Sinn (Fluss)
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| Sinn | |
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Mündung der Sinn in die Fränkische Saale |
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| Daten | |
| Lage | Hessen, Bayern, Deutschland |
| Gewässerkennzahl | 2448 |
| Länge | 50 km |
| Quelle | bei Oberwildflecken |
| Quellhöhe | ca. 671 m ü. NN |
| Mündung | bei Gemünden in die Fränkische Saale |
| Mündungshöhe | ca. 154 m ü. NN |
| Höhenunterschied | ca. 517 m |
| Flusssystem | Fränkische Saale→Main→Rhein |
| Rechte Nebenflüsse | Ziegelhüttengraben, Disbach, Höllgraben, Leinbach, Krechenbach, Schmale Sinn, Gronaubach, Jossa, Aura, Fliesenbach |
| Linke Nebenflüsse | Oberbach, Mittelbach, Trockenbach, Mitzbach, Röthbach, Kretzengraben |
Die Sinn ist ein etwa 50 km langer, rechter bzw. nördlicher Zufluss der Fränkischen Saale in Bayern (Reg.-Bez. Unterfranken) und Hessen (Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Verlauf
Die Sinn entspringt in der fränkischen Rhön am Fuß des Kreuzbergs nahe der Gemarkung Neuwildflecken. Bei Zeitlofs an der hessisch-unterfränkischen Grenze mündet die von der Dammersfeldkuppe aus Richtung Nordosten kommende Schmale Sinn ein.
Teilweise von der Bahnlinie Würzburg−Fulda begleitet und unterhalb Riedenbergs von einer Brücke der A 7 überquert, fließt die Sinn in anfangs südwestlicher und dann in südlicher Richtung nach Gemünden, wo sie knapp 700 m vor deren Mündung in den Main in die Fränkische Saale mündet.
[Bearbeiten] Zuflüsse
Zu den Zuflüssen der Sinn gehören (flussabwärts betrachtet): Oberbach, Schmale Sinn, Gronau, Jossa und Aura.
[Bearbeiten] Ortschaften
Zu den Ortschaften von Sinn und Schmaler Sinn gehören (flussabwärts betrachtet):
[Bearbeiten] Sinn
Wildflecken, Oberbach, Riedenberg, Bad Brückenau, Eckarts-Rupboden, Zeitlofs, Altengronau, Jossa, Obersinn, Mittelsinn, Burgsinn, Rieneck, Schaippach, Gemünden
[Bearbeiten] Schmale Sinn
Kothen, Speicherz, Grenzwaldbrücke A 7, Oberzell, Weichersbach, Mottgers
[Bearbeiten] Natur
Seit dem 19. Jahrhundert ist das Vorkommen der äußerst seltenen Schachblume an der Sinn bekannt. Diese Pflanze tritt hier zwischen 160 und 250 Metern Höhe in verschiedenen Wiesengesellschaften auf, besonders in den Feuchtwiesen der beiden aneinander angrenzenden Naturschutzgebiete Sinngrund bei Obersinn und Sinnwiesen von Altengronau.

