Wiedenbrück
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| Wiedenbrück
Stadt Rheda-Wiedenbrück
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| Koordinaten: | 51° 50′ N, 8° 18′ O51.8333333333338.3052777777778Koordinaten: 51° 50′ 0″ N, 8° 18′ 19″ O |
| Fläche: | 10,6 km² |
| Einwohner: | 20.753 (1. Jan. 2004) |
| Eingemeindung: | 1. Jan. 1970 |
| Postleitzahl: | 33378 |
| Vorwahl: | 05242 |
| Lage von Wiedenbrück in Rheda-Wiedenbrück | |
Wiedenbrück ist eine ehemals selbstständige Stadt in Nordrhein-Westfalen, die 1970 im Zuge der Kommunalreform mit der Stadt Rheda und den umliegenden Gemeinden Batenhorst, Lintel, Nordrheda-Ems und St. Vit zur Stadt Rheda-Wiedenbrück zusammengeschlossen wurde. Die Stadtteile von Rheda-Wiedenbrück sind zwar durch die Autobahn A 2 voneinander getrennt, diese bildet jedoch nicht, wie vielfach angenommen, die historische Grenze.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Im Jahr 758 erfolgt die erste Nennung von Wiedenbrück. 785 wird hier die erste Urpfarrkirche vermutet, die das Zentrum eines Missionsgebietes bildet. 860 wird der Wiedenbrücker Sprengel als zum Bistum Osnabrück gehörig genannt.
Kaiser Otto erteilt im Jahr 952 dem Osnabrücker Bischof das Markt-, Münz- und Zollrecht für Wiedenbrück. Vom Jahr 985 sind in Wiedenbrück ausgestellte Urkunden von Otto III. bekannt, vermutlich hat es hier in dieser Zeit einen Königshof gegeben.
1225 erhält Bischof Engelbert von Osnabrück die Gogerichte zu Wiedenbrück und anderen Städten. Dies ist einer der Ausgangspunkte der Entwicklung des Hochstifts Osnabrück zu einem Territorialstaat des Bischofs von Osnabrück. Aus den Jahren um 1230 sind die ältesten Münzen aus Wiedenbrück überliefert. Wiedenbrück wird 1231 civitas genannt, Schöffen werden in den Gerichtsumstand gewählt und ein Siegel angekündigt. Im Jahr 1249 wird die Neustadt gegründet, ein Jahr später wird erstmals die Burg Reckenberg genannt.
Um 1462 entsteht in Wiedenbrück eine erste Stadtverfassung nach dem Vorbild von Osnabrück. 1543 wird Wiedenbrück durch Hermann Bonnus, einen Beauftragten des Bischofs Franz von Waldeck, reformiert. 1565 gilt Wiedenbrück als überwiegend lutherisch. Im selben Jahr werden im Bielefelder Rezess die Grenzen zwischen dem Amt Reckenberg, zu welchem Wiedenbrück zählt, und dem benachbarten Rheda festgelegt, so werden erstmals zwei selbständige Hoheitsbereiche anerkannt.
Nachdem im Jahr 1624/25 erste Schritte zu einer Gegenreformation erfolgten, wird Wiedenbrück im Jahr 1626 im Laufe des Dreißigjährigen Krieges von den Dänen besetzt. Als 1628 der Bischof Franz Wilhelm von Wartenberg seine Regierung antritt, setzt er die Gegenreformation fort.
Im Jahr 1637 entsteht in Wiedenbrück eines der ältesten Gymnasien der Region, das Gymnasium Marianum, eine sechsklassige lateinische Schule und Vorläufer des späteren Ratsgymnasiums Wiedenbrück. 1644 wird durch Bischof Franz Wilhelm das Franziskanerkloster gegründet. Drei Jahre später wird Wiedenbrück im Juli 1647 von den Schweden eingenommen, aber nach Schleifung der Festung nach zwei Monaten wieder geräumt. Als 1648 in Münster und Osnabrück der Westfälische Friede ausgehandelt wird, schreibt dieser für das Hochstift Osnabrück die wechselnde Abfolge je eines katholischen und eines lutherischen Bischofs aus dem Haus Braunschweig-Lüneburg vor.
Im Jahr 1664 beginnt nach Aufforderung Ernst August I. die Wiederbefestigung der Stadt. 1716 werden die letzten städtischen Kupfermünzen geprägt.
Im Jahr 1726 wird ein neues Amtshaus auf dem Reckenberg errichtet.
Als Folge der Umwandlung des Hochstift in das Fürstentum Osnabrück wird Wiedenbrück 1802 vorerst Kur-Hannover zugeschlagen. 1807 fällt die Stadt an das Königreich Westfalen. Das Kapitel des Kollegiatenstifts wird 1810 aufgehoben, das Amt Reckenberg mit Wiedenbrück werden nach dem Wiener Kongress an Preußen abgetreten und 1816 der neuen Provinz Westfalen zugeordnet. Damit trennt sich Wiedenbrück vom Bistum Osnabrück, die katholischen Gemeinden des ehemaligen Osnabrücker Amtes Reckenberg kommen zum Bistum Paderborn.
Seit 1816 ist die Stadt Sitz des nach ihr benannten Kreises Wiedenbrück,
Im Rahmen der Kommunalreform wird Wiedenbrück im Jahr 1970 mit der benachbarten Stadt Rheda zur Doppelstadt Rheda-Wiedenbrück verbunden. Der Landkreis Wiedenbrück wird zum Kreis Wiedenbrück. Im Jahr 1973 entsteht der neue Kreis Gütersloh, Sitz der Kreisverwaltung bleibt noch bis 1997 Wiedenbrück.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Bauwerke
[Bearbeiten] Kirchen
Die St.-Aegidius-Kirche ist die katholische Pfarrkirche im historischen Ortsteil Wiedenbrück in der Doppelstadt Rheda-Wiedenbrück.
Kath. Kirche St. Marien. Wegen des angeschlossenen Klosters der Franziskaner heißt diese Kirche bei den Einheimischen auch „Paterskirche“ oder "Franziskanerkirche". St. Marien ist eine Wallfahrtskirche. Die Kirche wurde 2008 umfangreich renoviert.
Kath. Kirche St. Pius. Die Kirche der zweiten, jüngeren katholischen Gemeinde.
Evangelische Kreuzkirche in der Nähe des Reckenberges.
Franziskanerkloster Das Franziskanerkloster Wiedenbrück besteht in Wiedenbrück seit 1644. Es wurde durch Bischof Wartenberg im Jahr 1644 gegründet. Ab 2006 siedelt das bundesweite Noviziat von Nürnberg nach Wiedenbrück über. Die Franziskaner sind auch die Bewahrer der bekannten Wiedenbrücker Kreuztracht am Karfreitag.
[Bearbeiten] Wohnbauten
Das für seine Geschlossenheit einst berühmte Stadtbild wurde durch Abbrüche und Neubauten vielfach gestört. Jedoch ging der Abriss- und Neubauwahn in den siebziger Jahren nicht so weit wie im Ortsteil Rheda. Besonders schmerzlich ist der Verlust des für die Stadtgeschichte so bedeutenden Schönhofes, der 1968 dem Ausbau der Wasserstraße weichen musste. Er wurde anschließend im Westfälischen Freilichtmuseum Detmold wiederaufgebaut. In der jüngeren Vergangenheit hat man sich bemüht, Stadtreparatur zu betreiben und es ist durchaus gelungen, erforderliche Neubauten besser einzupassen.
Die Zahl älterer Wohnhäuser im historischen Stadtkern ist noch immer beachtlich. Hierbei handelt es sich zumeist um giebelständige Fachwerk-Dielenhäuser, die zum Teil mit Schnitzereien versehen sind. Charakteristisch für diese Bauten ist die hohe zweigeschossige Diele, die an der Straße durch ein großes Tor erschlossen wird. Trotz ihrer auf den ersten Blick großen Ähnlichkeit mit dem ländlichen Fachhallenhaus kann man hier kaum von Ackerbürgerhäusern sprechen. Nach neuesten Erkenntnissen stellen sie keine Weiterentwicklung des Hallenhauses dar, sondern entstanden aus dem so genannten Einhaus, das zunächst nur über einen großen Raum verfügte. Später wurde dieser durch Stubeneinbauten verkleinert. Hinzu kommt, dass diese Bauten zumeist von Handwerkern bewohnt wurden. Die Landwirtschaft wurde lediglich im Nebenerwerb betrieben und diente vor allem der Eigenversorgung. Das Vieh war, anders als im Bauernhaus, in eigenständigen Gebäuden auf dem rückwärtigen Grundstück untergebracht. Wie auch andere westfälische Kleinstädte (siehe Blomberg) war Wiedenbrück vor allem eine Stadt des Handwerks und zum Teil auch des Handels, aber keine Ackerbürgerstadt im eigentlichen Sinne.
[Bearbeiten] Erwähnenswerte Gebäude
- Katthagen 2. Dreigeschossiges Giebelhaus mit beschnitzten Füllbrettern, bezeichnet 1624.
- In der Halle 2. 1567 errichtet, mit Utlucht und geschnitzten Fächerrosetten. 1963 umgebaut
- In der Halle 4. Dreigeschossiges, 1513 d. Giebelhaus. Das Erdgeschoss z.T. massiv erneuert. Das Giebeldreieck und OG über Knaggen vorkragend
- Kirchplatz 1. Mitte 16. Jh. Gebälk mit reichem Ornamentschmuck. Utlucht bezeichnet 1610.
- Kirchstraße 10 (Fuchshöhle). 1686 nach dem großen Brand errichtet. Mit Utlucht und hübschem Barockportal.
- Klingelbrink 25. 1582 bezeichnet, jedoch stark verändert. Mit reich verziertem Torbogen.
- Mönchstraße 12. 1665.
- Rietberger Straße 6, 8. Altes Künstlerhaus, mit aufwändigen Außenschnitzereien, Fachwerk. Dahinter, in der Hoetgergasse, das neue "Wiedenbrücker Schule Museum" in der Werkstatt des Künstlerhauses
In der Langen Straße finden sich zahlreiche gut erhaltene Fachwerkbauten des frühen 17. Jahrhunderts. Besonders schön ist die Baugruppe Nummern 27–35. An älteren Einzelbauten sind hervorzuheben:
- Lange Straße 12. Giebelhaus mit Utlucht und Taubandknaggen von 1583.
- Lange Straße 38 (Haus Ottens). Mächtiges Giebelhaus mit Speichergeschoss, errichtet 1635. Die Gefache sind mit einer Ziegel imitierenden Bemalung versehen. Das Erdgeschoss ist durch einen Ladeneinbau stark gestört.
- Lange Straße 41. Der angeblich nach einem Umbau wieder eingefügte Torbogen ist mit 1598 bezeichnet.
- Lange Straße 50 (Heimatmuseum). Giebelhaus mit reich beschnitztem Torbogen und figürlichen Knaggen, bezeichnet mit 1591. 1782 umgebaut
- Lange Straße 55. Vierständerbau mit Auslucht, diese 1565 bezeichnet. Um 1980 völlig erneuert.
- Lange Straße 60 (Ankervilla), das derzeit älteste bekannte Haus der Stadt wurde 1468 errichtet. Es dient jetzt als Café.
- Lange Straße 72. Bezeichnet 1614. Die Gefache sind mit Backsteinen im Zierverband ausgefüllt.
- Lange Straße 88. 1592 bezeichnet. Am Giebel Taubandknaggen, der Torbogen und die Schwelle mit Ranken beschnitzt.
- Lange Straße 89. bezeichnet 1616.
- Lange Straße 93. 1559 bezeichnet. Mit z.T. beschnitzten viertelkreisförmigen Fußbändern und Taubandknaggen.
- Lange Straße 95. Bezeichnet 1607.
- Marktplatz Historisches Rathaus (mit Standesamt).
[Bearbeiten] Skulpturen und Sehenswürdigkeiten im öffentlichen Raum
[Bearbeiten] Betender Landmann
Die Brunnenskulptur auf dem Marktplatz von Wiedenbrück zeigt einen Betenden. Der Sockel trägt zwischen den zwei Wasserbecken die eingemeißelte Inschrift „Betender Landmann“.
Die Statue wurde von Ernst Osterrath gestiftet, dem Wiedenbrücker Ehrenbürger (1901), der von 1882 bis 1892 Landrat des Landkreises Wiedenbrück war, 1898–1902 Oberregierungsrat zu Schleswig und seit 1902 „Vortragender Rat“ im Preußischen Kultusministerium zu Berlin. Hier traf er den aus Wiedenbrück stammenden akademischen Bildhauer Bernhard Heising, dessen Arbeiten ihn sehr interessierten und dessen Standbild (1902) des bedeutenden Bauernführers Schorlemer-Alst in Münster vor dem Landeshaus er bewunderte. Da Heisings Engagement für die Arbeiterbewegung (als Werkstudent hatte er sein Studium weitgehend finanziert) ihm bekannt war und er seiner Heimatstadt Wiedenbrück als Zeichen seiner Freundschaft und Dankbarkeit ein ähnlich großes Denkmal stiften wollte, stellte er Heising die paradox anmutende Aufgabe, einen „betenden Arbeiter“ zu machen. Heising zeigt in seinem Werk programmatisch, dass Arbeiter sich in ihrer Freizeit (daher die Tiroler Pfeife) im eigenen Garten beim Angelusläuten sehr innig Gott zuwenden können, wenn maßvolle Arbeitszeiten, Eigentum und religiöses Umfeld gegeben sind. Schnell hieß im Volksmund jedoch der „Arbeiter“ nur noch „Landmann“.
Die Skulptur wurde gemeinsam mit dem Marktbrunnen am 1. November 1903 offiziell eingeweiht. Die Geschichte Wiedenbrücks als Handwerkerstadt mit ihren vielen Gilden und die tiefe Religiosität der Bevölkerung kommen in diesem Kunstwerk zum Ausdruck.
Die Brunnenfigur erlebte eine wechselhafte Geschichte. Während des Ersten Weltkrieges wurde sie zur Gewinnung von Rüstungsgut demontiert und sollte eingeschmolzen werden. Sie entging diesem Schicksal, da sie zufällig in einer Berliner Gießerei vom Wiedenbrücker Kaufmann Felix Plöger entdeckt und unversehrt nach Wiedenbrück gebracht wurde.
Im Zweiten Weltkrieg hat man die Figur abermals demontiert und tatsächlich eingeschmolzen. Ein vorsorglich angefertigter Gipsabdruck ermöglichte eine Wiederherstellung der beliebten Figur. In Wiedenbrück war 1950 nämlich unbekannt, dass von der Familie der Nachkommen Heising zu Bad Driburg seit vielen Jahren das große ursprüngliche Gipsmodell für den Bronzeguss gehütet wurde. Der Bildhauer Bernhard Hartmann fertigte also nach dem späteren Gipsabdruck einen Neuguss an, der im Dezember 1951 feierlich an seinem alten Standort eingeweiht wurde.
[Bearbeiten] Neue Mühle
Drei Mühlräder, die nach dem historischem Vorbild rekonstruiert wurden, erinnern am Mühlenwall/Ecke Rektoratsstraße an die „Neue Mühle“, eine Getreidemühle, die hier von 1250 bis 1969 stand. Die Kombination von drei Mühlrädern war und ist sehr selten.
Die Mühlräder wurden von Mühlenbauer Karl Rohlfing (Stemwede) gebaut. Jedes der Räder hat einen Durchmesser von knapp 5 Metern wobei insgesamt etwa 2500 Schrauben für diese Konstruktion verarbeitet wurden. Die Mühlräder werden durch die „Umflut“ angetrieben, einem alten künstlich angelegten Abzweig der Ems, der gemeinsam mit dieser den historischen Stadtkern von Wiedenbrück umfließt und Teil der ehemaligen Stadtbefestigung bildete.
Das Denkmal wurde der Stadt durch Franz-Josef Krane gestiftet und am 8. Juni 2007 eingeweiht. Im Sommer 2008 wurde der Umriss des Mühlengebäudes in die Pflasterung des Mühlenwalls eingearbeitet. Durch diese Umgestaltung entstanden der Stadt Kosten von 50.000€. Am 5. September 2008 wurde auf dem Platz ein Mühlstein aufgestellt, der in der 1888 abgebrannten Brennerei „Auf dem Schilde“ benutzt wurde.
Die Mühlräder sind durch eine Panzerglasscheibe gesichert, da man festgestellt hat, dass Kinder gerne auf die Mauer klettern und versuchen nach den Mühlrädern zu greifen.
[Bearbeiten] Kriegerdenkmal 1864–1871
In unmittelbarer Nachbarschaft der Mühlräder steht das Kriegerdenkmal, das am 4. Juni 1893 vom Krieger- und Landwehrverein Wiedenbrück aufgestellt wurde. Das Denkmal zeigt Kaiser Wilhelm I. und ist den „Tapferen Kämpfern für Deutschlands Einheit und Größe“ gewidmet. Laut Inschrift „Starben den Heldentod für König und Vaterland“ in den Feldzügen 1864–1866 sechs Menschen, in den Feldzügen 1870–1871 acht Menschen. Sie sind namentlich aufgeführt. Der Entwurf des Denkmals stammt vom Herzebrocker und Wiener Kunstprofessor Kaspar Ritter von Zumbusch. Die Figur wurde vom Bildhauer Christoph Siebe aus gelbem Sandstein und der Sockel von Franz Anton Gloldkuhle in rotem Sandstein ausgeführt. Beide Bildhauer entstammen der Wiedenbrücker Schule.[1]
[Bearbeiten] Mahnmal 1914–1945
An der Wand der St.-Aegidius-Kirche (Wiedenbrück) sind auf einer transparenten Tafel die Namen der Bürgerinnen und Bürger verzeichnet, die Opfer der beiden Weltkriege und der NS-Gewaltherrschaft wurden. So werden auch die Namen der deportierten jüdischen Wiedenbrücker aufgeführt. Davor steht als Mahnmal gegen Krieg, Gewaltherrschaft und Vertreibung eine Säule des Bildhauers Hubert Hartmann.
[Bearbeiten] Wehrbauten
Die Stadt war seit dem Mittelalter mit einer Stadtmauer und vorgelagertem Zwinger umgeben. Von dieser Anlage ist nur noch der so genannten Pulverturm am Mühlenwall vorhanden. Es ist ein halbrunder Schalenturm aus Backstein mit niedrigen Hosenscharten, der mit Hilfe von Hakenbüchsen verteidigt werden konnte. Er stammt wohl noch aus dem 15. oder frühen 16. Jahrhundert. Auch die noch erhaltenen Umflut (siehe oben – „Neue Mühle“) gehört zusammen mit der Ems zu den ehemaligen Wehranlagen.
[Bearbeiten] Flora Westfalica
Ehemaliges Gelände der Landesgartenschau mit verbindendem Charakter zwischen den Stadtteilen.
[Bearbeiten] Literatur
- Heinrich Gräfenstein: Rheda-Wiedenbrück – Die Doppelstadt (Bildband). Verlag H. Gieselmann, Bielefeld 1996
- Paul Breimann: Wiedenbrück und seine Altstadt. Wiedenbrück o.J.
- Günter Brüning: Kreisheimstätte Wiedenbrück 1953–2003 – Haus und Wohnung für Jedermann. Verlag für Regionalgeschichte, 2004, ISBN 3895344974
- Heribert Griesenbrock: Wiedenbrück – Franziskanerkloster und Marienkirche (Schnell, Kunstführer 1768) Schnell & Steiner, München/Zürich 1989, ISBN 3795454794
- Uwe Lobbedey: St. Aegidius zu Wiedenbrück (Westfälische Kunststätten, Heft 49). Westfälischer Heimatbund, Münster 1988
- Annelore Michels: Wiedenbrück – Bilder erzählen von der Vergangenheit, Geiger-Verlag, 1997, ISBN 3895703621
- Georg Wagner: Dorfschullehrer von damals – Der Volks- und Rektoratschullehrer Hermann Wagner (1878–1920) aus Wiedenbrück und seine Familie, Waxmann, 1990, ISBN 3893259694
- 1200 Jahre Christengemeinde in Wiedenbrück, Herausgegeben von der Pfarrgemeinde St. Ägidius in Rheda-Wiedenbrück, 1985, S. 57
- Handbuch der Historischen Stätten Nordrhein-Westfalen, Peter Johanek (Hrsg.), Stuttgart 2006, S. 889-892, ISBN 3520273039
[Bearbeiten] Sonstiges
- Schöner aus Wiedenbrück, eine von der Baumschule Schnittker/Wiedenbrück um 1905 gezogene regionale Apfelsorte, brauchbarer Tafelapfel, guter Wirtschaftsapfel. Reifezeit und Genussreife September bis Oktober/November, starkwachsend und relativ ertragssicher
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ http://www.wiedenbruecker-schule.org/kunstler-a-z/christoph-siebe-bildhauer-geb-1mai-1849-gest-21april-1912/
[Bearbeiten] Weblinks
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