1. FC Saarbrücken

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1. FC Saarbrücken
Bild:Fcs.jpeg
Voller Name 1. FC Saarbrücken e.V.
Gegründet 18. April 1903
Stadion Ludwigsparkstadion
Plätze 35.303
Präsident Horst Hinschberger
Trainer Dieter Ferner
Homepage www.fc-saarbruecken.de
Liga Oberliga Südwest
2007/08 5. Platz
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Heim
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Auswärts

Der 1. FC Saarbrücken ist ein deutscher Fußballverein. Seit der Saison 2007/08 spielt die Herrenmannschaft in der Oberliga Südwest. Die Frauenmannschaft spielt nach dem Abstieg 2008 in der 2. Bundesliga Süd.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] Verein

Der Verein wurde am 18. April 1903 im Saarbrücker Stadtteil Malstatt als Fußball-Abteilung des TV 1876 Malstatt gegründet. Nach Abspaltung der Fußball-Abteilung erfolgte 1907 eine Neugründung als FV Malstatt-Burbach. Am 1. April 1909 wurde der Verein in FV Saarbrücken umbenannt. Von 1943 bis 1945 bildete der Verein gemeinsam mit dem SC 07 Altenkessel die Kriegsspielgemeinschaft Saarbrücken. Nach der Auflösung im Jahre 1945 wurde der Verein am 25. November 1945 unter dem Namen 1. FC Saarbrücken neugegründet. Zwischen 1948 und 1951 war er dem Bereich des französischen Fußballverbandes (FFF) zugeordnet, spielte ein Jahr – außer Konkurrenz – in der Division 2 und wurde entsprechend als FC Sarrebruck bezeichnet.

[Bearbeiten] Sportlich

Nachdem er vor dem Dritten Reich zu den südwestdeutschen Spitzenmannschaften zählte, qualifizierte sich der FV Saarbrücken 1933 nicht für die neue Gauliga Südwest. Erst 1935 gelang dem FV Saarbrücken erstmals der Sprung in die neue Erstklassigkeit. Ab 1940 spielte der Verein in der Gauliga Südwest-Saarpfalz und konnte dort 1941 erstmals Gaumeister werden. Im Endspiel um die Südwestmeisterschaft unterlagen die Saarbrücker jedoch Kickers Offenbach (2:2 und 2:3) und waren somit nicht für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Zwei Jahre später gewann der Verein erneut die Gaumeisterschaft, dieses Mal im Gau Westmark, und nahm erstmals an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft teil. Dort besiegten die Saarländer unter anderem den VfR Mannheim und die Vienna und erreichten so das Finale in Berlin. Dort unterlagen sie jedoch gegen den Dresdner SC deutlich mit 0:3. In der folgenden Saison wurden die Saarbrücker erneut Gaumeister, scheiterten aber in der Endrunde bereits im Viertelfinale gegen den 1. FC Nürnberg.

Nach dem Krieg startete der 1. FC Saarbrücken zunächst in der Oberliga Südwest-Nord und spielte dort drei Jahre lang recht erfolgreich. 1946 gewannen die Saarländer gegen den SV Rastatt (4:4 und 5:0) zudem die Südwestmeisterschaft und damit die Französische Zonenmeisterschaft. 1948 wurde der saarländische Fußball aus dem deutschen Ligasystem herausgenommen, sodass der FCS nicht mehr in der Oberliga antreten durfte. Da der Verein sich jedoch für die Ehrenliga des Saarlandes zu stark fühlte, bewarb er sich beim französischen Fußballverband um die Teilnahme am Spielbetrieb in Frankreich. Nach zähen Verhandlungen durften die Saarbrücker schließlich in der 2. französischen Division mit Gastrecht als FC Sarrebruck antreten. Die Partien der Saarländer wurden nicht gewertet, auch in der Tabelle wurde der Verein nicht geführt. Eine inoffizielle Fassung der Tabelle, die die Saarbrücker Ergebnisse berücksichtigt, sah den FCS mit sechs, eine andere Quelle mit fünf Punkten Vorsprung auf Girondins Bordeaux als Tabellenersten. Der Aufstieg in die erste französische Liga wurde dem FCS jedoch logischerweise vom Verband verwehrt, später wurde Saarbrücken aus dem französischen Ligabetrieb ausgeschlossen und trug in den folgenden zwei Jahren nur Freundschaftsspiele aus. So gelang es dem 1. FC Saarbrücken als erste deutsche Mannschaft gegen Real Madrid zu gewinnen (4:0). 50.000 Zuschauer sahen die Begegnung in Madrid. Außerdem fand der Saarlandpokal statt, ein Wettbewerb an dem internationale Mannschaften teilnahmen und die besten später mit dem FCS den Gesamtsieger ausspielten. Jedoch gewann der 1.FC Saarbrücken selbst den Pokal und die Siegprämie von 120.000 Mark blieb in Saarbrücken.

In der Saison 1951/52 durfte der 1. FC Saarbrücken wieder in der deutschen Oberliga Südwest antreten, wo er sofort Meister wurde. In der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft erreichte der FCS mit tollem Offensivfußball das Finale, das gegen den VfB Stuttgart knapp mit 2:3 verloren ging. In den folgenden Jahren konnte der FCS nicht mehr an diesen ganz großen Erfolg anknüpfen. Zwar belegte der Verein weiterhin vordere Positionen in der Oberliga, für die Qualifikation zur Endrunde reichte es nur noch zweimal. Nach dem zweiten Platz 1957 und der Meisterschaft 1961 waren die Saarbrücker in den Endrundenspielen jedoch chancenlos. In der Saison 1955/56 nahmen die Saarbrücker als Vertreter des zu dieser Zeit eigenständigen Saarländischen Fußballverbandes am Europapokal der Landesmeister teil. Dort unterlag der FCS in der ersten Runde gegen den AC Mailand (4:3 und 1:4), nachdem das Hinspiel in Mailand gewonnen wurde.

Aufgrund der guten Platzierungen der Vorjahre war der 1. FC Saarbrücken eines der 16 Gründungsmitglieder der Bundesliga. Als Tabellenletzter stieg der FCS 1964 nach nur einem Jahr ab. In den folgenden zehn Jahren spielten die Saarländer in der Regionalliga Südwest und erreichten viermal die Aufstiegsrunde zur Bundesliga, wo sie jedoch stets scheiterten. 1974 war der FCS sportlich nicht für die neu gegründete 2. Bundesliga qualifiziert, profitierte jedoch vom Lizenzentzug für den qualifizierten SV Alsenborn. Die Umstände dieses Lizenzentzuges sind nie endgültig geklärt worden, es gab jedoch zahlreiche Vermutungen, dass Vize-Präsident Hermann Neuberger, der gleichzeitig Ehrenmitglied beim 1. FC Saarbrücken war, seine Hände im Spiel hatte.

1976 gelang die lang ersehnte Rückkehr in die Bundesliga, doch nach nur zwei Spielzeiten stieg der FCS wieder ab. Nach mehreren Jahren in der 2. Bundesliga und dem zwischenzeitlichen Abstieg in die Drittklassigkeit stieg der 1. FC Saarbrücken 1985 erneut in die Bundesliga auf und nach nur einer Saison wieder ab. Nachdem die Saarbrücker 1989 und 1990 erst in der Relegation den Aufstieg verspielten, gelang dem Verein 1992 nach der Meisterschaft in der 2. Bundesliga zum bislang letzten Mal der Aufstieg in die 1. Bundesliga. Auch im vierten Anlauf konnten sich die Saarländer nicht im Oberhaus halten und stiegen nach nur einem Jahr als Tabellenletzter wieder ab. 1995 wurde dem Verein wegen nicht erbrachter Unterlagen die Lizenz für die 2. Bundesliga verweigert, sodass der FCS in der Folgezeit fünf Jahre lang in der Regionalliga antrat. Seitdem pendelt der FC Saarbrücken zwischen Zweit- und derzeitiger Fünftklassigkeit. Zuletzt gelang 2004 der Aufstieg in die 2. Bundesliga, aus der die Mannschaft 2006 wieder abstieg. Im darauffolgenden Jahr folgte ein erneuter Abstieg. Infolge des letzten Abstiegs muss der Verein in der Spielzeit 2007/08 in der Oberliga Südwest antreten. Daraufhin erklärten Präsident Hartmut Ostermann und Vizepräsident Klaus Meiser am 3. Juni 2007 ihren sofortigen Rücktritt. Außerdem einigten sich der damalige Manager Wolfgang Loos und Trainer Didier Philippe in einem Gespräch, dass dieser den FCS ab der Saison 2007/2008 nicht mehr trainieren wird.

In der Abschlusstabelle 2007/08 erreichte der 1.FC Saarbrücken den fünften Platz, welcher aufgrund der Umstellung des Ligasystems nicht zum Klassenverbleib reichte. Trainer Alfred Kaminski trat am letzten Spieltag mit sofortiger Wirkung zurück. In der Saison 2008/09 spielt der FCS zwar weiterhin in der Oberliga Südwest, allerdings zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte durch die Umstellung nur noch fünftklassig. Am 3. Juni 2008 wurde mit Dieter Ferner der neue Trainer bekannt gegeben.

[Bearbeiten] Erfolge

  • Gaumeister Westmark: 1943, 1944
  • Oberligameister Südwest: 1946, 1952, 1961, 1983
  • Meister 2. Bundesliga Süd: 1976, 1992
  • Meister Regionalliga West/Südwest: 2000
  • Saarlandpokalsieger: 1997, 1998, 1999, 2000, 2002, 2004
  • Teilnahme Europapokal der Landesmeister (seit der Saison 1992/93: UEFA Champions League): 1955
  • Inoffizieller Meister 2. Division in Frankreich: 1948/49
  • DFB-Pokal-Halbfinale (3x): 1957, 1958, 1985
  • Deutscher Vizemeister: 1943, 1952
  • Ewige Tabelle der 2. Fußball-Bundesliga: Platz 10

[Bearbeiten] Deutsche Nationalspieler

Folgende Spieler trugen während ihrer Zeit beim 1. FC Saarbrücken das Trikot der Deutschen Fußballnationalmannschaft:

Die Zahl in Klammern gibt die Länderspiele an, die die Spieler bei anderen Vereine absolviert haben.

Außerdem spielten 20 Spieler des 1. FC Saarbrücken für die Saarländische Fußballnationalmannschaft.

[Bearbeiten] Weitere bekannte ehemalige Spieler

[Bearbeiten] Bekannte ehemalige Trainer

[Bearbeiten] Statistik

Saison Liga Platz S U N Tore Punkte Kommentar DFB-Pokal
1945/46 Oberliga Südwest-Nord 1. 15 1 2 67:16 31-5 Gewinn des Südwestfinales
1946/47 Oberliga Südwest-Nord 3. 7 2 5 30:20 16-12
1947/48 Oberliga Südwest-Nord 2. 20 3 3 73:22 43-9 Verlassen des deutschen Ligasystems
1948/49 2. französische Division (1.) außer Konkurrenz
1949/50 Internationaler Saarlandpokal Freundschaftsspiele
1950/51 Internationaler Saarlandpokal Freundschaftsspiele
1951/52 Oberliga Südwest 1. 23 4 3 80:27 50-10 Rückkehr in das deutsche Ligasystem
1952/53 Oberliga Südwest 3. 22 2 6 89:39 46-14 1. Runde
1953/54 Oberliga Südwest 5. 14 6 10 80:53 34-26 -
1954/55 Oberliga Südwest 3. 18 5 7 82:51 41-19 1. Runde
1955/56 Oberliga Südwest 3. 17 5 8 88:53 39-21 -
1956/57 Oberliga Südwest 2. 19 3 8 91:41 41-19 1. Runde
1957/58 Oberliga Südwest 8. 14 3 13 65:54 31-29 1. Runde
1958/59 Oberliga Südwest 4. 17 4 9 85:55 38-22 -
1959/60 Oberliga Südwest 3. 14 11 5 65:39 39-21 -
1960/61 Oberliga Südwest 1. 19 4 7 71:40 42-18 1. Runde
1961/62 Oberliga Südwest 3. 18 6 6 79:44 42-18 2. Runde
1962/63 Oberliga Südwest 5. 80:41 40-20 Qualifikation zur Bundesliga 2. Runde
1963/64 Bundesliga 16. 6 5 19 44:72 17-43 Abstieg 3. Runde
1964/65 Regionalliga Südwest 1. 27 4 3 92:33 58-10 -
1965/66 Regionalliga Südwest 2. 18 4 8 89:40 40-20 1. Runde
1966/67 Regionalliga Südwest 2. 21 2 7 77:31 44-16 1. Runde
1967/68 Regionalliga Südwest 5. 12 10 8 55:37 34-26 -
1968/69 Regionalliga Südwest 3. 17 7 6 71:28 41-19 -
1969/70 Regionalliga Südwest 6. 12 8 10 47:31 32-28 -
1970/71 Regionalliga Südwest 4. 16 7 7 61:39 39-21 -
1971/72 Regionalliga Südwest 12. 10 6 14 34:42 26-34 -
1972/73 Regionalliga Südwest 13. 7 10 13 37:49 24-36 -
1973/74 Regionalliga Südwest 2. 19 5 6 59:27 43-17 Qualifikation für 2. Bundesliga -
1974/75 2. Bundesliga Süd 7. 15 11 12 72:52 41-35 1. Runde
1975/76 2. Bundesliga Süd 1. 23 11 4 66:28 57-19 Aufstieg 1. Runde
1976/77 Bundesliga 14. 9 11 14 43:55 29-39 2. Runde
1977/78 Bundesliga 17. 6 10 18 39:70 22-46 Abstieg 1. Runde
1978/79 2. Bundesliga Süd 8. 15 11 12 70:58 41-35 2. Runde
1979/80 2. Bundesliga Süd 5. 21 5 14 69:56 47-33 1. Runde
1980/81 2. Bundesliga Süd 17. 10 8 20 43:61 28-48 Abstieg 2. Runde
1981/82 Amateur-Oberliga Südwest 3. 24 7 9 81:39 55:25 1. Runde
1982/83 Amateur-Oberliga Südwest 1. 31 4 3 124:30 66:10 Aufstieg (2. der Aufstiegsrunde Süd) -
1983/84 2. Bundesliga 10. 14 10 14 61:69 38-38
1984/85 2. Bundesliga 3. 21 7 10 70:41 49-27 Aufstieg nach Relegation Halbfinale
1985/86 Bundesliga 17. 6 9 19 39:68 21-47 Abstieg 2. Runde
1986/87 2. Bundesliga 15. 10 14 14 53:71 34-42 2. Runde
1987/88 2. Bundesliga 13. 12 10 16 57:67 34-42 1. Runde
1988/89 2. Bundesliga 3. 17 12 9 53:43 46-30 Relegation verloren Achtelfinale
1989/90 2. Bundesliga 3. 15 16 7 58:33 46-30 Relegation verloren 2. Runde
1990/91 2. Bundesliga 5. 15 14 9 47:30 44-32 Achtelfinale
1991/92 2. Bundesliga Süd 1. 15 12 5 52:30 42-22 Aufstieg 2. Runde
1992/93 Bundesliga 18. 5 13 16 37:71 23-45 Abstieg 2. Runde
1993/94 2. Bundesliga 14. 14 9 15 58:69 37-39 3. Runde
1994/95 2. Bundesliga 7. 11 13 10 45:43 35-33 Lizenzentzug Achtelfinale
1995/96 Regionalliga West/Südwest 7. 16 7 13 64:48 55 1. Runde
1996/97 Regionalliga West/Südwest 3. 17 10 7 64:38 61 -
1997/98 Regionalliga West/Südwest 4. 18 5 11 70:43 59 2. Runde
1998/99 Regionalliga West/Südwest 5. 15 8 9 53:38 53 1. Runde
1999/2000 Regionalliga West/Südwest 1. 23 8 5 69:22 77 Aufstieg 2. Runde
2000/01 2. Bundesliga 8. 14 8 12 48:59 50 1. Runde
2001/02 2. Bundesliga 16. 6 7 21 30:74 25 Abstieg 1. Runde
2002/03 Regionalliga Süd 6. 15 12 9 43:38 53 1. Runde
2003/04 Regionalliga Süd 3. 13 14 7 53:44 53 Aufstieg -
2004/05 2. Bundesliga 12. 11 7 16 44:50 40 1. Runde
2005/06 2. Bundesliga 16. 11 5 18 37:63 38 Abstieg 2. Runde
2006/07 Regionalliga Süd 15. 10 12 12 52:50 42 Abstieg 2. Runde
2007/08 Oberliga Südwest 5. 19 8 7 70:34 65 Abstieg nach Ligasystemumstellung -
2008/09 Oberliga Südwest -

Seit 1951 war der FCS somit

  • 17 Jahre erstklassig (1951/52-1963/64, 1976/77-1977/78, 1985/86, 1992/93),
  • 29 Jahre zweitklassig (1964/65-1975/76, 1978/79-1980/81, 1983/84-1984/85, 1986/87-1991/92, 1993/94-1994/95, 2000/01-2001/02, 2004/05-2005/06),
  • 10 Jahre drittklassig (1981/82-1982/83, 1995/96-1999/00, 2002/03-2003/04, 2006/07),
  • 1 Jahr viertklassig (2007/08) und
  • 1 Jahr fünftklassig (2008/09)

[Bearbeiten] Kader der Oberliga-Mannschaft 2008/09

Tor
  • Albanier Enver Marina
  • Deutscher Fabian Seel
  • Franzose Italiener Philippe Stelletta
Abwehr Mittelfeld


Angriff
  • Bosnier Nazif Hajdarovic
  • Deutscher Marcel Schug
  • Türke Gökhan Impis
  • Deutscher Lukas Kohler
  • Deutscher Gregory Strohmann
  • Kameruner Pierre Hallé
  • Deutscher Sammer Mozain

[Bearbeiten] Frauenfußball

Frauenfußball
Stadion Stadion Kieselhumes
Plätze 12.000
Trainer Winfried Klein
Liga 2. Bundesliga Süd
2007/08 11. Platz (Bundesliga)
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Heim
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Auswärts

1997 trat die Frauenfußballabteilung des VfR 09 Saarbrücken geschlossen zum 1. FC Saarbrücken über. Nach mehreren Jahren im Mittelfeld der Tabelle hätte die Mannschaft 2001 als Tabellenletzter eigentlich absteigen müssen. Da den Sportfreunden Siegen die Lizenz entzogen wurde und der FFC Flaesheim-Hillen seine Mannschaft zurückzog, konnten die Saarbrückerinnen in der Bundesliga verbleiben. Ein Jahr später wurde die Mannschaft wieder Letzter und musste in die Regionalliga zurück. In den folgenden Jahren wurde das Team zu einer Fahrstuhlmannschaft. Nach dem direkten Wiederaufstieg holte die Mannschaft in der folgenden Saison lediglich einen Punkt und stieg in die neue 2. Bundesliga ab. 2006 verspielte die Mannschaft am letzten Spieltag durch eine 2:0-Niederlage beim TSV Crailsheim die ersehnte Rückkehr ins Oberhaus. Diese gelang dann allerdings ein Jahr später bereits am vorletzten Spieltag. Im Pokal erreichte die Mannschaft zum zweiten Mal nach 2000 das Halbfinale. Hier war gegen den 1. FFC Frankfurt Endstation. Am 19. April 2008 stand der 1. FC Saarbrücken in Berlin gegen den 1. FFC Frankfurt im Endspiel um den DFB-Pokal und unterlag den Frankfurtern mit 1:5. Im letzten Spiel der Saison 2007/2008 kam die Mannschaft gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf Hamburger SV nicht über ein 1:1 hinaus und stieg somit auf Grund des schlechteren Torverhältnisses wieder in die 2.Bundesliga ab.

Spielort ist das Stadion Kieselhumes. Trainiert wird die Mannschaft von Winfried Klein.

[Bearbeiten] Erfolge

[Bearbeiten] Kader Saison 2007/08

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
01 Romina Holz
16 Verena Wonn
69 Christina Ehl
03 Stephanie Kaiser
04 Ann-Katrin Schinkel
07 Vicky Hinsberger
14 Kelly Conkrite
18 Michaela Collisi
20 Josephine Henning
21 Laura Vetterlein
23 Sabine Blank
02 Janina Claß
08 Sarah Karnbach
10 Nadine Keßler Kapitän der Mannschaft
15 Barbara Bucher
17 Caroline Salm
22 Selina Wagner
25 Chioma Igwe
26 Nadine Kraus
06 Christina Arend
09 Sophie Quatrana
11 Dani Marie Bridges
12 Dzsenifer Marozsán
13 Julia Leykauf
19 Lisa Schwab
24 Anne Reidenbach

[Bearbeiten] Statistik

Saison Liga Platz S U N Tore Punkte DFB-Pokal
1997/98 Bundesliga 8. 9 2 11 32:41 29 Viertelfinale
1998/99 Bundesliga 7. 6 6 10 21:31 24 Viertelfinale
1999/00 Bundesliga 10. 5 3 14 25:40 18 Halbfinale
2000/01 Bundesliga 12. 2 3 17 18:66 9 Achtelfinale
2001/02 Bundesliga 12. 2 2 18 16:71 8 1. Runde
2002/03 Regionalliga Südwest 1. 19 1 0 78:6 58 1. Runde
2003/04 Bundesliga 12. 0 1 21 7:115 1 Achtelfinale
2004/05 2. Bundesliga Süd 2. 12 3 5 52:22 39 Achtelfinale
2005/06 2. Bundesliga Süd 2. 18 2 2 78:15 56 Viertelfinale
2006/07 2. Bundesliga Süd 1. 17 4 1 79:19 55 Halbfinale
2007/08 Bundesliga 11. 4 6 12 26:51 18 Finale
Anmerkung: Grün unterlegte Spielzeiten kennzeichnen einen Aufstieg, rot unterlegte Spielzeiten einen Abstieg.

[Bearbeiten] Weitere Abteilungen

[Bearbeiten] Hallenhandball

Derzeit haben die Herren eine Spielgemeinschaft mit den Handballer des TV-Malstatt. So schließt sich der Kreis zur Gründung.

[Bearbeiten] Tischtennis

Auch im Tischtennis spielte der 1. FC Saarbrücken mehrere Jahre in der Herren-Bundesliga. Als Meister der Oberliga Südwest qualifizierten sich die Saarländer 1966 direkt für die neu gegründete Tischtennis-Bundesliga. Im Debütjahr reichte es für Platz sechs und damit den Klassenerhalt. Aber bereits 1968 stieg der FCS mit nur einem Punkt aus 18 Spielen als Tabellenletzter ab. 1973 gelang der Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga, wo sich der Verein über 4 Spielzeiten halten konnte, ehe man am Ende der Saison 1976/77 erneut abstieg. In der Folge war der Lokalrivale ATSV Saarbrücken der führende Saarbrücker Tischtennisverein.

In den 1980er Jahren dominierte der ATSV Saarbrücken nicht nur regional und national, sondern auch international. Später führten finanzielle Probleme zu einem Abstieg. In den 1990er Jahren konnte sich die Tischtennisabteilung des 1. FC Saarbrücken wieder stabilisieren und wurde wieder die Nummer Eins im Saarland. Seit der Saison 2006/2007 spielt die 1. Mannschaft wieder in der 2. Bundesliga Süd.

2006/2007 wurde auf Anhieb der 3. Platz in der 2. Bundesliga Süd erreicht, 2007/2008 gelang gar die Vize-Meisterschaft hinter dem FC Tegernheim. Für die Saison 2008/2009 wurden die Ziele hochgesteckt, die Meisterschaft und der Aufstieg in die 1.Bundesliga (DTTL) wurde geplant. Zur Umsetzung dieser Zielsetzung wurde der Kader gezielt verstärkt. Außer der Verpflichtung von Jiri Vrablik vom Zweitligameister FC Tegernheim und den beiden jungen deutschen Ranglistenspielern Alexander Flemming und Dennis Dickhardt vom Ligakonkurrenten Döbeln, sorgte der 1.FC Saarbrücken vor allem durch zwei andere Verpflichtungen für Aufsehen: Als Spitzenspieler konnte der erfahrene Erstligaspieler Jörg Schlichter vom DTTL-Club Fulda gewonnen werden und als Cheftrainer wurde der langjährige Bundesligatrainer von Müller Würzburg Hofbräu, Matthias Landfried, verpflichtet.

[Bearbeiten] Einzelnachweise


[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge