Diskussion:Marcel Reich-Ranicki
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[Bearbeiten] Familie und Namen
MRRs Mutter hieß nicht Helena Reich-Ranicki, wie im Artikel fälschlicherweise steht, sondern Helene Reich, geborene Auerbach. Sie hatte auch nicht das Warschauer Autoren-Pseudonmy Wiktor Hart, wie die Syntax suggeriert, das hatte ihr Sohn. ;-) „Ranicki” ist ebenfalls ursprünglich ein Pseudonym gewesen, das MRR sich zugelegt hat, als er vom polnischen Nachrichtendienst als Vizekonsul in London eingesetzt wurde, da Reich zu deutsch/jüdisch klang (nachzulesen in „Mein Leben”, Kapitel „Von Reich zu Ranicki”). --Zarkumo 11:00, 12. Dez 2005 (CET)
[Bearbeiten] Geburtsort von Reich-Ranicki
Hier wurde schon wieder als Geburtsort „Leslau” angegeben. Die Stadt gehörte nach dem Ersten Weltkrieg zum Polnischen Korridor und müsste 1920 an Polen abgetreten worden sein. War sie bis zur Geburt von Reich-Ranicki noch nicht in Włocławek umbenannt? --Sascha Brück 4. Jul 2005 23:43 (CEST)
- Die Stadt hat vor der Besatzung im 2. Weltkrieg (siehe Landkreis Leslau) niemals zu Deutschland gehört. Das ist ein Fehler im Artikel. --Langec ☎ 6. Jul 2005 22:58 (CEST)
Im Artikel steht auch wie selbstverständlich, MRR sei ein deutscher Literaturkritiker. Tatsächlich war er ja Pole und hat die deutsche Staatsbürgerschaft erst nach seiner Flucht aus Polen angenommen, bzw. wurde dann als dem deutschen Kulturkreis angehörig/als Deutscher anerkannt. Ich finde, das sollte schon Erwähnung finden. --Zarkumo 11:00, 12. Dez 2005 (CET)
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- Habe mal Leslau in Klammern angegeben. Zwar hat der Ort nie zu Deutschland gehört, wohl gab es damals eine aber deutschsprachige Minderheit, auch ist der deutsche Name, wie etwa auch "Warschau", keine politisch kontaminierte Neuschöpfung von 1940 (nur dann sollte man ihn vermeiden, wie etwa "Litzmannstadt"). Kleiner Tiger 00:35, 18. Apr. 2009 (CEST)
Nochmal zum Beweis, dass Leslau kein Besatzungsname ist: [1]. Deshalb kann man ihn m.E. wie Warschau guten Gewissens verwenden. Kleiner Tiger 15:39, 24. Apr. 2009 (CEST)
[Bearbeiten] Lebenslauf
Der Lebenslauf von MRR lässt mehr aus als er beschreibt. Insbesondere beschreibt er, was alles nicht geklappt hat. Ähnlich verhält es sich mit MRRs Homepage, diese vergnügt uns mit einer heiteren Kette von Beschäftigungen und Segnungen, die einfach spontan einregnen, keinem Sinn und Verstand folgen. Gibt es denn keine adäquate Quelle? --Yanestra 04:54, 24. Okt 2005 (CEST)
Hallo, Sicher finden Sie etwas bei John Sack: Kabel Verlag Hamburg, ansonsten, Tillman Jens fragen. Gruss Saul.
[Bearbeiten] Marceli Ranicki in Polish Communist Security
Sorry I don't know German, but to have the info complete you should mention that Marceli Reich-Ranicki since 1944 was working in Poland as a censor of Wartime Censorship division of Department of Public Security (Bezpieczenstwo Publiczne), then in 1945 he became chief of Operational Group of Polish Security Service. Activities of these communist and NKVD manipulated services are well known for their genocide and terrorist operations agains Polish resistance. You can find more information about Reich-Ranicki in UB here (in Polish): http://historianiebezpieczna.artas.pl/kom/pol/genocydpol/ranicki.html
[Bearbeiten] Aussprache des Namens
Die Aussprache seines Nachnamens ist im Artikel zwar in Lautschrift angegeben, aber vielleicht könnte man dennoch deutlich(er) auf die doch nicht so naheliegende Aussprache hinweisen? -- 80.139.33.48 22:07, 24. Jan 2006 (CET)
- wenn du willst, guck mal bei Wikipedia:Audio ...Sicherlich Post 22:32, 24. Jan 2006 (CET)
[Bearbeiten] Judentum
Darum geht's:
- "Marcel Reich-Ranicki [maʁˈsɛl ˌʁaɪ̯çʁaˈnɪtski] (* 2. Juni 1920 in Włocławek) ist ein Publizist und Literaturkritiker. Eigentlicher Name Marcel Reich, Sohn von David und Helene Reich. Sein Sohn Andrzej (* 1948) ist Universitätsprofessor in Edinburgh. Auf die Frage des damals noch unbekannten jungen Günther Grass nach seiner Nationalität, antwortete er 1958: „Ich bin ein halber Pole, ein halber Deutscher und ein ganzer Jude.” (Mein Leben, 1999, S. 11)"
Ich zitiere mal EN, da steht's schön deutlich:
- Name [...]
- Dates of birth and death, if known [...]
- Nationality [...]
- What they did
- Why they are significant.
Wird auf DE auch irgendwo stehen - bin zu faul, es zu suchen. Von Bonmots und ähnlichen Scherzen steht dort nichts. Die finden sich auch nicht in Einleitungen des Brockhaus oder der Britannica, wäre auch ganz schlechter Stil ...und laut J. Wales ist die Britannica das Vorbild, stilistisch und inhaltlich, und damit hat er recht: Wenn Wikipedia mal groß ist, soll's 'ne richtige Enzyklopädie sein, kein Käseblatt - belegte Zitate machen's hier -ausnahmsweise- nicht besser.
Abgesehen davon:
- „Ende Oktober 1948, so erzählt Marcel Reich-Ranicki im ersten Kapitel von „Mein Leben”, fragte ihn Günter Grass während einer Tagung der „Gruppe 47”: „Was sind Sie denn nun eigentlich - ein Pole, ein Deutscher oder wie?” Reich-Ranicki antwortete: „Ich bin ein halber Pole, ein halber Deutscher und ein ganzer Jude.” Die Autobiographie widerruft dieses Bonmont. An der Antwort stimme kein Wort.” literaturkritik.de
Das verstehe wer will, aber solange es nicht geklärt ist, bleibt's draußen - aus der Einleitung sowieso. Dann noch grundsätzliches: Solange beispielsweise
- Jakowlew nicht als russisch-orthodoxer, sondern -zurecht- als sowjetischer Konstrukteur
- Hölderlin nicht als evangelischer, sondern -ganz richtig- als deutscher Lyriker
oder
- Adenauer nicht als katholischer, sondern -auch wahr- als deutscher Politiker
vorgestellt werden, muß auch der arme Marcel nicht auf die introduktorische Rampe, sondern er bleibt, was er ist: Ein Deutscher - même si ça cause beaucoup de chagrin avec mes três petits amies. Religionszugehörigkeit oder Herkunft werden -wenn denn!- dort genannt, wo's hingehört: Im enzyklopädisch relevanten Kontext. Sollte sich jemand finden, der zu Reich-Ranickis Judentum ernsthaftes beitragen will, böte z.B. literaturkritik.de einen guten Einstieg. Aber "immer an die Leser denken", gelle? ...nicht, daß sie böse werden. Und auch die Relevanz wird mir stets ein liebes Thema bleiben.
- OT: Daß Denffers Absicht, die Schari'a einzuführen, als moderat gilt, andererseits Reich-Ranickis Judentum ein interessantes Interesse zeitigt, ist ein unschönes Zeichen ganz eigener -sattsamst bekannter- Dialektik. Der Teufel zeigt sich gern im Detail. Ansonsten registriere ich erfreut, daß meine contribs verfolgt werden - und Wikipedianer eifrig im Austausch bleiben. Warum auch nicht, kein Problem - ich bin für jede Gelegenheit dankbar, deutlich werden zu können und scheue keine Mühe. --tickle me 04:42, 3. Feb 2006 (CET)
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- Erstmal nur ein paar kurze Antworten, bevor ich garnichts schreibe: Vielen Dank für den ausführlichen Kommentar. Ich dachte mein Edit wäre ein schöner Kompromiss in dem vorherigen Streit, aber das siehst Du, Tickle me, nicht so.
- Mir geht es schon in Argumentationen um das Ausloten der Motive. Entscheidend sind sie allerdings nicht, wenn in einem (Edit-)Streit entschieden werden muss. Ich war beeindruckt von Hans Mayer, der in Lesungen immer dazusagte, dass derjenige über den er sprach, (ggf.) Jude war, wie er selbst. Andererseits ist eine Übernahme dieser Mayerschen Gewohnheit (z.B. von Lexika) auch durchaus gefährlich, weil es *auch* aus anderem Mund und anderer Feder rassistisch gedeutet werden kann, besonders insofern weil die Nazis das Judentum aufgrund der Rasse definierten und nicht aufgrund der Kultur, der Religion usw. Die Gefahr ist, dass dieser Rassismus hineingedeutet werden kann.
- Im Moment leuchtet es mir deshalb am meisten ein, es einfach so zu lassen, wie es nach Deinen Änderungen ist, Nationalität: Deutscher. Das ist ja ein riesen Fortschritt, dass wir die Nationalität über den Passeintrag definieren. Ich weiß zwar nicht, was in MRR's Pass steht, aber sicherlich keine Bonmots. (Ich kenne persönlich übrigens aus Polen stammende Deutsche mit zwei Pässen.)
- Ich hatte Dich in meine Beobachtungsliste aufgenommen und bin darüber auf Deine Edits hier gekommen. Ich will Dir nichts Böses! - Ich finde das Bestreben die Schari'a einzuführen durchaus *nicht* moderat. Ich hatte diese meine Auffassungen zu AvD durch die von Dir gebrachten Zitate revidiert. PaCo 14:11, 3. Feb 2006 (CET)
Im Artikel steht: „Sein Antrag auf Immatrikulation an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin wurde am 23. April 1938 wegen seines jüdischen Glaubens abgelehnt.” Ist es nicht angemessen, „seines jüdischen Glaubens” durch „seiner jüdischen Herkunft” zu ersetzen? --Listerholm 14:54, 6. Feb. 2008 (CET)
[Bearbeiten] Geboren als Marcel Reich
Er benutzte auch die Vorname Marceli. Was war früher? FAZ:„Reifezeugnis des Schülers Marceli Reich”. Xx234 14:59, 4. Mai 2006 (CEST)
- wenn das die einzige Quelle ist vielleicht einfach ein Tippfehler? ...Sicherlich Post 15:35, 11. Mai 2006 (CEST)
Er benutzte Marceli in Polen:
- 202. Marceli Ranicki Relacja 301-5010; w Archiwum ŻIH relacja
- 204. Marceli Reich Relacja 301-400; w Archiwum ŻIH relacja
Xx234 11:08, 12. Mai 2006 (CEST)
[Bearbeiten] Feier anläßlich der Verleihung des Ehrendoktortitels der HU
- "Unendliche Wehmut und ungeheure Ironie", Berliner Zeitung vom 17.2.2007 Das Vorkommnis an sich ist im Text schon schön kurz und knapp erwähnt, es dürfte trotzdem um einige Sätze erweitert werden, demnächst. Austerlitz -- 88.72.0.60 20:01, 28. Feb. 2007 (CET)
Vielleicht kann man erstmal den Bestand stilistisch frisieren: Die Verleihung mag ja feierlich gewesen sein, aber doch wohl nicht das Ende eines Wintersemesters! Ein solches Ritual wäre mir ansonsten über Jahre entgangen.
[Bearbeiten] Foto?
Warum gibt es ein Foto der Schule, die Reich-Ranicki besucht hat, aber nicht einmal ein Foto von ihm persönlich? Ich empfinde das als unangebracht --..--
- es steht dir frei, ein entsprechend freies Foto einzustellen; bitte beachte dabei Wikipedia:Bildrechte ...Sicherlich Post 15:56, 27. Mai 2007 (CEST)
[Bearbeiten] Werke
mMn fehlt das Werk „Lauter Lobreden”. Bitte überprüfen.
[Bearbeiten] Berechtigter Streit zwischen Jens und Marcel Reich
Mir fehlt die sehr beziehungsreiche Stellungnahme von Jens Reich zu seinem Namensvetter Marcely. Sie waren zuerst gut befreundet, bis Jens Reich merkte, was für einer der Marcely wirklich ist. Dies stand hier in früheren Beiträgen schon mal ausführlicher. Ist doch interessant, wie wichtige Beiträge sogar von der Diskussionsseite verschwunden werden, die nicht opportun erscheinen könnten. Es ging um Marcel Reichs Tätigkeit als polnischer oberster KZ-Verantwortlicher nach 1945, die dem Jens Reich übel aufgestoßen war. Mir übrigens auch. Und dementsprechend, wiso man uns diesen Typ als Dauer-Papst ins Fernsehen zum Schwabulieren vorgesetzt hat. - 84.44.137.128 21:09, 10. Mär. 2008 (CET)
[Bearbeiten] Beendigung des offiziellen Arbeitsverhältnisses; Autoren im Feuilleton der FAZ
Der Satz
- "Bis zur Beendigung des offiziellen Arbeitsverhältnisses 1988 hatte er die Freiheit, alle Autoren, gleich welcher politischer Couleur, als Autoren im Feuilleton der FAZ herausgeben zu dürfen."
enthält gleich zwei begriffliche Fehler. Arbeitete MRR nach "Beendigung des offiziellen Arbeitsverhältnisses" dort etwa als IM weiter? ;-) Und was ist ein "Autor im Feuilleton der FAZ"? Ist oder war das Feuilleton der FAZ ein Verlag? --87.162.65.144 03:17, 23. Jun. 2008 (CEST)
Der Begriff "IM" ist hier völlig fehl am Platze, er bezieht sich nämlich immer auf das Ministerium für Staatssicherheit der DDR. Man sollte lieber den Ausdruck FREIER MITARBEITER benutzen, um MRR kein Unrecht zu tun!!! --Wilhelmf 23:56, 12. Okt. 2008 (CEST)
[Bearbeiten] Tätigkeit für die ZEIT
Reich-Ranicki hat viele Jahre lang für das Feuilleton der ZEIT gearbeitet und Buchkritiken sowie allgemeine Artikel zum Literaturbetrieb und zur Literatur an sich beigetragen.
Wenn schon die Tätigkeit für die FAZ erwähnt wird, sollte m.E. auch die Tätigkeit für die ZEIT mit dabei sein.
Interessant dürfte insbesondere sein, dass diese Tätigkeit mit einem Eklat endete. Als die ersten Gerüchte über seine Tätigkeit in der Weltkriegszeit bekanntwurden, hat Reich-Ranicki in der ZEIT einen mehrseitigen Artikel verfasst, in dem die Vorwürfe im wesentlichen abgestritten wurden.
Als sich herausstellte, dass an den Gerüchten etwas dran war, erschien er der Redaktion wohl nicht mehr tragbar; jedenfalls gab es in einer der folgenden Ausgaben der ZEIT einen Artikel, in dem Reich-Ranickis Rauswurf mitgeteilt und ausführlich begründet wurde. (Zwischen den Zeilen habe ich noch herausgelesen, dass man ihm eher sein Verschweigen und Abstreiten übelgenommen hat als seine damalige Tätigkeit, und deshalb schlicht kein Vertrauen in ihn mehr hatte. Aber vielleicht habe ich da auch nur meine eigene Reaktion hineingelesen. Mir war er ohnehin eher unsympathisch, er hatte meiner Ansicht nach ein paar durchaus vernünftige Vorstellungen zum Dogma erhoben, auf dem er nun jahrein, jahraus herumritt.)
Joachim Durchholz 13:32, 13. Okt. 2008 (CEST)
- Die Tätigkeit für die "Zeit" steht im Artikel. Was Du "zwischen den Zeilen" herausliest, ist hier ebenso irrelevant wie Klatschgeschichten über einen Eklat, einen "Rauswurf", Gerüchte oder Deine persönliche Abneigung. --HansCastorp 14:03, 13. Okt. 2008 (CEST)
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- Deswegen schreib ich's ja rein. Wo ich Partei bin, geb ich an, warum.
- D.h. ich finde den Eklat berichtenswert, weise aber vorsichtshalber daraufhin, dass ich da Partei bin und jemand Neutraleres das beurteilen sollte. -- Joachim Durchholz 16:03, 23. Apr. 2009 (CEST)
- Deswegen schreib ich's ja rein. Wo ich Partei bin, geb ich an, warum.
Da scheint übrigens noch ein sachlicher Fehler drin zu sein. Ich habe während meiner Studienzeit regelmäßig seinen Namen als Verfasser in der ZEIT gelesen, das war irgendwann Anfang/Mitte der 80er Jahre. Das liegt weit nach 1973, dem im Artikel angegebenen Endzeitpunkt seiner Arbeit für die ZEIT.
Möglicherweise hatte er bis 1973 eine Festanstellung und war danach regelmäßiger freier Mitarbeiter, das würde erklären, warum 1973 als Enddatum angegeben ist.
Ich kann's leider nicht genauer recherchieren, vielleicht hat jemand bessere Möglichkeiten. -- Joachim Durchholz 16:16, 23. Apr. 2009 (CEST)
[Bearbeiten] Kennenlernen der Ehefrau
Im Abschnitt "Leben - Berlin" steht folgende Passage Seine spätere Frau Teofila (Tosia) Langnas (* 12. März 1920) lernte er durch eine Tragödie kennen. Ihre Eltern wurden wegen der deutschen Okkupation aus Łódź vertrieben und enteignet, aus Scham und Verzweiflung erhängte sich am 2. Januar 1940 in Warschau ihr Vater Paweł Langnas. Reich-Ranickis Mutter erfuhr von dem Unglück und schickte ihren Sohn dorthin, damit er sich um die Tochter kümmere. Dies hört sich so an, als ob die Mutter ihren Sohn einfach zu irgendeiner dieser vertriebenen Familien schickte. War Pawel Langnas ein guter Freund der Familie? Warum wurde Ranicki gerade dahin geschickt? Kann dies nicht verbessern, da ich leider nichts dazu weiß. --KevinHofacker 18:26, 10. Okt. 2008 (CEST)
[Bearbeiten] Deutscher Fernsehpreis 2008
Beim Deutscher Fernsehpreis 2008 hat Marcel Reich-Ranicki den Preis abgelehnt, und das mit recht strengen Worten. Hier die Meldungen: Welt Fokus Spiegel. Die Sendung wurde am 12. Oktober im ZDF übertragen. -- Gohnarch░░░░ 20:46, 12. Okt. 2008 (CEST)
Reich-Ranicki hat soviel ich weiß keine Tochter die den Preis hätte entgegennehmen können, der Spiegel-Artikel wurde inzwischen entsprechend geändert: "Reich-Ranickis Ehefrau Teofila sagte der Agentur AP auf Anfrage, ihr Mann habe den Preis letztlich doch mitgenommen."Spiegel
Er hat nach eigenem Bekunden den Preis nicht akzeptiert.
„Reich-Ranickis Ehefrau Teofila sagte der Agentur AP auf Anfrage, ihr Mann habe den Preis letztlich doch mitgenommen.“
– Deine Spiegel-Quelle
„Den Plexiglas-Obelisk für sein Lebenswerk hat der Griesgram dann jedenfalls doch noch irgendwie mit nach Hause genommen – …“
– Ebenfalls Spiegel
„Die gute Nachricht zuerst: Marcel Reich-Ranicki hat den Deutschen Fernsehpreis für sein Lebenswerk am Ende doch noch entgegengenommen. Seine Ehefrau Teofila sagte der Agentur AP, ihr Mann habe den Preis letztlich doch mitgenommen. Der "Bild am Sonntag" (BamS) sagte der 88-Jährige heute: "Ich habe ihn symbolisch angenommen, weil ich ein höflicher Mensch bin."“
– Überraschung: Spiegel
- Also hat er den Preis nachträglich doch angenommen, das sollte in den Artikel. --92.225.194.32 19:47, 14. Okt. 2008 (CEST)
Der Deutsche Fernsehpreis ist eine Ehrung und Anerkennung, eine feierliche Meinungsäußerung der Jury. Man sollte diese Ehrung, die Reich-Ranicki abgelehnt hat, nicht mit dem Symbol der Ehrung, dem thermoplastischen Kunstoffblock verwechseln. Wer den (in die gelbe oder graue Tonne) entsorgt ist letztendlich egal. Ilsebill 17:01, 15. Okt. 2008 (CEST)
Wer die kurze Rede nochmals hören will: Ich nehme diesen Preis nicht an --Netpilots 18:02, 15. Okt. 2008 (CEST)
Das Wort "spontan" sollte als Tatsachenbehauptung so nicht stehenbleiben. Sogar die BILD-Zeitung hat die Spontanität der Preisablehnung bezweifelt; ich teile diesen Zweifel. Anschauungsmaterial liegt ja bei youtube vor. Neben den genau zu beobachtenden Reaktionen der Beteiligten sind isb. im Du-Angebot MRRs und im Sendeangebot Gottschalks Indizien für eine Absprache zu sehen. Auch die Rede selbst an jener Stelle, wo sie die Worte des Intendanten im Vorgespräch referiert, berechtigt zu dieser Vermutung.-- Sonnenblumen 00:19, 16. Okt. 2008 (CEST)
- Ist ja schön, was du alles so vermutest, aber da finde ich die Aussage mehrerer Beteiligter, dass keiner was wusste und es spontan war, wesentlich eher erwähnenswert (und vor allem zitierbar!) als deine völlig aus der Luft gegriffenen Schlussfolgerungen; Stichwort NPOV... -- 77.188.220.74 18:49, 16. Okt. 2008 (CEST)
- Die zu "spontanem" angegebene Quelle in der Fußnote belegt nicht die Behauptung: Das spontan muß selbst als Zitat bzw. als vorherrschende Meinung erkennbar sein. Dass die BILD-Zeitung als auflagenstärkste dt. Tageszeitung die Spontanität in Frage gestellt hat, ist von Gewicht.-- Sonnenblumen 16:18, 23. Okt. 2008 (CEST)
[Bearbeiten] Auszeichnungen
Quelle 12 ist nicht mehr erreichbar. Die zitierte Seite 256 ist hier zu finden.
[Bearbeiten] Angebliche Rezensentenwahl
"Mitglieder der Gruppe 47, Siegfried Lenz und Wolfgang Koeppen halfen ihm, indem sie ihn ihre Bücher rezensieren ließen." steht dort. Was ist das denn? Kein Autor kann sich aussuchen, wer ihn oder nicht rezensiert, und kein Autor kann verhindern, das ihn jemand - wie auch immer - rezensiert. Da gibt's nichts zu erlauben oder zu verbieten. 89.54.125.96 14:47, 14. Okt. 2008 (CEST)
[Bearbeiten] Artikel:„Nachbarin, was brauchst du so viel Brot?“
Der link ist nicht mehr aktuell, sollte entweder entfernt oder aktualisiert werden.
- Danke für den Hinweis! --HansCastorp 13:49, 15. Okt. 2008 (CEST)
[Bearbeiten] Anführungsstriche
Beim Wort Judenrat wurden die falschen Anführungsstriche verwendet.
[Bearbeiten] Reich-Ranicki bei „Wetten, dass..?“
Laut Liste der Wettpaten, Showacts und Stadtwetten der Fernsehshow Wetten, dass..? war MRR zwei Mal als „Wettpate“ bei Gottschalk, nämlich am 28.03.1992 (Nr. 074) und am 26.02.2000 (Nr. 122). Wie hat der das damals eigentlich ausgehalten? Gibt es dazu Nachweise, zitierfähige Aufzeichnungen, Fernsehkritiken, usw.? --NichtWirklich 16:46, 25. Okt. 2008 (CEST)
[Bearbeiten] Link zum "Diesen Preis nehme ich nicht an" bei Youtube hatte nur eine kurze Überlebenszeit.
Dieser Link soll eine Urheberrechtsverletzung sein. Das würden Youtube und ZDF selbst ausbaden. Wikipedia ist nicht verantwortlich dafür.
Wenn es etwas kürzer sein sollte.
Der erste Link hatte ein kurzes Leben im Artikel. --Netpilots 21:05, 29. Okt. 2008 (CET)
- Hallo Netpilots, ja, ich denke, dass das youtube-video ohne Genehmigung des zdf dort zu finden ist. Bei der Haftung für Links sieht es wohl gut für die wikipedia aus, aber unbedingt sein muss es ja nicht, oder? Des weiteren ist die youtube-Seite nutzlos ohne installierten Flash-Player (zu vermeiden gem. WP:WEB). Wenn du unbedingt willst, sortiere den Link unten in die Weblinks ein. Aber ganz oben ist er sicherlich deplatziert. Ich würde ihn wegen WP:WEB (vom Feinsten) draußen lassen wollen. Viele Grüße --Saibo (Δ) 23:40, 29. Okt. 2008 (CET)
[Bearbeiten] Zeitraum 1943 bis 1948
Der Lebenslauf Marcel Reich-Ranickis hier weist zwischen seiner Flucht aus dem Ghetto 1943 und seiner Entsendung nach London 1948 eine Lücke auf. Einen Teil dieser Zeit verbrachte er - wie auch im Artikel erwähnt wird - versteckt in Polen, aber was hat er besonders seit Kriegsende getan? Cyan22 02:44, 15. Feb. 2009 (CET)
- bezueglich der unklarheiten in diesem teil von MRR's vita habe ich heute zufaelligerweise zwei aenderungen in der rubrik nachkriegszeit eingetragen und die quellen angegeben. ich habe auch noch andere details die ich dazu gerne noch eintragen wuerde, aber ich bin jetzt ueberhaupt zum ersten mal in wikipedia aktiv geworden. ich schreibe sonst nur im akademischen bereich und weiss nicht genau wie das hier funktioniert. selbstverstaendlich waeren alle aenderungen oder zusaetze die ich einfuegen wuerde mit quellen abgesichert. es fehlt ein ziemlicher haufen an details im genannten zeitabschnitt - u.a. voellige fehlanzeige betreff dem aufenthalt von MRR vom 15. dezember 1945 bis 23. april 1946 in berlin als mitglied der polnischen militaermission. die wertung dieser vorgaenge interessiert mich nicht als historiker - die debatten der vergangenheit ueber MRR taetigkeit sollten wirklich der vergangenheit angehoeren. --91.37.248.73 13:48, 16. Feb. 2009 (CET)atr
-
- Wenn „die debatten der vergangenheit ueber MRR taetigkeit [.] wirklich der vergangenheit angehoeren [sollten]“, wieso sind die dir dann so wichtig? Weiter unten kam schon nach 21 Minuten die prompte Antwort. Oder ist die auch von dir? --Bonzo* 20:15, 18. Feb. 2009 (CET)
[Bearbeiten] Geheimdienst
Mehr als wichtig, dass dies erwähnt wird.
Die Zeitung „Welt“ berichtete am 12.08.2002:
„Kennt die Psyche des Agenten“ Die polnische Geheimdienst-Karriere Marcel Reich-Ranickis im Spiegel seiner Personalakte Von Gerhard Gnauck
Von 1944 bis 1950 hat Marcel Reich-Ranicki für das Ministerium für öffentliche Sicherheit gearbeitet. Das berichtet der Literaturkritiker in seiner Autobiographie. Als erste Zeitung erhielt die WELT Einsicht in seine Personalakte.
Warschau – Der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki war nach dem Zweiten Weltkrieg im kommunistischen Regime in Polen eine wichtigere Figur als bislang bekannt. Das geht aus der Personalakte des Ministeriums für Öffentliche Sicherheit (MBP) hervor, dessen Mitarbeiter Reich-Ranicki Ende 1944 mit 24 Jahren wurde und mit kurzer Unterbrechung bis zum 28. Januar 1950 war. Sie liegt unter der Nummer IPN 0193/896 im polnischen „Institut des Nationalen Gedenkens (IPN)“ in Warschau, der polnischen Entsprechung der Gauck-Behörde. Die WELT erhielt als erste Zeitung Einsicht in das bisher verschlossene Dossier, das jetzt im „Lesesaal für offene Akten“ des Instituts an der Warschauer Towarowa-Straße „zu wissenschaftlichen und publizistischen Zwecken“ eingesehen werden kann.
Angestoßen mit einer Strafanzeige und gestoßen wurde schließlich der Frankfurter Staatsanwalt Galm, der zunächst einmal im August 1995 zweifelte, ob Marceli Reich und Marcel Reich-Ranicki überhaupt identisch seien. Diese Identität hatte MRR längst zugegeben. Nach zwei Jahren stufte am 6.3.97 dieser Staatsanwalt Galm das Verfahren gegen MRR wegen Völkermord auf einfachen „Mord“ herunter. Beugte er damit das Recht, begünstigte und strafvereitelte er auf diese Art im Amt? „Der Tatzeitraum konnte auf den 05.02. – 25.03.1945 eingegrenzt werden ... die Mordtaten sind nach deutschem Recht nach Ablauf des 24.03.1965 verjährt.“ Heilige Schwarze Madonna von Tschenstochau – in meinem Strafgesetzbuch ist auf Seite 73 als einziges in rot gedruckt: „Die Verbrechen Völkermord und Mord verjähren nicht.“ Zu diesem Staatsanwalt Galm verspricht der damalige Hessische Justizminister, er werde das Verfahren an sich ziehen. Auch ein sehr abhängiger Landesminister weiß: In manchen Fällen ist bei Gleichbehandlung der Hammer „Antisemitismus“ schnell zur Hand. Und den fürchtet er wie der Teufel das Weihwasser. Wo es um Völkermord an Serben und Kroaten, an Bosniern geht im abgeflauten Balkan-Krieg, da schlägt die bundesdeutsche Justiz zu, wenn sie denn einen der Völkermörder in Deutschland einfängt. Recht so! Wenn es sich um 80.000 zu Tode gequälte Deutsche in Oberschlesien handelt, dann jedoch macht die Justiz die beschriebene Pause. – Wäre MRR Serbe oder Kroate, dann verbrächte er seine letzten zehn Jahre hinter deutschen Gittern.
(nicht signierter Beitrag von 87.122.215.216 (Diskussion | Beiträge) 14:09, 16. Feb. 2009, nachgetragen von Bonzo*)
- Na, war gut? Bist jetzt erleichtert? Nächstens suchst du dir besser geeignete Örtlichkeiten auf, um dich zu erleichtern. Als guter Deutscher klaut man nicht Zitate, sondern man macht sie als Zitate kenntlich, in deinem Fall ist es beim letzten Absatz diese Vertriebenen-Seite: [2]. --Bonzo* 20:15, 18. Feb. 2009 (CET)
Voll intolerant so ne Aussage - sei mal netter. Wir sind doch alles Menschen!
Artikel bei FAZ.NET, Teilnehmer des Gesprächs ist auch Peter von Matt, der in der Artikelüberschrift jedoch nicht genannt ist. Das sollte man evtl. noch ändern.
- Austerlitz -- 88.75.221.190 11:28, 16. Apr. 2009 (CEST)
[Bearbeiten] Lücken!
"1949 nach London" - ja,ja, tak,tak --> und was ist mit: 1) wundersames Überleben im Ghetto - gewisse Zweifel selbst seitens Juden, darunter Mit-Leidensgenossen, ob nicht z.B. Kollaborateur oder Spitzel oder zumindest sog.Judenpolizei ; 2) Teilnahme an Folterungen (Deutscher,Deutschstämmiger) im oberschlesischen Kattowitz/Katowice (u.a. Geheimdienst SB, später UB), natürlich nur als Dolmetscher, ja, ja..... ; 3) auch die Flucht in die BRD noch nicht geklärt, außerdem "kurioserweise" auch die Frau und die Kinder 4) auch den ersten Job hat er einfach so bekommen, "weil er die deutsche Sprache so liebte", nur aus dem Ostblock kommend, mit starkem Akzent, ohne besondere Leistungen im Germanisti-Bereich usw. wundert auch dieses, hmm. USW. ETC.
Imho 3/4 seines (angeblichen) Lebenslaufes "stinken", übrigens ähnlich wie bei solchen Personen wie z.B. Wehner..... (nicht signierter Beitrag von 84.168.211.18 (Diskussion | Beiträge) 18:50, 11. Jul 2009 (CEST))
[Bearbeiten] in Polen weiterhin "heißes" Thema
In Polen ist er zwar als prominenter Germanist+Entertainer verständlicherweise nicht ganz so bekannt, aber in philologisch-literarischen Kreisen sowie speziell in Oberschlesien ein bekannter "Fall" und heiß diskutiertes Thema, hier ein kleines Beispiel (Grundtenor: "die Sache stinkt") : http://forum.gazeta.pl/forum/w,50,2684746,,Marceli_Reich_Ranicki_polski_zyd_ubek.html?v=2 Im allgemeinen glaubt man, daß er "sich die Hände schmutzig gemacht" hat - und zwar nicht wenig. (nicht signierter Beitrag von 84.168.211.18 (Diskussion | Beiträge) 18:50, 11. Jul 2009 (CEST)) Nomen est omen - Überschrift: "R.-R. und falscher Lebenslauf": http://wiadomosci.onet.pl/1365376,1292,1,kioskart.html (nicht signierter Beitrag von 79.212.20.162 (Diskussion | Beiträge) 02:41, 15. Jul 2009 (CEST))

