1884
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Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ereignisse
[Bearbeiten] Politik und Weltgeschehen
- 4. Januar: Die intellektuelle Fabian Society wird ins Leben gerufen, ein Vorläufer der britischen Labour Party.
- 27. März: Der Dreikaiserbund wird ungeachtet der Spannungen zwischen Österreich-Ungarn und Russland verlängert.
- 4. April: Chile und Bolivien schließen im Salpeterkrieg ein unbefristetes Waffenstillstandsabkommen im Vertrag von Valparaíso. Die Küstenprovinz mit Antofagasta als Hauptstadt fällt an das Nachbarland. Bolivien wird ein Binnenstaat.
- 24. April: Das Deutsche Reich stellt die Lüderitzbucht samt Hinterland unter seinen „Schutz“, das ist der Beginn der Kolonie Deutsch-Südwestafrika.
- 17. Mai: Alaska erhält eine Zivilverwaltung und wird US-amtlich zum District of Alaska umbenannt.
- 9. Juni: Grundsteinlegung des Reichstagsgebäudes in Berlin durch den späteren Kaiser Wilhelm II.
- 5. Juli: Togo wird unter Mitwirkung von Gustav Nachtigal deutsches Schutzgebiet.
- 14. Juli: Kamerun wird deutsches Schutzgebiet.
- 7. August: Die Kriegsschiffe Leipzig und Elisabeth nehmen in der Bucht von Angra Pequeña die Kolonie Südwestafrika für das Deutsche Reich in Besitz.
- 6. November: Das Territorium Papua wird zum britischen Protektorat erklärt.
- 10. November: Der Kaufmann Carl Peters kommt auf Sansibar an und beginnt Schutzverträge zu schließen, aus denen Deutsch-Ostafrika entsteht.
- 15. November: Es beginnt die Berliner Kongokonferenz, an deren Ende die Aufteilung Afrikas in Kolonialgebiete steht.
- Aufstand der Métis gegen die kanadische Regierung
[Bearbeiten] Wirtschaft
- 1. Oktober: Die dänische Tageszeitung Politiken wird von drei liberalen Schriftstellern gegründet.
- 1. Dezember: Die Krankenversicherung der Arbeiter tritt im deutschen Kaiserreich in Kraft. Die Arbeitgeber bringen ein Drittel, die Arbeiter zwei Drittel der Beiträge auf. Die Reform ist ein Meilenstein in der Geschichte der Sozialversicherung in Deutschland.
- 18. Dezember: Die Erstausgabe des Svenska Dagbladet erscheint in Stockholm.
- In Neumarkt in der Oberpfalz wird die erste Fahrradfabrik Europas gegründet, die „Express-Werke“.
[Bearbeiten] Wissenschaft und Technik
- 18. Februar: In Frankfurt am Main wird der erste Abschnitt der Frankfurt-Offenbacher Trambahn eröffnet.
- 14. März: In Paris wird bei dem Telegrafenkongress eine internationale Konvention zum Schutz der unterseeischen Kabel vereinbart.
- 3. August: Lewis A. Swift entdeckt im Sternbild Andromeda die als NGC 27 katalogisierte Galaxie.
- 8. August: George Eastman und sein Assistent William H. Walker melden den Stripping Film, einen papierenen Rollfilm, zum Patent an.
- 9. August: Das erste steuerbare Luftschiff, die La France, kreist eine Runde über dem Ort Chalais-Mendon in Frankreich.
- 17. August: Barnards Galaxie im Sternbild Schütze wird von ihrem Namensgeber Edward Emerson Barnard bei astronomischen Beobachtungen aufgespürt.
- 16. September: Eröffnung der Lößnitzgrundbahn als 3. sächsische Schmalspurbahn
- 22. September: Der Astronom Guillaume Bigourdan findet im Sternbild Andromeda die als NGC 76 bezeichnete Galaxie.
- 13. Oktober: Die Internationale Meridiankonferenz in Washington, DC fällt einen Beschluss über die Zeitzonen. Der Meridian von Greenwich wird internationaler Nullmeridian.
- 24. Oktober: Guillaume Bigourdan entdeckt im Sternbild Andromeda die Galaxie NGC 96.
- 14. November: Guillaume Bigourdan beobachtet erstmals im Sternbild Andromeda die Galaxien NGC 79, NGC 84 und NGC 94-1.
- Weltausstellung in New Orleans, Louisiana
- Ludwig Boltzmann begründet das von Josef Stefan gefundene Gesetz über die Gesamtstrahlungsleistung (Stefan-Boltzmann-Gesetz, siehe 1879).
[Bearbeiten] Kultur
- 25. Januar: Uraufführung der Operette Gasparone von Karl Millöcker am Theater an der Wien in Wien
- 31. Januar: Uraufführung der Oper Pedro de Zalaméa von Benjamin Godard am Théâtre Royal in Antwerpen
- 15. Februar: Uraufführung der Oper Maseppa von Pjotr Iljitsch Tschaikowski am Bolschoi-Theater in Moskau
- 31. Mai: Uraufführung der Oper Le Villi von Giacomo Puccini am Teatro Dal Verme in Mailand
- 23. September: Enthüllung des Bachdenkmales in Eisenach
- 31. Oktober: Uraufführung der Operette Der Feldprediger von Karl Millöcker am Theater an der Wien in Wien
- Mark Twain schreibt The Adventures of Huckleberry Finn.
- Edwin Abbott Abbott schreibt Flatland.
[Bearbeiten] Katastrophen
- 3. Oktober: Das dänische Schloss Christiansborg in Kopenhagen wird durch ein Feuer zerstört.
[Bearbeiten] Geboren
[Bearbeiten] Januar
- 1. Januar: Papa Celestin, US-amerikanischer Jazz-Trompeter, Kornettist, Sänger und Bandleader († 1954)
- 3. Januar: Rudolf Koppitz, österreichischer Fotograf († 1936)
- 4. Januar: Max Brose, deutscher Kaufmann und Industrieller († 1968)
- 10. Januar: Theodor Kärner, deutscher Porzellanbildner und Tierbildhauer († 1966)
- 12. Januar: Bernhard Fischer-Schweder, Polizeichef von Tilsit, Massenmörder († 1960)
- 12. Januar: Konrat Ziegler, deutscher klassischer Philologe († 1974)
- 12. Januar: Paul Hunder, deutscher Fußball-Nationalspieler († 1948)
- 15. Januar: Erwin Jacobi, deutscher Staats- und Kirchenrechtler († 1965)
- 16. Januar: Alfred Grünwald, österreichischer Operettenlibrettist († 1951)
- 16. Januar: Frederick Dewhurst Yates, englischer Schachspieler († 1932)
- 16. Januar: Jules Supervielle, französischer Lyriker, Verfasser von Bühnenwerken und Kurzgeschichten († 1960)
- 19. Januar: Adalbert Defner, österreichischer Landschaftsfotograf († 1969)
- 20. Januar: Jewgeni Iwanowitsch Samjatin, russischer Revolutionär und Schriftsteller († 1937)
- 21. Januar: Max Erwin von Scheubner-Richter, deutscher Diplomat und Führungsfigur der NSDAP († 1923)
- 26. Januar: Edward Sapir, US-amerikanischer Ethnologe und Linguist († 1939)
- 28. Januar: Auguste Piccard, Schweizer Wissenschaftler, Physiker und Erfinder († 1962)
- 28. Januar: Jean Félix Piccard, US-amerikanischer Chemiker und Ballonfahrer († 1963)
- 30. Januar: Pedro Pablo Ramírez Machuca, argentinischer Präsident († 1962)
- 31. Januar: Theodor Heuss, deutscher Politiker, 1. Bundespräsident der BRD († 1963)
[Bearbeiten] Februar
- 2. Februar: Julius Deutsch, österreichischer Politiker († 1968)
- 3. Februar: Robert W. Upton, US-amerikanischer Politiker († 1972)
- 7. Februar: Achille Liénart, Bischof von Lille und Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1973)
- 12. Februar: Max Beckmann, deutscher Maler und Graphiker († 1950)
- 16. Februar: Robert J. Flaherty, US-amerikanischer Filmemacher († 1951)
- 17. Februar: Reinier Beeuwkes, niederländischer Fußballnationalspieler († 1963)
- 23. Februar: Casimir Funk, polnischer Biochemiker († 1967)
- 24. Februar: William Theodore Heard, britischer römisch-katholischer Kardinal († 1973)
- 25. Februar: Franz Josef Heinz, deutscher Politiker, Führer der Freien Bauernschaft († 1924)
- 26. Februar: Francesco Borgongini Duca, italienischer römisch-katholischer Kardinal († 1954)
[Bearbeiten] März
- 1. März: Erich Cohn, deutscher Schachspieler († 1918)
- 10. März: Franz Kuhn, deutscher Jurist, Sinologe und literarischer Übersetzer († 1961)
- 11. März: Lewi Pethrus, schwedischer Pastor, Initiator und Leiter der Pfingstbewegung in Schweden († 1974)
- 12. März: Hugo Hirsch, deutscher Operetten- und Schlagerkomponist († 1961)
- 13. März: Hugh Walpole, britischer Schriftsteller († 1941)
- 13. März: Oskar Loerke, deutscher Dichter des Expressionismus († 1941)
- 15. März: Walter Thomas Layton, britischer Zeitungsverleger und Nationalökonom († 1966)
- 16. März: Alexander Beljajew, russischer Schriftsteller († 1942)
- 17. März: Javier Rengifo, chilenischer Komponist († 1958)
- 18. März: August Thalheimer, deutscher Philosoph und Marxist († 1948)
- 20. März: Eugen Herrigel, deutscher Philosoph († 1955)
- 20. März: Philipp Frank, österreichisch-US-amerikanischer Philosoph, Physiker und Mathematiker († 1966)
- 20. März: José Cavaquinho, brasilianischer Cavaquinhospieler, Gitarrist, Flötist, Dirigent und Komponist († 1951)
- 21. März: George David Birkhoff, US-amerikanischer Mathematiker († 1944)
- 23. März: Else von Hollander-Lossow, deutsche Übersetzerin und Erzählerin
- 23. März: Joseph Groves Boxhall, englischer Seefahrer, war vierter Offizier der RMS Titanic († 1976)
- 24. März: Eugène Kardinal Tisserant, französischer Kardinaldekan († 1972)
- 24. März: Paul Trendelenburg, deutscher Pharmakologe († 1931)
- 24. März: Petrus Josephus Wilhelmus Debye, niederländischer Physiker und Chemiker († 1966)
- 24. März: Viktor Geramb, österreichischer Volkskundler († 1958)
- 25. März: Georges Imbert, französischer Chemiker und Erfinder († 1950)
- 26. März: Wilhelm Backhaus, deutscher Pianist († 1969)
- 28. März: Fritz Heckert, deutscher Politiker und MdR († 1936)
[Bearbeiten] April
- 1. April: Kurt Blaum, deutscher Politiker († 1970)
- 2. April: Dolf Kessler, niederländischer Fußballspieler
- 3. April: Arthur Erich Haas, österreichischer Physiker († 1941)
- 4. April: Isoroku Yamamoto, japanischer Großadmiral († 1943)
- 5. April: Hans Ewers, deutscher Politiker († 1968)
- 6. April: Walter Huston, kanadischer Schauspieler († 1950)
- 7. April: Bronisław Malinowski, britischer Sozialanthropologe († 1942)
- 7. April: John Hutchinson, britischer Botaniker († 1972)
- 12. April: Otto Fritz Meyerhof, deutsch-US-amerikanischer Biochemiker, Nobelpreisträger († 1951)
- 18. April: Ludwig Meidner, deutscher Maler, Dichter und Grafiker († 1966)
- 18. April: Artur Koenig, deutscher Politiker und Reichstagsabgeordneter
- 21. April: Kees van Nieuwenhuizen, niederländischer Fußballspieler († 1981)
- 23. April: Jusztinián György Serédi, Erzbischof von Esztergom und Kardinal († 1945)
- 24. April: Otto Froitzheim, deutscher Tennisspieler († 1962)
- 27. April: Arthur Wieferich, deutscher Mathematiker († 1954)
- 28. April: Emil Ruh, Schweizer Komponist und Dirigent († 1946)
- 28. April: Hubert Giertz, Priester und Offizial im Erzbistum Köln
- 30. April: Walter Georg Karl Schröder, deutscher Schriftsteller († 1955)
[Bearbeiten] Mai
- 1. Mai: Felipe Boero, argentinischer Komponist († 1958)
- 2. Mai: Heinrich Steinbeck, Schweizer Komponist und Dirigent († 1967)
- 8. Mai: Harry S. Truman, US-amerikanischer Politiker, 33. Präsident der USA († 1972)
- 9. Mai: Friedrich Krause-Osten, deutscher Maler († 1966)
- 10. Mai: Roberto Firpo, argentinischer Tango-Musiker und -Komponist († 1969)
- 11. Mai: Charlot Strasser, Schweizer Psychiater und Schriftsteller († 1950)
- 12. Mai: Josef Brönner, deutscher Politiker († 1958)
- 14. Mai: Claude Dornier, deutscher Flugzeugkonstrukteur († 1969)
- 15. Mai: Max Taut, deutscher Architekt († 1967)
- 28. Mai: Martin Elsaesser, deutscher Architekturprofessor († 1957)
- 18. Mai: Pius Parsch, österreichischer Augustinerchorherr und katholischer Theologe († 1954)
- 23. Mai: Josef Nadler, deutscher Germanist und Literaturhistoriker († 1963)
- 24. Mai: Benjamin Markowitsch Blumenfeld, russischer Schachspieler († 1947)
- 27. Mai: Max Brod, tschechischer Schriftsteller († 1968)
- 27. Mai: Emil Pirchan, österreichischer Bühnenbildner und Autor († 1957)
- 28. Mai: Edvard Beneš, tschechischer Außenminister und Präsident († 1948)
[Bearbeiten] Juni
- 2. Juni: Mia May, österreichische Stummfilmschauspielerin († 1980)
- 4. Juni: Fjodor Iwanowitsch Tolbuchin, sowjetischer Feldherr und Marschall († 1949)
- 5. Juni: Bernhard Goetzke, deutscher Schauspieler († 1964)
- 5. Juni: Ralph Benatzky, österreichischer Komponist († 1957)
- 10. Juni: Walther Schreiber, deutscher Politiker († 1958)
- 13. Juni: Anton Drexler, deutscher Politiker, Mitbegründer der Deutschen Arbeiterpartei (DAP) († 1942)
- 13. Juni: Burrill Crohn, US-amerikanischer Arzt, Erstbeschreiber des Morbus Crohn († 1905)
- 13. Juni: Étienne Gilson, französischer Philosoph († 1978)
- 13. Juni: Gerald Brousseau Gardner, englischer Kolonialbeamter, Hexenmeister († 1964)
- 15. Juni: Harry Langdon, US-amerikanischer Schauspieler († 1944)
- 17. Juni: Wilhelm von Schweden, schwedischer Adeliger, Herzog von Södermanland († 1965)
- 18. Juni: Édouard Daladier, französischer Politiker († 1970)
- 19. Juni: Agnes von Zahn-Harnack, deutsche Lehrerin, Schriftstellerin und Frauenrechtlerin († 1950)
- 20. Juni: Johannes Heinrich Schultz, deutscher Neurologe († 1970)
- 23. Juni: Werner Krauß, deutscher Schauspieler († 1959)
- 25. Juni: Wilhelm Diess, deutscher (bayerischer) Erzähler, Jurist und Theaterdirektor († 1957)
- 26. Juni: Peter Petersen, deutscher Reformpädagoge († 1952)
- 30. Juni: Georges Duhamel, französischer Schriftsteller († 1966)
- 30. Juni: Franz Halder, deutscher General († 1972)
[Bearbeiten] Juli
- 2. Juli: Alfons Maria Jakob, deutscher Neurologe († 1931)
- 3. Juli: Arnold Eucken, deutscher Physikochemiker († 1950)
- 4. Juli: Fritz ter Meer, deutscher Chemiker († 1967)
- 5. Juli: August Siemsen, deutscher Politiker und Pädagoge († 1958)
- 6. Juli: Willem Marinus Dudok, niederländischer Architekt († 1974)
- 7. Juli: Lion Feuchtwanger, deutscher Schriftsteller († 1958)
- 8. Juli: Willi Trinne, deutscher Politiker († 1973)
- 12. Juli: Amedeo Modigliani, italienischer Maler und Bildhauer († 1920)
- 15. Juli: Enrique Soro Barriga, chilenischer Komponist († 1954)
- 15. Juli: Phraya Manopakorn Nititada, thailändischer Premierminister († 1948)
- 17. Juli: Boris Wladimirowitsch Assafjew, russischer Komponist († 1949)
- 17. Juli: Walter von Keudell, deutscher Politiker, Reichsminister († 1973)
- 18. Juli: Alberto di Joric, italienischer Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1979)
- 18. Juli: Herman Jurgens, niederländischer Fußballspieler († 1964)
- 19. Juli: Carl Eduard, deutscher Adeliger, Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha († 1954)
- 23. Juli: Emil Jannings, deutscher Schauspieler († 1950)
- 24. Juli: Jakob Sprenger, deutscher Politiker († 1945)
- 27. Juli: Ernst Bertram, deutscher Germanist, Lyriker und Schriftsteller († 1957)
- 28. Juli: Zenzl Mühsam, Frau des Dichters Erich Mühsam († 1962)
- 29. Juli: Fritz Neumayer, deutscher Politiker († 1973)
- 29. Juli: Karl Müller, deutscher Politiker († 1964)
- 30. Juli: Ernö Szép, ungarischer Dichter, Schriftsteller und Journalist († 1953)
- 31. Juli: Carl Friedrich Goerdeler, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer († 1945)
[Bearbeiten] August
- 3. August: Constant Feith, niederländischer Fußballspieler († 1958)
- 3. August: Josias Braun-Blanquet, Schweizer Botaniker († 1980)
- 4. August: Béla Balázs, ungarisch-jüdischer Filmkritiker, Ästhetiker, Schriftsteller und Dichter († 1949)
- 4. August: Henri Cornet, französischer Radrennfahrer († 1941)
- 5. August: Ludwik Hirszfeld, polnischer Mediziner und Immunologe († 1954)
- 5. August: Panteleimon Sergejewitsch Romanow, russischer Schriftsteller († 1938)
- 7. August: Paul Frölich, deutscher Politiker, Autor und Biograph von Rosa Luxemburg († 1953)
- 10. August: Robert Pohl, deutscher Physiker († 1976)
- 11. August: Friedrich Reck-Malleczewen, deutscher Schriftsteller († 1945)
- 13. August: Guus Lutjens, niederländischer Fußballspieler († 1974)
- 15. August: Dietrich Kralik, österreichischer Altgermanist († 1959)
- 15. August: Michael Unterguggenberger, österreichischer Politiker, Bürgermeister von Wörgl (Tirol) († 1936)
- 16. August: Hugo Gernsback, US-amerikanischer Verleger und Schriftsteller († 1967)
- 20. August: Rudolf Karl Bultmann, deutscher Philosoph, Evangelischer Theologe, Neutestamentler († 1976)
- 21. August: Bohumil Kubista, tschechischer Maler († 1918)
- 22. August: Raymonde de Laroche, französische Pilotin, erste Frau der Welt, die einen Pilotenschein machte († 1919)
- 24. August: Earl Derr Biggers, US-amerikanischer Krimi-Schriftsteller († 1933)
- 27. August: Vincent Auriol, Politiker und Präsident der französischen Republik († 1966)
- 27. August: John Edward Brownlee, kanadischer Politiker († 1961)
- 28. August: Christian Stock, deutscher Politiker und erster Ministerpräsident von Hessen († 1967)
- 28. August: Hans Jensen, deutscher Sprachwissenschaftler († 1973)
- 28. August: Peter Wust, deutscher Existenzphilosoph († 1940)
- 29. August: Ehm Welk, deutscher Schriftsteller († 1966)
- 30. August: Theodor Svedberg, schwedischer Chemiker († 1971)
- 31. August: George Sarton, US-amerikanischer Wissenschaftshistoriker († 1956)
[Bearbeiten] September
- 1. September: Friedrich von Prittwitz und Gaffron, deutscher Botschafter in den USA, MdL († 1955)
- 6. September: Emerson Whithorne, US-amerikanischer Komponist († 1958)
- 9. September: Arthur Lieutenant, deutscher Politiker († 1968)
- 10. September: Walter Arthur Berendsohn, deutscher Literaturwissenschaftler († 1984)
- 15. September: Floro Ugarte, argentinischer Komponist († 1975)
- 16. September: Philipp Wilhelm Jung, deutscher Politiker († 1965)
- 17. September: Charles Tomlinson Griffes, US-amerikanischer Komponist († 1920)
- 19. September: Jean Rossel, Schweizer Politiker und Bundesrichter († 1944)
- 21. September: Clarence Dill, US-amerikanischer Politiker († 1978)
- 23. September: Eugene Talmadge, US-amerikanischer Politiker († 1946)
- 24. September: Gustave Garrigou, französischer Radrennfahrer († 1963)
- 24. September: İsmet İnönü, General, Staats- und Ministerpräsident der Türkei († 1973)
- 24. September: Hugo Schmeisser, deutscher Konstrukteur von Infanteriewaffen († 1953)
- 29. September: Wilhelm Bendow, deutscher Schauspieler und Komiker († 1950)
- 30. September: Adeodato Giovanni Piazza, Patriarch von Venedig und Kardinal († 1957)
[Bearbeiten] Oktober
- 2. Oktober: Ralph Arthur Roberts (Pseudonym), deutscherSchauspieler, Regisseur, Schriftsteller und Komponist († 1940)
- 7. Oktober: Fritz Noether, deutscher Mathematiker († 1941)
- 8. Oktober: Theodor Dombart, deutscher Architekt, Hochschullehrer und Münchner Heimatforscher († 1969)
- 8. Oktober: Walter von Reichenau, deutscher Generalfeldmarschall und Kriegsverbrecher († 1942)
- 9. Oktober: Helene Deutsch, österreichisch-polnisch-US-amerikanische Psychoanalytikerin († 1982)
- 10. Oktober: Friedrich von Rabenau, deutscher General, Theologe und NS-Opfer († 1945)
- 10. Oktober: Ida Wüst, deutsche Schauspielerin († 1958)
- 11. Oktober: Eleanor Roosevelt, Ehefrau von US-Präsident Franklin D. Roosevelt († 1962)
- 11. Oktober: Friedrich Bergius, deutscher Chemiker, Nobelpreisträger († 1949)
- 11. Oktober: Sig Ruman, US-amerikanischer Schauspieler († 1967)
- 14. Oktober: Jean de Sperati, italienischer Briefmarkenfälscher († 1957)
- 15. Oktober: Wilhelm Schapp, deutscher Philosoph und Jurist († 1965)
- 16. Oktober: Rembrandt Bugatti, italienischer Bildhauer († 1916)
- 18. Oktober: Karl Witzell, deutscher Generaladmiral der Waffenentwicklung († 1976)
- 19. Oktober: Max Nemetz, deutscher Schauspieler († 1971)
- 21. Oktober: Claire Waldoff, deutsche Chanson-Sängerin. († 1957)
- 21. Oktober: Max Mack, deutscher Filmregisseur († 1973)
- 24. Oktober: Hertha Koenig, deutsche Schriftstellerin und Lyrikerin († 1976)
- 30. Oktober: Rudolf Forster, österreichischer Schauspieler († 1968)
[Bearbeiten] November
- 2. November: Sigurd Savonius, finnischer Architekt und Erfinder († 1931)
- 8. November: Christian Mergenthaler, deutscher Politiker, württembergischer Ministerpräsident († 1980)
- 8. November: Hermann Rorschach, Schweizer Psychiater († 1922)
- 9. November: Vincenz Duncker, deutscher Leichtathlet, Olympiateilnehmer
- 16. November: Kurt Frick, deutscher Architekt († 1963)
- 24. November: Michel de Klerk, niederländischer Architekt († 1923)
- 27. November: Paul Alexandre Arnoux, französischer Schriftsteller († 1973)
- 28. November: Anton Lens, niederländischer Fußballspieler († 1955)
- 30. November: John Maurice Clark, US-amerikanischer Ökonom († 1963)
[Bearbeiten] Dezember
- 1. Dezember: Hans Eicke, deutscher Leichtathlet († 1947)
- 1. Dezember: Karl Schmidt-Rottluff, deutscher Maler des Expressionismus († 1976)
- 2. Dezember: Johannes Popitz, preußischer Finanzminister und Widerstandskämpfer († 1945)
- 3. Dezember: Rajendra Prasad, indischer Politiker und 1. Staatspräsident († 1963)
- 3. Dezember: Walter Stampfli, Schweizer Politiker († 1965)
- 10. Dezember: Albert Steffen, Schweizer Anthroposoph und Dichter († 1963)
- 11. Dezember: Otto Kneipp, deutscher Politiker († 1965)
- 11. Dezember: Wilhelm Brückner, deutscher Militär, Chefadjutant von Adolf Hitler († 1954)
- 12. Dezember: John Heijning, niederländischer Fußballspieler († 1947)
- 14. Dezember: Erich Ponto, deutscher Schauspieler († 1957)
- 15. Dezember: Karl Wilhelm Rosenmund, deutscher Chemiker († 1965)
- 15. Dezember: Paul Schmitthenner, deutscher Architekt und Hochschullehrer († 1972)
- 17. Dezember: Heinrich Scholz, evangelischer Theologe und Philosoph († 1956)
- 19. Dezember: Antonín Zápotocký, tschechoslowakischer Politiker († 1957)
- 21. Dezember: Camillo Ugi, deutscher Fußballspieler († 1970)
- 22. Dezember: Albin Grau, deutscher Filmproduzent, Graphiker und Autor († 1971)
- 28. Dezember: Karel Anděl tschechischer Selenograph und Mitbegründer der Tschechischen astronomischen Gesellschaft († 1948)
- 28. Dezember: Hugo Rosendahl, deutscher Politiker († 1964)
- 30. Dezember: Hideki Tōjō, japanischer Premierminister und General († 1948)
[Bearbeiten] Tag unbekannt
[Bearbeiten] Gestorben
- 2. Januar: Johann Gerhard Oncken, deutscher Begründer der deutschen Baptistengemeinden (* 1800)
- 4. Januar: Louis Ehlert, deutscher Komponist und Musikkritiker (* 1825)
- 5. Januar: Eduard Lasker, preußischer Politiker und Jurist (* 1829)
- 6. Januar: Gregor Mendel, österreichischer Mönch und Naturforscher (* 1822)
- 9. Januar: Daniel Harrwitz, deutscher Schachmeister (* 1823)
- 10. Januar: Alexei Uwarow, russischer Archäologe (* 1825)
- 14. Januar: Philippe Suchard, Schweizer Schokoladenproduzent (* 1797)
- 17. Januar: Hermann Schlegel, deutscher Ornithologe (* 1804)
- 22. Januar: Guido von Usedom, preußischer Diplomat (* 1805)
- 25. Januar: Johann Gottfried Piefke, preußischer Militärmusiker und Komponist (* 1817)
- 28. Januar: August Wilhelm Grube, deutscher Pädagoge und Schriftsteller (* 1816)
- 2. Februar: Julius Köbner, dänischer Mitbegründer der deutschen Baptistengemeinden (* 1806)
- 3. Februar: Josefine Gallmeyer, österreichische Schauspielerin (* 1838)
- 4. Februar: Henry Cooper, US-amerikanischer Politiker (* 1827)
- 12. Februar: Aaron Bernstein, deutscher Schriftsteller (* 1812)
- 17. Februar: Heinrich Berghaus, deutscher Kartograph (* 1797)
- 24. Februar: Georg Büchmann, deutscher Philologe (* 1822)
- 25. Februar: Samuel Price, US-amerikanischer Politiker (* 1805)
- 26. Februar: Johann Daniel Eschenburg, deutscher Politiker, Senator der Freien und Hansestadt Lübeck (* 1809)
- 27. Februar: William H. Hunt, US-amerikanischer Politiker (* 1823)
- 10. März: Wladimir Adlerberg, russischer General und Minister (* 1791)
- 14. März: Robert Oettel, deutscher Kaufmann und Stadtverordneter, Begründer der deutschen Rassegeflügelzucht (* 1798)
- 15. März: Ernst Behm, deutscher Schriftsteller (* 1830)
- 16. März: Paul Pogge, deutscher Afrikareisender (* 1838)
- 19. März: Charles Renaud de Vilbac, französischer Organist und Komponist
- 19. März: Elias Lönnrot, finnischer Mediziner (* 1802)
- 31. März: Konrad Deubler, österreichischer Landwirt, Bauernphilosoph (* 1814)
- 6. April: Emanuel Geibel, deutscher Lyriker (* 1815)
- 22. April: Marie Taglioni, italienische Tänzerin (* 1804)
- 3. Mai: Truman Smith, US-amerikanischer Politiker (* 1791)
- 12. Mai: Bedřich Smetana, böhmischer Komponist (* 1824)
- 15. Mai: Georg Friedrich Kolb, deutscher Politiker (* 1808)
- 18. Mai: Heinrich Göppert, deutscher Botaniker, Paläontologe und Professor (* 1800)
- 26. Mai: Joaquim António de Aguiar, portugiesischer Politiker (* 1792)
- 26. Mai: Wilhelm Achtermann, deutscher Bildhauer (* 1799)
- 31. Mai: Bethel Henry Strousberg, deutscher Unternehmer der Gründerzeit (* 1823)
- 11. Juni: August von Hauner, deutscher Kinderarzt und Hochschullehrer (* 1811)
- 13. Juni: Anton Zwengauer, deutscher Maler (* 1810)
- 19. Juni: Juan Bautista Alberdi, argentinischer Politiker, Diplomat, Schriftsteller und Journalist (* 1810)
- 19. Juni: Johann Gustav Droysen, deutscher Historiker (* 1808)
- 25. Juni: Hans Rott, österreichischer Komponist und Organist (* 1858)
- 26. Juni: Jacques-Joseph Moreau, französischer Arzt und Psychiater (* 1804)
- 1. Juli: Allan Pinkerton, schottisch-US-amerikanischer Gründer einer Privatdetektei (* 1819)
- 3. Juli: Candelario Obeso, kolumbianischer Schriftsteller (* 1849)
- 8. Juli: Georg Eberlein, deutscher Baumeister und Maler (* 1819)
- 10. Juli: Karl Richard Lepsius, deutscher Ägyptologe und Afrikaforscher (* 1810)
- 10. Juli: Paul Morphy, US-amerikanischer Schachspieler (* 1837)
- 18. Juli: Ferdinand von Hochstetter, deutscher Geologe, Naturforscher und Entdecker (* 1829)
- 30. Juli: Mark Pattison, englischer Autor (* 1813)
- 1. August: Heinrich Laube, deutscher Schriftsteller und Dramatiker (* 1806)
- 3. August: Paul Abadie, französischer Baumeister (* 1812)
- 13. August: Arthur Wellesley, 2. Herzog von Wellington, britischer General (* 1807)
- 14. August: Moritz Thausing, deutscher Kunstschriftsteller (* 1838)
- 16. August: John Pool, US-amerikanischer Politiker (* 1826)
- 30. September: Louis Lacombe, französischer Komponist (* 1818)
- 3. Oktober: Hans Makart, österreichischer Maler und Dekorationskünstler (* 1840)
- 18. Oktober: Herzog Wilhelm, der letzte Welfe des „Neuen Hauses Braunschweig“ auf dem Braunschweigischen Thron (* 1806)
- 25. Oktober: Carlo Alberto Castigliano, italienischer Baumeister, Ingenieur und Wissenschaftler (* 1847)
- 29. Oktober: Albert Dulk, deutscher Freidenker, Dramatiker, Revolutionär (* 1819)
- 31. Oktober: Marie Bashkirtseff, russische Malerin, Schriftstellerin und Philosophin (* 1858)
- 11. November: Alfred Brehm, deutscher Zoologe (* 1829)
- 25. November: Adolph Wilhelm Hermann Kolbe, deutscher Chemiker (* 1818)
- 25. November: Mathilde Franziska Anneke, deutsche Schriftstellerin, Herausgeberin einer deutschen Frauenzeitung (* 1817)
- 8. Dezember: Sigmund Lebert, deutscher Musikpädagoge (* 1821)
- 10. Dezember: Jules Bastien-Lepage, französischer Maler (* 1848)
- 10. Dezember: Eduard Rüppell, deutscher Naturwissenschaftler und Afrikaforscher (* 1794)
- 29. Dezember: Johann Petzmayer, deutscher Zitherspieler (* 1803)
- John Player, britischer Unternehmer (* 1839)

