NATO-Osterweiterung
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Mit dem Begriff NATO-Osterweiterung wird die Erweiterung der NATO um ehemalige Staaten des Warschauer Paktes sowie um früher zum blockfreien Jugoslawien gehörenden Länder bezeichnet.
Auf dem NATO-Gipfel in Madrid 1997 wurden erstmals Beitrittsverhandlungen mit den ehemaligen Warschauer Pakt-Staaten Polen, Tschechien und Ungarn angeboten, später folgten weitere osteuropäische Staaten.
Am 12. März 1999 traten Polen, Tschechien und Ungarn bei sowie am 29. März 2004 Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien, die Slowakei und Slowenien.
Am 1. Januar 2009 treten Albanien und Kroatien dem Bündnis bei, welche beim NATO-Gipfel im April 2008 in Bukarest als Beitrittskanditaten bestätigt wurden. Die Balkanstaaten Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Montenegro und Serbien haben ebenfalls Interesse an einer NATO-Mitgliedschaft bekundet.
Russland, als ehemals zweite Weltmacht und Gegenpol zu den USA im Kalten Krieg äußerte Anfangs zwar große Bedenken gegen diese Erweiterung, gab diese aber später Schritt für Schritt auf. Mittlerweile kooperieren die NATO und Russland im so genannten NATO-Russland-Rat (NRR).

