Wikipedia Diskussion:Neutraler Standpunkt

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] ZU: "2.1.1 Was ist Tatsache, was ist Wertung?"

<ironie> Wenn nach der derzeitigen Fassung die Grenze zwischen Rein und Nicht-Rein bei der philosophischen Trennung zwischen Sein und Sollen liegt, dann kann ich mir ja die Mitarbeit bei Themen der wertenden Wissenschaften (Recht, Religion, aber nach Max Weber wohl auch die Sozialwissenschaft(en)) sparen oder? Denn die Werturteile, die ein Gericht und Rechtswissenschafter, aber auch der Gesetzgeber fällt, sollen ja möglichst nicht in der Wikipedia erscheinen.<ironie/>-- pistazienfresser 20:22, 8. Mai 2009 (CEST)

Wenn z.B. ein Gesetzgeber schreibt, dass innerhalb geschlossener Ortschaften ein Tempolimit einzuhalten ist, müssen darüber nicht die Werturteile von Dritten gestapelt werden. Es ist weniger relevant was darüber nachgedacht wird, sondern die Fakten die mit der Sache zu tun haben. Fundamental 23:08, 8. Mai 2009 (CEST)
Wenn der deutsche Gesetzgeber vorschreiben würde, dass in Hamburg-Altona ein Tempolimit von 20 km/h gelte, so wäre dies ein Sollenssatz (Werturteil). Dass/ob dieser Sollenssatz nicht mit höherrangigen Normen (Grundgesetz, Gewaltenteilungsprinzip, Verbot des Einzelfallgesetzes) zu vereinbaren ist, ist nachprüfbar, wenn auch nur logisch/juristisch mit Hilfe von anderen Werturteilen und nicht empirisch.-- pistazienfresser 00:25, 9. Mai 2009 (CEST)
Wenn in Hamburg-Altona ein Tempolimit von 20 km/h gelten würde, sollte es im Wikipedia-Artikel entsprechend geschrieben werden. Das wäre der Neutrale Standpunkt. Es mag den meisten wie ein Schneckentempo erscheinen, manche mögen es als angemessen auffassen und etlichen ist es immer noch zu schnell. Aber das trägt nicht zur Sache bei, dass in Hamburg-Altona ein Tempolimit von 20 km/h gilt. Wenn der Gesetzgeber das Tempolimit ändert, sollte es im Wikipedia-Artikel aktualisiert werden. Über die Meinungsverschiedenheiten und das Für und Wider muss sich der Gesetzgeber den Kopf zerbrechen, aber nicht der Wikipedia-Leser. Fundamental 18:52, 11. Mai 2009 (CEST)

IMHO beschreibt der Satz "Für ein Lexikon sind Urteile daher immer problematisch. Abhängig von der Bedeutung der urteilenden Instanz können sie aber als Information (Fakt) selbst wieder zum Artikelgegenstand werden" es schon ganz gut. Wenn der BGH uteilt, dann ist das ein (sogar ziemlich starker) Fakt. Da spielen zwar Wertungen durchaus eine Rolle ("Arme-Alte-Frau-Theorie" oder dagegen die "Schweinehundtheorie"), aber das Ergebnis ist ein Fakt und damit Sein. Sollen ist demgegenüber meine persönliche ansicht, wie es denn besser ausgeurteilt wäre. Fakt dagegen, dass Professor X daundda geschrieben hat, wie es seiner ansicht nach sein sollte.--Kriddl Disk. 21:04, 11. Mai 2009 (CEST)

Kriddl stimme ich im Ergebnis/in der Praxis (auf Artikelebene) zu. Dies hat aber nichts mit dem Unterschied zwischen Sein und Sollen bzw. zwischen Tatsachen und Wertung (im Sinne von allgemeiner Philosophie, Rechtsphilosophie oder Rechtstheorie) zu tun [höchstens ist eine Ähnlichkeit mit Tatsachen im Sinne des deutschen § 263 StGB (Betrug) zu erkennen]. Es erschöpft sich in dem Gebot zur Berufung auf anerkannte und nachvollziehbare Quellen und ggf. noch dem Gebot zur Gewichtung verschiedener Ansichten nach ihrer Bedeutung. Wenn ich privat viele (vielleicht sogar repräsentative) Messungen mache, wonach in Hamburg innerorts über 50% der Autos mehr als 50 km/h fahren, so betrifft dies zwar Tatsachen (das Sein und nicht das Sollen), aber meine Erkenntnisse gehören nicht in ein Lexikon. Der Unterschied zwischen Sein und Sollen ist bei der Definition vom "Neutraler Standpunkt" überflüssig und auch verwirrend, daher gehört er hier gestrichen.-- pistazienfresser 22:20, 19. Jun. 2009 (CEST)

Na ja, wenn das BGH urteilt, dann ist das eine Bewertung die begründet ist auf dem vorgegebenen Rechtsrahmen des GG. Aber kein objektives Urteil, spondern nur gültig im vorgegebenen Rechtsrahmen. Jede Stellungnahme ist schon ein POINT OF VIEW, denn jeder Artikelschreiber hat nunmal einen Standpunkt. Deswegen hat diese Diskussion etwas irreales. Wertungen können immer nur im Blick auf 'das erkenntisleitende Interesse' gelten. So was zum unveränderlichen Prinzip von WP zu machen ist schon stark.--Juegoe 17:45, 24. Jun. 2009 (CEST)

[Bearbeiten] Grundsätze

Das Wort „Quellenbasierung“ ist ungebräuchlich. Unter google.de wurde dieses Wort nur 166 mal gefunden. Das Wort „quellenbasiert“ wurde hingegen 2470 mal aufgeführt. Das Wort wurde von mir bereits geändert, aber dann wieder verschlimmbessert. Fundamental 21:31, 20. Mär. 2009 (CET)

Unter der Rubrik Grundsätze sollten meiner Ansicht nach die Grundsätze aufgeführt werden, die für alle Themengebiete (Geographie, Geschichte, Gesellschaft, Kunst und Kultur, Religion, Sport, Technik, Wissenschaft) zutreffen. Bei den Grundsätzen soll der Kern der Sache beschrieben werden, ohne sich in Details zu verlieren. Die ausführlicheren Beschreibungen findet man auf Seiten wie Theoriefindung oder Wikipedia:Belege. Fundamental 20:14, 21. Mär. 2009 (CET)
Im Artikel werden die Begriffe „Rezensionen“ und „Citation Indices“ genannt. Diese Fachbegriffe sind den meistern Lesern nicht geläufig, angeblich soll damit etwas Grundsätzliches objektiviert werden. Wenn ich den Verlinkungen folge, finde ich jedoch keinen praktischen Hinweis um Streitfragen zu klären. Daher könnte der gesamte Satz mit den Fachbegriffen gelöscht werden, der vermutlich nur für einige Spezialisten eine Bedeutung hat. Fundamental 21:17, 16. Apr. 2009 (CEST)
moin, es geht um die entpersonalisierung der artikelproportionen a la methode: "schau in die maßgebliche fachliteratur, siehe dazu x, y, z". der "leser" ist hier kein maßstab, weil die richtlinie, wie das wort signalisiert, für den redaktionellen teil des systems geschrieben wurde und nicht im anr steht. jeder wikipedianer sollte diese begriffe kennen, just my 2 cents --Jan eissfeldt 23:36, 30. Apr. 2009 (CEST)
@Jan eissfeldt: Wie soll ich verstehen was du meinst? Schreibe es bitte in normaler Sprache. Fundamental 19:46, 2. Mai 2009 (CEST)

Die Maßstäbe zur Auswahl einer Quelle sollten objektiv und nachvollziehbar sein. Ein etwas subjektiver Maßstab - über den viel gestritten werden kann - ist die Bedeutung (das Ansehen) einer Quelle. Es gibt Literatur, bei der die Meinungen weit auseinander gehen. Was für manche das Maß aller Dinge zu einem Thema ist, ist für andere keine ernstzunehmende Quelle. Deshalb sollten subjektive Faktoren, die zu massiven Streitigkeiten führen, möglichst ausgeklammert werden. Die allgemeinen Grundsätze sollten nicht nur für einige wenige Themen zutreffen, sondern für alle Themenbereiche. Daher mein Formulierungsvorschlag zu Punkt 1.1 Quellenbasiert: Wikipedia-Artikel sind grundsätzlich quellenbasiert. Maßgeblich für die Auswahl einer Quelle sind ihre Informationen und ihre Wichtigkeit (Relevanz) für den jeweiligen Artikel. Um zu klären ob eine Quelle Informationen zum betreffenden Artikel hat, kann sie mit anderen Quellen verglichen werden, um herauszufinden welche die effektiveren Informationen liefert. Die Wichtigkeit (Relevanz) einer Quelle lässt sich mit der Auflagenhöhe im Vergleich zu anderen Quellen belegen. Auch Buchbesprechungen oder Zitationsdatenbanken können zur Klärung beitragen. Fundamental 23:05, 16. Mai 2009 (CEST)

leider ist es nicht so einfach. Erich von Däniken erzielt auflagen, von denen wissenschaftsverlage nur träumen können. eine quelle geniest ein höheres ansehen, wenn sie von einem anerkannten wissenschaftsverlag stammt oder von angesehenen wissenschaftlern oder instititionen diskutiert wird. equa 23:22, 16. Mai 2009 (CEST)
Full ack zu Jan Eissfeldt! --GS 10:17, 19. Mai 2009 (CEST)
Das Problem ist meines Erachtens, dass es keinen objektiven Maßstab für anerkannte Quellen gibt. Es würde keinen Sinn machen, eine Liste heranzuziehen um daraus zu entnehmen, welche Quellen und Autoren ein gewisses Ansehen genießen und welche auf die "schwarze Liste" gehören. Als vor etlichen Jahrhunderten die Wissenschaftler damit übereinstimmten, dass die Erde eine Scheibe sei, war ihnen das Ansehen der meisten Institutionen sicher. Wer belegen wollte, dass die Erde eine Kugel sei, wurde als Wissenschafter nicht anerkannt und seine Bücher wurden beschlagnahmt. Ähnliche Gegensätze gibt es bei den wissenschaftlichen Diskussionen, ob sich die Erde um die Sonne dreht oder die Sonne um die Erde. Die wissenschaftlichen Diskussionen möchte ich mir hier ersparen, da die Grundsätze nicht nur für die Kategorie „Wissenschaft“ passen müssen, sondern beispielsweise auch für die Kategorien „Gesellschaft“ oder „Religion“. Da dies die deutsche Wikipedia ist, gilt das deutsche Recht. Hierzu gehört, dass Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre frei sind und eine Zensur nicht stattfindet (Artikel 5 Grundgesetz). Wenn beispielsweise zwei entgegengesetzte Lehrmeinungen auftreten, sollen beide zu ihrem Recht kommen. Fundamental 20:44, 19. Mai 2009 (CEST)
2. Formulierungsvorschlag zu 1.1 Quellenbasiert: Wikipedia-Artikel sind grundsätzlich quellenbasiert. Maßgeblich für die Auswahl von Quellen sind der Informationsgehalt und die Wichtigkeit (Relevanz) für den jeweiligen Artikel. Um zu klären ob eine Quelle bedeutende Informationen hat, kann sie mit anderen Quellen verglichen werden, um herauszufinden welche die effektiveren Informationen für den betreffenden Artikel liefert. Die Wichtigkeit (Relevanz) einer Quelle lässt sich mit der Auflagenhöhe im Vergleich zu anderen Quellen belegen. Auch Buchbesprechungen oder Zitationsdatenbanken können zur Klärung beitragen. Da dies die deutsche Wikipedia ist, gilt das deutsche Recht. Hierzu gehört, dass Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre frei sind und eine Zensur nicht stattfindet (Artikel 5 Grundgesetz). Wenn beispielsweise zwei entgegengesetzte Lehrmeinungen auftreten, sollen beide zu ihrem Recht kommen. Fundamental 21:50, 23. Mai 2009 (CEST)
Es kommt öfter vor, dass Änderungen im Artikel rückgängig gemacht werden, weil eine Kleinigkeit nicht passt. Es erscheint mir konstruktiver, die entsprechende Kleinigkeit zu verändern anstatt die ganze Arbeit rückgängig zu machen. Fundamental 18:02, 26. Mai 2009 (CEST)

Der Versuch, die Passage allgemeinverständlicher zu formulieren, mag ja im Grunde löblich sein, allerdings muss die Kernaussage dabei deutlich bleiben. Welchem Zweck zudem die Passage "Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei, eine Zensur findet nicht statt" dienen soll ist mir schleierhaft, allerdings ist anzunehmen, dass auf Basis dessen jede ausgefallene Minderheitenmeinung Anspruch auf Erwähnung in Artikeln erheben würde. Kontroverse Meinungen können gerne dargestellt werden, abseitige Meinungen sind aber in aller Regel irrelevant. -- Ukko 11:07, 28. Mai 2009 (CEST)

Der Satz "eine Zensur findet nicht statt" ist sogar grob falsch. Wikipedia ist keinesfalls ein Medium, dass den Autoren Meinungsfreiheit in ihren Texten garantiert.---<(kmk)>- 18:35, 28. Mai 2009 (CEST)
Eine konstruktive Diskussion über die Grundsätze ist mir lieber als Reverts ohne Kommentare. In der deutschsprachigen Wikipedia gibt es mehrere Länder die ganz oder teilweise Deutsch sprechen. Die Grundsätze sollten alle umfassen. Im Artikel werden die Grundsätze in 3 Teile aufgegliedert: Quellenbasiert, Ausgewogenheit der Standpunkte, Sachlichkeit der Darstellung. Daran will ich nicht rütteln, das sind die grundsätzlichen Kernaussagen, die auf alle Artikel angewendet werden können und die mir ausgewogen erscheinen. Aber im Detail gibt es meiner Meinung nach einige Unausgewogenheiten. Wahrscheinlich sind da einige Punkte einfach aus der Englischen oder einer anderen Wikipedia übernommen worden. Dort mag es seine Berechtigung haben. Im deutschsprachigen Raum ist meines Erachtens nicht ausschlaggebend, was ferne Länder oder Vatikanstadt als die richtigen Quellen ansehen, sondern der Informationsgehalt der Quelle für den Artikel. Fundamental 20:40, 28. Mai 2009 (CEST)
Dein Absatz widerspricht Wikipedia:Global. Fossa?! ± 20:42, 28. Mai 2009 (CEST)
Das soll mir recht sein. Aber immer noch ist im Artikel der betreffende Absatz zu subjektiv und unausgewogen. Fundamental 21:10, 29. Mai 2009 (CEST)

Eine kurze Anmerkung zur Änderung "belegt" vs. "quellbasiert". Die Wortschöpfung "quellbasiert[heit]" stammt von mir und auch ich fand und finde dieses Wort etwas unelegant, auch wenn -denke ich- jeder weiß, was gemeint ist. Auch wenn der Satz "Die Grundlage von Wikipedia-Artikeln besteht grundsätzlich aus entsprechender Literatur" etwas unklarer und verschwurbelt ist, seh prinzipiell nur sprachliche-gestalterische und keine inhaltlichen Unterschiede zwischen beiden Versionen. Also es sollte doch möglich sein, dass man sich auf eine Formulierung einigt, die jedermanns ästhetischem Empfinden und den Ziel der Klarheit nachkommt. ;-) Arnomane 01:57, 19. Jun. 2009 (CEST)

Wenn zwei Versionen inhaltlich ziemlich gleich sind, sollte meines Erachtens die einfachere Version verwendet werden. Es sollte mit der Einleitung übereinstimmen. Dort wird momentan "quellenbasiert" verwendet. Fundamental 20:56, 19. Jun. 2009 (CEST)
Zustimmung zum ersten Satz. Beim zweiten Teil wird jedoch umgekehrt ein Schuh draus. Die Einleitung sollte mit dem Haupttext übereinstimmen. Umgekehrt würde der Kopf mit dem Hund wackeln.---<(kmk)>- 17:57, 24. Jun. 2009 (CEST)

[Bearbeiten] Deutsche Entsprechung zu en:WP:WEIGHT?

Vielleicht bin ich gerade betriebsblind. Aber wo befindet sich die deutsche Entsprechung zur Gewichtung von einzelnen Aspekten, die in en-WP in Undue Weight zusammengefasst ist?---<(kmk)>- 15:40, 21. Mai 2009 (CEST)

In der de.wp wären das die Punkte 3-5 im Abschnitt "Ausgewogenheit der Standpunkte". Insbesondere der Punkt 5: "Durch bloße Aneinanderreihung verschiedener Meinungen dürfen gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse nicht relativiert werden. Durch eine unangemessen gewichtete Darstellung von Positionen entstünde ein verzerrtes Bild des Forschungsstands." bezieht sich darauf. Ist halt bei uns etwas etwas kondensierter formuliert (was ich ganz sympatisch finde). Wenn wir die RK's auch noch kondensieren könnten, könnte man auch dort wieder die Bäume im Wald erkennen... ;-) Arnomane 18:09, 14. Jun. 2009 (CEST)
Mir ging es weniger um die angemessene Darstellung unterschiedlicher Standpunkte als um die angemessene Darstellung unterschiedlicher Aspekte eines Lemmas. Das ist nicht ganz das Gleiche. In der englischen WP-Richtlinie findet sich dazu diese Formulierung:
  • Undue weight applies to more than just viewpoints. Just as giving undue weight to a viewpoint is not neutral, so is giving undue weight to other verifiable and sourced statements. An article should not give undue weight to any aspects of the subject, but should strive to treat each aspect with a weight appropriate to its significance to the subject. Note that undue weight can be given in several ways, including, but not limited to, depth of detail, quantity of text, prominence of placement, and juxtaposition of statements.
Zu diesem, meiner Meinung nach wichtigen, lexikalischen Grundsatz finde ich bei WP:NPOV keine Entsprechung.---<(kmk)>- 18:27, 14. Jun. 2009 (CEST)
Noch etwas tiefer die Frage "Inwieweit empfiehlt es sich, Minderheitenmeinungen zu erwähnen?" ist sogar nochmal ein Beispiel wieviel Platz man bestimmten (Experten-)Meinungen und anderen Aussagen geben sollte. Was du eher meintest betrifft sehr schnell das Thema Wikipedia:Wie schreibe ich gute Artikel. Ein Artikel, der einen Aspekt überbetont, weil er bspw. schlicht unvollständig ist oder vor Trivia absäuft und somit einen falschen Eindruck von einem Thema vermittelt muss deswegen nicht notwendigerweise nichtneutral sein, er ist halt einfach nur schlecht. So wäre bspw. ein Artikel, der sich seitenlang über die Eigenschaften von Hadronen auslässt, aber die beiden wichtigsten Hadronen Proton und Neutron nicht erwähnt, sicher neutral, aber würde ein alles andere als angemessenes Bild von Hadronen vermitteln. Arnomane 18:47, 14. Jun. 2009 (CEST)

Also ich fände ein eigenes Lemma im Sinne von WEIGHT wünschenswert. Das ist ein eigenständiger Aspekt neben NPOV und Quellenbasierung. Denn man kann auch ohne offensichtlichen Verstoß gegen diese beiden Punkte manipulieren. Dies wird durch WEIGHT ausgeschlossen. Abgedeckt ist das Thema durch unseren NPOV-Artikel aber durchaus. Gruß --GS 18:56, 14. Jun. 2009 (CEST)

Nun ich habe auch nichts dagegen, wenn man an anderer Stelle genauer auf diese Aspekte eingeht. Meine Kritik bezog sich darauf, dass man nicht jeden inhaltlichen Mangel eines Artikels zu einer Frage der Neutralität erklären sollte. Wo wir beim Thema "Gewichtung" von Themenaspekten sind kommt man auch ganz schnell zum Umfang eines Artikels an sich, was immer auf einen Zielkonflikt zwischen Ausführlichkeit und Übersichtlichkeit hinausläuft. Ich wäre sehr dafür, wenn man all diese Aspekte, die nicht strikt mit Neutralität zusammenhängen aber dennoch wichtig sind zusammen auf einer eigenen Seite abhandelt. Wikipedia:Themenbereiche wäre ein Anknüpfungspunkt, der schon teilweise auflistet was in welchem Umfang in einen Artikel unbedingt hineingehört und was nicht. Das könnte man noch pointierter und klarer formulieren (und den Artikel auf 'nen griffigeren Namen verschieben). Arnomane 19:47, 14. Jun. 2009 (CEST)
Wie wäre es mit der Überschrift "Angemessene Gewichtung"?---<(kmk)>- 21:06, 24. Jun. 2009 (CEST)
Meinst du anstelle von "Ausgewogenheit der Standpunkte" oder als eine neue Überschrift? Fundamental 22:34, 25. Jun. 2009 (CEST)
Ist vielleicht auch ein Problem der Übersetzung oder einer Bezeichnung für verschiedene Begriffe. Ich kann auch dann versuchen/anstreben (vgl. Ideal_(Philosophie)), eine neutrale oder ausgewogene Darstellung zu produzieren, wenn ich für mich selbst eine klare Ansicht (Standpunkt) habe. Dazu muss ich dann versuchen, einen fiktiven 'neutralen Blickwinkel einzunehmen und in der Darstellung die verschiedenen (vertretenen oder nur vertretbaren?) Ansichten angemessen (Maßstab der Angemessenheit?) zu gewichten.
Arnomanes Vorschlag vom eigenen Lemma würde ich zumindest insofern zustimmen, dass vermutlich ein Hinweis auf eine (angeblich?) fehlende angemessene Gewichtung das Klima einer Diskussion nicht so stark vergiften würde wie ein Hinweis auf einen fehlenden "neutralen Standpunkt". Das letztere wird wohl leichter auf den Menschen selbst bezogen statt auf den von ihm produzierten Artikel.-- pistazienfresser 23:27, 25. Jun. 2009 (CEST)

[Bearbeiten] Produktbeispiele und Hersteller

Schleichwerbung? Neutral formuliert
Artikel: Wechselobjektiv Artikel: Rasenmäher Artikel: Wechselobjektiv Artikel: Rasenmäher
Nikon 18-70-mm-Objektiv
Mähroboter von Electrolux
18-70-mm-Objektiv
Mähroboter

Gibt es eine grundsätzliche Regelung, ob und wie Produktbeispiele in allgemein-technischen Artikeln (z.B. Rasenmäher) gewünscht sind?
Ich war etwas erstaunt, dass eine neutralere Formulierung revertiert wurde (u.a. [1]), obwohl im konkreten Beispiel aus meiner Sicht keine Notwendigkeit besteht, den Hersteller oder ein käufliches Produkt überhaupt zu nennen. Ich verstehe sowas eigentlich als Schleichwerbung und Sponsoring und denke, wir sollten eher zurückhaltend sein, Hersteller konkret im Text zu nennen, wenn es nicht erforderlich ist. Meine Frage bezieht naturgemäß sich nicht nur auf Produktfotos. Meinungen? --Roland Berger 22:52, 7. Jun. 2009 (CEST)

Ja diese unterschwelligen Markenlabels in Artikeln ist ein Thema das nach meinem Empfinden noch garnicht so richtig auf unserem Radar ist und dringend mehr Beachtung bedarf. Ich kenne aus dem technischem Umfeld ein paar Beispiele, wo man mir sagte: "Hey unsere Konkurrenz hat in dem und dem Wikipediaartikel zum Thema ihr Produkt plaziert [waren nachweislich IP's der betreffenden Firma]. Warum sind wir da nicht drin?" Es ist meines Erachtens ein schwieriges Thema. Einerseits ist es legitim Hersteller und ihre Produkte exemplarisch zu erwähnen, besonders wenn es darum geht Artikel zu eher spezielle Produkten und (technischen) Themen zu legitimieren (ganz abgesehen von Firmenartikeln) und den uninformierten aber interessierten Leser dort abzuholen, wo sein Wissen aufhört (Markenname XYZ). Andererseits, wenn man sich jetzt auf exemplarische Erwähnungen nach dem Relevanzstrickmuster beschränkt kann es auch sehr schnell passieren, dass wir zu einem Who-is-Who der angesagtesten Marken werden, was auch nicht wirklich in unserem Interesse sein kann (ich finde bspw. diesen Applefetisch nervig), zumal es oft eher kleinere unbekannte Firmen sind, die neuartige und somit bei allgemein technischen Themen oft die für den Artikelgegenstand interessantesten Produkte entwickeln. Schlag doch hier mal ein paar einfache Regelungen vor, die deiner Meinung nach den neutralen Standpunkt gerecht werden (ohne, dass man jetzt Produkterwähnungen gänzlich verbannt). Arnomane 17:57, 14. Jun. 2009 (CEST)
Danke für den konstruktiven Einstieg. Ich werd mal ein paar Vorschläge machen. Wir können sie ja dann zu zweit diskutieren..... ;-) --Roland Berger 18:40, 17. Jun. 2009 (CEST)
So, das Thema ist doch recht umfangreich. Arnomane, wäre Wikipedia:Schleichwerbung (samt Diskussionsseite) ein geeigneter Clubraum? --Roland Berger 00:35, 21. Jun. 2009 (CEST)
Ich kann nur für mich sprechen, aber ich sag mal sei mutig, leg die Seite an und schreib rein was dir als Regelung vorschwebt. ;-) Ich (und sicher auch andere) werden dann schnell hinzustoßen und unseren Senf dazu beitragen. Arnomane 01:04, 21. Jun. 2009 (CEST)
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