Rudi Arndt

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Dieser Artikel behandelt den SPD-Politiker Rudi Arndt. Für den gleichnamigen Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus siehe Rudi Arndt (Widerstandskämpfer).

Rudi Arndt (* 1. März 1927 in Wiesbaden; † 14. Mai 2004 in der Nähe von Kiew/Ukraine) war ein deutscher Politiker der SPD.

[Bearbeiten] Leben

Von 1964 bis 1970 war der SPD-Politiker Wirtschafts- und Verkehrsminister der hessischen Landesregierung, von 1970 bis 1972[1] war er hessischer Finanzminister unter Ministerpräsident Albert Osswald.

Nachdem er bereits 16. Dezember 1971 zum Oberbürgermeister von Frankfurt am Main gewählt wurde, trat er am 6. April 1972 sein Amt an[2], das er bis 1977 ausübte. Von 1979 bis 1989 war er Mitglied des Europäischen Parlaments, wo er von 1984 bis 1989 Vorsitzender der größten Fraktion, der Sozialdemokratischen Fraktion (SPE) war.

Als Oberbürgermeister von Frankfurt war er auch verantwortlich für die Baupolitik und damit betroffen vom Häuserkampf, den Bürgerinitiativen und Studenten um die Erhaltung von bedrohtem Wohnraum im Frankfurter Westend führten. Seiner 1965 geäußerten Idee, die zerbombte Alte Oper nicht wieder aufzubauen, sondern sprengen zu lassen, verdankte er den Spitznamen Dynamit-Rudi. Rudi Arndt erklärte später, die Sprengung nie ernsthaft vorgeschlagen zu haben. In seiner Freizeit fuhr er Rallye.

Von 1945 bis 1987 war er Mitglied der hessischen SPD. Nach dem Fall der Mauer baute er ab 1989 die thüringische SPD mit auf und war ehrenamtlicher Landesgeschäftsführer.

Er starb unerwartet während einer Flussfahrt auf dem Dnjepr nahe Kiew.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Quellen

  1. Hessisches Ministerium der Finanzen – Die Finanzminister seit 1945
  2. Dokumentation zur Nachkriegszeit – Oberbürgermeister bis 1971
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