Resident Evil (Film)
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| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Resident Evil |
| Originaltitel: | Resident Evil |
| Produktionsland: | |
| Erscheinungsjahr: | 2002 |
| Länge: | 96 Minuten |
| Originalsprache: | Englisch |
| Altersfreigabe: | FSK 15 Großbritannien / 16 Deutschland |
| Stab | |
| Regie: | Paul W.S. Anderson |
| Drehbuch: | Paul W.S. Anderson |
| Produktion: | Bernd Eichinger Paul W.S. Anderson Jeremy Bolt |
| Musik: | Marco Beltrami, Marilyn Manson |
| Kamera: | David Johnson |
| Schnitt: | Alexander Berner Mehdi Nebbou |
| Besetzung | |
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Resident Evil ist ein auf der Videospielreihe Resident Evil basierender Film von Paul W.S. Anderson aus dem Jahre 2002. 2004 und 2007 folgten zwei Fortsetzungen. Für 2010 ist ein vierter Teil angekündigt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Handlung
Die Umbrella Corporation ist ein weltweit sehr erfolgreicher Konzern, dessen technische Errungenschaften bereits in 90 Prozent aller US-amerikanischen Haushalte Einzug gehalten haben. Hinter den Kulissen arbeitet die Umbrella Corporation jedoch auch an biologischen Waffen. In einem geheimen unterirdischen Laborkomplex (im Film Hive genannt, von engl. hive = Bienenstock, auch (Insekten-)Schwarm) wird das „T-Virus“ entwickelt, das dazu in der Lage ist, tote Zellen wiederzubeleben.
Ein Umbrella-Mitarbeiter stiehlt die einzigen existierenden Proben des T-Virus und dessen Gegenmittels. Um anschließend alle Spuren zu verwischen, setzt er den Virus im Labor frei. Dieses entweicht über das Belüftungssystem in den ganzen Laborkomplex. Der Zentralcomputer, die Red Queen, bemerkt diesen Zwischenfall wenig später und verschließt alle Türen und Fahrstühle und tötet alle Menschen innerhalb des Komplexes, um zu verhindern, dass das T-Virus an die Oberfläche gelangt.
In einem Landhaus erwacht eine junge Frau namens Alice aus einer tiefen Ohnmacht, kann sich aber an nichts mehr erinnern. Gleich darauf wird sie von einem von der Umbrella Corporation beauftragten bewaffneten Team mit in den Hive, welches unter dem Landhaus und der Stadt liegt, genommen, um die vermeintlich außer Kontrolle geratene Red Queen abzuschalten. Auf dem Weg dorthin sammeln sie den Eindringling Matt auf sowie einen gewissen Spence, der - genauso wie Alice - durch Nervengaseinwirkung (ein Sicherheitssystem der Red Queen) das Gedächtnis verloren hat.
Dem Team gelingt es, den Zentralcomputer abzuschalten, wobei jedoch vier Team-Mitglieder durch einen Abwehrmechanismus getötet werden. Doch durch das Abschalten versperren sie sich den Rückweg, da die getöteten Mitarbeiter des Hives inzwischen zu Zombies mutiert sind und nun die einzigen lebenden Menschen in der Anlage jagen, um sie zu fressen. Kompliziert wird die Lage zusätzlich noch durch ein Zeitlimit von wenigen Stunden, nach deren Ablauf die Wabe sich automatisch und unwiderruflich von der Außenwelt abschotten wird.
Um an die Oberfläche zurückzukommen, müssen die Protagonisten die Red Queen reaktivieren. Sie befragen den Computer nach den Geschehnissen und werden auch über den T-Virus und dessen Eigenschaften aufgeklärt. Unter Androhung ihrer endgültigen Abschaltung gelingt es den Flüchtlingen, der Red Queen Informationen über einen Fluchtweg zu entlocken, und sie fliehen über die Versorgungsschächte des Hives, die den Hive umgeben. Nachdem sie wieder am Ausgangspunkt im Labor sind, kommt Alice langsam das Gedächtnis wieder, und sie erinnert sich, wo das T-Virus und das Gegenmittel gelagert sind. Doch als sie dort ankommen, finden sie das Lager leer vor. Wie sich herausstellt, ist Spence dafür verantwortlich. Alice hatte versucht, einem Maulwurf im Hive (Matts Schwester) eine Probe des Virus mitzugeben, um die illegalen Machenschaften von Umbrella aufzudecken. Spence war ihr jedoch zuvorgekommen und hatte das Virus geraubt und freigesetzt, konnte aber dem Sicherheitssystem der Red Queen nicht vollständig entkommen; der T-Virus und das Gegenmittel sind an Bord des Zuges versteckt, der das Team zum Hive brachte. Spence sperrt die anderen im Labor ein und schafft es zurück zum Zug, wird dann aber von einem Licker getötet, einer durch den T-Virus erschaffene, mörderischen Mutation.
Alice und den anderen gelingt es, dem Labor zu entkommen, den Virus und das Gegenmittel sicherzustellen und den Zug zu besteigen, doch durch einen Angriff des Lickers entkommen nur Alice und Matt lebend aus dem Komplex. Doch als sie ins Landhaus zurückkehren, beginnt Matt durch eine Verwundung, die ihm der Licker zugefügt hat, zu mutieren, und bevor Alice ihm zu Hilfe eilen kann, werden sie von Umbrella-Wissenschaftlern getrennt und unter Quarantäne gestellt, noch während Matt sich zu verwandeln beginnt.
Am Ende des Films wacht Alice im Krankenhaus von Raccoon City auf und findet eine völlig verwüstete Stadt vor. Der Virus hat sich auf die Oberfläche ausgebreitet und die Toten wieder zum Leben erweckt, welche nun über die Lebenden herfallen. Inmitten dieser Zerstörung bereitet Alice sich dann auf den Kampf ums Überleben vor ...
[Bearbeiten] Filmmusik
- Slipknot – My Plague (New Abuse Mix)
- Marilyn Manson – The Fight Song (Slipknot Remix)
- Coal Chamber – Something Told Me
- Adema – Everyone
- Fear Factory – Invisible Wounds (The Suture Mix)
- Static-X – Anything But This
- The Crystal Method – Name of the Game
- Mudvayne – Dig (Everything and Nothing Remix)
- Rammstein – Hallelujah
- Depeche Mode – Dirt
- Method Man – Release Yo’ Self (Prodigy Mix)
- Ill Niño – What Comes Around (Day of the Dead Mix)
- Saliva – 800
- Five Pointe O – The Infinity
- Marilyn Manson – Resident Evil Main Title Theme (Score)
- Marilyn Manson – Seizure of Power (Score)
- Marilyn Manson – Reunion (Score)
- Marilyn Manson – Cleansing (Score)
[Bearbeiten] Entstehung
Constantin-Film sicherte sich die Verfilmungsrechte an den Spieleklassikern und beauftragte George A. Romero, dessen Zombiefilme die Spiele stark beeinflussten, mit der Adaption. Sein Drehbuchentwurf, der sich sehr eng am Originalspiel orientierte, wurde allerdings laut Romero von Constantin-Films Vorsitzendem Bernd Eichinger abgelehnt. Er trennte sich 1999 wegen kreativer Differenzen von dem Projekt. Das Drehbuch wurde später im Internet veröffentlicht.
Paul W.S. Anderson trat seine Nachfolge an und erfand für seine Adaption eine Vorgeschichte zur Spielereihe. Zudem milderte er die Gewalt des Stoffes, um mit der weniger strengen Altersbeschränkung mehr Zuschauer erreichen zu können. Er erhielt grünes Licht für sein Projekt und konnte damit seinen bisher größten Erfolg verzeichnen.
[Bearbeiten] Sonstiges
- Im U-Bhf. Bundestag (Planungsname Reichstag) der Berliner U-Bahnlinie 55 wurden Teile der Produktion realisiert. Der U-Bahnhof dient im Film als Zugang zum Laborkomplex (Hive), die Säulen und der Bahnhof selbst sind mehrfach sehr deutlich zu erkennen. Eingang zum Hive ist das Potsdamer Schloss Lindstedt.
- Der Film spielte weltweit mehr als 100 Millionen US-Dollar ein, das Budget wird auf 32 bis 40 Millionen US-Dollar geschätzt.
- Die ursprüngliche Fassung von Andersons Script enthielt ein anderes Ende, welches teilweise auch gedreht wurde, das man dann jedoch aus Kostengründen verwarf: Das ursprüngliche Ende sah vor, dass Alice ins Umbrella-Hauptquartier eindringt und Matt befreit (ein Teil dieser Szene wurde gedreht und ist auf der DVD als Bonus-Material enthalten). Am Ende (zirka sechs Monate nach Matts Befreiung) fahren Alice und Matt in einem gepanzerten Fahrzeug auf das zerstörte New York City zu, auf der Suche nach Überlebenden.
- Anderson übernahm das Konzept der Schlüsselfarben aus dem Spiel, in dem er die Umbrella-Mitarbeiter nach Farben benannte (Dr. Brown, Dr. Green, usw.).
- Der Name Alice, die Red Queen und der hinter einem Spiegel versteckte Eingang sind Anspielungen auf Alice im Wunderland und Alice hinter den Spiegeln von Lewis Carroll.
[Bearbeiten] Kritik
Lexikon des Internationalen Films: Auf Spannung getrimmte Verfilmung eines populären Videospiels, die zwar in Ausstattung und Effekten durchaus überzeugt, aber abgesehen von äußerer Aktion und Schießereien kaum etwas zu bieten hat. Besonders die Charaktere bleiben durchweg blass.[1]
[Bearbeiten] Roman zum Film
Den Roman zum Film schrieb Keith R. A. DeCandido und kam am 1. September 2004 mit dem Titel Resident Evil: Genesis in die deutschen Buchläden, zeitgleich mit dem Roman zur Fortsetzung Resident Evil: Apocalypse.
[Bearbeiten] Fortsetzungen
Dem Film folgten bisher zwei Fortsetzungen. Paul W.S. Anderson führte nicht nochmal Regie, verfasste aber die Drehbücher, der zweite Teil wurde von Alexander Witt inszeniert, Teil drei von Russell Mulcahy.
- 2004: Resident Evil: Apocalypse, Teil 2
- 2007: Resident Evil: Extinction, Teil 3
- 2010: Resident Evil 4: Afterlife, Teil 4 (zur Zeit in Planung)
[Bearbeiten] Auszeichnungen
Der Film wurde 2003 in den Kategorien Best Actress und Best Horror Film für den Saturn Award nominiert.
[Bearbeiten] Weblinks
- Resident Evil in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
- Unproduziertes Drehbuch von George A. Romero
- Kritiken zu Resident Evil auf Rotten Tomatoes (englisch)
[Bearbeiten] Quellen
Shopping (1994) | Mortal Kombat (1995) | Event Horizon – Am Rande des Universums (1997) | Star Force Soldier (1998) | Resident Evil (2002) | Alien vs. Predator (2004) | Death Race (2008)
Hauptserie: Resident Evil | Resident Evil 2 | Resident Evil 3: Nemesis | Code: Veronica (X) | Resident Evil Zero | Resident Evil 4 | Resident Evil 5
Filme: Resident Evil | Resident Evil: Apocalypse | Resident Evil: Extinction | Resident Evil: Degeneration

