Beutekunst (Zweiter Weltkrieg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Dieser Artikel befasst sich mit der Beutekunst im Zweiten Weltkrieg. Im Verlauf des Krieges gingen zahlreiche Kunstwerke durch Raub und Enteignung zuerst in Besitz der Nationalsozialisten über. Nach Kriegsende wiederum wurden viele Kunstwerke von den Alliierten Besatzungsmächten beschlagnahmt. Die organisierte Rückführung oder Restitution von Kunstwerken an ihre rechtmäßigen Besitzer oder deren Erben begann je nach Land zu unterschiedlichen Zeitpunkten.

Von 1945 bis 55 in Moskau: Raffaels Sixtinische Madonna aus der Dresdner Galerie der Alten Meister

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Beutekunst des Deutschen Reiches

Von 1940 bis 1944 plünderten nationalsozialistische Organisationen Schlösser, Bibliotheken, Museen und Privatsammlungen in den von der deutschen Wehrmacht besetzten Gebieten. Insbesondere der Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg, unter Alfred Rosenberg, das Sonderkommando Künsberg und die Forschungs- und Lehrgemeinschaft Ahnenerbe, die Heinrich Himmler unterstand, konkurrierten beim Aufspüren und Abtransport von Kunstwerken und Archiven.

Die erbeuteten Kunstgegenstände sollten zum Teil in einem zu gründenden „Führermuseum“ in Linz ausgestellt, die geraubten Bibliotheken der weltanschaulichen Forschung und Lehre zugeführt werden. Zur Devisenbeschaffung wurden Teile der Beutekunst auf dem internationalen Kunstmarkt, insbesondere über die Schweiz, angeboten. Ein nicht unbeträchtlicher Teil wertvoller Kunstwerke fand den Weg in die Privatsammlung von Hermann Göring.

In den Jahren 1943 bis 1948 befanden sich wesentliche Teile der von nationalsozialistischen Organisationen geraubten Beutekunst aus ganz Europa in dem Bergungsort Salzbergwerk Altaussee bei Altaussee im Bezirk Liezen in der Steiermark. Sie wurden ab 1945 von den Alliierten in Lastwagen zu der zentralen Sammelstelle (Central Collecting Point) in München gebracht, die sich im Führerbau und im Verwaltungsbau der NSDAP befand.

Große Teile der Privatsammlung von Hermann Göring blieben bis kurz vor Kriegsende in den Repräsentationsräumen seiner Residenz Carinhall im Norden der Ortschaft Groß Schönebeck am westlichen Rand der Schorfheide ca. 65 Kilometer nördlich von Berlin. Im Januar 1945 ließ Göring die Kunstsammlung in Sonderzügen nach Berchtesgaden bringen und dort in Stollen unterstellen. Die Kunstschätze wurden danach ausgeladen und in Luftschutzbunker gebracht; ein Teil der Gemälde und Tapisserien wurde in den letzten Kriegstagen aus den Zügen von Plünderern gestohlen.

[Bearbeiten] Kunstraubzug durch Frankreich

Nach der Kapitulation Frankreichs gab Hitler am 30. Juni 1940 den Befehl, Kunstwerke des französischen Staates und von Privatpersonen, insbesondere von Juden, sicherzustellen. Drei Institutionen wurden diesbezüglich aktiv: die „Kunstschutz-Truppe“ der Wehrmacht, vom Kunsthistoriker Graf Franz-Wolff Metternich geleitet, die deutsche Botschaft in Paris, namentlich der Botschafter Otto Abetz, der durch Außenminister Joachim von Ribbentrop beauftragt war, und der Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg (ERR). So kam es bei den weitreichenden und umfangreichen Beschlagnahmen in Frankreich zu Konkurrenzen zwischen den verschiedenen Verantwortlichen. Metternich, der seine Aufgabe des Kunstschutzes ernst nahm, wies mehrfach darauf hin, dass die Konfiskation gegen die Haager Konvention verstoße. Er wurde 1942 von Hitler beurlaubt und im Oktober 1943 entlassen. Der Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg wies die Gültigkeit der Haager Landkriegsordnung von 1907, nach der das Privateigentum geschützt ist, mit der Begründung zurück, dass dies nicht für Juden und ihre Güter gelte.

Vor dem Krieg befand sich ein großer Teil des französischen Kunstbesitzes in Sammlungen und Kunsthandlungen jüdischer Familien, wie der Rothschilds und Bernheim-Jeune, Levy de Benzion, Alphonse Kann, David Weill, Adolphe Schloss, Georges Wildenstein und Paul Rosenberg . Viele von ihnen waren vor dem Einmarsch der Deutschen geflohen, mussten aber ihre Sammlungen zurücklassen. Von Juli bis September 1940 konfiszierte der Botschafter Abetz vor allem die Kunstschätze des französischen Staates und der Museen, aber auch von jüdischen Bürgern. Ab November 1940 wurden die Galerien, Wohnungen, Lagerhäuser und Kunstdepots „begüterter französischer Juden“ vom Einsatzstab Rosenberg systematisch durchsucht. [1]

Inventarisiert und darum im Nachhinein noch feststellbar und erforschbar ist die Beschlagnahme von 21.902 Kunstobjekten aus 203 Kunstsammlungen. Der Wert der bis zum März 1941 zusammengetragenen Kunstwerke wurde von der Berliner Leitung des Einsatzstabes Reichsleiter Rosenberg auf mehr als eine Milliarde Reichsmark geschätzt. Zwischen April 1941 und Juli 1944 wurden durch den Einsatzstab Rosenberg 4.174 Kisten Kulturgüter in 29 Sendungen nach Deutschland geschickt. (Darüber hinaus wurden in einer „Aktion M“ aus vormals jüdischem Besitz Möbel und Hausrat geplündert: so wurden aus 71.619 Wohnungen mehr als eine Million Kubikmeter Güter in 29.436 Eisenbahnwagen von Frankreich nach Deutschland geschafft.)[2]

Nach einem Führerbefehl vom 18. November 1940 hätten die konfiszierten Kunstwerke zunächst Hitler zur Verfügung und Auswahl stehen müssen, es ist aber davon auszugehen, dass Reichsmarschall Göring diesen Befehl missachtete und versuchte die besten Stücke für seine Kunstsammlung in Carinhall zu sichern. Ansonsten wurden die Sendungen auf die Schlösser Neuschwanstein, Chiemsee, Buxheim (Bayern), Kogl und Seissenegg (Österreich) und Nikolsburg (Tschechoslowakei) verteilt.

[Bearbeiten] Kunstraub in Osteuropa

Während die Nationalsozialisten in Westeuropa grundsätzlich noch zwischen „brauchbarer“ und „entarteter“ (also moderner Kunst) unterschieden und den Eindruck zu vermitteln suchten, die konfiszierten Kunstwerke würden gekauft, ließen sie in den besetzten Ostgebieten alle Hemmungen fallen und betrieben eine systematische Plünderung.

Kunstwerke, die von Deutschen geschaffen worden waren oder die irgendwie verkaufbar erschienen, wurden verschont. Die Kunstwerke russischer oder polnischer Künstler dagegen wurden systematisch vernichtet, weil sie den Nationalsozialisten als „wertlos“ galten, stammten sie der nationalsozialistischen Ideologie zufolge doch von „Untermenschen“.

So wurden in den besetzten Teilen der Sowjetunion systematisch Museen und Galerien geplündert, Privathäuser ausgeraubt, orthodoxe Kirchen, Synagogen und in Südrussland Moscheen zerstört.

Der bekannteste Fall des nationalsozialistischen Kunstraubes ist wohl das Bernsteinzimmer, das im Oktober 1941 aus dem Katharinenpalast von Zarskoje Selo (Puschkin) bei Sankt Petersburg abtransportiert wurde. Wenige Monate später wurde der Neptunbrunnen aus dem Park der Zarenresidenz nach Nürnberg verbracht.

[Bearbeiten] Rückführungen nach Kriegsende (Deutschland)

zur Erfassung und Rückführung der Werke aus Frankreich siehe Artikel: Rose Valland

Von 1945 an wurde die Beutekunst von den Alliierten aus den Bergungsorten zu verschiedenen zentralen Sammelstellen (Central Collecting Point) in München, Wiesbaden und Marburg gebracht, fotografiert, katalogisiert, auf ihre Herkunft überprüft und an die rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben. 1949 stellte der Collecting Point seine Tätigkeit ein und übertrug seine Aufgaben dem Deutschen Restitutionsausschuss. 1952 wurde dieser von der Deutschen Treuhandverwaltung für Kulturgut, die dem Auswärtigen Amt angegliedert war, abgelöst.

Am 1. Januar 1963 übernahm die Oberfinanzdirektion München sämtliche Unterlagen und die noch vorhandenen Kunstgegenstände. Nach Art. 134 (1) GG wird die Bundesrepublik Eigentümerin der restlichen 3.500 Inventarnummern, die aber eine weitaus größere Zahl von Objekten erfassen. Unterlagen und Akten, die über die Herkunft der Kunstwerke Auskunft geben können, befinden sich im Bundesarchiv in Koblenz.

In deutschen Archiven, Kultureinrichtungen und Museen befinden sich noch immer unrechtmäßig während der NS-Zeit angeeignete Kulturgüter, vor allem aus vormals jüdischem Besitz. Nach Schätzung des Beutekunst-Forschers Günter Wermusch wurden von den Nationalsozialisten drei bis fünf Millionen Kunstgegenstände in den eroberten Gebieten entwendet. Bis Mitte der 1960er Jahre wurden etwa 80 Prozent der Kunstwerke zurückgegeben. Danach kam es nur noch zu vereinzelten Rückgaben. Wenn man von den unteren Zahlen ausgeht, bedeutet dies, dass 500.000 Kunstwerke (noch) nicht an die Eigentümer bzw. deren Erben zurückgegeben worden sind.[3] Diese Zahlen betreffen die Konfiszierungen aus den besetzten Gebieten. Hinzu kommt die Zahl der nunmehr unter Raubkunst subsumierten innerdeutschen „Arisierung“ jüdischen Besitzes sowie die Beschlagnahme aus Öffentlichen Sammlungen im Verlauf der Aktion „Entartete Kunst“.

Die Bundesrepublik Deutschland hat sich 1998 in der Washingtoner Erklärung (s. u.) zur Rückerstattung von Kunstwerken bereit erklärt, auch wenn keine internationale oder zivilrechtliche Verpflichtung dazu besteht. Die praktische Umsetzung dieser Selbstverpflichtung wird in der veröffentlichten Meinung teils heftig kritisiert. Auch das Verhältnis zwischen dem Nachkommen ausländischer Forderungen und dem Erheben deutscher Forderungen durch die Bundesregierung ist als unverhältnismäßig in die Kritik geraten.[4]

[Bearbeiten] Restitution durch Österreich

Hauptartikel: Restitution (Österreich)

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs befanden sich zahlreiche Kunstwerke in Besitz von österreichischen Sammlungen und Museen. Rückforderungen von Opfern oder deren Erben und Rechtsnachfolgern wurden von den Kunstinhabern, zumeist staatliche Museen oder Sammlungen, jahrzehntelang abgewiesen oder ignoriert, Klagen wurden von der Verteidigung, der Republik Österreich in die Länge gezogen und zumeist ergebnislos abgebrochen oder abgewiesen. Erst 1998 wurde ein eigenes Gesetz, das die Rückgabe von enteigneter Kunst an ihre rechtmäßigen Besitzer oder Erben ermöglichen soll, geschaffen: Das Restitutionsgesetz.

Doch auch seither läuft die Rückgabe zumeist nicht reibungslos ab. Ein besonders hartnäckiger Fall ist beispielsweise jener von Egon Schieles Bildnis Wally. Das in Besitz des österreichischen Kunstsammlers Rudolf Leopold befindliche Gemälde wurde 1998 an einer Ausstellung in New York beschlagnahmt, der Prozess dauerte auch im März 2008 noch an und kostete bislang 2,9 Millionen Euro.[5] 2008 zeigten sich bei einer Ausstellung von Bildern Albin Egger-Lienz’ im Wiener Leopold Museum erneut Schwachstellen im Restitutionsgesetz. 14 Gemälde stehen hierbei in Verdacht, NS-Raubkunst zu sein. Bei einigen ist die Herkunft durch NS-Enteignung aus jüdischem Besitz nachgewiesen (etwa „Waldinneres“, 1939 dem Ehepaar Georg und Erna Duschinsky von der Gestapo abgenommen), doch da sich die Gemälde mittlerweile im Besitz einer privaten Stiftung befinden greift das Gesetz nicht. Der Fall führte zu großem medialen Echo nachdem der Sammler Rudolf Leopold jegliche Schuld von sich wies und die Israelitische Kultusgemeinde von einer Verhöhnung der NS-Opfer sprach und die Schließung des Leopold-Museums forderte.[5]

[Bearbeiten] Beutekunst der Alliierten

Johannisfriedhof in Nürnberg, Aquarell von Albrecht Dürer, Kunsthalle Bremen, als Beispiel für Beutekunst der Alliierten

[Bearbeiten] Beutekunst in den USA

Sol Chaneles, ein 1990 verstorbener Kunstraubforscher und Professor für Kriminalrecht der Rutgers University, New Jersey, berichtete über ein großes mit deutschem Kulturgut vollgestopftes Transportflugzeug, das im Sommer 1945 von München in die USA geflogen sei – was daraus geworden ist, ist bis heute ungeklärt. Chaneles berichtete ebenfalls von dem Verschwinden der Sammlung Schloss,[6] einer Sammlung niederländischer Meister des 17. Jahrhunderts, deren Bestände angeblich nun nach einem wahren Irrweg zwischen Vichy-Frankreich und den Nationalsozialisten[7] im Depot der National Gallery in Washington liegen sollen .[8] In anderen Punkten gilt Chaneles Urteil über den Misserfolg der US-amerikanischen Bemühungen[9] so genannte Nazibeutekunst ihren rechtmäßigen Eigentümern zurückzugeben als überzogen.[10] In weiteren Fällen war gerade er es, der die Begleitumstände um den Erwerb von Kunstwerken aus ehemaligem jüdischen Besitz in amerikanischen Sammlungen aufdeckte.[11]


[Bearbeiten] Beutekunst in Russland

Von 1945 bis 1947 wurden in der sowjetisch besetzten Zone Deutschlands durch sowjetische „Trophäenkommissionen“ zahlreiche deutsche Kulturgüter beschlagnahmt und in die Sowjetunion verbracht. Zwar wurden 1955 die in der Sowjetunion gelagerten Bilder der Dresdener Gemäldegalerie zurückgegeben, doch erst 1992 hob die russische Regierung die jahrzehntelange strenge Geheimhaltung der in geheimen Magazinen versteckten Beutekunst-Bestände auf. In einem deutsch-russischen Vertrag wurde vereinbart, „unrechtmäßig verbrachte Kulturgüter an den Eigentümer“ zurückzugeben. In der Folgezeit führte in Russland die Behandlung des Beutekunst-Problems zu massiven innenpolitischen Auseinandersetzungen. Mehrfach erklärte die Duma gegen den Widerstand von Präsident Boris Jelzin die Beutekunst zum ständigen Eigentum Russlands. Die Beutekunstfrage gilt als ein wesentliches, derzeit noch immer ungelöstes Problem in den deutsch-russischen Beziehungen.

In den 1990er Jahren gingen das Puschkin-Museum und das Historische Museum in Moskau sowie die Eremitage in Sankt Petersburg dazu über, Beutekunst-Bestände aus den Geheimlagern herauszuholen und in Ausstellungen öffentlich zu zeigen. So zeigte 1995 die Eremitage französische Gemälde des 19. Jahrhunderts aus den Sammlungen Friedrich Carl Siemens, Eduard von der Heydt, Alice Meyer, Otto Gerstenberg, Otto Krebs, Bernhard Koehler und Monica Sachse. Ein Jahr später folgte dort die Ausstellung mit Meisterzeichnungen aus deutschen Privatsammlungen. 1996 zeigte das Puschkin-Museum den so genannten Schatz des Priamos und 2007 die merowingerzeitlichen-Funde aus dem Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte, darunter die Schwertscheide von Gutenstein. Auch der bronzezeitliche Goldschatz von Eberswalde wird noch in Geheimlagern russischer Museen vermutet.[12] Weitere bedeutende Objekte der Beutekunst in Russland sind umfangreiche Bestände der Kunsthalle Bremen (u.a. die so genannte Baldin-Sammlung), die Nachlässe von Ferdinand Lassalle und Walther Rathenau, Bestände der Gothaer Bibliothek und der fürstlichen Bibliothek in Wernigerode sowie die Rüstkammer der Wartburg.

Seit Jahren wird vergeblich über die Rückgabe der Baldin-Sammlung an die Kunsthalle Bremen verhandelt.[13]

[Bearbeiten] Beutekunst in Polen

Als Berlinka (Sammlung) (polnisch für "aus Berlin stammend") wird die umfangreichste Sammlung deutscher Originalhandschriften bezeichnet welche sich heute in polnischem Besitz befindet. Nachdem diese am Ende des Zweiten Weltkrieges aus der Preußischen Staatsbibliothek zu Berlin in ein schlesisches Kloster ausgelagert worden waren. Spezialisten bewahrten die Bestände vor einem möglichen Verfall, heute werden sie in der Jagiellonenbibliothek in Krakau verwahrt.

[Bearbeiten] Provenienzforschung

Die so genannte Washingtoner Erklärung (Washington Principles) vom 3. Dezember 1998 – eigentlich „Grundsätze der Washingtoner Konferenz in Bezug auf Kunstwerke, die von den Nationalsozialisten beschlagnahmt wurden“ – ist eine die Unterzeichnerstaaten rechtlich nicht bindende Übereinkunft, um die während der Zeit des Nationalsozialismus beschlagnahmten Kunstwerke zu identifizieren, deren Vorkriegseigentümer oder Erben ausfindig zu machen und eine „gerechte und faire Lösung“ zu finden – Provenienzforschung. Der Auftrag der Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste wurde entsprechend erweitert und von ihr dazu eine Internet-Webseite „LostArt.de“ betrieben.

[Bearbeiten] Literatur

  • Thomas Buomberger: Raubkunst-Kunstraub. Die Schweiz und der Handel mit gestohlenen Kulturgütern zur Zeit des Zweiten Weltkriegs, Zürich 1998, ISBN 3-280-02807-8
  • Peter Bruhn: Beutekunst – Bibliographie des internationalen Schrifttums über das Schicksal des im Zweiten Weltkrieg von der Roten Armee in Deutschland erbeuteten Kulturgutes (Museums-, Archiv- und Bibliotheksbestände) Bd. 1-2. 1990–2002. München 2003, ISBN 3-87690-835-3
  • Wilfried Fiedler: Die Verhandlungen zwischen Deutschland und Rußland über die Rückführung der während und nach dem 2. Weltkrieg verlagerten Kulturgüter. In: Jahrbuch des Öffentlichen Rechts der Gegenwart, Neue Folge / Bd. 56 (2008), S. 217-227.
  • Cay Friemuth: Die geraubte Kunst. Der dramatische Wettlauf um die Rettung der Kulturschätze nach dem Zweiten Weltkrieg, Braunschweig 1989
  • Tatjana Ilatowskaja: Meisterzeichnungen in der Eremitage, München 1996 ISBN 3-463-40300-5
  • Albert Kostenewitsch: Aus der Eremitage; Verschollene Meisterwerke deutscher Privatsammlungen. München 1995 ISBN 3-463-40278-5
  • Michael J. Kurtz, America and the Return of Nazi Contraband: The Recovery of Europe´s Cultural Treasures, New York 2006
  • Museen im Zwielicht – Ankaufspolitik 1933–1945, Kolloquium vom 11. und 12. Dezember 2001 in Köln. die eigene GESCHICHTE* . Provenienzforschung an deutschen Kunstmuseen im internationalen Vergleich. Tagung vom 20. bis 22. Februar 2002 in Hamburg, hrsg. von der Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste Magdeburg (Veröffentlichungen der Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste Band 2), bearbeitet von Ulf Häder unter Mitwirkungon Katja Terlau und Ute Haug, Magdeburg 2002, 504 S., ISBN 3-00-010235-3
  • Koordinierungsstelle für Kulturgüterverluste Magdeburg und Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien (Herausgeber): Im Labyrinth des Rechts? Wege zum Kulturgüterschutz. Bearbeitet von Susanne Schoen und Andrea Baresel-Brand. Magdeburg 2007. 402 S.
  • Heuss, Anja: Kunst- und Kulturgutraub. Eine vergleichende Studie zur Besatzungspolitik der Nationalsozialisten in Frankreich und der Sowjetunion, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2000, ISBN 3-8253-0994-0 (Dissertation)
  • Nicholas, Lynn: Der Raub der Europa: das Schicksal europäischer Kunstwerke im Dritten Reich. München 1995
  • "The Spoils of War - World War II and Its Aftermath: The Loss, Reappearance, and Recovery of Cultural Property", ed. Elizabeth Simpson. New York 1997

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Art-Magazin:Hitlers geraubte Meisterwerke
  2. Thomas Buomberger: Raubkunst-Kunstraub. Zürich 1998, S. 27 ff.
  3. Günter Wermusch: Tatumstände (un)bekannt. Kunstraub unter den Augen der Alliierten, Braunschweig 1991
  4. http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/56970?PHPSESSID=itcbdb7mqcrqtisbrukvr29h75 Kulturnation
  5. a b Paul Jandl: Im guten Glauben – NS-Raubkunst im Wiener Leopold-Museum? Neue Zürcher Zeitung, 6. März 2008, S. 45
  6. http://residence.aec.at/rax/KUN_POL/UND/DOCU/schloss.html
  7. http://residence.aec.at/rax/KUN_POL/UND/DOCU/schlosstgrm.html
  8. Hannes Hartung: Kunstraub in Krieg und Verfolgung: Die Restitution der Beute- und Raubkunst im Kollisions- und Völkerrecht, Walter de Gruyter : Berlin 2005, S. 43, ISBN 978-3899492101
  9. Sol Chaneles: The Great Betrayal; in: Art and Antiques, Dezember 1987, S. 93
  10. Walter I. Farmer/Klaus Goldmann: Die Bewahrer des Erbes : das Schicksal deutscher Kulturgüter am Ende des Zweiten Weltkrieges, Walter de Gruyter : Berlin 2002, S. 119f., ISBN 978-3899490107
  11. New York Times, 24. November 1987: Met Painting Traced to Nazis
  12. n-tv: Merowinger-Schau: Beutekunst in Moskau
  13. Russland knüpft Bedingungen an Rückgabe der Baldin-Kunstsammlung


[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge