Bakteriologie

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Die Bakteriologie (von griech.: βακτἠριον (bakterion) „Stäbchen“[1] und -logie) ist die Wissenschaft, deren Gegenstand der Bau, die Lebensweise, das System und die Identifizierung von Bakterien ist. Sie ist ein Teilgebiet der Mikrobiologie. Unter vielem anderen befasst sie sich auch mit pathogenen Bakterien und liefert wichtige Ergebnisse für die Medizin und damit zur Krankheitsbekämpfung.

Bakterien sind selbständige Lebewesen, die eine Zellstruktur besitzen und die zum Leben erforderliche Energie durch einen eigenen Stoffwechsel gewinnen.

[Bearbeiten] Geschichte

Antoni van Leeuwenhoek beschrieb schon 1677 von ihm mikroskopisch beobachtete Bakterien. Wichtige spätere Entdeckungen stammen von Lazzaro Spallanzani, Louis Pasteur, Ferdinand Cohn, Martinus Willem Beijerinck, Sergej Winogradsky und Albert J. Kluyver. Pioniere der medizinischen Bakteriologie waren Joseph Lister, Louis Pasteur, Paul Ehrlich und Robert Koch, sie schufen die Grundlage für eine erfolgreiche Seuchenbekämpfung mit Antibiotika und Impfstoffen.

[Bearbeiten] Entdeckungen von Bakterien (Erstbeschreibungen)

[Bearbeiten] Quellen / Literatur

  1. GEMOLL: Griechisch-deutsches Schul- und Handwörterbuch
  • Karl Bernhard Lehmann, Rudolf O. Neumann: Atlas und Grundriß der Bakteriologie und Lehrbuch der speziellen bakteriologischen Diagnostik. Lehmann, München 1899
  • Bakteriologie und Moderne. Studien zur Biopolitik des Unsichtbaren 1870–1920, hg. von Philipp Sarasin, Silvia Berger, Marianne Hänseler, Suhrkamp, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3-518-29407-5
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