Portal:Militär/Exzellente Artikel

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Oberst Claus Philip Maria Graf Schenk von Stauffenberg (* 15. November 1907 in Jettingen, Schwaben; † 21. Juli 1944 in Berlin) war eine der Hauptpersonen des militärischen Widerstands gegen Adolf Hitler. Er verübte das Attentat vom 20. Juli 1944 und gehörte zu den führenden Kräften des anschließenden, gescheiterten Staatsstreichs. Stauffenberg war ein konservativer Patriot und sympathisierte zunächst mit den nationalistischen und militaristischen Aspekten des Nationalsozialismus, bevor er aus moralischen Erwägungen heraus zum aktiven Widerstand fand.

Kernwaffenexplosionen (auch Atomexplosionen, Kernexplosionen) sind die mächtigsten bis heute von Menschen verursachten Explosionen. Sie werden durch die Zündung von Kernwaffen ausgelöst. Im einfachsten Fall einer Kernspaltungsbombe setzt unmittelbar nach Überschreiten der kritischen Masse eine nukleare Kettenreaktion ein. Bei einer Luftexplosion entstehen neben der typischen Explosionswolke Feuerball, Druckwelle und radioaktive Rückstände in der Atmosphäre. Die durch Kernwaffenexplosionen bei Kernwaffentests verursachte Zunahme der Radioaktivität in der Erdatmosphäre führte 1963 zum Vertrag über das Verbot von Kernwaffenversuchen in der Atmosphäre, im Weltraum und unter Wasser. ... weiterlesen

Verlauf der Schlacht
Die See- und Luftschlacht im Golf von Leyte fand am 24. und 25. Oktober 1944 während des Pazifikkriegs im Zweiten Weltkrieg in den Gewässern der Philippinen zwischen 173 alliierten und 63 japanischen Kriegsschiffen statt. Die Schlacht markierte den letzten ernsthaften Versuch Japans, den alliierten Vormarsch im Pazifik doch noch aufzuhalten. Die Imperiale Japanische Marine versuchte, durch einen massierten Angriff auf die alliierte Flotte die seit dem 17. Oktober eingeleitete Landungsoperation alliierter Truppen auf den Philippinen abzuwehren.
Explosion des Schlachtkreuzers HMS Queen Mary

Die Skagerrakschlacht war eine militärische Auseinandersetzung der Hochseeflotte der deutschen Kaiserlichen Marine und der Grand Fleet der Royal Navy vom 31. Mai 1916 bis zum 1. Juni 1916 in den Gewässern vor Jütland. Die Seeschlacht wird im Englischen als Battle of Jutland ("Schlacht von Jütland") bezeichnet. Es war die größte Seeschlacht des Ersten Weltkriegs.

K-219 an der Wasseroberfläche

K-219 war ein Unterseeboot der Yankee I-Klasse (sowjetischer Name: Projekt 667A oder Navanga-Klasse) der sowjetischen Marine. Als Raketen-U-Boot (SSBN) war es die Aufgabe der 1971 gebauten K-219, im Zuge der nuklearen Abschreckung U-Boot-gestützte ballistische Raketen vor die Küste der Vereinigten Staaten von Amerika zu tragen, um im Falle eines Atomkrieges eine möglichst kurze Reaktionszeit zu gewährleisten.

Am 6. Oktober 1986 sank sie im Atlantischen Ozean, nachdem sie seit der Explosion einer ihrer Raketen am 3. Oktober an der Oberfläche getrieben war. Der Großteil der Mannschaft konnte gerettet werden. ...

Griechischer Krieger mit Hoplitenhelm. Sparta, frühes 5. Jh. v. Chr.
Griechischer Krieger mit Hoplitenhelm. Sparta, frühes 5. Jh. v. Chr.
Der Peloponnesische Krieg zwischen dem von Athen geführten Attischen Seebund und dem Peloponnesischen Bund unter seiner Führungsmacht Sparta dauerte, unterbrochen von einigen Waffenstillständen, von 431 v. Chr. bis 404 v. Chr. und endete mit dem Sieg der Spartaner.

Der Krieg beendete das klassische Zeitalter Athens und der attischen Demokratie und erschütterte die griechische Staatenwelt nachhaltig. Fast alle griechischen Stadtstaaten, Poleis, nahmen an ihm teil, und die Kampfhandlungen umfassten nahezu die gesamte griechischsprachige Welt.

Ebenso bedeutend wie für den Verlauf der Geschichte des antiken Griechenland war der Krieg aber auch für die Geschichtsschreibung selbst. Denn er war das erste Ereignis, das Gegenstand einer wissenschaftlichen historischen Darstellung wurde: Der griechische Historiker Thukydides lieferte in seiner Geschichte des Peloponnesischen Kriegs eine ausführliche zeitgenössische Darstellung bis zum Winter des Jahres 411 v. Chr., in der er die Ursachen und Hintergründe des Krieges in einer Weise analysierte, die für die europäische Geschichtsschreibung vorbildlich wurde. Sein Geschichtswerk prägt das heutige Wissen über den Verlauf des Peloponnesischen Krieges maßgeblich. Für die Zeit nach 411 v. Chr. setzte später Xenophon mit seinem Werk Hellenika Thukydides’ unvollendete Arbeit fort, ohne aber dessen Niveau zu erreichen. Artikel lesen ...

Die Schlacht am Trasimenischen See war ein Ereignis während des Zweiten Punischen Krieges, bei dem der karthagische Feldherr Hannibal zwei römische Heere vernichtend schlug. Die Schlacht fand im Frühjahr 217 v. Chr. statt. Die Einzelheiten der Schlacht wurden durch die Schriften der antiken römischen Schriftsteller Titus Livius und Polybios überliefert. Quellen, die dieses Ereignis aus karthagischer Sicht schildern, sind dagegen nicht bekannt. mehr

Breitseite der Missouri
Die Iowa-Klasse ist eine Klasse von Schlachtschiffen, die die US Navy während des Zweiten Weltkrieges in Dienst gestellt hat. Die Iowas sind die schnellsten jemals gebauten Schlachtschiffe und gleichzeitig auch die letzten Vertreter dieser Gattung. Sechs Schiffe wurden auf Kiel gelegt, jedoch nur vier tatsächlich vollendet. Die Einheiten nahmen am Pazifik-, Korea-, Vietnam- sowie, nach umfassender Modernisierung, am Zweiten Golfkrieg teil, wurden jedoch auf Grund des hohen Personalbedarfs in Friedenszeiten immer wieder der Reserveflotte zugeordnet. Im März 2006 wurden die letzten Schiffe endgültig aus dem Schiffsregister gestrichen und zu Museumsschiffen umgebaut. ...weiter
USS Thresher (SSN-593)
USS Thresher (SSN-593)

Die USS Thresher (SSN-593) war ein U-Boot der United States Navy und gehörte der nach ihr benannten Thresher-Klasse an. Das 1961 in Dienst gestellte Boot ging am 10. April 1963 bei Tauchtests circa 400 Kilometer vor der Ostküste der Vereinigten Staaten verloren, wobei 129 Menschen umkamen. Damit war die Thresher das erste gesunkene Atom-U-Boot.

Als Grund für den Untergang wird ein Wassereinbruch vermutet. Durch einen in der Folge aufgetretenen Kurzschluss schaltete sich der Reaktor automatisch ab und ließ damit den Antrieb des Bootes ausfallen, woraufhin die Thresher unter ihre Zerstörungstiefe sank. Nach längerer Suche konnte die Navy das Wrack aufspüren und Fotos anfertigen, die zeigen, dass der Druckkörper beim Sinken noch stabil war und erst in großen Tiefen vom steigenden Wasserdruck zerdrückt wurde. mehr

T-80 im Panzermuseum Kubinka
T-80 im Panzermuseum Kubinka

Der T-80 war ein sowjetischer leichter Panzer des Zweiten Weltkrieges, der nur in einer geringen Stückzahl produziert wurde. Seine Entwicklung erfolgte im Sommer und Herbst des Jahres 1942 im Konstruktionsbüro der GAS-Werke. Der Chefkonstrukteur des T-80 war Nikolai Alexandrowitsch Astrow, einer der damals führenden sowjetischen Spezialisten in der Entwicklung leichter Panzer. Im Dezember 1942 von der Roten Armee angenommen, wurde der Panzer in kleiner Serie bis Oktober 1943 produziert. Insgesamt verließen etwa 75 bis 85 T-80 die Fertigung, die seit Herbst 1943 in Gefechten Verwendung fanden. mehr

Heeresflugplatz Celle

Der Heeresflugplatz Celle (HFlPl Celle – IATA: ZCN, ICAO: ETHC) ist ein Militärflugplatz des deutschen Heeres. Die südwestlich von Celle gelegene Einrichtung ist im Jahr 1934 eröffnet worden und befindet sich seither durchgängig in militärischer Nutzung. Während der Berliner Luftbrücke 1948/49 war er ein wichtiger Einsatzstützpunkt von dem aus Kohle und Lebensmittel in den Westteil der abgeriegelten Großstadt geflogen wurden. Heute wird die Anlage von der Bundeswehr überwiegend für die Ausbildung von Hubschrauberpiloten genutzt.
Bis Ende des Zweiten Weltkriegs lautete die Bezeichnung „Fliegerhorst Celle-Wietzenbruch“; während der alliierten Besetzung von 1945 bis 1957 war sein Name „RAF Station Celle“. Später erhielt der Heeresflugplatz zusätzlich den Namen „Immelmann-Kaserne“. mehr

T-80 im Panzermuseum Kubinka
T-80 im Panzermuseum Kubinka

Der T-40 war ein sowjetischer leichter Schwimmpanzer zur Zeit des Zweiten Weltkrieges. Die damalige sowjetische Klassifikation ordnete ihn als „kleinen Panzer“ ein. Das Konstruktionsbüro des Werks Nr. 37 in Moskau entwickelte den T-40 in der ersten Hälfte des Jahres 1939. Von der Roten Armee wurde der Typ noch im selben Jahr angenommen. Bis zum Ende der Serienproduktion im Dezember 1941 modifizierten die Entwickler den T-40 mehrfach, sowohl um die Fertigung zu vereinfachen als auch um Panzerung und Feuerkraft zu verstärken. Diese Varianten stellten Übergangsmodelle zum Nachfolger des T-40, dem leichten Panzer T-60, dar. Die Rote Armee setzte den T-40 hauptsächlich in den Kämpfen der Anfangsphase der deutschen Invasion in der UdSSR ein. Die meisten T-40-Panzer wurden im Spätherbst des Jahres 1941 in der Schlacht um Moskau eingesetzt. Fast alle Panzer gingen hier und in Folge verloren, so dass der Typ bereits 1942 aus den Panzertruppen verschwand. ...mehr

Die Schlacht bei Tannenberg am 15. Juli des Jahres 1410 unweit des heutigen Stębark (polnischer Name Tannenbergs) war eine Schlacht zwischen dem Heer des Deutschen Ordens unter Hochmeister Ulrich von Jungingen und einer gemeinsamen Streitmacht des Königreiches Polen unter König Władysław II. Jagiełło sowie des Großherzogtums Litauen unter Großfürst Vytautas. Der ein Jahrhundert andauernde kriegerische Konflikt des Ritterordens mit dem Großfürstentum Litauen sowie die latente Rivalität zwischen Deutschem Orden und dem Königreich Polen erreichte in der Schlacht bei Tannenberg ihren Höhepunkt. Die schwere Niederlage der Streitmacht des Deutschen Ordens in dieser Schlacht kennzeichnet den Beginn des Niedergangs der Ordensherrschaft in Preußen sowie den Aufstieg Polen-Litauens zur europäischen Großmacht. … weiter
Die Haager Landkriegsordnung ist die Anlage zu dem während der ersten Friedenskonferenz in Den Haag beschlossenen zweiten Haager Abkommen von 1899 „betreffend die Gesetze und Gebräuche des Landkriegs“, das 1907 im Rahmen der Nachfolgekonferenz als viertes Haager Abkommen in leicht geänderter Fassung erneut angenommen wurde. Sie ist das wichtigste der im Rahmen dieser Konferenzen entstandenen Haager Abkommen und damit neben den Genfer Konventionen ein wesentlicher Teil des humanitären Völkerrechts. … weiter
Anschluss sudetendeutscher Gebiete
Das Sudetendeutsche Freikorps (SFK), auch Freikorps Henlein oder Sudetendeutsche Legion, war eine aus sudetendeutschen Männern gebildete paramilitärische Einheit zur Zeit des Nationalsozialismus unter dem Kommando von Konrad Henlein, dem Führer der Sudetendeutschen Partei (SdP). Adolf Hitler ordnete die Bildung des Freikorps am 17. September 1938 – auf dem Höhepunkt der Sudetenkrise an.
Schulterklappe eines Marschalls der Sowjetunion (1943)
Der Marschall der Sowjetunion (russ. Маршал Советского Союза) war ein militärischer Rang in den Streitkräften der Sowjetunion. Er wurde 1935 von Josef Stalin eingeführt und im Zuge des Zusammenbruchs der UdSSR im Jahre 1991 abgeschafft. Die Offiziere im Rang eines Marschalls der Sowjetunion stellten in diesem Zeitraum die militärische Führungselite der UdSSR dar. Insgesamt wurde der Dienstgrad an 41 Personen verliehen. Dazu traten noch einmal drei Admirale der Flotte der Sowjetunion, welche dem Marschall der Sowjetunion im Rang gleichgestellt waren.. … weiter

Der Leopard 2 ist ein Kampfpanzer aus deutscher Produktion. Er wurde ab 1979 in Serie gebaut und ist der Nachfolger des Leopard 1. In der langen Produktionszeit entstanden diverse optionale Nachrüstmöglichkeiten und Spezifikationen für ausländische Abnehmer. Deshalb gibt es eine Vielzahl von Varianten des Leopard 2. Er wird ganz oder teilweise im Ausland in Lizenz gefertigt. Für den Hersteller Krauss-Maffei ist er mit über 3000 gebauten Exemplaren ein kommerzieller Erfolg. Der Leopard-2-Panzer war ursprünglich als Rückgrat gepanzerter Streitkräfte und zur Abwehr gegnerischer Panzerverbände vorgesehen. In der Folge des Kosovokrieges kam er erstmals bei der KFOR zum Einsatz. Die Nato-Staaten Dänemark und Kanada setzten den Leopard 2 im ISAF-Einsatz in Afghanistan ein. ...mehr

Der Erste Vicksburg-Feldzug (2. November 1862 bis 29. März 1863) war eine gescheiterte militärische Operation der Nordstaaten während des Amerikanischen Bürgerkrieges auf dem westlichen Kriegsschauplatz. Der Feldzug fand beiderseits des Mississippi in den Bundesstaaten Mississippi, Arkansas und Louisiana statt. Ziel des Feldzuges war, den Mississippi militärisch und wirtschaftlich uneingeschränkt nutzen zu können. ...weiter

Die Dassault Rafale ist ein zweistrahliges Mehrzweckkampflugzeug des französischen Herstellers Dassault Aviation. Die fast ausschließlich im nationalen Alleingang entwickelte Maschine – Frankreich war zuvor aus dem Eurofighterprogramm ausgestiegen – wird seit dem Jahr 2000 an die Französischen Streitkräfte – dem bislang einzigen Nutzer – ausgeliefert. Operative Einsätze erfolgten bislang mehrmals über Afghanistan sowie bei der internationalen Intervention in Libyen. Technisch zeichnet sich die Rafale durch die charakteristische Delta-Canard-Auslegung sowie die vergleichweise geringe Größe und die ausgezeichneten Trägereigenschaften aus. …mehr

In der Schlacht von Ligny trafen am 16. Juni 1815 – zwei Tage vor der Schlacht bei Waterloo – die französischen Truppen der Grande Armée unter Napoleon auf eine preußische Armee unter dem Kommando des Feldmarschalls Blücher. Ligny war Napoleons letzter Sieg. Er konnte die Truppen Blüchers unter Einsatz der Alten Garde zwar schlagen, aber nicht völlig vernichten. Dies sollte in Waterloo fatale Folgen für ihn haben. ...weiter

Die Schlacht bei Warburg (auch als Gefecht oder Treffen bei Warburg bezeichnet) war eine militärische Auseinandersetzung während des Siebenjährigen Krieges (1756–1763), die am 31. Juli 1760 bei Warburg im heutigen Nordrhein-Westfalen stattfand. Eine alliierte Armee aus kur-braunschweig-lüneburgischen, braunschweig-wolfenbüttelschen, hessen-kasselschen und britischen Truppen unter Führung des Herzogs Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel besiegte darin eine etwas stärkere französische Heeresabteilung unter Général Lieutenant Comte du Muy. Durch diesen Sieg gelang es den Alliierten, zumindest die Diemel-Linie und somit Westfalen zu verteidigen, während sie gleichzeitig Hessen-Kassel aufgeben mussten. ...weiter

Die Schlacht um Cholm (auch Kessel von Cholm) fand während des Zweiten Weltkrieges an der deutsch-sowjetischen Front im Bereich der Heeresgruppe Nord statt. Sie begann am 18. Januar 1942 mit einem Angriff sowjetischer Partisanen auf den deutsch besetzten Verkehrsknotenpunkt Cholm (russisch Холм). Wenige Tage darauf schloss die Rote Armee die Stadt samt ihrer Besatzung ein. Cholm wurde über drei Monate lang aus der Luft versorgt, bevor deutsche Truppen durch einen Entsatzangriff im Mai 1942 wieder Verbindung mit der Besatzung aufnehmen konnten. ...weiter

Der Krieg gegen die Nez Percé (Nez Perce War, gelegentlich auch Nimipu War) im Jahr 1877 war ein Feldzug der Armee der Vereinigten Staaten gegen eine Gruppe von Indianern des Stammes der Nez Percé. Die Indianer, angeführt von Chief Joseph (Hin-mah-too-yah-lat-keht) und anderen Häuptlingen, weigerten sich, in das ihnen zugewiesene Reservat zu ziehen und flohen stattdessen aus der Gegend der Lapwai-Reservation in Idaho nach Montana und in Richtung Kanada. Vom 17. Juni bis 5. Oktober legten sie rund 2000 Kilometer zurück und konnten den sie verfolgenden Einheiten der amerikanischen Armee unter General Oliver Otis Howard mehrere Niederlagen zufügen, wurden aber schließlich wenige Kilometer vor der kanadischen Grenze gestoppt und zur Aufgabe gezwungen. ...weiter

Der Afghanische Bürgerkrieg von 1989 bis 2001 war eine Periode innerafghanischer Kämpfe im Laufe des seit 1978 in Afghanistan andauernden Konflikts. Den Beginn des Krieges markierte der Abzug der Sowjetarmee im Jahr 1989, der den Sowjetisch-Afghanischen Krieg beendete. Die weiterhin sowjetisch gestützte Regierung unter Muhammad Nadschibullāh konnte dem Druck der Mudschahedinparteien noch drei Jahre standhalten, bis sie im Frühjahr 1992 zusammenbrach. ... weiterlesen

Die USS Scorpion (SSN-589) war ein U-Boot der Skipjack-Klasse der United States Navy. Es wurde 1960 in Dienst gestellt, 1968 sank es als zweites nuklear getriebenes Unterseeboot der amerikanischen Marine im Nordatlantik unter noch immer nicht komplett aufgeklärten Umständen. Es wird angenommen, dass ein Torpedo innerhalb des U-Bootes detoniert ist. Mit dem Untergang der Scorpion verloren 99 Seeleute ihr Leben. Das Wrack wurde erst fünf Monate später in 3300 Metern Tiefe gefunden. ...weiter

Carl von Clausewitz
Als Finnischer Bürgerkrieg wird eine bewaffnete Auseinandersetzung bezeichnet, die das unmittelbar zuvor unabhängig gewordene Finnland im Wesentlichen vom 27. Januar bis zum 5. Mai 1918 erschütterte. Im Hintergrund des Bürgerkrieges standen aufgestaute gesellschaftliche Gegensätze, aber auch die Auswirkungen der revolutionären Ereignisse in Russland, zu welchem Finnland bislang als autonomes Großfürstentum gehört hatte. Die Abdankung des russischen Zaren und finnischen Großfürsten infolge der Februarrevolution 1917 stürzte Finnland in eine Verfassungskrise, in welcher die öffentliche Ordnung zunehmend zerfiel. Eine durch den Ersten Weltkrieg bedingte Lebensmittelkrise bewirkte im Zusammenspiel mit der Propaganda der russischen Bolschewiki eine Radikalisierung und Militarisierung der Arbeiterbewegung. mehr


Hermannsdenkmal
In der Varusschlacht (traditionell auch: Schlacht im Teutoburger Wald) im Herbst des Jahres 9 n. Chr. erlitten drei römische Legionen unter Publius Quinctilius Varus eine vernichtende Niederlage gegen ein germanisches Heer unter Führung des Cheruskerfürsten Arminius. Die Schlacht leitete das Ende der Versuche ein, auch die rechtsrheinischen Gebiete Germaniens zu einer Provinz des Römischen Reiches zu machen. ...mehr
Schlacht von Trafalgar

Die Schlacht von Trafalgar im Jahr 1805 war eine Seeschlacht zwischen den Briten und den miteinander verbündeten Franzosen und Spaniern, die die englische Vorherrschaft zur See für mehr als ein Jahrhundert sicherte und indirekt auch zu Napoleons Niederlage auf dem europäischen Festland beitrug.

Pfadfinder der 6. Luftlandedivision beim Uhrenvergleich
Pfadfinder der 6. Luftlandedivision beim Uhrenvergleich

Die Operation Tonga im Zweiten Weltkrieg war ein Teil der britischen Landungen in der Normandie und der Operation Overlord, bzw. ein Teil der Operation Neptune. Die Operation Tonga fand am 5. Juni 1944 statt. Die 6. Britische Luftlandedivision landete im Verlauf der Operation, mit Gleitern und Fallschirmen in dem hinter dem Strandabschnitt Sword gelegenen Teil der Normandie, um wichtige Schlüsselbrücken (die durch Verfilmungen usw. bekannt gewordene Pegasusbrücke und die Horsabrücke) zu nehmen, deutsche Panzerverbände vom Strand fernzuhalten und eine Artilleriebatterie bei Merville, sowie deutsche Nachschubwege (die Brücken über die Dives und die Divette) zu zerstören. mehr

D-Day, Amerikaner landen bei Omaha Beach
D-Day, Amerikaner landen bei Omaha Beach

Die Operation Neptune war ein Teil der unter dem Decknamen Operation Overlord durchgeführten Landung der Alliierten in der Normandie im Zweiten Weltkrieg. Neptune war hierbei der Sturmangriff auf die Befestigungen in der Normandie und die Etablierung eines Brückenkopfes. Die Operation Neptune begann mit den ersten größeren Übungsmanövern im Januar 1944 und gipfelte in der Landung der Alliierten in der Normandie am 6. Juni 1944, dem D-Day. Das Ende der Operation kann auf den 30. Juni 1944 datiert werden. Die übergeordnete Operation Overlord endete erst am 19. August 1944, als die alliierten Streitkräfte den Fluss Seine in Frankreich überquerten und die Normandie somit von deutschen Truppen befreit war. mehr

Die Schlacht um Caen von Juni bis August 1944 war eine Schlacht zwischen alliierten und deutschen Truppenverbänden während des Zweiten Weltkriegs. Ursprünglich zielten die Alliierten auf die Eroberung der französischen Stadt Caen, eine der größten Städte der Normandie, und des umliegenden Gebietes schon während der Operation Neptune oder kurz danach zur Nachschubsicherung ab. ...weiter

Sir Hugh Caswell Tremenheere, 1. Baron Dowding (* 24. April 1882 in Moffat, Schottland; † 15. Februar 1970 in Tunbridge Wells, Grafschaft Kent) war britischer Offizier in der Royal Air Force (RAF) und während der Luftschlacht um England Kommandant des RAF Fighter Command (Jagdwaffe). Er war Träger des Order of the Bath, Royal Victorian Order und Order of St. Michael and St. George. Mit dem so genannten „Dowding-System“, einem Luftverteidigungskonzept basierend auf Radar, zentraler Informationsverarbeitung und mittels Sprechfunk geführter Abfangjäger, schuf Dowding die Voraussetzungen für die Verteidigung Englands im Zweiten Weltkrieg. ...mehr

USS Los Angeles, Typschiff der Klasse
USS Los Angeles, Typschiff der Klasse

Die Los-Angeles-Klasse ist eine Klasse nuklear getriebener Jagd-U-Boote der US Navy. Mit 62 auf Kiel gelegten Einheiten zwischen 1972 und 1992 ist sie die zahlenmäßig größte Klasse von Atom-U-Booten, die je in Dienst gestellt wurde. Der Entwurf wurde noch während des Baus modifiziert, die älteren Einheiten werden inzwischen außer Dienst gestellt. Die Boote der Los-Angeles-Klasse fahren in jeder Trägerkampfgruppe als Geleitschutz mit, sie können aber auch für Angriffe auf Landziele und zur Aufklärung eingesetzt werden. mehr

Die erste B-1B Star of Abilene als Ausstellungsstück
Die Rockwell B-1 Lancer (seit der Übernahme von Rockwell International durch Boeing auch: Boeing B-1) ist ein strategischer Bomber, der von der United States Air Force seit 1986 eingesetzt wird. Die Entwicklung des Bombers begann bereits Mitte der 1960er Jahre, jedoch wurde die B-1A nie in Dienst gestellt, da das Projekt 1976 eingestellt wurde. Erst 1981 wurden die alten Pläne wieder aufgegriffen und zum heutigen B-1B Lancer modifiziert. Die ersten Maschinen wurden 1986 in Dienst gestellt und flogen unter anderem Einsätze über Afghanistan und dem Irak. Wesentliches äußeres Merkmal des Flugzeuges sind die Schwenkflügel. …weiter
USS Arleigh Burke (DDG-51)
USS Arleigh Burke (DDG-51)

Die Arleigh-Burke-Klasse ist eine Klasse von Lenkraketenzerstörern der United States Navy. Sie stellte das erste Schiff dieser Klasse 1991 in Dienst, die Produktion soll bis Ende der 2020er fortlaufen. Insgesamt wird die Klasse dann 76 Schiffe umfassen, womit sie die bei weitem größte Klasse der US Navy seit dem Zweiten Weltkrieg sein wird. Die Schiffe sind die ersten Einheiten der USA, die nach den Prinzipien der Tarnkappentechnik entwickelt wurden. Sie sind in den Trägerkampfgruppen vor allem für Luftabwehr zuständig, können aber auch für Angriffe auf Landziele eingesetzt werden. ... weiterlesen

Wappen des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten

Die Streitkräfte der Vereinigten Staaten (auf engl. offiziell: United States Armed Forces, inoffiziell meist US military) sind das schlagkräftigste und in Zahlen zweitgrößte Militär der Welt. Sie gliedern sich in fünf hierarchisch aufgebaute Teilstreitkräfte und stellen eine feste Größe der US-amerikanischen Außenpolitik dar. Die Streitkräfte der USA bestehen aus etwa 1,37 Millionen Aktiven und knapp 860.000 Reservisten; mit allen Abteilungen der Reserve ergab sich im Haushaltsjahr 2004 eine Stärke von knapp 2,58 Millionen Mann. Zusätzlich verfügen sie über etwa 667.000 zivile Mitarbeiter. Oberbefehlshaber ist der Präsident der Vereinigten Staaten, während die zwei Kammern im Kongress die demokratische Kontrolle ausüben. Die älteste Teilstreitkraft ist das Heer, welches 1775 gegründet wurde, die jüngsten sind die Luftstreitkräfte von 1947. mehr

Emblem der United States Army

Die United States Army ist als Heer eine Teilstreitkraft der Streitkräfte der Vereinigten Staaten. Sie wurde im Jahre 1775 während des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges aufgestellt und trug maßgeblich zur Entstehung der Vereinigten Staaten bei. Der Auftrag der Army, wie sie auch im offiziellen Sprachgebrauch genannt wird, ist die Wahrung amerikanischer Interessen mit militärischen Mitteln am Boden. Dazu unterhält sie Standorte auf der gesamten Welt.

Die US Army war an allen großen Kriegen des 20. Jahrhunderts mit amerikanischer Beteiligung sowie an Dutzenden Kurzinterventionen der USA beteiligt. Seit dem Zweiten Weltkrieg gilt sie als das bestausgerüstete und mobilste Heer der Welt. Vor allem seit dem Zerfall der Sowjetunion ist sie mit Taktiken der asymmetrischen Kriegführung konfrontiert, denen bisher noch nicht befriedigend begegnet werden konnte.… mehr

FlaK-Panzer Gepard 1A2
Der Flugabwehrkanonenpanzer Gepard ist ein autonomer, allwetterkampffähiger Flugabwehrpanzer (FlakPz) aus deutscher Produktion. Bereits in den 1970er-Jahren entwickelt und produziert, bildet er heute noch immer einen Eckpfeiler der Flugabwehr des Heeres der Bundeswehr und anderer Staaten. …weiter

Die 4. US-Infanteriedivision (englische Bezeichnung: 4th Infantry Division) ist ein Großverband des Heeres der Vereinigten Staaten (Army). Das Hauptquartier der rund 16.000 Mann starken Division befindet sich in Fort Hood im US-Bundesstaat Texas. Das Motto des Verbandes lautet: Steadfast and Loyal, das den deutschen Begriffen „standfest und treu“ entspricht. Sie wurde seit ihrer Aufstellung 1917 bei fast allen militärischen Konflikten der Vereinigten Staaten eingesetzt und ist seit ihrer letzten Umstrukturierung kein herkömmlicher Infanterieverband mehr, sondern vielmehr eine Panzerdivision mit einer eigenen Heeresfliegerbrigade. Die 4. US-Infanteriedivision wurde in ihrer Geschichte oft als Experimentalverband für neue Einsatzkonzepte und Verbandsstrukturen eingesetzt. ...mehr

Schulterabzeichen der Special Forces

Das United States Army Special Forces Command (Airborne) (kurz Special Forces, USASFC, dt. „luftlandefähiges Sondereinsatzkommando des Heeres der Vereinigten Staaten“) ist die dienstälteste Spezialeinheit der US Army. Ihre etwa 10.000 Soldaten werden aufgrund ihres grünen Baretts auch Green Berets genannt. Es handelt sich dabei ausschließlich um Kampftruppen, Unterstützung wird von anderen Einheiten des US Army Special Operations Command USASOC (dt. „Heeresoberkommando für Sondereinsatzkräfte“) geleistet, dem die Special Forces unterstehen.  ...mehr

Die Schlacht bei Minden vom 1. August 1759 war eine militärische Auseinandersetzung während des Siebenjährigen Krieges (1756–1763) vor den Toren der Festung Minden im heutigen Nordrhein-Westfalen. Dabei trafen die Truppen einer Koalition aus Großbritannien, Preußen, Braunschweig-Lüneburg (Kurhannover) und Hessen-Kassel unter dem Befehl des Herzogs Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel auf ein französisch-sächsisches Heer unter dem Maréchal de France de Contades. Die Schlacht endete nach wenigen Stunden mit einem entscheidenden Sieg der alliierten Verbände und dem Rückzug der französischen Armeen. … weiter

Als Plattenpanzer wird eine aus körpergerecht geformten Metallplatten bestehende Rüstung bezeichnet. Er stellt eine Form von Schutzkleidung dar, die im Kampfeinsatz z. B. vor Stichwaffen schützen soll. Plattenpanzer, die einen Großteil des Körpers schützten, kamen gegen Ende des 14. Jahrhunderts in Westeuropa auf und fanden bis in das 17. Jahrhundert hinein Verwendung. … weiter
Die Schlacht in der Bucht von Bergen (oft auch Schlacht von Vågen) am 12. August 1665greg. war eine Seeschlacht während des Englisch-Niederländischen Krieges (1665–1667). Ein englisches Geschwader unter dem Kommando des Rear-Admirals Sir Thomas Teddeman überfiel dabei eine niederländische Handelsflotte im Hafen von Bergen, die unter dem Befehl des Kapitäns Pieter de Bitter Widerstand leistete. Die Schlacht endete mit einer Niederlage des englischen Verbandes und dessen Rückzug. … weiter

Das Kommando Spezialkräfte (KSK) ist eine Spezialeinheit und ein Großverband auf Brigadeebene der Bundeswehr mit den Einsatzschwerpunkten Aufklärung, Terrorismusbekämpfung, Rettung, Evakuierung und Bergung, Kommandokriegführung und Militärberatung. Das KSK untersteht truppendienstlich der Division Schnelle Kräfte (DSK) und ist in der Graf-Zeppelin-Kaserne im württembergischen Calw stationiert. Ein Großteil des KSK ist den Eingreifkräften der Bundeswehr zugeordnet. ...mehr

Der Atlanta-Feldzug war eine militärische Operation der Unionsstreitkräfte unter William Tecumseh Sherman in Nordgeorgia während des Amerikanischen Bürgerkrieges. In einer Serie von Kämpfen, die von Mai bis September 1864 dauerten, besiegten die Unionsarmeen die konföderierte Tennessee-Armee unter Joseph Eggleston Johnston (später unter John Bell Hood) und eroberten schließlich die strategisch und wirtschaftlich wichtige Stadt Atlanta. … weiterlesen

Der Leopard 1 ist ein mittlerer Kampfpanzer aus deutscher Produktion. Er wurde ab 1965 gebaut und war der erste Panzer, der in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelt wurde. Er kam in insgesamt zwölf Staaten auf vier verschiedenen Kontinenten zum Einsatz. Durch beständige Kampfwertsteigerungen und eine Vielzahl von Nachrüstmöglichkeiten ist er trotz seines hohen Alters auch im 21. Jahrhundert noch immer in den Armeen vieler Staaten zu finden. Bis 1984 wurden insgesamt 4744 Einheiten dieses Typs produziert.

Der M1 Abrams ist seit den 1980er-Jahren der Kampfpanzer (englisch main battle tank, MBT) der United States Army und des United States Marine Corps. Der M1 ersetzte den veralteten M60. Das erste Serienexemplar des M1 wurde am 28. Februar 1980 ausgeliefert. Er bildet das Rückgrat der Panzertruppe der USA, Ägyptens, Saudi-Arabiens, Kuwaits und Australiens. Bis heute wurden in den USA und Ägypten über 9000 Exemplare gebaut. Der M1 wurde mehrfach Kampfwertsteigerungen unterzogen, um ihn technologisch auf dem neuesten Stand zu halten und der seit seiner Einführung geänderten Bedrohungslage anzupassen. Er ist nach dem früheren Chief of Staff of the Army, General Creighton W. Abrams, benannt. Der Stückpreis für einen M1A2 betrug 1999 etwa 6,2 Millionen US-Dollar. Seit 1984 ist der Panzer mit einer in den USA in Lizenz gefertigten 120-mm-Glattrohrkanone von Rheinmetall bestückt.

Ludwig Kübler (* 2. September 1889 in Unterdill, München; † 18. August 1947 in Ljubljana) war ein deutscher General der Gebirgstruppe im Zweiten Weltkrieg. Er gilt als Organisator der Gebirgstruppe und durchlief während der ersten Phase des Krieges eine überdurchschnittliche Laufbahn, bevor er Anfang 1942 bei Hitler in Ungnade fiel, weil er die in ihn gesetzten Erwartungen als Armeeführer nicht erfüllte. In der zweiten Hälfte des Krieges befehligte er Verbände in der Partisanenbekämpfung. Im Mai 1945 geriet er in jugoslawische Kriegsgefangenschaft und wurde schließlich wegen seiner drakonischen Maßnahmen während des Ostfeldzuges und seiner auf dem Balkan begangenen Kriegsverbrechen zum Tode durch den Strang verurteilt und hingerichtet. ...weiter

Die Schlacht in der Javasee in Südostasien zwischen japanischen und alliierten Flotteneinheiten fand im Zweiten Weltkrieg während des Pazifikkriegs am 27. und 28. Februar 1942 statt. Auf Seiten der Alliierten waren US-amerikanische, britische, niederländische und australische Schiffe beteiligt (ABDA-Flotte). Die Japaner gingen aus der Seeschlacht zweifelsfrei als Gewinner hervor. Fast die komplette alliierte Flotte wurde beschädigt, versenkt oder musste sich zurückziehen. In der Folge besetzten die Japaner Java und hatten Zugriff auf die Bodenschätze der Insel. …weiter

Die Schlacht um Timor (Battle of Timor) fand im Pazifikkrieg 1942 bis 1943 während des Zweiten Weltkrieges statt. Auf der südostasiatischen Insel Timor kämpften die Alliierten, hauptsächlich australische und niederländische Truppen, in einem Guerillakrieg gegen die japanischen Invasoren. Viele Einheimische und portugiesische Kolonisten unterstützten die Alliierten als creados (Guerilleros), versorgten sie mit Lebensmitteln oder boten Obdach. ...weiter

Die Genfer Konventionen, auch Genfer Abkommen genannt, sind zwischenstaatliche Abkommen und eine essentielle Komponente des humanitären Völkerrechts. Sie enthalten für den Fall eines Krieges beziehungsweise eines internationalen oder nicht-internationalen bewaffneten Konflikts Regeln für den Schutz von Personen, die nicht an den Kampfhandlungen teilnehmen....weiter

T-80 im Panzermuseum Kubinka
T-80 im Panzermuseum Kubinka

Die Schlacht von Gettysburg fand vom 1. bis zum 3. Juli 1863 bei der Kleinstadt Gettysburg in Pennsylvania wenige Kilometer nördlich der Grenze zu Maryland statt. Sie war mit mehr als 44.000 Kampfunfähigen, davon 5.500 Toten, eine der blutigsten Schlachten auf dem amerikanischen Kontinent überhaupt und gilt gemeinsam mit Vicksburg und Chattanooga und neben Antietam und Perryville 1862 sowie dem Fall von Atlanta und Sheridans Feldzug im Shenandoahtal 1864 als einer der entscheidenden Wendepunkte des Amerikanischen Bürgerkrieges. Mit der Niederlage der Nord-Virginia-Armee unter General Robert E. Lee endete die vorletzte Offensive der Konföderation auf dem Territorium der Union. Die Initiative ging danach im Wesentlichen auf die Union über....weiter