Foeni (Timiș)

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Foeni
Föen
Fény
Venj, Fenj
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Foeni (Timiș) (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Banat
Kreis: Timiș
Koordinaten: 45° 30′ N, 20° 53′ OKoordinaten: 45° 29′ 50″ N, 20° 52′ 34″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Fläche: 64,06 km²
Einwohner: 1.801 (2013)
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner je km²
Postleitzahl: 307175
Telefonvorwahl: (+40) 02 56
Kfz-Kennzeichen: TM
Struktur und Verwaltung (Stand: 2016[1])
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Foeni, Cruceni
Bürgermeister: Miomir Dobrivoi Cizmaş (PNL)
Website:
Lage von Foeni im Kreis Timiș
Foeni auf der Josephinischen Landaufnahme (1769–1772)
Mocioni-Kastell

Foeni (deutsch: Föen, ungarisch: Fény, serbisch: Venj, Fenj) ist eine Gemeinde im Kreis Timiș, in der Region Banat, im Südwesten Rumäniens. Zu der Gemeinde Foeni gehört auch das Dorf Cruceni.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Foeni liegt im Südwesten des Kreises Timiṣ, an der Grenze zu Serbien, in 42,1 Kilometer Entfernung von Timișoara und 39,9 Kilometer von Deta. Foeni befindet sich am Drum național 59B Cărpiniș–Deta.

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Serbien Iohanisfeld Giulvăz
Serbien Nachbargemeinden Rudna
Serbien Cruceni Gad

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits während der Römerzeit gab es hier ein Kastell namens Castrum Bacaucis. Im Mittelalter fand in Vadum Arenarum bei Foeni an der Temesch eine Schlacht zwischen dem Königreich Ungarn und dem bulgarischen Woiwoden Glad statt, der die Petschenegen, Walachen und Bulgaren anführte.

Urkundlich wurde Föen 1289 erstmals erwähnt, als der ungarische König Ladislaus III. hier den Reichstag abhielt. Im 18. Jahrhundert war Foeni im Besitz der ungarischen Adelsfamilie Mocsonyi und 1400 im Besitz der Familie Chaak (auch Ksaky/Ksaki).

Auf der Josephinischen Landaufnahme von 1717, war der Ort Foen eingetragen. Nach dem Frieden von Passarowitz (1718), als das Banat eine Habsburger Krondomäne wurde, war Foen Teil des Temescher Banats.

Am 4. Juni 1920 wurde das Banat infolge des Vertrags von Trianon dreigeteilt. Der größte, östliche Teil, zu dem auch Foeni gehört, fiel an das Königreich Rumänien. Seitdem ist die amtliche Bezeichnung des Ortes Foeni.

Demografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bevölkerungsentwicklung der Gemeinde Foeni:

Volkszählung[2] Ethnie
Jahr Einwohner Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1880 2432 1464 439 62 467
1910 3011 1241 1205 49 516
1930 2962 1377 1096 42 447
1977 1926 1038 594 12 282
2002 1713 1274 299 2 138

Touristische Attraktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kastell Mocioni[3]
  • Kapelle und Krypta der Familie Mocioni[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bürgermeisterwahlen 2016 in Rumänien (MS Excel; 256 kB)
  2. kia.hu, (PDF; 982 kB) E. Varga: Statistik der Einwohnerzahlen nach Ethnie im Kreis Timiș laut Volkszählungen von 1880 - 2002
  3. prinbanat.ro, Kastell Mocioni
  4. monumenteuitate.org, Kapelle und Krypta der Familie Mocioni