Nico b. (Diskussion) 11:51, 13. Nov. 2015 (CET)

Es nicht nachvollziehbar und nicht begründet, dass der Kritikabschnitt auf "Änderungsforderung" einer IP herausgenommen wurde[2]:

Sowohl die Wissenschaftlichkeit der Arbeit von Göttner-Abendroth wird in Frage gestellt als auch die Strukturen innerhalb von „Hagia“. Die Vorstellungen Göttner-Abendroths beruhten auf Ansichten zu frühgeschichtlichen Zuständen, die in der Wissenschaft längst überholt seien. Die von ihr gemachten Aussagen über das Matriarchat seien zudem nicht falsifizierbar und damit wissenschaftlichen Zugriffen entzogen. Die von Göttner-Abendroth vertretenen Ansichten ähnelten jenen der Anthroposophie, der Theosophie und anderer neureligiöser Bewegungen. [1]

App vertritt keine Einzelmeinung. Die Darstellung entspricht dem, wie Göttner-Abendroths Methode fachwissenschaftlich beurteilt wird.[3]--Fiona (Diskussion) 13:47, 13. Nov. 2015 (CET)

Ich setze ihn wieder ein ein. Die folgende Kritik der Sektenexperten kann draußen bleiben.--Fiona (Diskussion) 13:47, 13. Nov. 2015 (CET)

@Fiona B. Wenn Heide Göttner-Abendroth selbst schreibt, dass sie nichts mit der Anthroposophie etc. verbindet, wie kannst du diese herabsetzenden Äußerungen dann wieder in den Artikel einsetzen? Schließlich stammen diese Äußerungen aus einem Zeitungsartikel, noch nicht einmal aus einer wissenschaftlichen Untersuchung. Des weiteren ist mir beim Artikel Matriarchatstheorien aufgefallen, dass viele AutorInnen, die ich kenne, einseitig negativ zugespitzt Heide Göttner-Abendroth gegenüber zitiert wurden und zustimmende Äußerungen aus der Wissenschaft, die es auch gibt, ganz fehlen. Dadurch wird ein falsches Bild erzeugt. Dies kann keine Grundlage für eine Kritiksektion in diesem Artikel darstellen. Des Weiteren fehlt im Artikel Heide Göttner-Abendroth eine positive Darstellung ihrer Theorien vollständig und das Übergewicht der Kritik bleibt bestehen, was nach WP:BIO so nicht zulässig ist. Deshalb werde ich den Abschnitt wieder löschen. Antiope05411 (Diskussion) 14:21, 13. Nov. 2015 (CET)
Antiope05411, ich weise dich daraufhin, dass du Editwar begonnen hast. Ob die IP Heide Göttner-Abendroth gehört, ist nicht nachgewiesen. Die IP wurde gesperrt, Teile ihrer Beitäge mussten versionsgelöscht werden. In Wikipedia arbeiten wir nach Sekundärquellen, und nach denen wird Göttner-Abendroth so beurteilt wie es in dem Abschnitt zusammengefasst wurde. Den Abschnitt hatte ich 'Rezeption' überschrieben und die Kritik der Sektenexperten herausgelassen. Es steht dir frei, weitere Rezeption nach validen Quellen zu ergänzen. Kritische Rezeption einfach zu entfernen, ist nicht akzeptabel.--Fiona (Diskussion) 15:22, 13. Nov. 2015 (CET)
Ich führe keinen Editwar, aber du musst mir zugestehen, dass ich anderer Meinung bin, was den Wert der angeblich "wissenschaftlichen" Quelle angeht, die du penetrant im Artikel belassen willst, ganauso wie bei der Verarbeitung der Quellen in Matriarchtstheorie. Dass die obige Änderungsanforderung von Heide Göttner-Abendroth persönlich kommt, oder zumindest von einer ihrer MitarbeiterInnen, ergibt sich für mich aus dem Detailwissen bzgl. der Prozesse gegen eine gewisse Person, das kaum jemand sonst haben kann. ich kenne auch das Buch: Die Diskriminierung der Matriarchatsforschung. Antiope05411 (Diskussion) 15:42, 13. Nov. 2015 (CET)
Selbstauskünfte sind keine sehr gute Quelle. Wo ich dir rechtgebe: eine journalistische Beurteilung ist nicht wirklich geeignet, Aussagen über die Wissenschaftlichkeit eines Ansatzes zu treffen. Aber App zitziert ja in seinem Artikel Wissenschaftler, und diese Aussagen sind höchst brauchbar, etwa Christoph Uehlinger:
«Frau Göttner-Abendroth beschreibt ihr Projekt explizit als wissenschaftliches», sagt er. «Wesentliche Teile ihrer Darstellung werden nicht argumentativ rational auf der Grundlage der kritischen Interpretation von Quellen begründet.» Zielpunkt sei vielmehr eine «Vision von der Überwindung eines durch patriarchale Ideologie verstellten Bewusstseins», der Gestus einer «ideologiekritischen Entschleierung», gleichsam «Offenbarung eines neuen Wissens».
Ein wichtiges Moment der Lehre sei dabei die «Resakralisierung der Wirklichkeit», analysiert Uehlinger weiter: «<Natur ist heilig, denn die ganze Welt ist göttlich.> Es dürfte leicht nachzuvollziehen sein, dass dies nur ein religiöses, kein religionswissenschaftliches Programm sein kann.» So gehe «Forschung» und «Wissenschaft» bei Heide Göttner-Abendroth bruchlos in «Spiritualität» über.
In dieser Position stehen Heide Göttner-Abendroth und ihre Akademie nicht allein, stellt Christoph Uehlinger fest. «Sie ist in gewisser Weise vergleichbar mit Positionen der Anthropo- und der Theosophie und anderer neureligiöser Bewegungen, die Neo-Mythologie mit wissenschaftlichem Anspruch verbinden.» Speziell an ihrem Ansatz sei aber die Bezugnahme auf die Ur- und Frühgeschichte. Die Rekonstruktion einer besseren Vorzeit schreibe in gewisser Weise die Traditionsgeschichte der «verlorenen Paradiese» fort.
Ich würde den Kritikabschnitt so umbauen dass explizit Uehlinger oder auch Rödinger zitiert werden, die Quelle kann bleiben wie sie ist. Ob die Kritik Frau Göttner-Abendroth gefällt oder nicht hat uns nicht zu interessieren, und etwas strafbares oder ehrverletzendes ist daran in meinen Augen nicht auszumachen.--Nico b. (Diskussion) 15:47, 13. Nov. 2015 (CET)
Diese Äußerung stammt aus einem Interview, keiner wissenschaftlichen Untersuchung. Es kann sein, dass Uehlinger zu dieser Schlussfolgerung aufgrund von falschen Informationen gelangte, die er von einer bestimmten Person erhielt, gegen die HGA später klagte. Außerdem muss man unterscheiden, was Heide Göttner-Abendroth bei matriarchalen Völker (der Gegegenwart übrigens) feststellte und der von ihr selbst vertretenen Positionen. Ich habe ihre Bücher so gelesen, dass die Heiligkeit der Natur ein Merkmal der matriarchalen Gesellschaften ist. Ob sie das auch selbst vertritt, hat damit zunächst einmal nichts zu tun. Antiope05411 (Diskussion) 15:58, 13. Nov. 2015 (CET)
Zunächst: sei doch bitte so freundlich und gewöhne dir an, deine Beiträge so einzurücken, wie es hier üblich ist. Dann: es ist unerheblich, ob Uehlinger sich in einem Interview so äussert oder in einer eigenen Publikation. Wir haben auch keinen Anlass zu spekulieren, ob Frau Schäfer die Quelle seiner Informationen war, und es ist auch nicht von Bedeutung, wie du die Bücher von hga verstehst oder ich. Relevant ist, dass es aus fachwissenschaftlicher Seite öffentlich geäusserte Zweifel an der Wissenschaftlichkeit ihrer Arbeit gibt. Das haben wir nicht zu bewerten aber darzustellen.--Nico b. (Diskussion) 16:32, 13. Nov. 2015 (CET)

Zunächst einmal: Mit "reputablen" Quellen kann man alles und nichts beweisen. Gerade die Bewertung dieser Quellen ist aber die Haupttätigkeit der Wikipedia-AutorInnen. Dass es Zweifel an der Matriarchatsforschung von Heide Göttner-Abendroth gibt, hat sie ja oben selbst geschrieben und ist unbestreitbar. Aber das bedeutet doch noch lange nicht, dass sie in einen Zusammenhang mit der Anthroposophie etc. gebracht werden muss, was sie direkt ablenht. Außerdem müssen Kritik und eigene Positionen in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Antiope05411 (Diskussion) 16:40, 13. Nov. 2015 (CET)

Antiope05411, du scheinst Wikipedia nicht verstanden zu haben. Ob Göttner-Abendroth es ablehnt, in den Zusammenhang mit Anthroposophie gebracht zu werden, ist für die Darstellung unerheblich. Wir zensieren Rezeption nicht nach den Wünschen derer, die rezipiert werden. Die Quelle ist ein reputables Medium. Ich kann noch weitere, wissenschaftliche Quellen vorlegen, die sie genauso beurteilen. Kannst du fachwissenschaftliche Rezeption vorlegen, die sie nach deiner Meinung "positiver" rezipieren? Du gehst immer noch davon aus, dass die IP tatsächlich von Göttner-Abendroth ist? Woher willst du das wissen? Hast sie dich beauftragt hier in ihrem Sinn Text zu enfernen? Tatsache ist, dass die IP massiv Regeln verletzt hat und darum gesperrt wurde. Übrigens: wenn du anderer Meinung bist, berechtigt dich das nicht deine Meinung aggressiv gegen andere Diskutierende durchzusetzen, indem du einfach Text entfernst, der seit Jahren stabil war. --Fiona (Diskussion) 17:07, 13. Nov. 2015 (CET)

Es dürfte schwer fallen, "reputable" Quellen für die Aussage aufzufinden, dass Heide Göttner-Abendroth nichts mit der Anthroposophie zu tun hat weil kaum jemand so eine weit hergeholte Behauptung aufstellt. In WP:BIO heißt es: Viele Personen, über die es einen Wikipedia-Artikel gibt, haben Kritiker. Deren Ansichten können dargestellt werden, solange sie für die Bedeutung der Hauptperson relevant sind, aus verlässlicher Quelle stammen und weder den Artikel dominieren noch parteiisch beschrieben sind. Achte darauf, der Kritik nicht überproportional viel Raum einzuräumen. Sofern die Kritik lediglich aus dem Lager von unbedeutenden Minderheiten stammt, ist sie für den Artikel ungeeignet. Artikel über Ideologien, Glaubensfragen oder Richtlinien bedürfen in vielen Fällen kritischer Absätze – Personenartikel jedoch selten.

Nach meinem Verständnis dieser Richtlinie folgt daraus, dass es einen Kritikabsatz geben kann, wenn er in einem vernünftigen Verhältnis zu der - fehlenden - Darstellung ihrer Positionen steht. Aber auch dann bitte ohne solche zweifelhaften Aussagen wie die nicht belegte Herstellung von Verbindungen zu bestimmten reaktionären Ideologien, die Heide Göttner-Abendroth ablehnt. Das geht dann wieder in Richtung Diffamierung. Die Artikel zur Matriarchatstheorie etc. sind über und über mit kritischen Aussagen gespickt und verzerren die wirkliche Situation deutlich. Das muss nicht im Personenartikel wiederholt werden. Siehe WP:BIO.

Ich will nichts durchdrücken, aber ich nehme mein Recht in Anspruch, den Artikel zu ändern. Durch die Änderungsaufforderung von Heide Göttner-Abendroth und ihre Information über die Prozesse, in denen einer gewissen Person zahlreiche diffamierende Äußerungen verboten wurden, ist eine neue Situation entstanden, die selbstverständlich auch die Änderung eines lange Zeit stabilen Artikels sinnvoll macht.

Einerseits behauptest du, die Änderungsanforderung stamme gar nicht von Heide Göttner-Abendroth und dann verbreitest du die Verschwörungstheorie, sie hätte mich mit Änderungen beauftragt. Beide Aussagen schließen sich gegenseitig aus. Was stimmt denn nun, deiner Meinung nach? Warum ich glaube, dass es sich tatsächlich um HGA handelt, habe ich oben begründet ("Detailwissen"). Darauf bist du mit keinem Wort eingegangen. Antiope05411 (Diskussion) 17:36, 13. Nov. 2015 (CET)

Du argumentierst passiv-aggressiv, Antiope05411, z.B. indem du Aussagen von mir verdrehst und mir Verschwörungstheorie unterstellst. Du hast auf Zuruf der IP, die du für Göttner-Abendroth hältst oder weißt, dass sie es ist, Text aus dem Artikel entfernt. Das weist darauf hin, dass du hier persönlich involviert bist.
Wer die "Änderungsforderung" geschrieben hat, weiß ich nicht und ist nicht nachgewiesen, so lange Göttner-Abendroth keinen Account angelegt hat und ihn verifizieren lässt. Aus einem tatsächlichen und vermeintlichen Urteil zu zitieren, ist kein "Detailwissen". Solange keine Quelle für das Urteil angegeben ist, bezweifle ich, dass es überhaupt existiert. Das Argument WP:Bio zieht nicht. Journalistische Rezeption in einem Qualitätsmedium, die den Zürcher Religionswissenschaftler Christoph Uehlinger[2] zitiert, gilt in Wikipedia als seriöse Quelle.

Rezeption

  • Uehlinger charakterisiert Göttner-Abendroths Publikationen wie folgt: „«Wesentliche Teile ihrer Darstellung werden nicht argumentativ rational auf der Grundlage der kritischen Interpretation von Quellen begründet.» Zielpunkt sei vielmehr eine «Vision von der Überwindung eines durch patriarchale Ideologie verstellten Bewusstseins», der Gestus einer «ideologiekritischen Entschleierung», gleichsam «Offenbarung eines neuen Wissens»[…] «Sie ist in gewisser Weise vergleichbar mit Positionen der Anthropo- und der Theosophie und anderer neureligiöser Bewegungen, die Neo-Mythologie mit wissenschaftlichem Anspruch verbinden.» Speziell an ihrem Ansatz sei aber die Bezugnahme auf die Ur- und Frühgeschichte. Die Rekonstruktion einer besseren Vorzeit schreibe in gewisser Weise die Traditionsgeschichte der «verlorenen Paradiese» fort.“[3]
  • Göttner-Abendroth wird in Fachwissenschaften wie den Geschichtswissenschaften und Ethnologie gar nicht rezipiert; ihre Thesen haben keine Eingang gefunden in den wissenschaftlichen Diskurs, auch nicht den der Frauen- und Geschlechterforschung oder nur marginal. Ebenso marginal wird sie in der Mythenforschung behandelt. Vereinzelt haben sich ReligionswissenschaftlerInnen mit ihrer Theorie beschäftigt. Die einzigen, die sich ausführlicher mit ihrer Arbeit beschäftigt haben, ist Meret Fehlmann (2011), Helga Laugsch (1995) und in einem Aufsatz die Religionswissenschaftlerin Stefanie Knauß (2008), die zu den Schriften Göttner-Abendroths anmerkt, dass diese Matriarchatsforschung aus dem Sammeln und Zusammenfügen von Mosaiksteinchen aus verschiedensten Quellen und Gesellschaften bestehe, und es fraglich bleibe, ob diese Quellen vergleichbar sind. {{"|[…] aus einer Sammlung bunter Steine können schließlich sehr verschiedene Bilder entstehen. Dass in diesem Fall das Bild der idealen matriarchalen Gesellschaft entsteht, liegt […] an der Vorannahme, […] dass Matriarchate existierten und 'nur noch' im Detail beschrieben werden müssen.... "In der Ethnologie, Anthropologie, Archäologie und Religionswissenschaft steht man ihrer Theorie meist eher ablehnend gegenüber, da die Existenz des von ihr beschriebenen Matriarchats mit ihrer Methode nicht nachgewiesen werden kann, […]".
  • Sie zieht das Fazit: „Die wertende Sprache ihrer Beschreibungen […] sowie die polemische Abwehr der Kritik an ihren Theorien […] spricht nicht für den wissenschaftlichen Anspruch, den sie selbst an ihre Forschung stellt.[4]
  • Die feministische Philosophin Helga Laugsch fasst ihre Kritik an Göttner-Abendroth folgendermaßen zusammen: „Sie stützt sich überwiegend auf Bachofen und Graves, distanziert sich spät und ideologisch etwas spärlich von ihnen. Ihr eigener Anteil an der Mytheninterpretation ist schwer auszumachen, da kaum gekennzeichnet. Philosophisch tätigt sie einen Zirkelschluss, indem sie ihre Ausgangsgröße (Matriarchat) mit demselben beweist.“[5]
  • Susanne Heine kritisiert die Vermischung von Ideologiekritik und die Formulierung neuer Erkenntnisse in einem Zirkel von Vorannahme und Ergebnis. Das führe dazu, dass nicht ist, was nicht sein darf – eine Haltung, die an totalitäre Systeme […] erinnere: Hinweise, die gegen die Existenz des Matriarchats sprechen, werden als patriarchal bedingte Vorurteile abgelehnt, während das als objektiv gültig gewertet wird, was den eigenen Interessen entspricht.[6]
  • Meret Fehlmann beurteilt Göttner-Abendroths Methodik wie folgt: „Vorsicht ist bei ihrer erklärten Ideologiekritik ebenso geboten wie bei der Interdisziplinarität, die sich hauptsächlich auf das Referieren der Resultate von Forschungen aus verschiedenen Disziplinen beschränkt […]“. Die von ihr angekündigte ideologiekritische Sichtweise lasse sie selber stark vermissen. Es gehe ihr vor allem darum, ihre Sicht auf die matriarchale Vergangenheit zu präsentieren. In Göttner-Abendroths Schilderungen matriarchaler Religionen und Rituale stellt Fehlmann eine „gewisse Gewalttolerierung“ fest: „Göttner-Abendroth wird nicht müde zu betonen, dass die in diesen Feierlichkeiten zelebrierten Ereignisse und damit auch der Opfertod des Heros tatsächlich vollzogen und nicht imitiert wurden. […] Der regelmäßige Opfertod des Heros/Mannes geschieht als 'freiwilliges Selbstopfer' und wird deshalb nicht als problematisch verstanden.“ [7]
  • Helmut Birkhan kritisiert, dass Göttner-Abendroths Sicht auf den Hieròs gámos unter dem Schlagwort „Die Göttin und ihr Heros“ (1980) stehe, die in sich die Behauptung einer heilen Welt des Matriarchates als Gegenstück zu den „patriarchalen Perversionen eines glücklichen Urzustandes“ (Birkhan) trage. Die von ihr 1986 gegründete autonome Bildungsstätte Akademia Hagia stuft er als ashram- oder sektenähnliche Institution ein, in der Initiandinnen in einer Initiationszeremonie eingeweiht werden, der Göttner-Abendroth als Personifikation der Göttin Brigid vorstehe.[8]

Du erlaubst, Antiope05411, dass ich nun den Abschnitt Rezeption wieder einfüge. Denn die Aussagen darin sind fachwissenschaftlich gedeckt.--Fiona (Diskussion) 18:52, 13. Nov. 2015 (CET)

Wir wissen beide, dass die Urteile existieren. Deine Behauptung, sie würden gar nicht existieren, ist ziemlich dreist. Es gibt auch unabhängige Berichte in der schweizer Presse darüber, die ich angeben könnte.
Letztlich hast du mit mehr als 7000 Zeichen lediglich den von dir selbst geschriebenen Text aus Matriarchatstheorie hierher kopiert, bei dem aber die Zitate zumindest von einigen WissenschaftlerInnen, darunter Helmut Birkhahn einseitig ausgewählt und positivere Einschätzungen der Matriarchatstheorie sorgfältig verborgen wurde. Das gleiche trifft auch auf Susanne Heise zu. Ich denke, da müsste jedes Zitat genau überprüft werden, ob es das wirklich aussagt, oder zugespitzt wurde. Insofern belegt dieser Abschnitt gar nichts.
Und warum wird dann gleich der heftigste und am wenigsten belegte Vorwurf in den Artikel geknallt? Letztendlich bedeutet die Aussage, die Theorie von Heide Göttner-Abendroth ähnele der Anthroposophie, sie habe Affinitäten zu rechtem Denken. Das ist meiner Meinung Diffamierung und gehört nicht hierher. Antiope05411 (Diskussion) 19:23, 13. Nov. 2015 (CET)
Selbstverständlich kannst du Berichte aus der Schweizer Presse hier verlinken, du solltest es allerdings unterlassen, Spekulationen darüber anzustellen, welche dort genannten Namen evtl. zu Accounts in der Wikipedia gehören könnten. Dass es ein Urteil im Prpzess Göttner-Abendroth vs. Schäfer gab ist hier im Tagblatt nachzulesen.--Nico b. (Diskussion) 19:32, 13. Nov. 2015 (CET)
p.s.: Interessant aber auch diese etwas ältere, andere Einschätzung des Schweizer Presserats.--Nico b. (Diskussion) 19:36, 13. Nov. 2015 (CET)
Welche aber lange vor dem inzwischen rechtskräftigen Urteil ergangen ist und demnach nicht mehr aktuell ist. Antiope05411 (Diskussion) 19:48, 13. Nov. 2015 (CET)
Ziemlicher Unsinn. Ein Urteil in einem Zivilprozessverfahren gegen eine Person hebt nicht die Feststellung des Schweizer Presserats zur Berichterstattung in Schweizer Medien auf: er hat die Beschwerde abgewiesen. --Fiona (Diskussion) 20:26, 13. Nov. 2015 (CET)
Jetzt gibst du also doch zu, dass ein Urteil existiert. Ich dachte, das gäbe es gar nicht. Antiope05411 (Diskussion) 20:37, 13. Nov. 2015 (CET)
Antiope05411, unterlass deinen unverschämten Ton und Deanonymisierungs-Andeutungen. Nico hat den Bericht zu dem Prozess verlinkt. Lerne mal deine Beiträge einrücken. Du bist doch kein Newbie mehr.--Fiona (Diskussion) 22:08, 13. Nov. 2015 (CET)

Die Aussage "Die Organisation betont, dass die Nomination einer Momentaufnahme aus dem Jahre 2004 entspricht. Es fände jedoch keine regelmäßige Überprüfung der Tätigkeiten aller 1000 Frauen statt" finde ich noch nicht hinreichend belegt, am angegebenen Ort kann ich die auf jeden Fall nicht entdecken.--Nico b. (Diskussion) 23:04, 13. Nov. 2015 (CET)

Auf der Website der Initiatorinnen gibt es keinen Eintrag zu Göttner-Abendroth (mehr?).[4] Oder hab ich etwas übersehen?--Fiona (Diskussion) 08:34, 14. Nov. 2015 (CET)
Es gibt diesen Eintrag im zugehörigen Wiki, der belegt aber natürlich nicht den Satz.--Nico b. (Diskussion) 16:59, 15. Nov. 2015 (CET)


Fiona B. begründet die wiederholte Einfügung des Vorwurfs der Anthroposophie etc. damit, einerseits, dass sie in einer „reputablen“ Quelle, also hier des St. Galler Tagblattes, veröffentlicht wurde, anderseits, dass der Autor mit seiner Auffassung nicht alleine stehe. Worauf sie dann einen Abschnitt aus dem Artikel Geschichte der Matriarchatstheorien hierherkopierte. Bereits weiter oben habe ich geschrieben, dass in diesem Abschnitt die Zitate zumindest von einigen WissenschaftlerInnen, darunter Helmut Birkhahn einseitig ausgewählt und positivere Einschätzungen der Matriarchatstheorie sorgfältig verborgen wurde. Darauf ist leider niemand eingegangen. Ich kann diese Aussage aber am Beispiel von Helmut Birkhan demonstrieren:

Helmut Birkhan hat aber eine weit differenzierte Meinung zum Thema Matriarchat, als es hier dargestellt wird. Er lehnt die Vorstellung, dass es in der Frühzeit der Menschheit matriarchale Gesellschaften gegeben habe, nicht rundweg ab, wie aus seinem Hauptwerk Kelten, Kapitel Exkurs zum Matriarchat hervorgeht. Er geht davon aus, dass insbesondere bei den Inselkelten ein matriarchales Substrat festzustellen ist. Davon erfährt die Leserin der Wikipedia nichts.

Auch zum Buch „Die Göttin und ihr Heros“ schreibt er: „Wenn wir diese Form des Hieros Gamos mit Heide Göttner-Abendroth unter dem Schlagwort ‚die Göttin und ihr Heros‘ subsumieren, ist dagegen nichts zu sagen. Fatal wird erst die Ideologisierung dieser religionsgeschichtlichen Rekonstruktion, in dem das solcherart rekonstruierte Matriarchat als die einzig heile Welt angesehen wird, der gegenüber alle späteren Epochen als patriarchale Perversionen eines glücklichen Urzustandes erscheinen müssen.“ (590/91)

In der Wikipedia steht etwas anderes: „Helmut Birkhan kritisiert, dass Göttner-Abendroths Sicht auf den Hieròs gámos unter dem Schlagwort ‚Die Göttin und ihr Heros‘ (1980) stehe, die in sich die Behauptung einer heilen Welt des Matriarchates als Gegenstück zu den ‚patriarchalen Perversionen eines glücklichen Urzustandes‘ (Birkhan) trage.“

Der Sinn der Aussage des ersten Satzes wird geradezu umgedreht. Schließlich erklärt er sich mit der Rekonstruktion der Hieros Gamos durch Göttner-Abendroth zumindest implizit einverstanden.

Auch über die Akademie Hagia äußert sich Birkhan etwas differenzierter: „Es handelt sich dabei angeblich um eine sektenähnliche Institution, deren weibliche Angehörige sich in einen Coven einweihen lassen können (oder konnten?). Nach dem Bericht einer Abtrünnigen machten die Initiandinnen mit verbundenen Augen eine mehrstündige Inititation durch wo die Inititationsmeisterin Göttner-Abendroth selbst als Göttin Brigit wirkte, während sie sonst im matriarchalen Lugnasad-Ritus die Rolle des Heros einnehmen soll.“ Hierbei beruft er sich auf das Buch von Martina Schäfer. In der Fußnote dazu heißt es: „Dagegen s. Diskriminierung 2003, wo Göttner-Abendroth sich gegen ideologische Unterstellungen, nicht aber die Praxis ihrer ashramartigen Gründung verteidigt.“ (S. 591)

Alle Relativierungen fallen in der Wikipedia fort: „Die von ihr 1986 gegründete autonome Bildungsstätte Akademia Hagia stuft er als ashram- oder sektenähnliche Institution ein, in der Initiandinnen in einer Initiationszeremonie eingeweiht werden, der Göttner-Abendroth als Personifikation der Göttin Brigid vorstehe.“

Aber auch Helmut Birkhan hat offenbar nicht verstanden, wie die Akademie Hagia wirklich arbeitet. Einem ausführlichen Programm der Akademie Hagia zufolge geht es vor allem darum, den teilnehmenden Frauen Wissen über das Matriarchat zu vermitteln. Die 8 Jahreskreisfeste, hier als matriarchale Mysterienfeste bezeichnet, werden zusätzlich gefeiert. Die Kurse werden in Wochenendeinheiten unterrichtet. In der Zwischenzeit gehen die Frauen ihren ganz normalen Beschäftigungen nach und wohnen nicht in der Akademie Hagia. Auch während der Kurswochenenden wohnen sie nicht in der Akademie, sondern in Gasthäusern im Ort Winzer.

Ein Ashram dagegen ist ein Ort, in dem die BewohnerInnen zusammen leben, arbeiten und meditieren, also eine Art Kommune, wie etwa Auroville in Indien. So funktioniert die Akademie Hagia aber nicht. Insofern hat sich Helmut Birkhan in diesem Punkt schlicht und einfach geirrt, da er sich auf zweifelhafte Quellen verlassen hat und zwar auf das Buch „Wolfsfrau im Schafspelz“ von Martina Schäfer.

Die 8 Jahreskreisfeste dienen dem tieferen Verständnis von matriarchalen Kulturen. Bei den Feiern wählt jede Frau eine Göttin, über die sie liest und die sie darstellt. Das stellt die Aussage, dass Heide Göttner-Abendroth als Göttin Brigit auftrat, in ein ganz anderes Licht.

Auch die gefeierten Rituale haben nichts Geheimnisvolles an sich. Vielmehr wurden sie auf der DVD „Das Jahr der Erde“ veröffentlicht. Es gibt auf der Akademie Hagia weder einen Coven, noch eine Mysterienreligion im Sinne von Geheimwissen, Einweihungsgraden und Initiationen.

Soweit dieses Beispiel. Wie oben bereits geschrieben, denke ich, dass eine Überprüfung der anderen Zitate zu vergleichbaren Ergebnissen führen würde. Deshalb sind diese Ausführungen gerade kein Beleg für eine eindeutige „Rezeption“ des Werkes von Heide Göttner-Abendroth.

Die Quelle St. Galler Tagblatt mag zwar nach den Wikipedia-Regeln als „reputabel“ gelten, aber das bedeutet nur, dass sie grundsätzlich in den Artikel eingebracht werden kann. Das bedeutet noch lange nicht, dass sie auch in den Artikel eingebracht werden muss. Angesichts der Tatsache, dass die Gleichsetzung der Matriarchatstheorie mit der Anthroposophie etc. nirgendwo begründet wird, sie einen schweren Vorwurf darstellt und das Urteil des zitierten Wissenschaftler Christoph Uelinger genauso wie das von Helmut Birkhan auf falschen Informationen beruhen kann, die ja gerade im Vorlauf des Matriarchatskongresses von St. Gallen 2011 vermehrt zirkulierten, bin ich nach wie vor dagegen, dass sie im Artikel erwähnt wird. Antiope05411 (Diskussion) 17:02, 15. Nov. 2015 (CET)

Lies bitte mal genau. Es gibt keinen Vorwurf der Anthroposophie. Zitat Uehlinger: «Sie ist in gewisser Weise vergleichbar mit Positionen der Anthropo- und der Theosophie und anderer neureligiöser Bewegungen, die Neo-Mythologie mit wissenschaftlichem Anspruch verbinden.» Deine Behauptung, dass sich Uehlinger, Professor der Religionswissenschaft und Religionsgeschichte, davon beeinflusse ließe, was im Vorlauf zum "Matriarchatskongress" "kursierte", ist mehr als absurd, eine verschwörungstheoretische Denkfigur. Eine Rezeption ist nie "eindeutig". Einhellig wird jedoch die Wissenschaftlichkeit in Zweifel gezogen bzw. verneint. Zu der DVD: allmählich wird es lächerlich. Weißt du wieviele DVDs mit esoterischen Botschaften auf dem Markt sind? Die Sätze zur Rezeption sind valide belegt und mit weiteren wissenschaftlichen Quellen gedeckt. Nur das zählt, nicht deine persönliche Meinung. Du kannst gern nach reputablen Quellen (s. hierzu WP:Belege) weitere Rezeption ergänzen, doch nicht ein weiteres Mal per Editwar Text aus dem Artikel entfernen.--Fiona (Diskussion) 17:45, 15. Nov. 2015 (CET)

Im umseitigen Artikel steht nicht etwa: „Sie [die Matriarchatstheorie] ist in gewisser Weise vergleichbar mit Positionen der Anthroposophie etc. sondern etwas anderes: „Die von Göttner-Abendroth vertretenen Ansichten ähnelten jenen der Anthroposophie, der Theosophie und anderer neureligiöser Bewegungen“. Das heißt, auch das Zitat von Uelinger ist – wie üblich – zugespitzt worden.

Uelinger zitiert nicht etwa aus einer eigenen Untersuchung, sondern antwortet auf die Frage des Reporters Rolf App, ein Schnellschuss sozusagen. Angesichts der Tatsache, dass im Vorfeld des Matriarchatskongresses 2011 Hetzschreiben von Martina Schäfer überall in der Schweiz und der BRD zirkulierten, und diese auch an das St. Galler Tagblatt gerichtet wurden, ist die Besorgnis, dass Uelinger aufgrund dieser Schreiben – direkt oder indirekt – zu seinem Urteil kam, durchaus plausibel und keineswegs eine „Verschwörungstheorie“. Auf jeden Fall mindert es den Wert der Quelle.

Wenn du schreibst, die „die Sätze zur Rezeption seien valide belegt“ ist das einfach nur eine Frechheit angesichts der Tatsache, dass ich Zitatfälschungen nachgewiesen habe, indem Aussagen zugespitzt und in ihr Gegenteil verkehrt wurden. Auch die Aussagen zur DVD sind eine reine Ablenkung: Wenn die Rituale der Jahreskreisfeste auf einer DVD veröffentlicht worden sind, können sie logischerweise kein Geheimwissen sein, zu deren Erlangung eine Initiation durchgemacht werden muss. Das widerlegt die Aussage von Birkhan zu diesem Aspekt. Antiope05411 (Diskussion) 18:14, 15. Nov. 2015 (CET)

Bitte rück deine Beiträge ein. Das haben dir Nico und ich schon einmal geschrieben.--Fiona (Diskussion) 18:42, 15. Nov. 2015 (CET)

Antiope05411, von der DVD steht nichts im Artikel. Wie du die Aussage von Birkhan persönlich beurteilst, ist für die Darstellung völlig unerheblich. Deine "Besorgnis" teile doch bitte Herrn Uehlinger mit. Ich habe keine Zeit mit dir endlose und fruchtlose Zirkeldiskussionen zu deinen persönlichen Ansichten zu führen. So, wie Du hier unnmittelbar nach der "Änderungsaufforderung" der IP, die mit Göttner-Abendroth unterschrieben hat, erstmals aufgetaucht bist und wie du argumentierst, hast du mMn einen deutlichen IK. Leg Literatur vor, nach der du weitere Rezeption einarbeiten möchtest. EOD.--Fiona (Diskussion) 18:42, 15. Nov. 2015 (CET)

Du hast ja wohl am wenigsten Grund, anderen Interessenkonflikte vorzuwerfen. Ich hatte diesen Artikel einfach auf meiner Beobachtungsliste, nachdem ich vor längerer Zeit ein Buch eingefügt habe. Außerdem verfolge ich die aktuellen Diskussionen um Persönlichkeitsrechte in der Wikipedia und denke, da ist einiges aus dem Ruder gelaufen, nicht nur hier. Ich interpretiere deine Diskussionsverweigerung so, dass dir nichts mehr zu meinen Argumenten einfällt. Dann kannst du dich aber auch nicht beschweren, wenn der Artikel zu deinen Ungunsten geändert wird. Du weißt ja sicherlich: Stures Revertieren gilt auf jeden Fall als Vandalismus. Antiope05411 (Diskussion) 19:08, 15. Nov. 2015 (CET)

Das überzeugt mich nun nicht. Was Du von Birkhan zitierst, läuft doch offensichtlich darauf hinaus: Man kann diese Form des Hieros Gamos schon, wenn man mag, wie Göttner-Abendroth unter den Titel "Die Göttin und ihr Heros" stellen, da liegt das Problem nicht. Aber wenn man, wie Göttner-Abendroth, daraus eine Ideologie macht, dann taugt das nicht. Dass das gemeint ist, erhellt doch schon aus dem Kontext, aber auch aus Göttner-Abendroths Äußerungen auf ihrer eigenen Website. Ich sehe auch nicht, dass die Paraphrase von Uehlingers Zitat den Sinn wesentlich verändern würde. Ehrlich gesagt, scheint mir allerdings das Relevante nicht der Vorwurf zu sein, dass Göttner-Abendroth eine Quasi-Religion predigt, sondern vielmehr, dass ihre historischen Thesen und Applikationen von Wissenschaftlern (incl. Wissenschaftlerinnen!) im Allgemeinen verworfen und eher einer Art populärer Ideologie zugeordnet werden.--Mautpreller (Diskussion) 19:46, 15. Nov. 2015 (CET)

Was genau überzeugt dich nicht?

Du schreibst: Man kann diese Form des Hieros Gamos schon, wenn man mag, wie Göttner-Abendroth unter den Titel "Die Göttin und ihr Heros" stellen, da liegt das Problem nicht. Aber wenn man, wie Göttner-Abendroth, daraus eine Ideologie macht, dann taugt das nicht. Soweit richtig.

Aber die Wikipedia schreibt, dass schon in dieser Darstellung der Hiros Gamos als Die Göttin und ihr Heros nach Birkhan das Problem liege.

Genauso wie beim zweiten Satz von Birkhan werden beim Uelinger-Zitat Relativierungen und Einschränkungen der Gültigkeit der kritischen Urteile weggelassen. Natürlich ausschließlich zuungunsten von Heide Göttner-Abendroth.

Bei Birkhan ist es nachgewiesen, bei Uelinger zu vermuten, dass sie aufgrund von fehlerhaften faktischen Informationen zu ihren extrem kritischen Urteilen über Heide Göttner-Abendroth kamen.

Dass Heide Göttner-Abendroths Thesen vom historischen Matriarchat von vielen WissenschaftlerInnen abgelehnt werden, ist eine Tatsache. Die Ablehnungsfront ist aber längst nicht so einheitlich und geschlossen, wie dies die Wikipedia suggeriert. Gerade Helmut Birkhan ist da kein gutes Beispiel dafür, wie ich oben dargestellt habe. Und wenn du dir den Artikel Geschichte der Matriarchatstheorien seit 2011 ansiehst, wirst du feststellen, dass inzwischen zustimmende Äußerungen von WissenschaftlerInnen zu den Thesen von Heide Göttner-Abendroth ganz fehlen. Das war mal anders.

Ein weiteres Problem ist, dass Heide Göttner-Abendroth ihre Auffassung von historischen Matriarchaten noch gar nicht veröffentlicht hat (Das Matriarchat – Band 3). Die Kritik kann sich hier – im Gegensatz etwa zum Gimbutas – bestenfalls auf verstreute Bemerkungen beziehen. Antiope05411 (Diskussion) 20:25, 15. Nov. 2015 (CET)

Hm. Also "fehlerhafte faktische Informationen" hast Du keineswegs nachgewiesen, ich kann da nichts von einem "Nachweis" erkennen. Wenn Du aber immerhin zustimmst, dass Birkhan die Göttner-Abendrothsche Stilisierung des Matriarchats zum "glücklichen Urzustand" als "fatale" Ideologisierung ablehnt, ist ja schon etwas gewonnen.--Mautpreller (Diskussion) 20:43, 15. Nov. 2015 (CET)

Das heißt, du glaubst mir nicht, was ich zu Birkhan und zur Akademie Hagia geschrieben habe? Du glaubst also eher dem Buch von Martina Schäfer, auf das sich ja Birkahn bezieht. Hast du niemals in Erwägung gezogen, dass Martina Schäfer als ehemalige Mitarbeiterin der Akademie, die sich mit Heide Göttner-Abendroth zerstritten hatte, befangen seien kann? Antiope05411 (Diskussion) 20:55, 15. Nov. 2015 (CET)

Ich kenn "das Buch" von Martina Schäfer, auf das Du Bezug nimmst, gar nicht. Ich finde nur Deine Argumentation nicht überzeugend. Warum sollte es nicht sektenähnliche Strukturen und esoterische Praxis in Gemeinschaften geben, die nicht zusammenwohnen, sondern nur zu Seminaren und Festen zusammenkommen? Dafür gibt es viele Beispiele, sehr viele. Ich vermag nicht zu beurteilen, ob es für diesen Fall stimmt, und es interessiert mich auch nicht sehr. Mir geht es darum, dass Göttner-Abendroths Lehr- und Gedankengebäude einen erkennbaren ideologischen Zug hat und dass das von den meisten Wissenschaftlern auch tatsächlich so gesehen wird. Das Ideologische daran ist ja auch keineswegs die Vorstellung, dass es matriarchal organisierte soziale Zusammenhänge gegeben hat und weiterhin gibt, sondern dass diesen alles zugeschrieben wird, was man selber will. Dabei weiß man über diese sozialen Zusammenhänge gar nicht viel, am allerwenigsten über die neolithischen.--Mautpreller (Diskussion) 21:38, 15. Nov. 2015 (CET)

Zur Frage „Ideologie“ bzw. Sekte gäbe es sicherlich einiges zu sagen. Wenn du Heide Göttner-Abendroth und mir nicht glaubst, dass die Akademie Hagia keine Sekte ist, ist das eine Sache. Aber warum glaubst du das auch einem bürgerlichen Gericht nicht? Schließlich hat das Kreisgericht St. Gallen festgestellt: „Die Beklagte bringt die Klägerin explizit mit den negativen Aspekten einer Sekte in Verbindung. Dadurch wird das gesellschaftliche und berufliche Ansehen der Klägerin erheblich abgewertet. Die Klägerin wird in ein schlechtes Licht gestellt und in ihrer Persönlichkeit verletzt.“ (siehe Text von Heide Göttner-Abendroth oben).

Wenn es dir nicht darum geht, die Einschätzung von Uelinger zu behalten, was sind dann deine Vorschläge für den Artikel? Antiope05411 (Diskussion) 11:37, 16. Nov. 2015 (CET)

Dein konsequentes Ignorieren unserer Gepflogenheiten auf Diskussionsseiten sagt viel mehr aus als all der Text, den du hier ablässt.--Nico b. (Diskussion) 12:25, 16. Nov. 2015 (CET)
Nur kurz ein paar Bemerkungen:
Weder Christoph Uehlinger noch Helmut Birkahn wurden vom Gericht verurteilt.
Als positive Resonanz nennt die IP Göttner-Abendroths eigene Vorträge, Youtube-Interviews und ein Nachwort von Kurt Derungs zu einem ihrer Bücher. Das sind jedoch keine Beispiele für Rezeption in der wissenschaftlichen Welt.
Die IP, die mit Göttner-Abendroth unterschrieben hat, schreibt: "Ich erwarte daher, dass diese sogenannte „Kritik“ ersatzlos entfernt wird. Außerdem weise ich darauf hin, dass im Falle der Wiedereinstellung dieser diffamierenden „Kritik“ ich mich gezwungen sehen könnte, vor Gericht dagegen zu klagen." Drohungen mit rechtlichen Schritten, um eine Meinung bei der Gestaltung von Artikel- oder Projektseiten durchzusetzen, sind in Wikipedia Regelverstöße, die überlichweise sanktioniert werden. Die IP ist bereits wegen Verstoßes gegen WP:ANON gesperrt.--Fiona (Diskussion) 13:00, 16. Nov. 2015 (CET)

@Nico b.: Die Einrückung der Beiträge von Diskussionsseiten ist eine Empfehlung, keine unbedingt einzuhaltende Regel. Ich ziehe es vor, anders vorzugehen, da das Einrücken, insbesondere bei sehr langen Diskussionen, nicht gut aussieht. Dass du dich daran hochrankst, belegt für mich eigentlich nur, dass du auf meine Argumente keine Antwort weißt.

@Fiona B.: Ich dachte, du hattest das Ende der Diskussion erklärt? Die Regeln der Wikipedia gelten für Heide Göttner-Abendroth bereits deswegen nicht, weil sie keine Mitarbeiterin der Wikipedia ist. Ich verstehe ihren Text so, dass sie gerade eine Klage verhindern will. Antiope05411 (Diskussion) 13:57, 16. Nov. 2015 (CET)

Das Einrücken von Diskussionsbeiträgen ist eine Konvention und allgemein beachtete Gepflogenheit in der Community, die der besseren Nachvollziehbarkeit von Diskussionen dient. Sie nicht einzuhalten ist zumindest sehr unhöflich. Wenn du nicht einrückst, wirkt es als würdest du ein neues Thema eröffnen. Im Unterschied zu dir halten sich alle hier Diskutierenden daran. :Regeln für die Mitarbeit in dem offenen Internet-Projekt Wikipedia gelten auf allen Seiten und für jede und jeden, die in Wikipedia etwas schreiben ob als angemeldete Accounts oder mit IPs, somit auch für den User, der mit Göttner-Abendroth unterschrieben hat.
Ich denke, du hast den Text verstanden ebenso wie die Wikipedia-Regel.--Fiona (Diskussion) 14:10, 16. Nov. 2015 (CET)
Die spärlichen Argumente in deinen umfangreichen Einlassungen sind längst entkräftet, welchen Sinn sollte es haben, das zu wiederholen? Was hier zählt sind Quellen, und da du die nicht beibringen kannst ergehst du dich in völlig belanglosen Spekulationen darüber, wie die zitierten Wissenschaftler zu ihren Einschätzungen gekommen sein könnten. Dabei ist es ganz einfach: das einzige, was im Wikiversum eine wissenschaftliche Quelle kontern kann, ist eine andere. Es passt aber zu deinem Beharren darauf, dass hier deine persönliche Einschätzung höher zu gewichten wäre als die der zitierten Sozialwissenschaftler, dass du auch deine persönlichen Präferenzen für die Diskussionskultur höher gewichtest als die der Community.--Nico b. (Diskussion) 14:13, 16. Nov. 2015 (CET)

Zwischenüberschrift

Ich lasse mich von euch weder drohen noch einschüchtern! Wenn ihr das Nichteinrücken von Diskussionsbeiträgten als unhöflich empfindet, tut es mir leid. Meine Argumente sind selbstverständlich nicht widerlegt. Nico b., wenn du glaubst, es reiche schon, die "Reputabilität" einer Quelle festzustellen, um sie in einen Artikel zu bringen, dann hast du das Prinzip, wie Wikipedia funktioniert, nicht verstanden. Auch Wissenschaftler können sich irren. Wenn ein Wissenschaftler in einem Zeitungsinterview einen weit hergeholten Vergleich aufstellt, und diesen inhaltlich weder belegt noch begründet, dann sind das durchaus gute Gründe, dies Aussage nicht zu bringen. Dann zu verlangen, dass dieser absurde Vergleich von anderen Wissenschaftlern widerlegt werden müsse, spricht den Prinzipien der Wikipedia hohn. Gerade die Abwegigkeit dieses Vergleichs verhindert ja, dass sich andere damit beschäftigen. Antiope05411 (Diskussion) 14:38, 16. Nov. 2015 (CET)

Das ("...diese Aussage nicht zu bringen...") Klingt allerdings nach einem WP:KTF-Verstoß. - Wir verwenden bei WP ja ausschließlich seriöse wissenschaftliche Quellen WP:Q.--Pacogo7 (Diskussion) 15:01, 16. Nov. 2015 (CET)

KTF bezieht sich ausschließlich auf den Artikeltext. Hier geht es aber um einen Abwägungsprozess im Vorfeld des Schreibens. Das ist die Hauptaufgabe von Wikipedia-AutorInnen. Nicht alles was formal zulässig ist, ist auch sinnvoll und kann in einem Artikel gebracht werden. Antiope05411 (Diskussion) 16:18, 16. Nov. 2015 (CET)

PS: Diese Vorgehensweise entspricht doch gerade WP:Q. Da genug wissenschaftliche Werke vorhanden sind, ist ein Zeitungsartikel erst recht verzichtbar. Antiope05411 (Diskussion) 16:20, 16. Nov. 2015 (CET)

Dafür sehe ich keine Notwendigkeit. Uehlings Beurteilung ist durch andere wissenschaftliche Rezeption gedeckt und kann im Artikel Geschichte der Matriarchatstheorien nachgelesen werden. Die Darstellung in diesem Artikel kann als zuverlässig gelten.
Es ist bezeichnend, dass du dich konsequent weigerst, deine Beiträge einzurücken. Weißt du nicht, wie man das macht?--Fiona (Diskussion) 18:45, 16. Nov. 2015 (CET)
Dann können wir doch die Rezeptionsquellen zu der Beurteilung noch in einer ref nachtragen, oder?--Pacogo7 (Diskussion) 18:49, 16. Nov. 2015 (CET)
Klar, kann ich machen. --Fiona (Diskussion) 18:54, 16. Nov. 2015 (CET)

Wie könnt ihr nur behaupten, diese Beurteilung von Ueling sei durch andere "wissenschaftliche Rezeption" gedeckt, wo ich doch gerade in einer dieser "Rezeptionen" (Birkhan) massive Zitatfälschungen nachgewiesen habe? Dass ihr den noch möglichen maximal diffamierenden Vorwurf gegen Heide Göttner-Abendroth im Artikel haben wollt, kann mit einem rein "neutralen" Interesse am Thema nicht erklärt werden. Antiope05411 (Diskussion) 20:26, 16. Nov. 2015 (CET)

Hast du? Deine persönliche Meinung spielt keine Rolle. Bitte gib doch eine Quelle an, die Birkhan "Zitatfälschung" (ein herber Vorwurf) nachweist.--Fiona (Diskussion) 20:31, 16. Nov. 2015 (CET)

Du willst mich absichtlich missverstehen! Ich werfe natürlich nicht Birkhan Zitatfälschungen vor, sondern demjenigen, der Birkhans Äußerungen sinnentstellend in die Wikipedia eingestellt hat, in diesem Fall wohl der User Case. Das habe ich oben ausführlich dargestellt. Du musst also genau wissen, was ich gemeint habe. Antiope05411 (Diskussion) 20:55, 16. Nov. 2015 (CET)

Sinnentstellend? Das geht mir entschieden zu weit. Birkhan wirft Göttner-Abendroth eine Ideologisierung vor, sie rekonstruiere ein Matriarchat als "heile Welt", der gegenüber alles Spätere als "patriarchale Perversionen eines glücklichen Urzustandes erscheine". Das ist der Kern des Arguments, kann man auch so wiedergeben. Rhetorisch läuft das so: Das Problem liegt nicht darin, dass sie sich die Heilige Hochzeit unter dem Etikett Die Göttin und ihr Heros zurechtlegt. Das Problem ist vielmehr die massive ideologische Aufladung des Matriarchats als "heile Welt". Man könnte das sicher exakter (und sprachlich klarer) wiedergeben (bitte! du bist eingeladen), aber der Sinn ist im Kern durchaus getroffen.--Mautpreller (Diskussion) 22:33, 16. Nov. 2015 (CET)
Antiope05411, wie kommst du darauf, dass ein User Case den Abschnitt geschrieben hat? --Fiona (Diskussion) 08:53, 17. Nov. 2015 (CET)

@Fiona B.: Es war tatsächlich der User Reinmichl-212. Umrahmt von zahlreichen Bearbeitungen durch User Case: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Geschichte_der_Matriarchatstheorien&type=revision&diff=103855123&oldid=103855115

@Mautpreller: Auch der Begriff "zurchtlegt" ist deine Interpretation, die eine Aussage von Birkhan negativ zuungunsten von Heide Göttner-Abendroth tönt und von Birkhan selbst so nicht getätigt wurde. Hinzu kommt das Verschweigen von positiveren Äußerungen Birkhans zum Thema Matriarchat. Natürlich müsste der Artikel Geschichte der Matriarchatstheorien gründlich überarbeitet werden. Aber du hast ja die Diskussion hier mitbekommen. Solange jemand wie Fiona B. den Artikel bewacht, eristisch diskutiert, alle Argumente zerredet, ist das vollkommen illusorisch. Mir geht es hier zunächst darum nachzuweisen, dass die "fachwissenschaftlichen Rezeptionen" (seltsamer Begriff!) Heide Göttner-Abendroths in der Wirklichkeit längst nicht so eindeutig sind, wie in der Wikipedia. Denn damit wird begründet, dass der der Vorwurf der Anthroposophie unbedingt in den Artikel muss. Antiope05411 (Diskussion) 11:26, 17. Nov. 2015 (CET)

Nein. «Sie ist in gewisser Weise vergleichbar mit Positionen der Anthropo- und der Theosophie und anderer neureligiöser Bewegungen, die Neo-Mythologie mit wissenschaftlichem Anspruch verbinden.» ist kein Vorwurf, sondern eine Analogie.--Fiona (Diskussion) 11:32, 17. Nov. 2015 (CET)
Ersetze "zurechtlegt" durch ein Wort, das Dir besser gefällt ("interpretiert" meinetwegen). Was die "positiven Äußerungen zum Matriarchat" angeht, ist das eine ganz andere Baustelle, die mit Göttner-Abendroth meines Erachtens nichts zu tun hat.--Mautpreller (Diskussion) 11:36, 17. Nov. 2015 (CET) Siehe zum Beispiel hier: http://www.bibracte.fr/fic_bdd/coll_detail_fr_fichier/1143549828_Birkhan_WEB.pdf --Mautpreller (Diskussion) 12:03, 17. Nov. 2015 (CET)

Zur Änderungsforderung Göttner-Abendroths vom 11. 11. 2015

Die Einlassungen G.A.s in ihrer Änderungsforderung vom 11. November 2015 stimmen in einigen Punkten so nicht:

Im Zivilgerichtsverfahren G.A. gegen X wurde den Forderungen der Klägerin mitnichten „in allen Punkten“ statt gegeben. Ausserdem gibt es bei Zivilgerichtsverfahren keinen Schuldspruch.

Von den 20 Punkten, die die Klägerin vorbrachte, wurden nur 7 vom Gericht als „persönlichkeitsverletzend“ anerkannt. Die Klägerin erhielt statt der geforderten 10.000 Sfr. Genugtuung bloss die Hälfte und hatte auch ein Drittel der Gerichtskosten zu zahlen. (siehe den Entscheid des Kantonsgerichts vom 13. 3. 2015 BO.2013.41-K1 einzusehen bei: Kantonsgericht St. Gallen, Klosterhof 1 CH 9001 St. Gallen)

Die vom Gericht anerkannten 7 Streitpunkte bezogen sich auf: - eine beeidete Zeugenaussage einer Anhängerin der Klägerin über angebliche Äusserungen von X, die von dieser vor Gericht bestritten wurden und für die es auch keine weiteren Zeugen gab - auf einen Brief aus dem Jahr 1999, in dem X Betroffene zitierte - weitere Streitpunkte thematisierten X Kritik an den Theorien der Klägerin, wie man sie beispielsweise auch hier auf den Wikipediaseiten finden kann - sowie X Kritik an einem St. Galler „Matriarchatskongress“, über den verschiedene Schweizer Tageszeitungen berichtet hatten (http://presserat.ch/_49_2011.htm). - drei Streitpunkte thematisierten X Kritik am, in ihren Augen, inakzeptablen Verhalten der Klägerin, für die X` Rechtsanwälte 8 Zeugen aufgeboten hatten

Daraus ergibt sich für Beobachter dieses Verfahrens besonders die Frage: Wie soll kritisches, wissenschaftliches oder journalistisches Schreiben (z.B. von Rezensionen), wie es ja auch zur Ethik der Wikipedia gehört, möglich sein, wenn diese Kritik als Persönlichkeitsverletzung gilt und Betroffene nicht mehr zitiert werden dürfen?

Das Kantonsgericht wies u. A. darauf hin, dass es sich in erster Linie um eine rechtliche Qualifikation handele (widerrechtliche Verletzung des Persönlichkeitsrechtes) und nicht darum, ob die Behauptungen von X nun wahr seien oder falsch (Entscheid Kantonsgericht vom 13. 3. 2015 BO.2013.41-K1; S. 6).

Das individuelle Persönlichkeitsrecht wird in der Schweiz stärker gewichtet wie in Deutschland, wo die Klägerin bisher, meines Wissens, mit ähnlichen Klageversuchen gegen ihre Kritiker immer scheiterte. (siehe hierzu auch der Satz in ihrer Änderungsforderung vom 11. 11. 15 „Ich erwarte daher, dass diese sogenannte „Kritik“ ersatzlos entfernt wird. Außerdem weise ich darauf hin, dass im Falle der Wiedereinstellung dieser diffamierenden „Kritik“ ich mich gezwungen sehen könnte, vor Gericht dagegen zu klagen.“)

Das Gericht lehnte auch die Einberufung der 8 Zeugen von X mit der Begründung ab, dass das Öffentliche Interesse nicht gross genug sei (ebd. S. 13). Das mag X wohl gefuchst haben, denn zur Begründung dieses öffentlichen Interesses wiesen ihre Rechtsanwälte mehrfach auf die von der Klägerin selbst postulierte politische Zielsetzung ihres Kongresses (http://kongress-matriarchatspolitik.ch und www.hagia.de ) sowie die öffentliche Bedeutung zweier Tagungsorte (Hambacher Schloss in Deutschland, Theater und Klosterplatz in St. Gallen) hin. Vielleicht hat X da das Gericht aber auch falsch verstanden, dessen Schluss nämlich eigentlich ausdrückt, dass diese sogenannte Matriarchatsforschung, was immer ihre Anhängerinnen auch propagieren, in keinster Weise von irgendeinem grossen öffentlichen Interesse ist. Urs --92.107.77.41 12:24, 19. Nov. 2015 (CET)

Ergänzung zu Urs’ Darstellung vom 19. November 2015

Die Printausgabe von SCHÄFER, Martina 2001: Die Wolfsfrau im Schafspelz. München, in der Version des Hugendubelverlages (heute Random House) findet man übrigens als download auf der website der Autorin. Urs --92.107.77.41 08:49, 23. Dez. 2015 (CET)

Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: Chiananda (Diskussion) 22:28, 19. Feb. 2020 (CET)
  1. Rolf App: Verlorene Paradiese, in: St. Galler Tagblatt, 12. Mai 2011.
  2. Christoph Uehlinger ist Ord. Professor für Allgemeine Religionsgeschichte und Religionswissenschaft an der Universität Züich. Website der Uni Zürich
  3. Zitiert nach Rolf App: Verlorene Paradiese. In: St. Galler Tagblatt. 12. Mai 2011.
  4. Stefanie Knauß: Heide Göttner-Abendroth (geb. 1941). Eine kritische Vorstellung der Klassikerin der Matriarchatforschung. In: A.-K. Höpflinger, A. Jeffers, D. Pezzoli-Olgiati (Hrsg.): Handbuch Gender und Religion. UTB/Vandenhoeck & Ruprecht, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8252-3062-3, S. 99, 100
  5. Helga Laugsch: Streitpunkt Matriarchat. (Geschichtliche) Wirklichkeit, Lüge, Möglichkeit? Ringvorlesung der Universität Konstanz 1997, In: Helga Laugsch: Der Matriarchatsdiskurs. München 2011, S. 422.
  6. Susanne Heine: Wiederbelebung der Göttin? Zur systematischen Kritik einer feministischen Theologie. Vandenhoek & Ruprecht, Göttingen 1987, S. 92 f. zitiert nach Stefanie Knauß: Heide Göttner-Abendroth, Handbuch Gender und Relegion, 2008
  7. Meret Fehlmann: Die Rede vom Matriarchat. Zur Gebrauchsgeschichte eines Arguments. Chronos Verlag, Zürich 2011, S. 131–133.
  8. Helmut Birkhan Nachantike Keltenrezeption. Praesens Verlag, Wien 2009, ISBN 978-3-7069-0541-1, S. 590 f.