Bonese

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In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Geschichte, Kultur, Wirtschaft --Tessler 12:21, 1. Aug. 2007 (CEST)

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Bonese
Gemeinde Dähre
Koordinaten: 52° 49′ N, 10° 51′ O52.816710.843353Koordinaten: 52° 49′ 0″ N, 10° 50′ 36″ O
Höhe: 53 m
Fläche: 10,5 km²
Einwohner: 275 (31. Dez. 2007)
Eingemeindung: 1. Jan. 2009
Postleitzahl: 29413
Vorwahl: 039039

Bonese ist seit dem 1. Januar 2009 ein Ortsteil der Gemeinde Dähre im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Der Ort liegt im nördlichen Teil der Altmark rund 13 Kilometer nordöstlich der niedersächsischen Stadt Wittingen, rund fünf Kilometer entfernt von der Landesgrenze zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen.

Die frühere Gemeinde Bonese bestand aus den drei Ortsteilen Bonese, Rustenbeck und Winkelstedt.

[Bearbeiten] Geschichte

Bonese wurde 1379 erstmals als bunatze erwähnt und war vermutlich zu diesem Zeitpunkt wendisch besiedelt. Der Ort brannte 1642 im Zuge des Dreißigjährigen Krieges fast komplett nieder.

1928 wurde Bonese an die Eisenbahnstrecke Salzwedel - Diesdorf der Salzwedeler Kleinbahnen GmbH angebunden. Eine bereits vorhandene Strecke wurde zu diesem Zweck um etwa 5 Kilometer verlängert. Der Grund dürften der Transportbedarf einer Ziegelei im Boneser Lerchengrund gewesen sein. Die Deutsche Reichsbahn stellte den Betrieb 1993 ein. Das Bahnhofsgebäude ist noch vorhanden.

1950 wurden Rustenbeck und Winkelstedt eingemeindet.

In der DDR war Bonese der Sitz eines Bataillonsstabes der Grenztruppen. Auf dem 103 Meter hohen Falschheitsberg stand zudem eine Antennenanlage. Sie wurde unter dem Decknamen LUPINE von der für die Funkaufklärung und Funkabwehr zuständigen Hauptabteilung III der Staatssicherheit der DDR betrieben und diente dem Abhören von Funkverkehr und Richtfunkstrecken in der Bundesrepublik Deutschland. Die Anlage ist vollständig demontiert. Auf dem Gelände steht heute ein Mobilfunkmast.

Winkelstedt wurde bereits im Jahre 1121 urkundlich erwähnt. Es gehörte damals zum Besitz des Klosters Hamersleben und wurde im 15. Jahrhundert der Propstei in Dähre unterstellt.

1350 kaufte das Kloster Diesdorf den Ort Rustenbeck von der Familie Knesebeck. Die Urkunde stellt die älteste bekannte Erwähnung des Ortsteils dar.

Am 1. Januar 2009 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Bonese und Lagendorf mit der Gemeinde Dähre zur neuen Gemeinde Dähre zusammen.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Der Ort wird von der Landesstraße L 7 durchquert. Dominierend ist die Landwirtschaft. Daneben gibt es nur wenige Kleingewerbe. In Bonese befindet sich ein Kindergarten. Touristisch interessant ist die etwa 600 Jahre alte, gut erhaltene Wehrkirche, die 1904 restauriert wurde sowie der Lehnchenstein, ein großer Graustein, um den sich eine alte Legende rankt.

[Bearbeiten] Quellen

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