Päpstliches Institut für Arabische und Islamische Studien

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Päpstliches Institut für Arabische und Islamische Studien (PISAI), Viale di Trastevere 89, Trastevere, Rom
Eingangsplakette des PISAI
Miguel Ayuso Guixot MCCJ, Präsident des PISAI (2006–2012)

Das Päpstliche Institut für Arabische und Islamische Studien (italienisch: Pontificio Istituto di Studi Arabi e d’Islamistica, PISAI) ist eine Katholische Hochschule kanonischen Rechts mit Sitz in Rom und Kairo.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Institut wurde 1926 auf Initiative der Gesellschaft der Missionare von Afrika (Weiße Väter) durch den Heiligen Stuhl gegründet. Es hatte zunächst seinen Sitz in Tunis und wurde 1956 nach Rom verlegt. 1960 wurde es als Päpstliches Institut durch Papst Paul VI. anerkannt.[1] Seit 1997 gehört das Dar-Comboni-Zentrum für Arabische Studien in Kairo zum PISAI.[2]

Institut[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Institut hat als Ziel, eine qualifizierte Vorbereitung von Christen für die Auseinandersetzung und den interreligiösen Dialog mit dem Islam zu ermöglichen.[3]

Etwa 25 Professoren aus verschiedenen christlichen Konfessionen und aus der islamischen Tradition unterrichteten ungefähr 1300 Studenten in englischer, französischer und arabischer Sprache. Der Abschluss in den arabischen und islamischen Studien ist als Diplom, Lizentiat und Doktorat möglich. Pflichtfach aller Studenten ist die arabische Sprache, die den Zugang zu den grundlegenden Texten des Islam ermöglicht. Promotionsstudien sind in Arabistik und Islamwissenschaft möglich.

Großkanzler ist seit 2022 José Tolentino Kardinal Calaça de Mendonça, Präfekt des Dikasteriums für die Kultur und die Bildung; Vizegroßkanzler ist seit 2016 Stanley Lubungo MAfr, der Generaloberer der Weißen Väter. Präsident der Hochschule ist Diego Sarrió Cucarella MAfr.

Das PISAI wird unterstützt durch die Päpstliche Stiftung »Centesimus Annus Pro Pontifice (CAPP)«.

Rektoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Arabic and Islamic Studies – formation of Christians for encounter with Islam“, Zenit, 17. November 2006
  2. Salvador García Bardón: Islamólogo andaluz, Rector del PISAI. In: blogs.que.es. 16. November 2006, archiviert vom Original am 10. Juli 2012; abgerufen am 20. Mai 2009 (spanisch).
  3. @1@2Vorlage:Toter Link/www.islamonline.net„What is the PISAI ?“ (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2023. Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., eingesehen am 20. Mai 2009
  4. „Diego Sarrió Cucarella new President of PISAI“, PISAI, abgerufen am 10. Oktober 2022 (englisch)

Koordinaten: 41° 53′ 13″ N, 12° 28′ 22″ O