Richard Wagner (Schriftsteller)

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Richard Wagner (2010)

Richard Wagner (* 10. April 1952 in Lovrin, Banat, Volksrepublik Rumänien) ist ein deutscher Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Richard Wagner begann seine Laufbahn als Schriftsteller bereits 1969, als er mit Gedichten in der Zeitung Neuer Weg debütierte. Er trat 1972 der Rumänischen Kommunistischen Partei bei.[1] Während seines Studiums der Germanistik und Rumänistik in Timișoara publizierte Wagner weiter Lyrik und Kurzprosa und gründete 1972 gemeinsam mit seinen Studienfreunden und Schriftstellerkollegen Johann Lippet, Anton Sterbling, Gerhard Ortinau, Ernest Wichner, Albert Bohn, Rolf Bossert, William Totok und Werner Kremm die Aktionsgruppe Banat.[2] Nach einer kurzzeitigen Verhaftung Wagners durch den rumänischen Geheimdienst Securitate wurde die Gruppe 1975 zerschlagen.[3] Zuvor waren die jungen Schriftsteller bereits von der Securitate abgehört und überwacht worden.[4] Wagner arbeitete im Anschluss an sein Studium in Hunedoara als Deutschlehrer und später als Journalist. Nachdem er sich weigerte, eine Jubelreportage zum Nationalfeiertag zu verfassen, verlor er seine Anstellung.[5] In Timișoara trat er dem Adam-Müller-Guttenbrunn-Literaturkreis bei, dem neben anderen auch Herta Müller, Ilse Hehn, Helmuth Frauendorfer und Horst Samson angehörten. Nachdem der Mitbegründer des Adam Müller-Guttenbrunn Literaturkreises Nikolaus Berwanger im Herbst 1984 von einer Auslandsreise in die BRD nicht nach Rumänien zurückkehrte,[6] entschlossen sich auch Richard Wagner und seine damalige Ehefrau Herta Müller, Anträge zur endgültigen Ausreise zu stellen. Beide konnten 1987 in die Bundesrepublik Deutschland übersiedeln.[7] Sie waren seit 1979 ein Paar, seit 1984 verheiratet.[8] Nach der Ausreise trennte sich das Paar im Jahr 1989.

Wagner lebt als Schriftsteller und freier Journalist in Berlin.[7] 2012 erkrankte Wagner an Krebs und überlebte die Krankheit nur knapp.[9] Bereits 2003 wird bei Wagner Parkinson diagnostiziert. Während Wagner anfangs trotz der Erkrankung schreiben und veröffentlichen kann, zwingt ihn der zunehmend schwere Verlauf sein einigen Jahren dazu, das Schreiben weitgehend einzustellen.[9]

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wagner debütiert bereits als Schüler mit Gedichten und blieb dem Genre der Lyrik sein Leben lang treu. Zwischen 1973 und 2017 publiziert er zwölf Gedichtbände, mit dem letzten Band Gold (2017) eine Auswahl aus allen knapp 1000 geschrieben Gedichten sowie zahlreiche, die zuvor nur in Zeitschriften abgedruckt waren oder unveröffentlicht im Archiv des Dichters vorlagen.[10] Wagner, der seit Beginn seines lyrischen Schreibens in der Tradition Bert Brechts, später Rolf Dieter Brinkmanns und den Dichtern der Beat Generation, für einen kritischen und wachen Umgang mit der Wirklichkeit eintritt, hinterfragt anfangs besonders die engen Traditionen und konventionellen Denkweise der deutschen Minderheit, der er selbst angehört; später mündet diese Haltung in die Auseinandersetzung mit dem sozialistischen Regime Ceaucescus: seine Kritik richtet sich primär nicht gegen die Politik, sondern gegen die Menschen, die sich von politischer Ideologie einwickeln lassen, aus Angst und Naivität keine Aktion entwickeln und in Gang setzen. Der Dichter Franz Hodjak schreibt über seine Lyrik bereits 1973: "Wagners Gedichtstrukturen sind äußert luzide durchkomponiert und lassen deutlich zwei Tendenzen erkennen: einerseits die Neigung zu einer überaus plastischen Vergegenständlichung der lyrischen Substanz und andererseits den Hang zum abstrakteren poetischen Diskurs. Der poetische Diskurs ist immer nüchtern, unterkühlt, mit kargem Wortmaterial aufgebaut, er wird zielbewusst gestartet, verläuft sich dann scheinbar in ganz Belanglosem, um überraschend in eine effektvolle, genau vorausberechnete Schlußpointe einzumünden."[11] Die Lyrik, die Wagner nach seiner Ausreise in die Bundesrepublik schreibt, wandelt sich mit Wagners Lebenswelt und wird introspektiver, knapper und schließlich wieder aphoristischer. "Fragmentarische Stadtbilder und die Beobachtung der Lebensvergessenheit der Konsumgesellschaft gewinnen durch die größere Nüchternheit des Tons und der Konstruktion der Gedichte zugleich an poetischer Schärfe wie an Suggestivkraft."[12]

Schon einige Jahre nachdem er frühe Gedichte publiziert wendet sich Wagner der Prosa zu und pflegt dabei zunächst die Kurz- und Kürzestprosa in mehrere eigenständigen Bänden und regelmäßigen Publikationen in deutschsprachigen Zeitungen in Rumänien. Die teilweise der surrenden, phantastischen und absurden Literatur nahestehenden Fragmente und Skizzen gehören zu dem Besten, das Wagner in der Prosa vermochte. Dennoch gab er das Genre bald zugunsten des Romans auf. Bereits kurz vor der Ausreise geht er zum Genre der etwas längeren Erzählung über, in Deutschland widmet er sich dann erstmals und intensiv dem Genre des Romans. Zu seinen wichtigsten und erfolgreichsten Romanen gehören Das reiche Mädchen (2007) und Habseligkeiten (2004).[13] Zeitgleich betätigt er sich als Journalist und Essayist und publiziert schließlich 2011 gemeinsam mit Thea Dorn im Jahr 2011 den Bestseller Die deutsche Seele (2011) - ein Essaywerk, das typisch deutsche Begriffe und Kulturgüter diskutiert.

Wagner war jahrelang Mitglied des publizistischen Netzwerks Die Achse des Guten.

In seiner zuletzt erschienenen Prosa Herr Parkinson, über das Barbara Möller schreibt: „Herr Parkinson“ ist ein Selbstporträt des Künstlers als kranker Mann. Schonungslos. Lakonisch. Zornig. Witzig. Traurig,[14] setzt Wagner sich erzählerisch mit seiner Krankheit auseinander. "Das Buch ist jedoch in erster Linie kein Krankheitsbericht, sondern der schonungslose innere Monolog eines durch die Einwirkungen von Krankheit und Medikamenten physisch wie psychisch derangierten Erzählers, dessen Erkrankung sein gesamtes Leben umwirft, beansprucht und herausfordert."[9]

Zuletzt erschien im Jahr 2017 unter dem Titel Poetologik ein langes literaturwissenschaftliches Gespräch mit Wagner. In diesem Band sind auch zahlreiche Essays und Vorträge Wagners zu Literatur und Sprache abgedruckt.

Wagners Archiv im Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund seiner Krankheit war es Wagner ein Anliegen, sein privates und literarisches Archiv noch zu Lebzeiten zu sichern. Im Jahr 2013 übergab er dieses in Form eines Vorlasses an das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e.V. (IKGS) an der LMU München. Dort wurde sein gesamtes Archiv in den Jahren 2015 bis 2017 gesichtet, literaturwissenschaftlich ausgewertet und archiviert. Im Archiv Richard Wagners liegen Werkfassungen und -teile, Manuskripte, Material zum Werk, Fotos, Briefe, Lebensdokumente, Notizen und Aufzeichnungen sowie umfangreiche Materialsammlungen zu verschiedenen Themen und Projekten des Schriftstellers vor. Das Archiv im IKGS ist für die Recherche durch Wissenschaftler seit 2017 zugänglich.

Wagner in der rumäniendeutschen Diskussion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2009 beschuldigte Wagner die Landsmannschaft der Banater Schwaben, dass in ihren Reihen Ex-Spitzel des ehemaligen rumänischen Geheimdienstes Securitate aktiv seien.[15]

Um 2010 verdichte sich der Verdacht gegen einige rumäniendeutsche Autoren wie Oskar Pastior,[16] Claus Stephani[17] sowie Franz Thomas Schleich und Wagners ehemalige Freunde Werner Söllner und Peter Grosz, mit der Securitate zusammengearbeitet zu haben.[18][19][20] In seinen Publikationen sieht sich Wagner als „Aufklärer von Securitate-Verstrickungen“.[21] Er forderte „schonungslose Aufklärung der Securitate-Verstrickung Pastiors“,[22] den er an anderer Stelle einen „Meister der Duplizität“ bezeichnete, wobei er auch die Haltbarkeit der Oskar-Pastior-Stiftung in Frage stellte.[23] Er betrachte Pastiors Werk als „ein Feuerwerk an Sprachartistik“, dem aber „jede moralische Begründung“ fehle.[24] Das Landgericht München und das Oberlandesgericht München untersagten Wagner 2011 die „Verdachtsberichterstattung von erheblichem öffentlichen Interesse“,[25] Claus Stephani hätte als „zuverlässiger Zuträger“ gegolten und sei „für seine geheime Tätigkeit sogar belohnt“ worden.[26][27]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klartext. Ein Gedichtbuch. Kriterion, Bukarest 1973.
  • die invasion der uhren. Gedichte. Kriterion, Bukarest 1977.
  • Der Anfang einer Geschichte. Prosa. Dacia, Cluj-Napoca 1980.
  • Hotel California I. Der Tag, der mit einer Wunde begann. Gedichte. 1980
  • Anna und die Uhren. Ein Lesebuch für kleine Leute. mit Bildern von Cornelia König. Luchterhand, Darmstadt / Neuwied 1987, ISBN 3-472-61709-8.
  • hotel california 2. Gedichte. Kriterion, Bukarest 1981.
  • Gegenlicht. Gedichte. Facla, Timișoara 1983.
  • Das Auge des Feuilletons. Geschichten und Notizen. Dacia, Cluj-Napoca 1984.
  • Rostregen. Gedichte. Luchterhand, Darmstadt / Neuwied 1986, ISBN 3-472-86642-X.
  • Ausreiseantrag. Eine Erzählung. Luchterhand, Darmstadt 1988, ISBN 3-630-86664-6.
  • Begrüßungsgeld. Eine Erzählung. Luchterhand, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-630-86691-3.
  • Die Muren von Wien. Roman. Luchterhand, Frankfurt am Main 1990, ISBN 3-630-86740-5.
  • mit Helmuth Frauendorfer (Hrsg.): Der Sturz des Tyrannen. Rumänien und das Ende der Diktatur. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1990, ISBN 3-499-12839-X.
  • Sonderweg Rumänien. Bericht aus einem Entwicklungsland. Rotbuch, Berlin 1991, ISBN 3-88022-047-6.
  • Schwarze Kreide. Gedichte. Luchterhand, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-630-86759-6.
  • Völker ohne Signale. Zum Epochenbruch in Osteuropa. Essay. Rotbuch, Berlin 1992, ISBN 3-88022-066-2.
  • Der Himmel von New York im Museum von Amsterdam. Geschichten. Frankfurter Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3-627-10190-1.
  • Heiße Maroni. Gedichte. DVA, Stuttgart 1993, ISBN 3-421-06656-6.
  • Giancarlos Koffer. Rotbuch, Berlin 1993, ISBN 3-88022-796-9.
  • Mythendämmerung. Einwürfe eines Mitteleuropäers. Rotbuch, Berlin 1993, ISBN 3-88022-099-9.
  • Der Mann, der Erdrutsche sammelte. Geschichten. DVA, Stuttgart 1994, ISBN 3-421-06666-3.
  • In der Hand der Frauen. Roman. DVA, Stuttgart 1995, ISBN 3-421-05008-2.
  • Lisas geheimes Buch. Roman. DVA, Stuttgart 1996, ISBN 3-421-05057-0.
  • Im Grunde sind wir alle Sieger. Roman. Klett-Cotta, Stuttgart 1998, ISBN 3-608-93446-4.
  • Mit Madonna in der Stadt. Gedichte. Lyrikedition 2000, München 2000, ISBN 3-935284-27-6.
  • Miss Bukarest. Roman. Aufbau, Berlin 2001, ISBN 3-351-02926-8.
  • Ich hatte ein bisschen Kraft drüber. Materialsammlung zu Birgit Vanderbeke von Richard Wagner. S. Fischer TB, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-596-14937-1.
  • Der leere Himmel, Reise in das Innere des Balkan. Essay. Aufbau, Berlin 2003, ISBN 3-351-02548-3.
  • Habseligkeiten. Roman. Aufbau, Berlin 2004, ISBN 3-351-03027-4.
  • Der deutsche Horizont. Vom Schicksal eines guten Landes. Essay. Aufbau, Berlin 2006, ISBN 3-351-02628-5.
  • Federball Gedichte. Reihe, "Zeitzeichen", Aschersleben 2007, ISBN 978-3-9810379-4-4.
  • Das reiche Mädchen. Roman. Aufbau, Berlin 2007, ISBN 978-3-351-03226-5 (Angelehnt an das Leben und den Tod von Katrin Reemtsma).[28]
  • Es reicht. Gegen den Ausverkauf unserer Werte. Essay. Aufbau, Berlin 2008, ISBN 978-3-351-02673-8.
  • Linienflug. Gedichte. Hrsg. von Ernest Wichner. Hochroth. 2010, ISBN 978-3-942161-03-9.
  • Belüge mich. Roman. Aufbau, Berlin 2011, ISBN 978-3-351-03336-1.
  • mit Thea Dorn: Die deutsche Seele. Knaus, München 2011, ISBN 978-3-8135-0451-4.
  • Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus. Hundert deutsche Gedichte. Hrsg. und mit einem Nachwort von Richard Wagner. Aufbau, Berlin 2013, ISBN 978-3-351-03549-5.
  • Habsburg. Bibliothek einer verlorenen Welt. Hoffmann und Campe, Hamburg 2014, ISBN 978-3-455-50306-7.
  • Herr Parkinson. Knaus, München 2015, ISBN 978-3-8135-0653-2.
  • Gold. Gedichte. Aufbau, Berlin 2017, ISBN 978-3-3510-3676-8.
  • Poetologik. Der Schriftsteller Richard Wagner im Gespräch [mit Christina Rossi]. Wieser, Klagenfurt 2017, ISBN 978-3-9902-9236-5.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Rumänien

  • 1971 Preis der Neuen Banater Zeitung (für einen Kurzprosatext)
  • Preis des Pionierverbandes der Kommunistischen Kindervereinigung
  • 1973 Preis des Kommunistischen Jugendverbandes für den Gedichtband Klartext[29]
  • 1981 Lyrikpreis des rumänischen Schriftstellerverbandes[30]

In Deutschland

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

MATRIX – Zeitschrift für Literatur und Kunst Matrix 1/2015

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landsmannschaft der Banater Schwaben, Katharina Kilzer: Balkanischer Narr oder Folterknecht?, 20. Oktober 2010.
  2. Ingmar Brantsch: Das Leben ist nicht normal. Aphorismen und Essays. Geest Verlag, Vechta 2012, ISBN 978-3-86685-366-9, S. 125.
  3. Anton Sterbling: Einige subjektive Anmerkungen zur „Aktionsgruppe Banat“. In: Halbjahresschrift für südosteuropäische Geschichte, Literatur und Politik: 40 Jahre Aktionsgruppe Banat vom 2. April 2012
  4. Technische Universität Chemnitz, Sarah Langer: Zwischen Bohème und Dissidenz. Die Aktionsgruppe Banat und ihre Autoren in der rumänischen Diktatur, Dezember 2010, S.16; PDF; 638 kB
  5. Christina Rossi: Einführung in Leben und Werk Richard Wagners. In: Richard Wagner/Christina Rossi (Hrsg.): Poetologik. Wieser Verlag, Klagenfurt 2017, ISBN 978-3-99029-236-5, S. 13.
  6. Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien, Elke Sabiel: Einen Nachruf auf die rumäniendeutsche Literatur gibt es nicht, denn sie schreiben noch heute, 12. Mai 2012.
  7. a b Literaturport: Vita Richard Wagner
  8. Christina Rossi: Einführung in Leben und Werk Richard Wagners. Hrsg.: Richard Wagner/Christina Rossi. Wieser Verlag, Klagenfurt 2017, ISBN 978-3-99029-236-5, S. 12.
  9. a b c Christina Rossi: Einführung in Leben und Werk Richard Wagners. In: Richard Wagner/Christina Rossi (Hrsg.): Poetologik. Wieser Verlag, Klagenfurt 2017, ISBN 978-3-99029-236-5, S. 15.
  10. Christina Rossi: "Die Poesie gibt einem das, was sie einem nimmt." Zur Lyrik Richard Wagners. In: Richard Wagner (Hrsg.): Gold. Aufbau Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-351-03676-8, S. 181–196.
  11. Franz Hodjak: Gruppenbild mit Wagner. In: Neue Literatur. Band 3, 1973, S. 89.
  12. Christina Rossi: "Die Poesie gibt einem das, was sie einem nimmt." Zur Lyrik Richard Wagners. In: Richard Wagner (Hrsg.): Gold. Aufbau Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-351-03676-8, S. 191.
  13. Christina Rossi: Einführung in Leben und Werk Richard Wagners. In: Richard Wagner/Christina Rossi (Hrsg.): Poetologik. Wieser Verlag, Klagenfurt 2017, S. 11–16 (hier findet sich eine umfangreiche Darstellung der Entwicklung und Rezeption Wagners literarischen Werkes).
  14. Barbara Möller: Wenn der Kopf den Körper nicht beherrscht, in: Literarische Welt, 30. Mai 2015, S. 4
  15. Deutschlandradio: "Da wurde Rufmord begangen gegen Autoren", 21. Dezember 2009.
  16. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Felicitas von Lovenberg: Der Mensch Pastior muss neu bewertet werden, Interview mit Stefan Sienerth, 17. November 2010.
  17. Frankfurter Allgemeine Zeitung: Die Fortsetzung der Verleumdung, Interview mit Herta Müller, 23. November 2010.
  18. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Richard Wagner: Bespitzelung bis in den letzten Vers, 16. Dezember 2009, S. 29.
  19. Der Spiegel: Wir wollen ihn ja nicht hängen sehen, Interview mit Richard Wagner, 14. Dezember 2009.
  20. Frankfurter Allgemeine Zeitung: Seine Freundschaft war von der Securitate verordnet, Interview mit Richard Wagner, 21. Februar 2010.
  21. Siebenbürgische Zeitung: „Gegen den Ausverkauf unserer Werte“: Richard Wagner zum 60. Geburtstag, 11. April 2012.
  22. Die Welt, Richard Wagner: Securitate-IM Pastior wird wie ein Opfer behandelt, 17. Oktober 2010.
  23. Neue Zürcher Zeitung, Richard Wagner: Vom Nachlass zur Hinterlassenschaft. Das Doppelleben Oskar Pastiors als Dichter und Informant der Securitate, 18. November 2010.
  24. Deutschlandradio: "Ich sehe nicht, wie man das weiter halten könnte", 17. November 2010.
  25. Siebenbürgische Zeitung: Claus Stephani gewinnt Unterlassungsklage gegen Verband und Richard Wagner, 8. März 2013.
  26. claus-stephani.de
  27. Landgericht München: Claus Stephani gegen Richard Wagner. Az 25 O 24213/10, 17. Januar 2011.
  28. Rezension bei perlentaucher.de
  29. Kurt Morawietz (Hrsg.): die horen, Band 32, Ausgaben 147-148, 1987, S.61
  30. Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa: Begegnung mit rumänischen und rumäniendeutschen Schriftstellerinnen und Schriftstellern. Kurzbiographien von Schriftstellern, Übersetzern und Literaturwissenschaftlern. Eintrag Richard Wagner, 2007
  31. literarischer-maerz.de, Archiv Preisträger
  32. Archiv Frankfurter Poetikvorlesungen: Bisherige Vortragende der Frankfurter Poetikvorlesungen.
  33. Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten: Autor Richard Wagner erhält Bundesverdienstorden, 31. Oktober 2014.