Wikipedia Diskussion:Literatur/Archiv 2021

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Letzter Kommentar: vor 2 Jahren von Freigut in Abschnitt Literaturliste
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Umgang mit Bindestrich und Leerzeichen

Wird ein Bindestrich verwendet um ein Wort zu ersetzen, so müssen vor und nach dem Bindestrich Leerzeichen gesetzt werden. Typisches Beispiel ist das "bis". Also bei Literaturangaben Seite von bis z.B. "Seite 212 - 313" und nicht "Seite 212-313".

Siehe auch: Lehrerfortbildung oder im Duden: Duden (nicht signierter Beitrag von Dreamland 1982 (Diskussion | Beiträge) 16:02, 3. Mai 2021 (CEST))

Wieso sollte man dafür einen Bindestrich verwenden? Der Wiki-Editor bietet dafür den Gedankenstrich an, der (warum wohl?) auch als „Bis-Strich“ bezeichnet wird. Natürlich umgeben von Leerzeichen. --Franz Halač (Diskussion) 17:00, 4. Mai 2021 (CEST)
Verbreitet hier bitte keine Falschinformationen! Natürlich ein Halbgeviertstrich in seiner Funktion als „Bis-Strich“, und zwar ohne Leerzeichen! Siehe WP:Typografie #Bis-Strich: „Der Bis-Strich wird bei kurzen, eingliedrigen Werten kompress, d. h. ohne Leerzeichen davor und dahinter, gesetzt.“ Und speziell zu Seitenzahlen in Literaturangaben: WP:Zitierregeln #Formatierungsregeln für Literatur, Regel 8: „Zwischen Seitennummern wird ein Bis-Strich (–) ohne Leerzeichen gesetzt.“ --BurghardRichter (Diskussion) 17:37, 4. Mai 2021 (CEST)
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: Crossposting, bereits auf Wikipedia_Diskussion:Schreibweise_von_Zahlen#Umgang_mit_Bindestrich_und_Leerzeichen gefragt. --Filzstift (Diskussion) 17:57, 3. Mai 2021 (CEST)

Fremdsprachige Literatur

Deutschsprachige Literatur ist gegenüber gleichwertiger fremdsprachiger Literatur in der Regel zu bevorzugen. Angeregt durch Diskussion:Neokonservatismus#WP:Dritte Meinung interessiert mich, warum wir überhaupt in der Deutschen Wikipedia fremdsprachige Literatur angeben. Status Quo scheint mir, dass englische Literatur toleriert wird, anderssprachliche Literatur aber üblicherweise kaum angegeben wird, beispielsweise Wladimir Iljitsch Lenin#Literatur. Gab es dazu schon eine Grundsatzdiskussion? --Siehe-auch-Löscher (Diskussion) 09:29, 21. Apr. 2021 (CEST)

Die Literaturangaben sind ein Spiegel dessen, auf welche Quellen sich der jeweilige WIKIPEDIA-Artikel stützt, nicht mehr und nicht weniger. Allerdings kommt es schon vor, wie ich gelegentlich festgestellt und korrigiert habe, daß im Artikel etwas steht, was im Widerspruch zur angegebenen Literatur steht oder durch die nicht gestützt wird. Niemand ist daran gehindert, Literatur in irgendeiner Fremdsprache anzugeben, sollte dann aber aus dem Originaltext und zusätzlich ins Deutsche übersetzt zitieren. --Lothar W. Pawliczak (Diskussion) 10:13, 21. Apr. 2021 (CEST)
Von mir aus könnte der Satz auch entfernt werden. Ein Wikipedia-Artikel sollte möglichst auf der besten und maßgeblichen Literatur zum Thema beruhen und diese sollte dann auch natürlich im Literaturabschnitt aufgeführt werden. Diese Literatur ist halt in vielen Bereichen mittlerweile auf Englisch. Es ist ein absolutes no-Go, wenn man eine exzellente (englischsprachige) Literaturangabe gegen eine schlechtere austauscht, nur weil diese auf Deutsch ist. --Orci Disk 10:27, 21. Apr. 2021 (CEST)
Um einmal einen bewusst "Wikipedia-fernen" Vergleich anzubieten: Im Patentrecht gibt es die rechtliche Fiktion des "Fachmanns", der grundsätzlich jeder Sprache mächtig ist. Wenn es also eine Publikation gibt, deren Inhalt einer Patentanmeldung entgegenstehen könnte, ist es völlig gleichgültig, ob diese auf Deutsch, Englisch, Russisch, Japanisch oder Suaheli verfasst wurde: Der Inhalt gilt dem Fachmann als zugänglich. Nun sind die Ansprüche an die Erstellung einer Enzyklopädie sicherlich nicht ganz mit der Arbeit des Patentamtes vergleichbar; aber eine Gemeinsamkeit existiert doch darin, dass es darauf ankommt, ein Thema richtig, umfassend und vollständig zu verstehen und darzustellen - und in dieser Hinsicht erscheinen mir zumindest Vorzugsregelungen für eine bestimmte Sprache dem eigentlichen Sinn des Unternehmens entgegenzustehen. Zumindest sollte eine derartige Regelung in der Praxis so liberal gehandhabt werden, dass ein Ausschuss von Literatur aus einem Artikel nicht ausschließlich auf ihre Fremdsprachigkeit gestützt werden sollte. Gruß--Ringwoodit (Diskussion) 11:10, 21. Apr. 2021 (CEST)

Vermutlich hat englisch eine Sonderrolle, aber es wird nicht ausgesprochen. Gibt es denn Beispiele wo die beste und und maßgebende Literatur russisch, chinesisch oder arabisch ist? --Siehe-auch-Löscher (Diskussion) 10:38, 21. Apr. 2021 (CEST)

Französisch: Jacques Brel#Literatur und sogar ausschließlich französisch: Orly (Chanson)#Literatur. Französische Chansons werden halt in allererster Linie in der französischen Literatur behandelt. Mit der deutschsprachigen Literatur kratzt man da nur an der Oberfläche. Und in Diskussion:Katze in der leeren Wohnung wurde mir bei der Artikelkandidatur sogar vorgeworfen, nicht die polnische Literatur ausgewertet zu haben. Das ist zwar ein Extremstandpunkt, den ich so nicht teile, der aber wie man sieht von Teilen der Community vertreten wird. --Magiers (Diskussion) 10:46, 21. Apr. 2021 (CEST)
Analog bei Francesco Guccini#Literatur: die wesentliche Literatur zu einem italienischen Cantautore ist natürlich Italienisch. --Magiers (Diskussion) 11:08, 21. Apr. 2021 (CEST)
Wenn es als Belege einzelner Informationen bei relevanten Artikeln nur fremdsprachige Texte gibt, hat man die Möglichkeit nichts zu schreiben, weil man es nicht mit deutschsprachigen Einzelnachweisen belegen kann, oder die Aussagen werden mit Belegen in einer Sprache zu versehen, die bei der wissenschaftlichen Bearbeitung des Themas üblich und angemessen ist. Vielleich findet sich jemand, der die fremdsprachigen Einzelnachweise durch deutschsprachige ersetzen kann.--Christian Köppchen (Diskussion) 14:40, 21. Apr. 2021 (CEST)

Ich denke man muss Einzelnachweise und Literatur unterscheiden. Bei Einzelnachweisen kann man durchaus eine fremdsprachige bevorzugen, gegenüber einer deutschen, die aus dritter oder vierter Hand kommt. Für den Zweck des Literaturabsatzes gibt es wohl zwei unterschiedliche Sichtweisen, zum einen als Quellennachweis und zum anderen um dem Leser weiterführende Literatur zu empfehlen. --Siehe-auch-Löscher (Diskussion) 17:21, 21. Apr. 2021 (CEST)

Das kommt schwer auf den Einzelfall an.
  • Der umseitige Hinweis soll die Interessen der Leser und der Allgemeinverständlichkeit in Erinnerung halten.
  • Die Intention ist: Falls gleichrangige Literatur verfügbar ist, soll deutschsprachige bevorzugt werden. Ansonsten in DACH gut verstandene Sprachen, also Englisch und Französisch, und erst wenn das nicht verfügbar ist dann Koreanisch oder Russisch oder Arabisch oder Vietnamesisch oder Finnisch.
    • Wenn es halt keine gleichrangige deutschsprachige Literatur insbesondere zu einem Nischenthema gibt, dann muss eben auf die örtliche Sprache zurückgegriffen werden.
    • Über Jesus mag es die beste Original-Literatur in Alt-Aramäisch geben, aber die deutschsprachige müsste in der Regel für unsere Zwecke ausreichen.
  • Kurze (digitale) Belege lassen sich in einen Translator kippen, aber als weiterführende Literaturempfehlung ist Sanskrit im Original nur mäßig vorstellbar.
VG --PerfektesChaos 19:18, 21. Apr. 2021 (CEST)

Dt. Übersetzungen in Werkverzeichnissen fremdsprachiger Autoren

Hallo allerseits. Ich suche mir hier einen Wurm... jetzt versuche ich es mit selber fragen. Ich sah bei Georges Duby#Schriften (Auswahl), daß nicht die deutschen Erstausgaben, sondern in diesem Fall wohl die 'geläufigste' deutsche Ausgabe genannt wurde (oder die vmtl. vorliegende, weiter unten werden Auflagenangaben gemacht).

Mich persönlich interessiert bei einer Übersetzung deren Erstausgabe, so kann ich sie mit dem Datum der O-Ausgabe vergleichen und bekomme zum Beispiel einen Eindruck von der Bekanntheit des Autors (hier), der Virulenz des Themas oder wird hier erst spät ein Klassiker (entdeckt und) übersetzt usw.

Gibt es nun eine ggf. verbindliche Wiki-Konvention, daß die z.B. aktuelle, also auch noch erhältliche Ausgabe anzugeben ist, wo vermutlich auch rechtlich am ehesten neue Auflagen zu erwarten sind, wie hier mit Suhrkamp? (Die ersten Bücher Dubys erschienen ein paar Jahre vor den Suhrkamps bei Syndikat.) --MenkinAlRire (Diskussion) 20:54, 3. Mai 2021 (CEST)

Hallo MenkinAlRire,
das Werkzverzeichnis hat streng genommen nichts mit dem Literaturabschnitt zu tun, um den es hier geht, und meines Wissens haben wir auch keine Konventionen dazu. Aber ich gebe Dir in jedem Fall recht: Enzyklopädisch relevant ist die Erstausgabe. Wenn es andere Übersetzungen oder spätere Ausgaben unter geändertem Titel gibt, kann man die zusätzlich aufführen. Aber die Erstausgabe sollte immer erhalten bleiben. Wenn nur neuere Ausgaben angegeben sind, liegt das manchmal daran, dass die beitragenden Wikipedianer nur diese haben oder kennen, manchmal aber auch an Verlagsaccounts, die Neuauflagen promoten wollen. Die kann man in solchen Fällen gerne streichen bzw. durch die Erstausgaben ersetzen. Gruß --Magiers (Diskussion) 23:06, 3. Mai 2021 (CEST)
Ich hätte ungefähr das gleiche geschrieben wie Magiers, kann ich mir nun sparen :-) Gestumblindi 01:04, 4. Mai 2021 (CEST)
Cool. Ich dachte mir, daß das nicht genau der Platz war; wobei Bibliografien von Literaten und Wissenschaftlern sich prinzipiell nicht unterscheiden sollten. - Also wie gehofft und erwartet. Ich hatte schon begonnen zu ersetzen, als ich die Auflagenangaben sah, da kamen mir dann Zweifel. Ich will ja niemandes Arbeit einfach so überschreiben, wenn es allein meine seelige Meinung ist. (Die genaue Angabe der Ausgabe ist sicher nur zwingend als konkreter Zitatbeleg, sonst stimmen evt. Seitenangabe oder gar Wortlaut nicht). Werde ich mir also merken. Vielen Dank für die prompte Antwort Euch beiden. Gruß, --MenkinAlRire (Diskussion) 23:53, 4. Mai 2021 (CEST)
Ich komme etwas spät, aber ich widerspreche mal mit Bezug auf Lehrbücher oder andere mehrfach bis ständig aktualisierte Werke. Da ist die jeweils letzte Auflage sinnvoll. Beispiele seien mal Gesetzeskommentare oder Textausgaben. Grüße --h-stt !? 20:17, 18. Mai 2021 (CEST)

Rechtfertigen zwei Seiten innerhalb einer Enzyklopädie die Aufnahme unter „Literatur“?

Moin, im Artikel Chemnitzer FC gibt es derzeit eine Diskussion, ob zwei Seiten zum Verein innerhalb der Enzyklopädie des DDR-Fußballs ausreichen um unter „Literatur“ aufgeführt zu werden. Die Pro-Stimmen wollen damit den ganzen Artikel belegen, die Contro-Stimmen (inkl. mir) sehen diese Quelle als nutzbar für Einzelnachweise, aber als nicht spezifisch genug für den Bereich „Literatur“. Über eine Teilnahme an der Diskussion hier würde ich mich freuen. --Abu-Dun (Diskussion) 20:53, 19. Mai 2021 (CEST)

Im Prinzip schon, wenn es halt nichts anderes und Besseres gibt.
Wir haben etliche Künstler, Orte usw., bei denen ist der einzige Beleg und unsere Textgrundlage eine halbe Spalte in irgendeinem Lexikon.
Wenn es über diesen Verein keine ausführlichere Darstellung gibt oder aber diese Enzyklopädie als besonders zuverlässiges Standardwerk gilt, dann kann sie mit aufgeführt werden.
VG --PerfektesChaos 21:14, 19. Mai 2021 (CEST)
Danke für deine Einschätzung. Es befinden sich bereits zwei ausführlichere Werke unter „Literatur“. --Abu-Dun (Diskussion) 21:25, 19. Mai 2021 (CEST)
Die Enzyklopädie des DDR-Fußballs ist das zur Zeit einzige Standardwerk, das das Lemma Chemnitzer FC lexikalisch kompakt behandelt, wird von mehreren Nutzern als Literaturnachweis benutzt und wird u. a. auch speziell als Nachweis der Relavanz von Fußball-Lemmas herangezogen. Frage: An welcher Stelle soll die Enzyklopädie denn unter Einzelnachweise verlinkt werden, wenn sie doch den gesamten Inhalt abdeckt? Übrigens: von Abu-Dun habe ich keinen Artikel zum Thema Fußball gefunden, was mischt er sich hier ein? --Greifen (Diskussion) 09:06, 20. Mai 2021 (CEST)
Auf die persönliche Ebene müssen wir hier denke ich nicht gehen Greifen, in Ordnung? Ein Blick auf eine Artikelauswahl von mir sollte reichen. Ich bin auch schon ein paar Tage hier dabei und kenne mich „etwas“ aus, insbesondere im Fußballbereich. Wie ich bereits auf der anderen Diskussionsseite erwähnt habe: ich lasse mich da gerne eines Besseren belehren. Ich habe in dieser Thematik keinerlei Aktien oder Leidenschaft. Mir ist das Revertieren in meiner Beobachtungsliste aufgefallen und ich wollte das gerne geklärt haben, ohne hier unnötig persönlich zu werden. Bitte mäßige dich also etwas im Ton, danke. Es gibt wichtigeres auf der Welt, über das man sich aufregen kann. Wenn der fachliche Konsens also lautet, dass die zwei Seiten unter „Literatur“ aufgeführt werden können: dann gerne! Und auf die Frage wo die Enzyklopädie als EN eingebunden werden kann? Natürlich an den richtigen Stellen. Wenn z. B. im Wiki-Artikel steht: „Im Rahmen der Einführung des Systems der Betriebssportgemeinschaften übernahmen die Fewa-Werke Chemnitz 1948 die SG Nord und wandelten sie in die BSG Fewa Chemnitz um.“ und diese Aussage so in der Enzyklopädie steht, dann einfach ein ref mit der Litaraturangabe dahinter setzen und fertig. So schreibe ich meine Artikel und die meisten hier ebenfalls. Der erste Ref-Belege im Abschnitt Geschichte kommt übrigens erst im Unterbereich „Die Zeit ab 2010“ (Ref 4 von Lutz Bartel). Werden denn alle Aussagen bis dahin in der Enzyklopädie des DDR-Fußballs auf den zwei Seiten belegt? --Abu-Dun (Diskussion) 10:29, 20. Mai 2021 (CEST)
Mit "Im Prinzip schon, wenn es halt nichts anderes und Besseres gibt" ist die Diskussion bereits beendet, weil es mit dem bereits als Literatur angegebenen "100 Jahre Chemnitzer Fussball" auf jeden Fall etwas anderes und viel ausführlicheres gibt.--Lguenth1 (Diskussion) 19:34, 20. Mai 2021 (CEST)
Es ist völlig üblich, den Eintrag in einem wichtigen Nachschlagwerk unter Literatur aufzuführen. So wird in Personenartikeln der Eintrag etwa in der Neuen Deutsche Biographie angegeben, auch wenn es über die Person ausführliche Bücher gibt. Siehe bei Anna Seghers, Arthur Schopenhauer, Adam Ries ... Warum sollte das bei Fußballclubs anders gehandhabt werden? Gerade ein solcher Eintrag eignet sich doch gut als nächster Einstieg in das Thema nach dem Wikipedia-Artikel. Gruß, --Turpit (Diskussion) 00:16, 21. Mai 2021 (CEST)
Mittlerweile konnte ich Einsicht in den Eintrag zum FCK / CFC in dem diskutierten Buch nehmen. Anders als behauptet handelt es sich nicht um zwei Seiten, sondern effektiv nur um eine (die auf zwei verschiedene Seitennummern verteilt ist). Von dieser einen Seite befasst sich eine von zwei Spalten mit den Vorläufervereinen, die zwar im Lemma erwähnt werden, aber nicht dessen eigentlicher Inhalt sind. Zudem gibt es noch nicht einmal einen eigenen alphabetisch sortierten Eintrag zum Verein, sondern die Infos verstecken sich unter dem Chemnitzer Spieler Dieter Erler. Aufgebläht wird der winzige Abriss noch durch eine Auflistung von Spielern der Meistermannschaft und einer offensichtlich irrelevanten Belanglosigkeit wie dem Tabellenplatz am 19. Spieltag der Oberligasaison 2006/2007. Es bleibt dabei, dass das keine nennenswerte Literatur zum Chemnitzer FC darstellt und eklatant den unter Wikipedia:Literatur/Auswahl/Allgemeines skizzierten Grundsätzen widerspricht. Als Literaturangabe für den Chemnitzer FC ist das deshalb inakzeptabel, alles andere wäre ein Verstoß gegen die Richtlinien. Jederzeit akzeptieren würde ich die Literaturangabe bei den in der Enzyklopädie erwähnten Spielern, um die es in dem Werk vorrangig geht.--Lguenth1 (Diskussion) 18:33, 22. Mai 2021 (CEST)

Wie oben schon angemerkt hängt das vom konkreten Fall und Kontext ab. Falss zu einem Artikelthema jede Menge gute und ausführliche Literatur existiert wird man den Zwei-Steien-Fall kaum unter Literatur aufführen. Existieren jedoch kaum Publikationen zum Thema, dann ist die Angabe des Zweit-Seiten-Falls durchaus angemessen.--Kmhkmh (Diskussion) 20:14, 22. Mai 2021 (CEST)

Kennzeichnung von Digitalisaten

Als Linktitel von Digitalisaten von Büchern und Zeitschriften/Zeitschriftenbeiträgen wird, wie ich gesehen habe, Digitalisat, digital, Online oder PDF verwendet. Besteht eine Regel, wie er zu lauten hätte? --Edi Goetschel (Diskussion) 18:16, 3. Aug. 2021 (CEST)

Das sind doch verschiedene Dinge. „PDF“ benutze ich, wenn es eine reine Online-Publikation im PDF-Format ist. „Online“ gebe ich an, wenn ein Verlag ein gedrucktes Buch parallel auch als E-Book kostenlos bereitstellt, und „Digitalisate“ sind gescannte (meist ältere) Bücher, die über einen eigenen Viewer einzusehen sind. „digital“ habe ich noch nicht verwendet. --Rodomonte (Diskussion) 19:13, 3. Aug. 2021 (CEST) P.S.: Die Übergänge sind natürlich fließend, und nicht alles davon gehört unter Literatur. --Rodomonte (Diskussion) 19:21, 3. Aug. 2021 (CEST)

Ein Beispiel für einen Artikel in einem Sammelwerk:
María José González López: Retablo Mayor de la Capilla Real de Granada. Seminario Internacional Organizado por el Getty Conservation Institute y el Instituto Andaluz del Patrimonio Histórico. In: Françoise Descamps (Hrsg.): Metodología para la conservación de retablos de madra policromada. Junta de Andalucía. Consejería de Cultura, Sevilla 2006, ISBN 84-8266-632-0, S. 136–161 (spanisch, [1] [PDF; abgerufen am 16. März 2021]). Ist das ein Digitalisat? Ist das ein pdf? --Christian Köppchen (Diskussion) 20:02, 3. Aug. 2021 (CEST)

Das ist ein PDF. Wenn man wie in dem Beispiel ein PDF direkt verlinkt, sollte man das auch immer so kennzeichnen, weil der Benutzer durch den Klick den Kontext des Browsers verlassen könnte. Ein Digitalisat ist es nicht, weil es kein Scan, d.h. eine digitalisierte Fassung eines Paperdokuments, ist. --Rodomonte (Diskussion) 20:26, 3. Aug. 2021 (CEST)
Im letzten Beispiel wurde Vorlage:Literatur verwendet; bei dieser ist |Format=PDF |KBytes= auszufüllen.
Die Beschriftung der Verlinkung erfolgt heutzutage typischerweise mit der Bezeichnung des Anbieters, weil nicht nur der Original-Verleger (vor 200 Jahen) Betreiber der Website sein muss.
  • Insbesondere Google Books sind explizit zu kennzeichnen,
    • Bei jedem Abruf über Google (books) wird das Persönlichkeitsprofil der Internetnutzer komplettiert um just diese Lektüre-Interessen, zusammen mit den über Jahre aggregierten Suchbegriffen.
    • Ich kenne Menschen, die Google-Verlinkungen nur in speziell konfiguriertem temporärem InPrivate-Modus ausführen, um eine Zusammenführung mit ihrem sonstigen Leben zu vermeiden.
  • Viele Anbieter kommen für die Bereitstellung einer digitalen Reproduktion in Frage; archive.org, JSTOR, PubMed, Bibliotheken, Google Books, Wikisource und viele mehr.
Eine Beschriftung wie „Digitalisat“ oder gar „Online“ ist eine völlig wertlose Null-Information.
  • Alle Verlinkungen sind auch „Online“, sonst wären sie es nicht.
  • Dass etwas eine digitale Reproduktion, sei es „Volltext“, „Scan“ oder was auch immer wäre, ergibt sich bereits aus dem Umstand, dass eine Verlinkung dem Druckwerk beigegeben wurde und diese nicht als „Rezension durch“ gekennzeichnet wurde. Damit ist es dort immer ein „Digitalisat“, egal wie das technisch beschaffen sein mag und wie dieser Begriff überhaupt einheitlich definiert wäre.
Im Übrigen gehört diese gesamte Erörterung nach WD:ZR und ist hier fehlplatziert, da es nur um die Formatierung der Zitation, nicht aber um inhaltliche Aspekte von Druckwerken geht.
VG --PerfektesChaos 22:30, 3. Aug. 2021 (CEST)

Zeitschriften kursiv

Wo gibt's eine Erklärung für die Regelung, dass außer dem Titel auch die Zeitschrift einer Publikation kursiv erscheinen soll?--Mehlauge (Diskussion) 20:07, 6. Aug. 2021 (CEST)

Siehe WP:Typografie #Kursiv auszeichnen. Genügt dir das als Erklärung? --BurghardRichter (Diskussion) 20:33, 6. Aug. 2021 (CEST)
Danke für die rasche Rückmeldung. Vielleicht hab ich den so wortreichen wie inhaltsarmen Text zu oberflächlich gelesen; aber eine Regelung oder eine gar eine Erklärung für die Kursivschreibung von Titel und Zeitschrift sehe ich nicht. Dass der Titel einer Publikation kursiv geschrieben werden soll, leuchtet ohne weiteres ein; aber doch nicht der Name einer Zeitschrift. Kein Verlag macht das. Ganz abgesehen davon, dass viel zu viel kursiv geschrieben wird, hat sich bei den Zeitschriftennamen nach meinem Empfinden eine sinnfreie Unsitte entwickelt, die abgestellt gehört.--Mehlauge (Diskussion) 20:58, 6. Aug. 2021 (CEST)
Wir haben, besonders im Bereich der Literaturformatierung, eine Reihe von Konventionen, die um der Einheitlichkeit willen sinnvoll sind, aber nicht unbedingt einer Begründung oder Erklärung bedürfen, warum es gerade so und nicht anders gemacht werden soll. Im Falle von Zeitschriftennamen erscheint mir der Kursivsatz aber durchaus einleuchtend: Wenn wir die Titel von Büchern und Buchreihen kursiv setzen, ist es folgerichtig, das auch bei den Namen von Zeitschriften zu machen. Es gibt schliesslich einen fliessenden Übergang von Buchreihen über Jahrbücher, regelmässig erscheinende Sammelbände mit Beiträgen mehrerer Autoren bis hin zu Zeitschriften.
Im einzelnen hängt es natürlich davon ab, ob der Name einer Zeitschrift im laufenden Text eines Artikels oder in einer Literaturangabe, wie z.B. einem Einzelnachweis, erscheint. Im laufenden Text sind manche Zeitschriftennamen, wie zum Beispiel Zeitschrift für Physikalische Chemie, unmittelbar als solche zu erkennen. Bei anderen, wie etwa Astronomy and Astrophysics, ist es ebenfalls eindeutig, wenn auch nicht ganz so unmittelbar. Dagegen ist bei einem Namen wie Der Spiegel unter Umständen nicht sofort eindeutig erkennbar, ob damit die Zeitschrift oder ein realer Spiegel gemeint ist. Da ist es für den Leser hilfreich, wenn er schon aus der Schriftart auf den ersten Blick sieht, dass es sich um die Zeitschrift handelt. Allgemein ermöglicht der Kursivsatz auch, den Eigennamen einer Zeitschrift von einer blossen Gattungsbezeichnung zu unterscheiden. Mitteilungsblatt der Industrie- und Handelskammer Stuttgart ist durch den Kursivsatz als Eigenname des Organs zu erkennen; ohne Kursivsatz wäre es die Information, dass es sich um das regelmässig erscheinende Publikationsorgan dieser Institution handelt, das aber nicht notwendigerweise auch so heissen muss. --BurghardRichter (Diskussion) 22:24, 6. Aug. 2021 (CEST)
Zur getroffenen Regelung siehe einfach WP:Zitierregeln #Beispiele und das seit mindesten zehn Jahren. Und was andere machen oder nicht machen, muss uns nicht interessieren. -- Jesi (Diskussion) (ohne (gültigen) Zeitstempel signierter Beitrag von Jesi (Diskussion | Beiträge) 12:07, 7. Aug. 2021 (CEST))
Danke für die ausführliche Antwort. Dann also kursiv.--Mehlauge (Diskussion) 13:08, 7. Aug. 2021 (CEST)
Kleine Ergänzung meinerseits, es ist auch nicht richtig, dass keine Zeitschrift Journalnamen kursiv setzt. Die Zitierregeln von Nature und co. sowie APA, Chicago, IEEE, MLA, DIN1505-02 etc. setzen den Journaltitel kursiv. Aber meist setzen sie den Artikeltitel nicht kursiv oder führen ihn nicht. Wie auch immer, es gibt kaum ein "üblich" nur viele Stile, die sich teilweise sehr unterscheiden. Die deutschsprachige Wikipedia hat ihren eigenen Stil (der allerdings auch bekannte Mängel hat, siehe WP:ZR). --Cepheiden (Diskussion) 08:56, 9. Okt. 2021 (CEST)

Nennung von Festschriften

Festschriften enthalten bekanntlich meist Aufsätze zu einem Arbeitsgebiet der gefeierten Person. Ich frage mich, ob bzw. wie Festschriften bei der gefeierten Person unter der Rubrik „Veröffentlichungen“, „Schriften“ o.ä. aufgeführt werden können, die Person ist ja schließlich nicht der Autor. Ist es sinnvoll, eine Festschrift unter einer Hauptüberschrift „Literatur“ einzuordnen? Aber auch das überzeugt nicht recht, weil die Texte nicht die Person, sondern das gemeinsame Arbeitsgebiet thematisieren. Ich komme auf die Frage durch die Arbeit am Artikel zu Franz Josef Worstbrock und bin für Anregungen dankbar. Gruß, --Psittacuso (Diskussion) 17:14, 6. Nov. 2021 (CET)

Festschriften werden im Abschnitt Literatur über die Person aufgeführt, weil sie sich, wie du schon angemerkt hast, auf den Gefeierten beziehen. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 17:34, 6. Nov. 2021 (CET)
Das sind mehrere unterschiedliche Fragen, Psittacuso.
Allgemein: Festschriften würde ich idR auch nicht unter „Veröffentlichungen“, „Schriften“ usw., sondern unter „Literatur“ einsortieren. Besser als eine pauschale Nennung wäre die Nennung eines bestimmten Aufsatzes darin, der die Vita oder die Forschungstätigkeit der Person thematisiert. Manchmal findet sich auch etwas von dem oder der Gefeierten selbst darin, bspw. der Nachdruck einer wichtigen Arbeit, die dann als „Titel. In: FS usw.“ unter den Werken einsortiert gehörte.
Zu Franz Josef Worstbrock: Dort ist die FS im EN (!) genannt, weil sie die unveröffentlichte Habilitation belegen soll, die in der FS erwähnt wird, wie hier im Snippet gut zu sehen ist. Um die Habilschrift zu belegen, genügte es jedoch, die Titelaufnahme beim WorldCat unter OCLC 635052282 zu nennen.
Gruß, --Wi-luc-ky (Diskussion) 18:01, 6. Nov. 2021 (CET)
Vielen herzlichen Dank für die konkreten Hinweise! Ich habe die Festschrift nun wie empfohlen unter „Literatur“ angegeben. Eine schnelle Suche ergab bei Reinhard Wittmann, Ferdinand Seibt, Georgi Schischkoff allerdings, dass der entsprechende Abschnitt anscheinend auch oft „Festschrift“ lautet. Das halte ich im Grunde auch für genauer, weil Literatur vermuten lässt, dass der angegebene Titel etwas über die Person enthält, was aber in aller Regel nicht der Fall ist, auch nicht in meinem eigenen Beispiel. Insofern scheinen Festschriften wirklich eine Gattung zu sein, die sich den üblichen Kategorien von Publikationen entzieht. Eine Regelung / Empfehlung zum einheitlichen Umgang mit Festschriften kann ich nicht finden. Sollte man so etwas an passender Stelle einmal ergänzen? (Danke auch für den Hinweis bzgl. der Habil.-Schr., habe ich angepasst.) --Psittacuso (Diskussion) 19:58, 6. Nov. 2021 (CET)
@Psittacuso: Es freut mich, dass wir dir weiterhelfen konnten. Damit ist dein Problem ja nun erledigt. Gleichwohl nochmal zum Ganzen: Eine Festschrift ist keine festgefügte bibliografische Formangabe. Der Inhalt variiert von Fach zu Fach: Manche sind Aufsatzsammlungen, in manchen Fächern ist das aber nicht notwendigerweise so; manche enthalten einen Lebenslauf des Gefeierten; manche eine Bibliografie all seiner Schriften, manche nur eine Auswahlbibliografie; manche beschäftigen sich mit dem Werk des Gefeierten, manche geben nur seinen Schülern die Möglichkeit, aus Anlass des runden Geburtstags ihres Lehrers etwas zu veröffentlichen, was nicht zwingend etwas mit dessen Werk zu tun haben muss usw. Insoweit ist es schon sinnvoll, sie ganz allgemein zur Literatur über den Gefeierten einzuordnen, weil dessen runder Geburtstag jedenfalls der Anlass für das Erscheinen des Titels war. Ein eigener Abschnitt Festschrift ist aber nicht allgemein üblich. Das ist schon deshalb nicht so glücklich, weil es über die meisten Personen keine weiteren Titel gibt, außer der Festschrift und den Aufsätzen zu runden Geburtstagen oder die Nachrufe. Also sammelt man das alles am besten in einem Koffer-Abschnitt. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 21:03, 6. Nov. 2021 (CET)
Vielen Dank für die weiterführenden Erläuterungen! Dass die Festschriften derartig unterschiedlich ausfallen können, war mir so noch nicht bewusst, obgleich ich mit universitärer Literatur durchaus vertraut bin. Sie aber unter „Literatur“ als „Koffer-Abschnitt“ einzuordnen, ist daher absolut verständlich. Mir bleibt aber zu fragen, ob es – gerade wegen der Vielfalt der Festschriften – nicht sinnvoll wäre, diese von euch beiden nun dargestellte Regelung unter WP:Literatur (oder an anderer geeigneter Stelle) aufzuführen, um anderen eine Orientierung zu bieten und sich einer einheitlichen Verfahrensweise im Umgang mit Festschriften aller Art anzunähern. --Psittacuso (Diskussion) 22:44, 6. Nov. 2021 (CET)
Danke für deinen Vorschlag, @Psittacuso. Leider kann ich nicht beurteilen, ob es tatsächlich notwendig wäre, so eine Regel in WP:LIT aufzunehmen, denn ich habe ganz überwiegend mit Biografien von Rechtswissenschaftlern zu tun, bei denen eigentlich durchweg so verfahren wird, wie wir es hier auch allgemein vorgeschlagen haben. Aber ich bin da leidenschaftslos. Falls es auch andere für sinnvoll hielten, können wir gerne eine Regel formulieren und ergänzen. Ansonsten läge unsere Diskussion im Archiv vor, so dass man sich darauf ja auch insoweit noch später beziehen könnte. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 23:52, 6. Nov. 2021 (CET)
Vielleicht wäre hier ein geeignetes Plätzchen dafür. Aber ich hänge auch nicht mit Leidenschaft an dieser Ergänzung. --Psittacuso (Diskussion) 13:07, 7. Nov. 2021 (CET)
Siehste. ;) Wohl eher in die Formatvorlage selbst in den Abschnitt Literatur? Das würde aber eine weitere Disk voraussetzen. Ich finde ja weiterhin, dass die Vorgabe Literatur über die Person ausreicht, das schließt Biografien, Festschriften und Bibliografien ein. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 17:37, 7. Nov. 2021 (CET)
+1. Wie schon dargelegt, können Festschriften sehr disparates Material enthalten, sodass jeweils zu schauen ist, ob überhaupt etwas und was davon sinnvoll wo platziert werden kann. Neue Regeln werden, da sie natürlich nicht alle Fälle erfassen, wieder zu neuen Unklarheiten führen Eine FS, die nur eine Sammlung von Aufsätzen ist, die außer der Widmung nicht viel mit der gefeierten Person zu tun hat, würde ich überhaupt nicht als relevant und nennenswert ansehen. WP:LIT ist leitend: „Die Werke müssen sich mit dem Thema des Lemmas selbst befassen und nicht mit verwandten, allgemeineren oder spezielleren Themen.“ Im Übrigen sind FSen meiner Erfahrung mit Biografien doch eher (wunder-)selten. Und nach vorausgesetzter Autopsie sollten wir den Benutzern dann zutrauen, ein sachgerechtes Urteil fällen zu können. Gruß, --Wi-luc-ky (Diskussion) 18:33, 7. Nov. 2021 (CET)
Vielen Dank für die raschen und sachkundigen Einordnungen! Jetzt sehe ich klarer. :) --Psittacuso (Diskussion) 19:29, 7. Nov. 2021 (CET)

Literaturliste

Ist es richtig, dass unter „Literatur“ nur solche Titel genannt werden dürfen oder sollen, die nicht auch unter Einzelnachweisen in vollem Umfang erscheinen? Mir fiel es heute zum ersten Mal auf, dass Titel mit entsprechendem Bearbeitungshinweis entfernt wurden. Wenn es tatsächlich eine Vorschrift sein sollte, bitte ich sie zu überdenken. Denn mancher Leser schaut sich vielleicht nur die Literaturliste an und nicht die weiter unten stehenden Einzelnachweise. Gruß -- Lothar Spurzem (Diskussion) 22:17, 18. Dez. 2021 (CET)

+1. Es kommt auf den Einzelfall an. Die Literaturliste soll die wesentliche Literatur über einen Gegenstand aufführen. Wichtige Werke werden oft notwendigerweise schon in den Artikel als Einzelnachweise einfließen, dann hätte ich in der Regel nichts gegen eine doppelte Nennung einzuwenden. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 22:41, 18. Dez. 2021 (CET)
Einzelnachweise und das Literaturverzeichnis dienen unterschiedlichen Zwecken. Einzelnachweise sollen die Richtigkeit von Aussagen im Artikel belegen; sie werden also normalerweise von einem Leser nicht gelesen, ausser wenn er sich speziell für die Herkunft einer bestimmten Information interessiert. Das Literaturverzeichnis ist ein integraler Bestandteil des Artikels; es soll den Lesern Hinweise auf ergänzende und weiterführende Literatur bieten. Ich sehe also keine Redundanz darin, wenn ein Buch sowohl im Literaturverzeichnis als auch in den Einzelnachweisen vorkommt. Ausserdem enthalten die Literaturangaben in Einzelnachweisen in der Regel auch die Seitenzahlen von bestimmten Textstellen, im Literaturverzeichnis dagegen nicht. --BurghardRichter (Diskussion) 00:04, 19. Dez. 2021 (CET)
Wie schon gesagt kommt es auf den Einzelfall an. Im oben verlinkten Beispiel halte ich aber die Entfernung für richtig. Die beiden Einzelnachweise sollen ja nur belegen, dass die Serie auch als 4-bändige Buchreihe und als Ausmalbuch erschienen ist. Diese beiden Bücher sind aber keine Literatur zum tatsächlichen Lemmagegenstand. -- Jesi (Diskussion) 12:01, 19. Dez. 2021 (CET)
Sehe ich auch so: Pauschales Löschen kann genauso verkehrt sein wie pauschales Auflisten. Es hängt vom Buchinhalt ab. Der Literaturabschnitt soll "weiterführende" Inhalte bieten, das kann oder kann nicht der Fall sein. Gruß -- Harro (Diskussion) 15:19, 19. Dez. 2021 (CET)
Meiner Beobachtung nach macht es jeder Autor anders. Wie man dieser erfolgreichen Kandidatur entnehmen kann, löst Benutzer:Phi es auf andere Weise als zb. ich & Benutzer: Freigut es präferieren. Gruß--Michael G. Lind (Diskussion) 01:16, 14. Feb. 2022 (CET)
Ich sehe es wie meine Vorredner. Alle wichtigeren Titel zu einem Thema gehören meines Erachtens ins Literaturkapitel – es kann den Lesenden ja ebenfalls Hinweise vermitteln wie der Text auch. In einer Fussnote wird aber vielleicht auch einmal auf etwas mehr Abgelegenes verwiesen, das dann nicht auch in der Literaturliste erscheinen muss. Und im Übrigen plädiere ich für Toleranz. :-) --Freigut (Diskussion) 09:35, 14. Feb. 2022 (CET)