Florida Panthers

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Florida Panthers
Logo der Florida Panthers
Gründung 14. Juni 1993
Geschichte Florida Panthers
seit 1993
Stadion BankAtlantic Center
Standort Sunrise, Florida
Teamfarben rot, marineblau, gold, weiß
Liga National Hockey League
Conference Eastern Conference
Division Southeast Division
Cheftrainer Kanada Peter DeBoer
Kapitän vakant
General Manager vakant
Besitzer Vereinigte Staaten Alan Cohen
Vereinigte Staaten Bernie Kosar
Kooperationen Rochester Americans (AHL)
Florida Everblades (ECHL)
Stanley Cups keine
Conferencetitel 1995/96
Divisiontitel keine

Die Florida Panthers sind ein US-amerikanisches Eishockeyfranchise der National Hockey League aus Sunrise, Florida. Es wurde am 14. Juni 1993 gegründet und nahm zum Beginn der Saison 1993/94 den Spielbetrieb auf. Die Teamfarben sind rot, marineblau, gold und weiß.

Die Panthers tragen ihre Heimspiele im BankAtlantic Center aus und sind das am südlichsten beheimatete Franchise der Liga. Schneller als alle anderen Teams, die zu Beginn der 1990er Jahre gegründet wurden, erreichten die Panthers bereits in ihrer dritten Saison 1995/96 die Finalserie um den Stanley Cup, in denen sie jedoch unterlagen. Nach diesem furiosen Start ließen jedoch weitere große Erfolge in den folgenden Jahren aus. In den nächsten zehn Jahren verpassten die Panthers achtmal die Playoffs.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

1992 erhielt H. Wayne Huizenga, Vorsitzender der Blockbuster Video Gruppe, die NHL-Konzession für ein Team in seiner Heimatstadt Miami. Zur Saison 1993/94 wurde der Spielbetrieb aufgenommen, das neue Franchise trug seine Heimspiele dabei in der Miami Arena aus. Die ersten Stars im Team waren John Vanbiesbrouck, ehemaliger Torhüter der New York Rangers, sowie die beiden Rookies Rob Niedermayer und Scott Mellanby, der in seiner ersten Saison 30 Tore erzielen konnte. Mit dem knappen Verpassen der Play-Offs der Eastern Conference starteten die Panthers als eines der erfolgreichsten Expansion Teams in der Geschichte der NHL..

Nachdem die Florida Panthers auch in der folgenden Spielzeit die Play-Offs nicht erreichen konnten, wurde der damalige Trainer Roger Neilson entlassen und durch Doug MacLean ersetzt. 1995/96 erreichten die Panthers zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte die NHL-Play-Offs und verpflichteten noch vor Ende der Transferperiode Ray Sheppard von den San Jose Sharks, die ihrerseits die Finalserie verpasst hatten. In der ersten Play-Off-Runde besiegte das Team aus Florida die Boston Bruins in fünf Spielen, nach weiteren Siegen gegen die Philadelphia Flyers im Halbfinale erreichten die Panthers erstmal ein Conference-Finale, das in sieben Spielen gegen die Pittsburgh Penguins gewonnen und somit das Stanley Cup-Finale erreicht wurde. Dort verlor man allerdings glatt in 0–4 Spielen gegen die Colorado Avalanche.

Während dieser dennoch äußerst erfolgreichen Saison entwickelte sich bei den Fans der Panthers zudem ein außergewöhnlicher Torjubel. An einem Spielabend soll eine Ratte den Weg in die Kabine der Panthers gefunden haben, das Tier soll daraufhin von Scott Mellanby mit einem sogenannten "One Timer"-Schuss getötet worden sein. An diesem Abend erzielte Mellanby zwei Tore, die daraufhin von Goalie Vanbiesbrouck als „Rat-Trick“ bezeichnet wurden, in Anlehnung an einen Hattrick. Seitdem die Meldung die Öffentlichkeit erreichte, wurden Tore der Panthers von den Fans mit dem Werfen von Gummiratten auf die Eisfläche gefeiert.[1]

In die Saison 1996/97 starteten die Panthers mit einer Serie von 17 ungeschlagenen Spielen, aufgrund von Verletzungen und personellen Änderungen wie beispielsweise den Abgängen von Kirk Muller und Stu Barnes, scheiterte man schließlich jedoch in der ersten Play-Off-Runde an den New York Rangers.

Nach einem schwachen Start in die Serie 1997/98 entließ das Team seinen Trainer Doug MacLean, der daraufhin durch den General Manager Bryan Murray ersetzt wurde. Auch dies änderte nichts am bis dato schlechtesten Saisonabschneiden, u.a. mit einer Serie von 15 sieglosen Spielen in Folge. Diese Serie hatte auch zur Folge, dass John Vanbiesbrouck nicht mehr im Tor eingesetzt wurde und nach der Saison als Free Agent zu den Philadelphia Flyers wechselte.

Das alternative Logo der Panthers

1998 zogen die Florida Panthers in das neue National Car Rental Center (das heutige BankAtlantic Center) um, in einem „Blockbuster-Trade“ wurde zudem während der Saison Pawel Bure von den Vancouver Canucks verpflichtet. Auch 2000 konnten die Play-Offs erreicht werden, allerdings scheiterte man bereits in der ersten Runde am späteren Stanley-Cup-Sieger New Jersey Devils.

In den folgenden zwei Jahren verschwanden die Florida Panthers zusehends im Mittelmaß und spielten 2001/02 ihre bisher schlechteste Saison überhaupt. Zudem verließen Größen wie Bure den Verein. Im NHL Entry Draft 2002 wollte man das vielversprechende Defensivtalent Jay Bouwmeester ziehen, allerdings wurde der Erstrunden-Pick in einem umstrittenen Transfer zu den Columbus Blue Jackets geschickt, die ihrerseits Rick Nash drafteten. Nachdem die Atlanta Thrashers Kari Lehtonen in der ersten Runde gezogen hatten, erklärten sie, dass die Panthers ihnen zwei Picks überlassen hatten, damit Bouwmeester nach Florida wechseln konnte. Schließlich zogen die Panthers den Abwehrspieler als Dritten in der ersten Runde. Präsident Mike Keenan erklärte später: " shouldn’t have done that ... Jay would have been number-one if we'd kept that pick" (Wir hätten das nicht tun sollen...Jay wäre als an erster Stelle gezogen worden, hätten wir den Draft-Pick behalten) [2]

2003 waren die Florida Panthers Gastgeber des NHL All-Star Games, welches das Team der Western Conference mit einem 6:5 Overtime-Sieg gewinnen konnte.

Am 23. Juni 2006 fand erneut ein „Blockbuster-Trade“ mit den Vancouver Canucks statt, Roberto Luongo, Lukáš Krajíček, und ein Sechstrunden-Draftpick wurden hierbei von den Panthers im Tausch gegen Todd Bertuzzi, Alex Auld, and Bryan Allen nach Kanada transferiert. Kritiker nannten den Wechsel dennoch im Nachhinein den „schlechtesten Trade in der NHL-Geschichte“, auch weil Bertuzzi noch während der Saison zu den Detroit Red Wings transferiert wurde.[3]

Der erste spektakuläre Transfer für die Saison 2007/08 von Seiten der Panthers fand am 22. Juni 2007 statt, als das Team aus Sunrise Tomáš Vokoun im Tausch gegen drei Draftpicks von den Nashville Predators verpflichtete.

[Bearbeiten] Spielstätten

Der Bank Atlantic Center
In der Miami Arena spielten die Panthers bis 1998.

Die Panthers tragen ihre Heimspiele seit 1998 im BankAtlantic Center, einer 19.250 Zuschauer fassenden Multifunktionsarena, aus. Die als Broward County Civic Arena geplante Halle trug nach Beendigung der Bauphase den Namen National Car Rental Center. Von 2002 bis 2005 war die Arena nach dem Sponsor Office Depot Center benannt. 2005 kaufte die BankAtlantic die Namensrechte an der Arena und gab ihr ihren aktuellen Namen. Die Namensrechte für die Arena hält das Unternehmen noch bis 2015 und zahlt für die gesamte Dauer von 10 Jahren 22 Millionen US-Dollar.[4]

Von 1993 bis 1998 spielte der Klub in der 1988 eröffneten Miami Arena, die bei Eishockeyveranstaltungen eine Kapazität von 14.696 Plätzen hat. Die Miami Arena befindet sich im Stadtzentrum von Miami. Schon vor Gründung der Panthers war die Arena die Heimat des Basketballteams der Miami Heat. Von Beginn an waren die Eigentümer der Panthers auf der suche nach einem eigenen neuen Stadion. Die Entscheidung zum Umzug in die Broward County Civic Arena (der heute BankAtlantic Center heisst) fiel im Sommer 1996 und wurde zwei Jahre später vollzogen.

[Bearbeiten] Farmteams

Zu den Panthers, wie zu allen anderen NHL-Teams, gehören auch Mannschaften in niederklassigeren Ligen, sogenannte Farmteams. Im Falle der Panthers sind dies seit 2002 die Rochester Americans in der American Hockey League und die Florida Everblades in der East Coast Hockey League.

Die Farmteams werden in der NHL oft dazu benutzt, die Nachwuchsspieler und Rookies auf die NHL-Spiele vorzubereiten. Den Nachwuchs beziehen die Panthers dabei, wie die anderen Vereine, vor allem über den NHL Entry Draft, über den alljährlich die vielversprechendsten Nachwuchsspieler in die Liga gelangen.

Die Farmteams der Florida Panthers seit 1993:[5]

Zeitraum Mannschaft Liga
1993–1996 Birmingham Bulls ECHL
1993–1997 Cincinnati Cyclones IHL
1995–1997 Carolina Monarchs AHL
1996–1997 Port Huron Border Cats CoHL
1997–2001 Port Huron Border Cats UHL
Zeitraum Mannschaft Liga
1996–1998 Tallahassee Tiger Sharks ECHL
1997–1999 Texas Wildcatters ECHL
1997–1999 Beast of New Haven AHL
1998–1999 Miami Matadors ECHL
1998–99 Fort Wayne Komets IHL
Zeitraum Mannschaft Liga
1999–2001 Laredo Bucks CHL
1999–2001 Louisville Panthers AHL
2002–2005 San Antonio Rampage AHL
seit 2005 Florida Everblades ECHL
seit 2005 Rochester Americans AHL

[Bearbeiten] Erfolge und Ehrungen

[Bearbeiten] Sportliche Erfolge

Conference Championships Saison
Prince of Wales Trophy 1995/96

Den bisher einzigen Titelgewinn feierten die Florida Panthers in der Saison 1995/96, als erstmals in der Geschichte des Franchise die Qualifikation für die Playoffs gelang. Als viertplazierte Mannschaft der Eastern Conference wurden nach den Boston Bruins auch das beste Eastern-Conference-Team der regulären Saison, die Philadelphia Flyers, bezwungen. Gegen die Pittsburgh Penguins setzten sich die Panthers ebenfalls durch und gewannen damit die Prince of Wales Trophy. Dadurch zogen sie in die Finalserie um den Stanley Cup ein. Von den Teams, die Anfang der 1990er Jahre gegründet wurden, waren sie das erste, denen dies gelang. In den Finalspielen unterlagen sie klar gegen die Colorado Avalanche.

[Bearbeiten] NHL Awards und All-Star Team-Nominierungen

Seit der Gründung des Franchises gelang es nur einem Spielern der Florida Panthers einen der individuellen NHL Awards zu gewinnen. Zudem schaffte es viermal ein Spieler in eines der All-Star-Teams, sowie drei weitere ins All-Rookie-Team.

Auszeichnung Name Saison
Maurice 'Rocket' Richard Trophy Pawel Bure 2000/01
All-Rookie Team Ed Jovanovski
Kristian Huselius
Jay Bouwmeester
1995/96
2001/02
2002/03
Second All-Star Team John Vanbiesbrouck
Pawel Bure
Pawel Bure
Roberto Luongo
1993/94
1999/00
2000/01
2003/04

Als bisher einzigem Spieler gelang es Pawel Bure im Anschluss an die Saison 2000/01 die Maurice 'Rocket' Richard Trophy, die den besten Torschützen der Saison auszeichnet, zu gewinnen. Nominierungen gab es schon häufiger. Bereits nach der ersten Saison der Panthers wurde John Vanbiesbrouck für die Hart Memorial Trophy und die Vezina Trophy nominiert, Brian Skrudland belegte bei der Wahl zur Frank J. Selke Trophy Platz 3. Ed Jovanovski wurde dritter bei der Wahl zur Calder Memorial Trophy 1996, in diesem Jahr war Trainer Doug MacLean für den Jack Adams Award nominiert. Auch Pawel Bure stand 2000 zur Wahl um die Hart Memorial Trophy. 2002 war Kristian Huselius im Rennen um die Calder Memorial Trophy. Torhüter Roberto Luongo stand 2004 zur Wahl bei der Vezina Trophy und dem Lester B. Pearson Award.

John Vanbiesbrouck schaffte es bereits in der ersten Saison 1993/94 in das NHL Second All-Star Team gewählt zu werden. Gleich zweimal in Folge wurde Pawel Bure in das NHL Second All-Star Team gewählt. Mit Roberto Luongo schaffte ein weiterer Torwart den Sprung dorthin. Eine gute auswahl beim Draft wurde bestätigt, als 1996 Ed Jovanovski und sieben Jahre später Jay Bouwmeester ins NHL All-Rookie Team gewählt wurden.

[Bearbeiten] NHL All-Star Game-Nominierungen

Jahr Name
1994 John Vanbiesbrouck
Bob Kudelski
1996 John Vanbiesbrouck
Scott Mellanby
Doug MacLean***
1997 John Vanbiesbrouck
Róbert Švehla
Doug MacLean***
1999 Wiktor Koslow*
2000 Pawel Bure
Wiktor Koslow
Ray Whitney
2001 Pawel Bure
2002 Roberto Luongo**
Kristian Huselius**
Jahr Name
2003 Sandis Ozoliņš
Olli Jokinen
Jay Bouwmeester**
Niklas Hagman**
Stephen Weiss**
2004 Roberto Luongo
2007 Jay Bouwmeester
2008 Tomáš Vokoun
2009 Jay Bouwmeester
Michael Frolík**

* Absage wegen Verletzung
** Teilnahme am YoungStars Game
*** Teilnahme als Trainer

Insgesamt wurden bisher 18 Spieler der Florida Panthers von den Fans aufgrund ihrer Beliebtheit ins All-Star Game gewählt oder aufgrund ihrer Leistungen von den Trainern nominiert.

In den ersten Jahren des Bestehens der Panthers war es üblich, das jedes Team mit mindestens einem Spieler beim All-Star Game vertreten war. John Vanbiesbrouck vertrat Florida in den ersten drei Spielen. Kein anderer Spieler der Panthers war öfter für Florida beim All-Star Game. Mehr 1994 hatten die Panthers aus Ottawa Bob Kudelski verpflichtet, der dort die Saison mit hervorragenden Leistungen begonnen hatte. Kudelski erzielte in diesem Spiel zwei Tore und ist somit auch der erste Torschütze der Panthers bei einem All-Star Game. Er war als Vertreter der Senators vorgesehen, doch zum Zeitpunkt des Spiels war er bereits zwei Wochen im Kader der Panthers. Nachdem auch in den kommenden beiden Spielen war je ein weiterer Spieler aus Florida im Team. Doug MacLean coachte in diesen beiden Spielen das Team der Eastern Conference. Die nächsten beiden Spiele fanden ohne Beteiligung aus Florida statt, wobei dies 1999 an der verletzungsbedingten Absage von Wiktor Koslow lag. 2000 waren die Panthers wieder vertreten und mit Pawel Bure wurde ein Spieler erstmals MVP des All-Star Games. In den kommenden Jahren waren Roberto Luongo und Jay Bouwmeester sowohl im YoungStars Game als auch je zwei Jahre später im All-Star Game aktiv.

[Bearbeiten] Saisonstatistik

Abkürzungen: GP = Spiele, W = Siege, L = Niederlagen, T = Unentschieden, OTL = Niederlagen nach Overtime, SOL = Niederlagen nach Shootout, Pts = Punkte, GF = Erzielte Tore, GA = Gegentore, PIM = Strafminuten

Saison GP W L T OTL SOL Pts GF GA PIM Platz Playoffs
1993/94 84 33 34 17 83 233 233 1620 5., Atlantic nicht qualifiziert
1994/951 48 20 22 6 46 115 127 770 5., Atlantic nicht qualifiziert
1995/96 82 41 31 10 92 254 234 1494 3., Atlantic Sieg im Conference Quarterfinal, 4:1 (Boston)
Sieg im Conference Semifinal, 4:2 (Philadelphia)
Sieg im Conference Final, 4:3 (Pittsburgh)
Niederlage im Stanley Cup Final, 0:4 (Colorado)
1996/97 82 35 28 19 89 221 201 1628 3., Atlantic Niederlage im Conference Quarterfinal, 1:4 (NY Rangers)
1997/98 82 24 43 15 63 203 256 1676 6., Atlantic nicht qualifiziert
1998/99 82 30 34 18 78 210 228 1522 2., Southeast nicht qualifiziert
1999/00 82 43 27 6 6 98 244 209 1329 2., Southeast Niederlage im Conference Quarterfinal, 0:4 (New Jersey)
2000/01 82 22 38 13 9 66 200 246 1509 3., Southeast nicht qualifiziert
2001/02 82 22 44 10 6 60 180 250 1994 4., Southeast nicht qualifiziert
2002/03 82 24 36 13 9 70 176 237 1127 4., Southeast nicht qualifiziert
2003/04 82 28 35 15 4 75 188 221 1192 4., Southeast nicht qualifiziert
2004/052
2005/06 82 37 34 6 5 85 240 257 1279 4., Southeast nicht qualifiziert
2006/07 82 35 31 8 8 86 247 257 1181 4., Southeast nicht qualifiziert
2007/08 82 38 35 3 6 85 216 226 1002 3., Southeast nicht qualifiziert
Gesamt 1116 432 472 142 51 19 1076 2927 3182 19323 3 Playoff-Teilnahmen
6 Serien: 3 Siege, 3 Niederlagen
31 Spiele: 13 Siege, 18 Niederlagen
1 Saison wegen des NHL-Lockout 1994/95 verkürzt
2 Saison wegen des NHL-Lockout 2004/05 ausgefallen

[Bearbeiten] Franchiserekorde

Im folgenden werden ausgewählte Spielerrekorde des Franchise sowohl über die gesamte Karriere als auch über einzelne Spielzeiten aufgeführt.

[Bearbeiten] Karriere

Roberto Luongo hält diverse Franchise-Rekorde
Name Anzahl
Meiste Spiele Róbert Švehla 573 (in 8 Spielzeiten)
Meiste aufeinanderfolgende Spiele Róbert Švehla 300 (23. Dezember 1998 bis 14. April 2002)
Meiste Tore Olli Jokinen 188
Meiste Vorlagen Olli Jokinen 231
Meiste Punkte Olli Jokinen 419 (188 Tore + 231 Vorlagen)
Meiste Strafminuten Paul Laus 1.702
Meiste Shutouts Roberto Luongo 26

* aktiver Spieler; Stand nach Ende Saison 2007/08

[Bearbeiten] Saison

Name Anzahl Saison
Meiste Tore Pawel Bure 59 2000/01
Meiste Vorlagen Wiktor Koslow 53 1999/00
Meiste Punkte Pawel Bure 94 (58 Tore + 36 Vorlagen) 1999/00
Meiste Punkte als Rookie Jesse Bélanger 50 (17 Tore + 33 Vorlagen) 1993/94
Meiste Punkte als Verteidiger Róbert Švehla 57 (8 Tore + 49 Vorlagen) 1995/96
Meiste Strafminuten Peter Worrell 354 2001/02
Meiste Siege als Torhüter Roberto Luongo 35 2005/06

[Bearbeiten] Trainer

Name Saison Reguläre Saison Playoffs
GC W L T OTL Pts Win % GC W L
Roger Neilson 1993/94–1994/95 132 53 56 23 129 .489
Doug MacLean 1995/96–1997/98 187 83 71 33 199 .532 27 13 14
Bryan Murray 1997/98 59 17 31 11 45 .381
Terry Murray 1998/99–2000/01 200 79 79 31 11 200 .500 4 0 4
Duane Sutter 2000/01–2001/02 72 22 35 8 7 59 .410
Mike Keenan 2001/02–2003/04 153 45 73 23 12 125 .408
Rick Dudley 2003/04 40 13 15 9 3 38 .475
John Torchetti 2003/04 27 10 12 4 1 25 .463
Jacques Martin 2004/05–2007/08 246 110 100 0 36 256 .520
Peter DeBoer seit 2008/09

Erster Trainer in Florida war der erfahrene Roger Neilson. Er stellte das Team sehr defensiv ein und hatte damit durchaus Erfolg. In seiner Arbeit ist sicherlich auch der Grundstein für spätere Erfolge zu sehen. General Manager Bryan Murray holte mit Doug MacLean einen Mann, der lange Zeit sein Assistenztrainer war. MacLean führte die Panthers in die Finalserie und ist mit einer Quote von 53,2% gewonnener Spiele immer noch der erfolgreichste Trainer in Florida. 1997 wurde er durch General Manager Bryan Murray ersetzt. Im folgenden Jahr war mit Terry Murray ein Namensvetter hinter der Bande tätig. Genau 200 Spiele absolvierte dieser mit den Panthers. Sein Nachfolger Duane Sutter löste ihn während einer Saison ab und konnte die folgende nicht mehr beenden. Mit Mike Keenan hoffte man den Erfolg zurück nach Florida zu holen. Nach zwei kurzfristigen Trainerperioden kam mit Jacques Martin wieder ein längerfristiger Trainer zu den Panthers. Er ist bisher der Trainer mit den meisten Spielen und der Einzige, der bei über 100 Siegen hinter der Bande stand. Leider gelang es ihm jedoch nicht, die Panthers in die Playoffs zu führen. Zur Saison 2008/09 übernahm Peter DeBoer die Aufgabe nach 2000 die Panthers wieder einmal in die Endrunde zu bringen.

[Bearbeiten] General Manager

Name Saison
Bobby Clarke 1993/94
Bryan Murray 1994/95–2000/01*
Bill Torrey 2000/01*–2001/02*
Chuck Fletcher 2001/02*
Rick Dudley 2002/03–2003/04
Mike Keenan 2004/05–2006/07*
Jacques Martin 2006/07*–2008/09
vakant seit 2009/10

* Wechsel während der laufenden Saison


[Bearbeiten] Spieler

[Bearbeiten] Aktueller Kader der Saison 2009/10

Stand: 4. März 2008

Torhüter
Nr. Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
USA Scott Clemmensen 23. Juli 1977 Des Moines, Iowa, USA 2009 New Jersey Devils
29 Tschechien Tomáš Vokoun 2. Juli 1976 Karlsbad, Tschechoslowakei 2007 Nashville Predators
Verteidiger
Nr. Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
Finnland Ville Koistinen 17. Juni 1982 Oulu, Finnland 2009 Nashville Predators
USA Jordan Leopold 3. August 1980 Golden Valley, Minnesota, USA 2009 Calgary Flames
USA Clay Wilson 5. April 1983 Sturgeon Lake, Minnesota, USA 2009 Atlanta Thrashers
2 USA Keith Ballard 26. November 1982 Baudette, Minnesota, USA 2008 Phoenix Coyotes
5 Kanada Bryan AllenA 21. August 1980 Kingston, Ontario, Kanada 2006 Vancouver Canucks
22 Kanada Jassen Cullimore 4. Dezember 1972 Simcoe, Ontario, Kanada 2007 Chicago Blackhawks
24 Kanada Bryan McCabe 8. Juni 1975 St. Catharines, Ontario, Kanada 2008 Toronto Maple Leafs
55 Kanada Steve Eminger 31. Oktober 1983 Woodbridge, Ontario, Kanada 2009 Tampa Bay Lightning
Angreifer
Nr. Name Pos Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
Kanada Steven Reinprecht C 7. Mai 1976 Edmonton, Alberta, Kanada 2009 Phoenix Coyotes
9 Kanada Stephen WeissA C 3. April 1983 Toronto, Ontario, Kanada 2001 Plymouth Whalers
10 USA David Booth LW 24. November 1984 Detroit, Michigan, USA 2006 Michigan State University
11 Kanada Gregory Campbell C 17. Dezember 1983 London, Ontario, Kanada 2003 Kitchener Rangers
14 Tschechien Radek Dvořák RW 9. März 1977 Tábor, Tschechoslowakei 2007 St. Louis Blues
16 Kanada Nathan Horton RW 29. Mai 1985 Welland, Ontario, Kanada 2003 Oshawa Generals
18 Finnland Ville Peltonen LW 24. Mai 1973 Vantaa, Finnland 2006 HC Lugano
20 Slowakei Richard Zedník RW 6. Januar 1976 Banská Bystrica, Tschechoslowakei 2007 New York Islanders
28 Tschechien Kamil Kreps C 18. November 1984 Litoměřice, Tschechoslowakei 2006 Rochester Americans
41 Kanada Shawn Matthias C 19. Februar 1988 Mississauga, Ontario, Kanada 2008 Belleville Bulls
53 Kanada Brett McLean C 14. August 1978 Comox, British Columbia, Kanada 2007 Colorado Avalanche
57 Kanada Anthony Stewart C 5. Januar 1985 La Salle, Québec, Kanada 2005 Kingston Frontenacs
61 Kanada Cory StillmanA LW 20. Dezember 1973 Peterborough, Ontario, Kanada 2008 Ottawa Senators
67 Tschechien Michael Frolík C 17. Februar 1988 Kladno, Tschechoslowakei 2008 Rimouski Océanic
74 Kanada Nick Tarnasky C 25. November 1984 Rocky Mountain House, Alberta, Kanada 2008 Nashville Predators
85 Tschechien Rostislav Olesz LW 10. Oktober 1985 Bílovec, Tschechoslowakei 2005 HC Sparta Prag

[Bearbeiten] Mannschaftskapitäne

Jahr Name
1993–1997 Brian Skrudland
1997–2001 Scott Mellanby
2001–2002 Pawel Bure
Paul Laus
2002–2003 kein Kapitän
2003–2008 Olli Jokinen
seit 2008 vakant

In der Geschichte der Florida Panthers gab es bisher fünf verschiedene Spieler, die das Amt des Mannschaftskapitäns inne hatten.

Mit 30 Jahren zählte der aus Calgary verpflichtete Brian Skrudland zu den erfahrenden Spielern im neuen Team und wurde daher zum Mannschaftskapitän bestimmt. Davon beflügelt konnte er mit guten Leistungen überzeugen, vor allem sein vorbildlicher Einsatz war es aber, was die Verantwortlichen an ihm schätzten. Mit Scott Mellanby folgte nach Skrudlands Wechsel ein Spieler, der auch schon seit der Aufnahme des Spielbetriebs im Team stand. Er hatte sich zum Publikumsliebling entwickelt und war eine Integrationfigur im Kader. In zwei der ersten drei Jahre war er auch bester Scorer des Teams. Als Mellanby Florida verließ setzte man für den Rest der Saison auf zwei Co-Kapitäne. Mit dem torgefährlichen Superstar Pawel Bure und Rauhbein Paul Laus hätte man keine unterschiedlichern Typen finden können. Auch Laus war in Florida ein Mann der ersten Stunde. Nachdem im folgenden Jahr kein Spieler das „C“ auf seinem Trikot trug, übernahm zur Saison 2002/03 der Finne Olli Jokinen das Amt.

[Bearbeiten] Mitglieder der Hockey Hall of Fame

Bisher sind ein Spieler und zwei Funktionäre der Florida Panthers in die Hockey Hall of Fame aufgenommen worden.

Name Aufnahmedatum Position
Igor Larionow 10. November 2008 Spieler
Roger Neilson 4. November 2002 Trainer
Bill Torrey 1995 General Manager
Präsident
Wayne Gretzky, Träger der berühmten Trikotnummer 99

[Bearbeiten] Gesperrte Trikotnummern

Als einzige Trikotnummer ist die berühmte 99 des Kanadiers Wayne Gretzky ligaweit seit dem 6. Februar 2000 gesperrt und wird somit nicht mehr an einen Spieler vergeben.

Nr. Name Sperrungsdatum
99 Wayne Gretzky 6. Februar 2000 (ligaweit)

[Bearbeiten] Top-10-Wahlrechte im NHL Entry Draft

Name Jahr Draft-Position
Rob Niedermayer 1993 5.
Ed Jovanovski 1994 1.
Radek Dvořák 1995 10.
Jay Bouwmeester 2002 3.
Petr Tatíček 9.
Nathan Horton 2003 3.
Rostislav Olesz 2004 7.
Michael Frolík 2006 10.
Keaton Ellerby 2007 10.


[Bearbeiten] Franchise-Top-Punktesammler

Die zehn besten Punktesammler in der Geschichte des Franchise bis zum Ende der regulären Saison 2007/08 und der Playoffs 2008.

Abkürzungen: Pos = Position, GP = Spiele, G = Tore, A = Vorlagen, Pts = Punkte, P/G = Punkte pro Spiel

Reguläre Saison

Name Pos Saison GP G A Pts P/G
Olli Jokinen C 2000/01–2007/08 567 188 231 419 0,74
Scott Mellanby RW 1993/94–2000/01 552 157 197 354 0,64
Wiktor Koslow C 1997/98–2003/04 414 101 190 291 0,70
Róbert Švehla D 1994/95–2001/02 573 61 229 290 0,51
Rob Niedermayer C 1993/94–2000/01 518 101 165 266 0,51
Pawel Bure RW 1998/99–2001/02 223 152 99 251 1,13
Ray Whitney LW 1997/98–2000/01 273 97 130 227 0,83
Nathan Horton C seit 2002/03 290 100 93 193 0,67
Radek Dvořák RW 1995/96–1998/99
seit 2007/08
403 77 102 179 0,44
Bill Lindsay W 1993/94–1998/99
2001/02
506 67 98 165 0,33

Playoffs

Name Pos GP G A Pts P/G
Ray Sheppard RW 26 10 8 18 0,69
Dave Lowry LW 27 10 7 17 0,63
Stu Barnes C 22 6 10 16 0,73
Rob Niedermayer C 31 8 4 12 0,39
Scott Mellanby RW 31 3 9 12 0,39
Róbert Švehla D 31 1 11 12 0,39
Bill Lindsay W 25 5 6 11 0,44
Tom Fitzgerald RW 27 4 5 9 0,33
Paul Laus D 30 2 7 9 0,30
Ed Jovanovski D 27 1 8 9 0,47

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. darsys.com/panth, The "Rat" Story
  2. McDonell, Chris. Hockey's Greatest Stars: Legends and Young Lions, Firefly Books, 2005, Seite 135, ISBN 1-55407-038-4.
  3. slam.canoe.ca, Dealing for Luongo would have been costly
  4. andrewsstarpage.com, NHL Arena Naming Rights
  5. azhockey.com, Liste der Farmteams der Florida Panthers

[Bearbeiten] Weblinks

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