Straßberg (Zollernalbkreis)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Straßberg
Straßberg (Zollernalbkreis)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Straßberg hervorgehoben
48.1802777777789.0877777777778682Koordinaten: 48° 11′ N, 9° 5′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Zollernalbkreis
Höhe: 682 m ü. NN
Fläche: 24,91 km²
Einwohner: 2669 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 107 Einwohner je km²
Postleitzahl: 72479
Vorwahl: 07434
Kfz-Kennzeichen: BL
Gemeindeschlüssel: 08 4 17 063
Adresse der Gemeindeverwaltung: Lindenstraße 5
72479 Straßberg
Webpräsenz:
Bürgermeister: Manfred Bopp

Straßberg ist eine Gemeinde im Zollernalbkreis in Baden-Württemberg, Deutschland. Zu Straßberg gehört auch der Teilort Kaiseringen mit rund 320 Einwohnern auf 474 Hektar Gemarkungsfläche.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

[Bearbeiten] Geographische Lage

Straßberg liegt auf der südwestlichen Schwäbischen Alb zwischen Albstadt und Sigmaringen zwischen 680 und 900 Meter Höhe. Die Schmeie windet sich durch das Tal.

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Straßberg hat die Nachbargemeinden Winterlingen und Albstadt, die wie Straßberg noch zum Zollernalbkreis gehören. Die Gemeinde Stetten a.k.M. grenzt ebenfalls an Straßberg, gehört aber zum Landkreis Sigmaringen.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Ort und Burg Straßberg von Nordosten

Zur Gemeinde Straßberg mit der früheren Gemeinde Kaiseringen gehören sieben Dörfer, Höfe und (Einzel-)häuser. Zur früheren Gemeinde Kaiseringen gehören das Dorf Kaiseringen und das Gehöft Kalkwerk. Zur Gemeinde Straßberg in den Grenzen vom 30. November 1970 gehören das Dorf Straßberg, die Höfe Roßberg und Untermühle und die Häuser Neuhaus und Vogelherd.

Im Gemeindegebiet liegen mehrere abgegangene, heute nicht mehr bestehende Ortschaften. Im Gebiet der früheren Gemeinde Kaiseringen liegen die Wüstungen Felingen, Stubingen und Waldhof. Felingen wurde, nicht gesichert jedoch, als Fohelingin im Jahre 1178 erstmals erwähnt. 1400 wurde der Ort als Foelingen erwähnt. Stubingen wurde 1364 erstmals erwähnt und lag unterhalb von Kaiseringen. Der Ort existierte bis ins 15. Jahrhundert. Im früheren Gebiet der Gemeinde Straßberg lagen die Ortschaften Harthof, Lenzenhütte oder Glashüttehof und Oitringen. Harthof, heute ein Flurname, wurde 1840 erbaut. Lenzenhütte oder Glashüttehof wurde 1907 abgebrochen. Oitringen lag unterhalb der Ödenburg und wurde 1264 erstmals erwähnt. Der Ort existierte wahrscheinlich bis ins 15. Jahrhundert.[2]

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] Straßberg

Straßberg wurde erstmals im Jahre 843 in einer Schenkungsurkunde des Klosters St. Gallen erwähnt. Im weiteren Verlauf der Geschichte kam der Ort an das Kloster Beuron und dann für mehr als 500 Jahre an das Damenstift Buchau. Nach der Säkularisierung 1803 kam das Stift Buchau an die Fürsten von Thurn und Taxis, aber schon 1806 an die Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen und dadurch 1850 als Hohenzollerische Lande zu Preußen.

Von den Fürstenbergern wurde 1803 das Oberamt Straßberg eingerichtet, dieses bestand ab 1806 als hohenzollerisches Oberamt bis 1854, als es durch königliche Verordnung dem Oberamt Gammertingen eingegliedert wurde. 1925 wurde Straßberg durch die Zusammenlegen der preußischen Oberämter Sigmaringen und Gammertingen Teil des daraus entstehenden Kreises Sigmaringen, am 1. Januar 1973 kam es im Zuge der baden-württembergische Kreisreform zum neu geschaffenen Zollernalbkreis.

[Bearbeiten] Kaiseringen

Wappen von Kaiseringen

Die frühere selbstständige Gemeinde Kaiseringen wurde 1312 erstmals urkundlich erwähnt und wurde am 1. Dezember 1971 freiwillig nach Straßberg eingemeindet.


[Bearbeiten] Religionen

Straßberg ist eine überwiegend katholische Gemeinde. Jedoch findet man in Straßberg neben der katholischen St. Verena-Kirche auch eine evangelische Kirche.

[Bearbeiten] Politik

Im Straßberger Gemeinderat besetzen die CDU und Freie Liste zwölf von 13 Sitzen - die SPD hat einen Sitz.

[Bearbeiten] Wappen

Das Wappen von Straßberg zeigt ein in einem gespaltenem Schild vorne in Silber ein durchgehendes rotes Kreuz, hinten in Rot ein silberner Henkelkrug.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Straßberg liegt an der Hohenzollernstraße.

[Bearbeiten] Bauwerke

Nordostansicht der Burg Straßberg
  • Burg Straßberg: Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Straßberg fällt in das Jahr 1334, es gab aber bereits seit mindestens 1150 hier an der alten Römerstraße einen befestigten Platz. Die Burg ist eine der wenigen in der Region, deren mittelalterliche Bausubstanz bis heute erhalten ist.

[Bearbeiten] Parks

  • Straßberg besitzt seit dem Jahr 2007 einen Bürgerpark mit einer Kneippanlage und Sportbereich zum Tischtennis spielen. Für Kinder wurde ein Spielplatz eingerichtet. Der Bürgerpark befindet sich direkt neben dem neu erbauten Altenheim.

[Bearbeiten] Sport

Am Skilift Am Hau kann in Straßberg auf einer Länge von rund 200 Meter mit einem Höhenunterschied von 52 Meter Wintersport betrieben werden.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehr

Der Öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Gemeinde befindet sich auf der Wabengrenze 336/337 und liegt an der Eisenbahnstrecke Tübingen - Sigmaringen.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Bevölkerungsstand
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VII: Regierungsbezirk Tübingen. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004807-4. S. 252–253

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Straßberg (Zollernalbkreis) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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