Glockenturm

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Glockenturm auf dem Campus der Universität Twente

Ein Glockenturm ist ein freistehender Turm, in dem Glocken aufgehängt sind.

Fast jeder Kirchturm ist als Glockenturm ausgelegt, es gibt aber auch Glockentürme bei profanen Bauten, wie den Glockenturm des Berliner Olympiastadions oder den Turm des Schöneberger Rathauses in Berlin. Eine wichtige Funktion hat der Glockenturm als Mahnmal wie u. a. im ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald.

Bei der Konstruktion von Glockentürmen muss stets darauf geachtet werden, dass die schweren meist im oberen Teil des Turmes aufgehängten Glocken während des Läutens zu einer hohen Belastung der Turmkonstruktion führen können. Weil auch die Stabilität des Untergrunds maßgebend ist, stehen beispielsweise Glockentürme in Ostfriesland oft frei neben dem eigentlichen Kirchenbau und sind relativ niedrig ausgeführt.

Wenn die Glocken im Turm auch für die Verwendung als Musikinstrument konstruiert wurden, spricht man von einem Glockenspiel oder Carillon. Ein Beispiel hierfür bildet mit seinen 76 dafür ausgelegten Glocken der Rote Turm auf dem Marktplatz in Halle (Saale).

[Bearbeiten] Siehe auch

Commons Commons: Glockentürme – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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